CSU, Juden und Polizei für Verbot der Burka

Bundespräsident Gauck sowie Innenminister Thomas de Maizière (CDU) haben sich dagegen ausgesprochen, die Burka zu verbieten.

Die CSU und Teile der CDU treten hingegen für ein Verbot der Vollverschleierung ein, ebenso der Zentralrat der Juden in Deutschland, aber auch gemäßigte, liberale Muslime wie zB. der syrisch-stämmige Islamwissenschaftler Bassam Tibi oder die aus der Türkei stammende Schriftstellerin Seyran Ates.RTEmagicC_Frau_Verschleiert_jpg

Der CSU-Parteitag in München entschied bereits im vorigen Jahr, daß das Tragen von Burka und Niqab (Vollverschleierung) in der Öffentlichkeit untersagt werden soll. Die CSU-Landesgruppe im Bundestag möge sich für eine entsprechende Gesetzesänderung einsetzen, beschlossen die Delegierten in München.

Verkehrsstaatssekretärin Dorothee Bär (CSU) sagt zu dem Thema: „Jemand, der sich in unsere Gesellschaft integrieren möchte, hat keinen Grund, sein Gesicht zu verstecken.“ 

Die CDU-Landesvorsitzende von Rheinland-Pfalz, Julia Klöckner, stellt fest, die Vollverschleierung stehe für ein „abwertendes Frauenbild.“   –  Der CDU-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach erklärt, die Burka sei „Ausdruck für eine integrationsfeindliche Abgrenzung zu unseren Werten und unserer Tradition, unseren Mitbürgern offen und unverhüllt entgegenzutreten.“

In diesem Sinne äußert sich auch der frühere Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, Heinz Buschkowsky, ein konservativer, islamkritischer Sozialdemkrat. Er plädiert für ein Burkaverbot: „Das ist kein Kleidungsstück, das in eine demokratische Gesellschaft passt. Das ist die Abkapselung, die Unterwerfung der Frau schlechthin.“

Ähnlich sieht es der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster: „Ich kenne keinen namhaften Islamwissenschaftler, der mir bislang erklärt hat, aufgrund welcher zwingenden religiösen Vorschrift eine Burka zu tragen ist.“

039_36A - KopieEine aktuelle Umfrage des Instituts YouGov ergab eine Mehrheit von 62 Prozent der Befragten für ein Verbot der Vollverschleierung in Deutschland.

Das CSU-Organ „Bayernkurier“ schreibt zudem:

„Auch die Sicherheitsbehörden und die Justiz plädieren für ein Burkaverbot, damit man Menschen überhaupt identifizieren und ihre Gesichtszüge bei Aussagen beurteilen kann. In anderen Ländern wie Belgien, Frankreich oder dem Schweizer Kanton Tessin existieren solche Verbote, in den Niederlanden soll es kommen.“

Auch Rainer Wendt, Vorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), hat sich bereits eindeutig gegen die Vollverschleierung ausgesprochen: „Die Burka verhindert die Integration, erniedrigt die Frau und fördert Parallelgesellschaften.

1. Foto: IGFM

 

 


4 Kommentare on “CSU, Juden und Polizei für Verbot der Burka”

  1. Manitu sagt:

    Man schreit ja förmlich nach Mobilmachung, was erwartet man? Flächendeckenden Stromausfall, ab hier denke ich mal nicht weiter und da wird sich zeigen, ob Entscheidungen mit Gewissen Vorrang haben vor staatlicher Befehlsgewalt. Warum musste es so weit kommen, wo unser Volk sich schwor „nie wieder Krieg“ und jetzt hat sich der Terror in unserem Land einquartiert. Ich denke, ein wenig Zeit bleibt uns noch vergönnt, aber ich fürchte, spätestens nächstes Jahr könnte es Ernst werden.

