Streit um ein Kreuz im Sitzungssaal der CDU-Landtagsfraktion von Brandenburg

Wie das Nachrichtenmagazin FOCUS-online am heutigen Samstag, den 6. August 2016, berichtet, gibt es aktuell Auseinandersetzungen um ein schlichtes Holzkreuz an der Wand im CDU-Fraktionsraum von Potsdam (Landtag von Brandenburg). 027_24

Offenbar soll es Beschwerden von Landtagsbesuchern gegeben haben. Daraufhin habe die Verwaltung des Landtags auf eine – so FOCUS – „pragmatische Lösung“ gesetzt:

„Das Kreuz wurde im Frühjahr mit Magneten befestigt und kann für Besuchergruppen abgenommen und zu den Fraktionssitzungen wieder aufgehängt werden“, habe Landtagssprecher Mark Weber dazu erklärt.

Der Fraktionssaal werde auch für Informationsveranstaltungen bei Besuchergruppen genutzt, darunter Schulklassen: „Da kamen immer wieder Beschwerden, warum dort ein christliches Kreuz in einem öffentlichen Gebäude hängt“, so Weber weiter.

Die CDU-Abgeordneten zeigten sich sehr befremdet über diese Vorgehensweise: „Da rückten aus heiterem Himmel Arbeiter mit Magneten an, die in der Wand verankert wurden“, berichtete Fraktionssprecherin Franziska Rode.

Das Kreuz sei sogar von Papst Franziskus gesegnet worden. „Dazu waren Mitglieder der Fraktion vor drei Jahren eigens zur Generalaudienz in den Vatikan gereist“, wie FOCUS schreibt.

Der Brandenburgische CDU-Generalsekretär Steeven Bretz sagte zu dem für seine Partei ärgerlichen Vorgang: „Wir sind aber sicher, dass der Schutz des lieben Herrgotts darunter nicht leiden wird.“

Quelle für die Zitate: http://www.focus.de/politik/deutschland/kruzifix-streit-cdu-muss-kreuz-fuer-besucher-abhaengen_id_5797716.html

11 Kommentare on “Streit um ein Kreuz im Sitzungssaal der CDU-Landtagsfraktion von Brandenburg”

  1. Fledermaus sagt:

    Unsere muslimischen Mitbürger, wo wir zu blauäugiger Toleranz verdonnert werden, die sie uns teilweise nicht entgegenbringen, müssen die Wahrheit akzeptieren, dass Mohammed gelogen hat, was die Kreuzigung Jesus Christus anbelangt. Ein jüdischer Anwalt hat den Prozess Jesus Christus wieder aufgerollt und bewiesen, Jesus Christus ist gekreuzigt worden und daher sollten wir nicht kuschen, sondern mit Kreuz Flagge zeigen.

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  2. Mitbürgerin sagt:

    Es ist einfach nur beschämend , dass ein Kreuz an der Wand als störend empfunden wird. Diese Stichelei gegen das Symbol, das Jahrzehnte niemanden wirklich gestört hat, ist wirklich übertrieben. Als ob es nichts Wichtigeres gibt, als über ein Holzkreuz an der Wand zu diskutieren. Bzw. sich als radikaler Gegner gegen christliche Symbole in öffentlichen Räumen auszusprechen, die Kultur, die nun mal traditionell so ist, wie sie ist, in Frage zu stellen.

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  3. Bernhard sagt:

    Unser westliches Staatsverständnis beruht nicht auf dem Christentum, sondern auf der Aufklärung, und sie ist einer Trennung von Kirche und Staat und einer Neutralität des Staates verpflichtet. Deswegen wäre es eigentlich konsequent, wenn in staatlichen Räumen keine religiösen Symbole hängen dürften (oder eben alle, aber das wäre wohl kaum möglich).

    In Frankreich wird diese Haltung auch konsequent durchgezogen. In Deutschland wird (vor allem von Seiten der CDU) oft argumentiert, das Kreuz sei das „Symbol für unsere Wertegemeinschaft“ oder für das christliche Menschenbild o.ä.. Allerdings ist von Seiten des Christentums (zumal der Katholischen Kirche) der moderne Staat zu Anfangs eben nicht anerkannt und als nichtchristlich eingestuft worden (die Piusbrüder lehnen ihn bis heute ab). Und da erhebt sich die Frage, inwieweit das Kreuz in den Räumen eines Staates hängen muss, der sich in seiner Grundidee gar nicht auf das Kreuz beruft.

