Philippinen: Christen und gemäßigte Muslime von Islamisten bedroht

Ein Christ wurde getötet, andere von radikalen muslimischen Gruppen in Jolo, einer kleinen Insel im Süden der Philippinen, bedroht. Dies berichtete der Missionar Pater Sebastiano D’Ambra vom Päpstlichen Missionswerk für die Auslandsmissionen gegenüber dem Fidesdienst; er lebt in Zamboanga auf der Insel Mindanao, nahe bei Jolo. 4077304320

Er ermahnt „alle guten Muslim-Führer, die auf der Insel leben, nach Lösungen zu suchen und diejenigen zu isolieren, die im Namen des Islam solche Verbrechen begehen“.

Der Missionar fügt hinzu: „Viele Menschen auf Jola leben jetzt in Angst; haben Angst zu reden, Angst, in die Kirche zu gehen trotz des Militärs vor der Kathedrale in der Stadtmitte“.

Der kath. Priester wendet sich an all jene, die das von ihm gegründete Dialog-Zentrum “Silsilah” besuchen, „denn wir alle nehmen uns Jolos an: Wir tragen dazu bei,  für Jolo eine Zukunft des Friedens aufzubauen, in der alle geachtet sind und frei, ihrer eigenen Religion entsprechend zu beten.“

Pater D’Ambra klagt darüber, dass einige Islamisten auch Muslime getötet hätten, nur weil sie Anhänger von Dialog und friedlicher Zusammenarbeit waren.

Quelle: Fidesdienst


Brandanschlag, Sachbeschädigungen und weitere Attacken gegen die AfD

Die Berliner AfD hat mit Entsetzen auf einen Brandanschlag auf eines ihrer Wahlkampflager reagiert. „Es war klar, daß die anderen Parteien und unsere Gegner nicht den roten Teppich des Preußischen Landtags für uns ausrollen würden“, sagte Landeschef Georg Pazderski. „Doch diese gefährlichen Angriffe übersteigen unsere Befürchtungen. Wir verlangen, daß sich unsere Mitbewerber von der Gewalt gegen die AfD distanzieren.“ untitled

Die Garage war in der Nacht zum Montag in Brand geraten. „Nach derzeitigen Erkenntnissen besteht der Verdacht einer Brandstiftung“, teilte die Berliner Polizei mit. Deswegen habe der Polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen übernommen.

Auch in Mecklenburg-Vorpommern beklagte die AfD Sachbeschädigungen und Angriffe im Wahlkampf. So seien „landesweit Plakate beschädigt und zerstört“ worden. Vor allem in Rostock würde der Wahlkampf der Partei behindert.

„Das ist kein Vandalismus, von dem auch politische Mitbewerber betroffen sind, sondern gezielte politische Kriminalität gegen die AfD“, sagte Landessprecher Matthias Manthei. Das Haus des Landessprechers war Mitte Juli von mutmaßlich linksextremen Tätern mit Steinen attackiert worden.

In beiden Bundesländern wird im September ein neues Landesparlament gewählt.

Quelle: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/wahlkampf-afd-beklagt-anschlaege-und-plakatzerstoerungen/


„Ich baue dich wieder auf, Jungfrau Israel“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jer 31,1-7:

In jener Zeit – Spruch des HERRN – werde ich der Gott aller Stämme Israels sein, und sie werden mein Volk sein. So spricht der HERR: Gnade fand in der Wüste das Volk, das vom Schwert verschont blieb; Israel zieht zum Ort seiner Ruhe. TochterZion

Aus der Ferne ist ihm der HERR erschienen: Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt, darum habe ich dir so lange die Treue bewahrt. Ich baue dich wieder auf, du sollst neu gebaut werden, Jungfrau Israel. Du sollst dich wieder schmücken mit deinen Pauken, sollst ausziehen im Reigen der Fröhlichen.

Wieder sollst du Weingärten pflanzen auf Samarias Bergen. Wer Pflanzungen anlegt, darf ihre Früchte genießen. Denn es kommt der Tag, da rufen die Wächter auf Efraims Bergland: Auf, lasst uns hinaufpilgern nach Zion zum HERRN, unserem Gott.

Ja, so spricht der HERR: Jubelt Jakob voll Freude zu, und jauchzt über das Haupt der Völker! Verkündet, lobsingt und sagt: Der HERR hat sein Volk gerettet, den Überrest Israels.

 


Führender Evangelikaler aus den USA widerspricht Papst Franziskus betr. Islam

Die Äußerung von Papst Franziskus, dass es aktuell keinen Krieg der Religionen gebe, stößt beim US-amerikanischen Präsidenten der Billy-Graham-Gesellschaft, dem bekannten evangelikalen Prediger Franklin Graham, auf Widerspruch. Radio Vatikan

Zum Hintergrund: Auf dem Hinflug zum katholischen Weltjugendtag nach Krakau hatte Franziskus gesagt, dass sich die Welt in einem Kriegszustand befinde. Er spreche aber nicht von einem Krieg der Religionen, denn alle Religionen wünschten sich Frieden. Es sei „ein Krieg um Interessen, ein Krieg um Geld, ein Krieg um Ressourcen der Natur“.

Graham hingegen sieht den Grund für die Gewalttaten in Europa, Asien, im Mittleren Osten und in den USA sehr wohl in der Religion, genauer im Islam. Die Islamisten folgten den Lehren des Korans. Sie forderten die Vernichtung der „Ungläubigen“ und töteten im Namen ihrer Religion, so Graham.

Das müsse klar benannt werden, schrieb der führende Evangelikale auf Facebook. Er warnte ferner davor, zehntausende muslimische Flüchtlinge in die USA einreisen zu lassen. Das könnte zu Attacken auf Christen führen.

Er verwies auf die Ermordung eines 85-jährigen Priesters in der nordfranzösischen Stadt Saint-Etienne-du-Rouvray (Normandie) am 26. Juli. Wenn nichts unternommen werde, sei es nur eine Frage der Zeit, bis es zu einem ähnlichen islamistischen Terroranschlag in den USA kommen werde.

Quelle: http://www.idea.de/frei-kirchen/detail/franklin-graham-widerspricht-papst-franziskus-97759.html

Foto: Radio Vatikan