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  2. Bernhard sagt:

    Ich bin auch für ein Burkaverbot. Meine Blickrichtung ist dabei nicht einmal so sehr auf die Frauen selbst, als auf die Mitmenschen. Es ist in unserer Gesellschaft nun einmal ein Zeichen von Respekt gegenüber anderen Menschen, sein Gesicht zu zeigen und damit seine Identität und Gefühlslage mitzuteilen.
    Und auch Sicherheitsaspekte sind nicht zu unterschätzen. Es gibt auch einen sujektiven Aspekt: Normalerweise vermummen sich nur Bankräuber oder andere Kriminelle, die nicht erkannt werden wollen. Bei einem voll verdeckten Menschen zucke ich unwillkürlich zusammen, um dann hinterher zu merken „ach nein, das ist nur eine muslimische Frau“. So etwas muss nicht sein, zumal der Islam es auch nicht zwingend vorschreibt.

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  3. Nobody sagt:

    Ich stimme allen Autoren zu und wer unbedingt Burka und Nique als religiöse Symbolik tragen muss, der kann Asyl in einem islamischen Land beantragen, nicht hier. Zudem verhüllt er auch das Leid und Elend der Kindersklaven durch ihre Peiniger, wo nicht zuletzt durch die erzwungene Hilflosigkeit die junge Seele sich mit einem Borderline-Symptom schützt, weil es sonst an der nicht erträglichen Gewalt zerbrechen würde.
    Natasche Kampusch, keine Muslimin, entführtes Kind, da wurde diese Thematik Borderline noch ernst genommen. Das soll den wirklich am Wohl der Menschen orientierten Psychologen nicht aufgefallen sein, dass die jungen Opfer oder Opfer von gewaltsamen Übergriffen solch einen Schutzmechanismus entwickeln, um das zerstörte Leben überhaupt noch ertragen zu können?
    Herr de Maizier verspricht zwar einen Sicherheitskatalog gegen terroristische Übergriffe, aber hebt es mit seiner Einstellung zu Burka und Nique-Toleranz wieder auf, denn Mutti könnte böse sein, die davon schwärmt, der Islam gehört zu Deutschland, ohne die unterschiedlichen Facetten zu differenzieren.

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  4. Dorrotee sagt:

    Der Präsident des Zentralrates der Juden beschreibt es ganz deutlich. Es gibt keinen zwingenden religiösen Grund im Islam, eine Burka zu tragen.
    Dies sagen führende Islamwissenschatler. Also weg mit dem furchtbaren Kleidungsstück für Frauen.
    Wir leben hier in einer aufgeklärten westlichen Welt.

    Ich las mal in dem Buch „Nicht ohne meine Tochter“, wie es unter so einer Burka ist. Es ist scheusslich, beschreibt die Autorin. Durch die Kopfverschleierung kommt es zu starken Eigengerüchen, und man fühlt sich total im Gesichtsfeld eingeschränkt. Man kann anfangs kaum sehen. Auch das Anlegen, bevor man das Haus verläßt, war sehr lästig – und die Autorin ekelte sich vor den Gerüchen in der Burka, weil es dort im Iran so schrecklich heiß war. Es ist nicht richtig, eine Frau so einzuengen.

    Das haben wir Frauen uns sehr erkämpfen müssen. Man denke an diese einschnürenden Kleidungsstücke aus vergangener Zeit, wo die Frauen kaum atmen konnten und ohnmächtig wurden.

    Ebenfalls kann unter so einer Burka alles mögliche versteckt werden. Säuren, Messer und Selbstmordgürtel u.v.m. sind schon öfters darunter aufgetaucht. Ein optimales Schmuggelkleidungsstück.
    Dass der Innenminister das gar nicht berücksichtigt, und munter den Moslimas die Burka gönnt, ist mal wieder ein Armutszeugnis für unsere politischen Versager.

    Wenn er jetzt ein Burkaverbot erläßt, denkt er womöglich, wird wahrscheinlich die Bevölkerung verängstigt. Also immer schön vom friedlichen Islam sprechen, weil sonst der Spruch Merkels „Wir schaffen das“ infrage gestellt werden könnte. Nur leider auf Kosten der deutschen Bevölkerung, die schon jetzt für keine „Willkommenskultur“ mehr zu haben ist.

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