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    • Guten Tag,
      inwiefern handelt es sich beim Sitzungssaal einer Partei bzw. der Landtagsfraktion einer Partei um den eigentlichen „Raum eines Staates“? – Er ist allenfalls im weiteren Sinne „staatlich“. Zudem nennt sich die Partei im Titel „Christlich“ (ob zu Recht oder Unrecht, steht auf einem anderen Blatt) – und das hat der weltanschaulich neutrale Staat auch nicht beanstandet, der sich in der GG-Präambel zur „Verantwortung vor Gott“ bekennt. Zudem gehört immer noch die Mehrheit der Staatsbürger einer christlichen Kirche oder Freikirche an.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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  4. Marienzweig sagt:

    Sah die CDU-Fraktion denn keine Möglichkeit, zu intervenieren?

    Je nach Bedarf und Besucher das Kreuz auf- und abzuhängen, finde ich persönlich schlimmer, als gar keines an der Wand zu haben.
    Auch wenn´s schmerzt – es wäre wenigstens klare Kante.

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  5. Rosenkranz sagt:

    Das Kreuz steht für eine globale Minderheit, die sich zur Liebe bekennt. Die afrikanische Bevölkerungsexplosion aus religiösen Gründen und nicht aus Gründen des partnerschaftlichen Respektes, wo nur Kinder das Licht der Welt ohne Abtreibung erblicken durch Verhütung, eingeschlossen die Unfälle, wird dem alten Kontinent noch viele Sorgen machen. Es ist einfach lachhaft, sich an einem Kreuz zu stören, weil es religiöse Gefühle verletzen soll, ich störe mich an dem Fastenbrechen für Mohammed, der die Unterwerfung andersgläubiger fordert. Die Frauen als Saatfelder des Mannes, Sure 9 im Koran, die entweder sehr gebärfreudig sein müssen, um eigene Clans zu bilden oder nur Sexsklavinnen zu Diensten des Gebieters und das mitten in einem freiheitlich aufgeklärten Europa. So wie der Islam Aufklärung braucht, braucht es auch Standfestigkeit von Kirchenvertretern und Politikern, unsere hart erkämpften humanistischen Werte zu verteidigen und das Bekenntnis ohne wenn und aber zu Jesus Christus, sonst sind wir nur eine Multikulturelle Republik ohne Werte und steuern auf das Inferno der Verteilungskämpfe zu.

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  6. Arnold Weßling sagt:

    Ja, so viel zu den Grundwerten, die wir ja alle gemeinsam verteidigen wollen oder gilt Religionsfreiheit in diesem unserem Lande nur, wenn eine Moschee mit Minarett errichtet werden soll? Leider habe ich die Erfahrung machen müssen, daß es die gleichen Menschen sein können, die das Kreuz aus dem öffentlichen Raum verbrennen wollen, aber die Präsenz des Islam stark unterstützen. Religionsfreiheit ist unteilbar, wenn es wirklich um Religion geht.

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  7. Wolfi sagt:

    Manchmal frage ich mich, sind denn Scharen von Politikern von allen guten Geistern verlassen worden? Haben diese Leute nicht etwas Demut und Respekt im Herzen, um aus den barbarischen Weltkriegen, wo ein ganzes Volk und andere Völker durch Hitler und seine Vasallen barbarisch verheizt wurden, gelernt zu haben. Besonders im Westen Deutschlands, wo die Kriegsreparationen nicht bezahlt werden mussten und es keine Einschränkungen gab, muss man sich doch über die sehr naive Gastfreundschaft wundern, weil da anscheinend Geschichte als Wahlfach abgewählt werden durfte. Heute fordern rückständige Islamisten lautstark in Europa die Einführung des Scharia-Rechtes, demonstrieren Erdogan-Anhänger für die Unterdrückung andersdenkender in Europa…
    Die Versorgungslage wird knapp für folgende Generationen, wenn dieser Schwachsinn nicht gebremst wird. Den Westdeutschen scheint es entgangen zu sein, dass auch ihre Firmen kurz vor dem Ruin gestanden hätten (die Arbeitslosenzahlen explodiert wären)k wenn da nicht das Schnäppchen der bankrotten DDR gewesen wäre. Ohne wirtschaftliche Sachkenntnis, die ein Land vor dem Ruin schützen könnte, geht es putzmunter weiter, bis dann das große Wehklagen kommt, die Sozialkassen geplündert und die Chancen auf dem Arbeitsmarkt verschlechtern sich täglich, weil es zu viele Bewerber gibt. Gebt dem Volk Brot, Fest und Spiele….. damit es nicht merktk in welche existenzielle Sackgasse es schlittertk aber ja, das Geld wird wohl dafür dann auch fehlen. Dann ist es vorbei mit unseren freiheitlich hart erkämpften humanistischen Werten, vorbei mit unserer großen Kulturgeschichte, vorbei….

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    • Bernhard sagt:

      Sehr geehrter Herr Wolfi,

      es gehört hier eigentlich nicht zum Thema, aber ich möchte einmal anmerken, dass man in meinem Heimat-Bundesland Baden-Württemberg Geschichte nicht abwählen konnte, und wenn es irgendwo möglich gewesen sein sollte, dann höchstens in der 12. und 13. Klasse (letztere gab es in der DDR sowieso nicht). Und das marxistische Geschichtsverständnis, das in der DDR vermittelt wurde, war nicht unbedingt das unvoreingenommenste und umfassendste.

      Der Aufbau Ost hat die westlichen Bundesländer Milliarden gekostet, ich wüsste nicht, welches Schnäppchen die westdeutschen Firmen da gerettet hätte.

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      • Wolfi sagt:

        Also Geschichte gab es schon in der DDR, nur propagandistisch gefärbt! Es ist ein Trugschluss, wenn ausgerechnet der Osten für den Sozialabbau herhalten soll, denn nach dem Krieg wurden vor allem ganze Betriebe als Reparationslast in die Sowjetunion von hier abtransportiert, was zum Aufstand 1953 führte. Diese Last hat der Westen nie aufgebürdet bekommen, also war es doch mehr oder weniger ein Ausgleich der Reparationslast für Gesamtdeutschland, wenn da nicht noch andere Faktoren wären. Mit dem Niedergang der DDR, die ich nicht mochte mit ihrer stalinistischen Diktatur, sind vor allem westdeutsche Betriebe dank Treuhand-Privatisierung über die Beute hergefallen und ließen Bauruinen und ausgeraubte Betriebe zurück, wo nach Insolvenzverschleppung das Grundmittel- und Arbeitsmittelinventar in Subunternehmen des Westens wieder auftauchte.
        Also von wegen großzügig vom Westen – und durch die fehlenden Devisen haben die DDR-Bürger auf selbstverständliche Lebensmittel verzichten müssen, denn Schinken und andere Produkte wurden der eigenen Bevölkerung vorenthalten, aber das war nicht Schuld des Westens, sondern der DDR-Diktatur.
        Nun sehen wir aber auch ein anderes Bild vom Westen, wo man über diese Naivität zu Multi-Kulti nur die Hände über den Kopf schlagen kann, nämlich dass durch die Schieflage der Einwanderung sich die wirtschaftliche Problematik weiter zugespitzt hat, wo das Gleichgewicht von Wirtschaftlichkeit und Sozialausgaben kurz vor der Explosion stand. Das Ruhrgebiet, einst Pulsader der Wirtschaft, trudelt immer mehr in Richtung Abgrund, weil viele Zechen stillgelegt wurden. Auf dem Arbeitsmarkt waren mehr Arbeitskräfte verfügbar als gebraucht wurden. Der Denkfehler des Westen war, dass ein Land als Dienstleistungsgesellschaft ohne produktives Wachstum überleben kann, im Gegenteil, man wird von anderen Ländern immer abhängiger. Für beide Teile Deutschlands ist daher festzustellen, dass der ökonomische Sachverstand in der Politik den Bach runter gegangen ist und es völlig sinnlos ist, aus der gewaltsamen Teilung Deutschlands und vieler Familien trennende Argumente zu liefern. Was allerdings auch Fakt ist, dass die politische Naivität des Westens, wovor auch AK Schmidt warnte, uns eine Suppe gravierender Probleme durch illegale Einwanderung beschert hat und die blauäugige Einstellung die Menschen, aus dem Osten mit russischen Barbaren zu vergleichen, und selbst nicht zu sehen, dass schon Generationen von Einwanderern in den Altbundesländern arbeitslos sind und nur von Sozialgeldern finanziert sind, sich No-Go-Areas gebildet haben und unsere Blauäugigkeit bezüglich des Islam, die westliche vor allem, wird uns noch um die Ohren fliegen. Die von der Politik verursachten ökonomischen Fehler gab es auf beiden Seiten und es packt einen das Grauen, wenn man die vielen Politiker ohne ökonomischen Sachverstand das Ruder des Landes in den Händen halten sieht.

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  8. Adolf Breitmeier sagt:

    Wenn die CDU-Fraktion (Christlich-Demokratische-Union) an Christus glaubt, dann verstehe ich nicht, dass man zeitweise NICHT an ihn glaubt (wenn Besucher kommen, obwohl man gerade dann seine Überzeugung zeigen muss/sollte/könnte). Haben die kein Rückgrat? Entweder ich bin Christ – und dann zeige ich das auch, oder ich bin weder kalt noch warm: ,,bist du aber lau, dann will ich dich ausspeien aus meinem Munde“ oder so ähnlich habe ich das als Kind gehört.
    Es ist ein Armutszeugnis der Fraktion, mehr nicht. Ich bin religionsfrei und eigentlich könnte es mir egal sein, aber über soviel Wankelmut und ,,Trostlosigkeit“ bin ich einfach empört, weil enttäuscht. Weltweit sterben Christen für ihren Glauben und wegen ihres Glaubens, und da ziehen einige Leute wie ein Gassenköter den Schwanz ein. Erbärmlich!

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