In Deutschland gibt es 35.000 homosexuelle Partnerschaften bei 18 Millionen Ehen

Sven von Storch

In vier von 20 evangelischen Mitgliedskirchen ist die Trauung homosexueller Paare möglich. Als die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz im April diese Möglichkeit einrichtete, gab es dort aber keine Nachfrage. Inzwischen wurde eine einzige Trauung anberaumt, die kürzlich stattfand  –  während allein in Berlin hunderttausende Homosexuelle leben. Scannen0006 - Kopie

Bundesweit wurden im vergangenen Jahr über 400.000 Ehen zwischen Mann und Frau geschlossen. Diese Diskrepanz bestätigt die statistische Nachrangigkeit aller Reden von »Vielfalt« und »gesellschaftlichem Wandel«.

Trotz hoher Scheidungsraten ist die Dominanz der klassischen Familie ungebrochen. 76 Prozent aller Minderjährigen, nämlich 9,9 Millionen von 13,1 Millionen Kindern, lebten 2010 mit ihren leiblichen, verheirateten Eltern zusammen. Den insgesamt fast 18 Millionen Ehen stehen nur 35.000 gleichgeschlechtliche Partnerschaften gegenüber.

Die »Homo-Ehe« wird offenbar für Leute eingerichtet, die sie mehrheitlich gar nicht brauchen. Das erinnert an Kinder, die das gleiche Spielzeug verlangen, das die anderen auch haben – einfach aus Prinzip.

Politik, Medien und öffentliche Institutionen trommeln seit Jahr und Tag und mit unendlichem Aufwand an Zeit und Geld für ein Thema, dem die gesamtgesellschaftliche Relevanz fehlt. Für die Minderheit einer Minderheit, welche die Mehrheit vor sich hertreibt – eine gigantische Heuchelei.

Dies bestätigt aber die Anliegen unserer Initiative Familien-Schutz und bringt uns dazu, Ehe und Familie weiterhin energisch zu verteidigen

Initiative Familien-Schutz  – Zionskirchstr. 3 – 10119 Berlin
Tel. 0 30/88 62 68 96, Fax. 0 30/34 70 62 64
www.familien-schutz.de


10 Kommentare on “In Deutschland gibt es 35.000 homosexuelle Partnerschaften bei 18 Millionen Ehen”

  1. Was nur von wenigen genutzt wird … wie die Beichte, eine gigantische Heuchelei, um es mit den Worten des Autors auszudrücken. Und mit Religion wollen auch immer weniger Bürgerinnen etwas zu tun haben. Sollte etwa die Religionsfreiheit langsam überflüssig werden?

    Sie sehen, diese Gedanken über die Verwendung von verschiedenen Dinge sind brandgefährlich und könnten Ihnen derartig auf die Füsse fallen, dass Ihre schöne katholische Gedankenwelt gsnz zerfleddert daraus hervor geht.

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    • Bernhard sagt:

      Eine Abschaffung der Religionsfreiheit höhlt den Menschenrechtsgedanken aus. Deswegen bin ich dagegen.
      Eine Einführung der Homoehe höhlt den Ehegedanken aus. Deswegen bin ich dagegen.

      Ich wette, Sie waren noch nie beichten. Sonst würden Sie nicht so über die Beichte reden.

      Ob aus Ihren Kommentaren die katholische Gedankenwelt zerfleddert hervor geht, lassen Sie mal andere beurteilen. Wenn Sie das selbst verkünden, kommt das ein bisschen arrogant rüber.

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      • Also mit der Aushöhlung des Menschenrechtsgedankens, –wieso schreiben Sie eigentlich nicht „Aushöhlung des MENSCHENRECHTS“? Kommt Ihnen schon das Wort Menschenrecht sehr schwer aus der Feder?– sollte die römisch katholische Kirche doch überhaupt kein Problem haben. Die Kirche hat sich ja mit Klauen und Zähnen gegen die Einführung JEDES Menschenrechts, als individuelles Freiheitsrecht, gewehrt. In den fünfziger Jahren hat die katholische Kirche heftigst gegen die Verwirklichung der Gleichberechtigung für Frauen gekämpft und die vollständige Gewährung aller Rechte in der Reproduktionsmedizin stösst immer moch auf den erbittertsen Widerstand der frauenlosen, kinderlosen und liebelosen (cave, nicht: lieb_losen!) Altmännergesellschaft des römisch katholischen Klerus.

        Ja, die Gewährung gleicher Rechte würde die Ehegedanken der römisch katholischen Kirche aushöhlen. Wenn sie denn gezwungen werden könnte, die sakramentale Ehe für gleichgeschlechtlich Liebende zu öffnen. Aber ich hoffe nicht einmal Sie wollen behaupten, dass irgend jemand die römisch katholische Kirche in Person des Papstes zu irgendetwas zwingen könnte.
        Es geht hier einzig und alleine darum, die ZIVILE Ehe für gleichgeschlechtlich Liebende zu ermöglichen. Und auf diesem Feld hat die römisch katholische Kirche, wenn wir von Trennung von Kirche und Staat ausgehen (in Deutschland und Österreich unmöglich zu erreichen; denken Sie nur ans Hitler-Konkordat, das immer noch in Kraft ist) , überhaupt nichts verloren.

        Die Wette haben Sie übrigens verloren. Ich ging und gehe zur Beichte. Schaue aber sehr genau hin, wen ich zu meinem Beichtiger mache. Einfach so, Samstag routinemässig in die Stadtpfarrkirche, nein danke. Da habe ich zu oft Reinfälle par excellence erlebt mit fünf Ave Maria und Vaterunser als Busse. Nein Danke.

        Tut mir leid wenns arrogant rüberkommt, aber wir leben nun mal in bitteren Realitäten, auch in der Kirche. Und ich bin der letzte, der bereit ist diese bitteren Wirklichkeiten einfach runter zu schlucken. Die katholische Kirche ist mir nicht gleichgültig, sonst würde ich mich nicht so anstrengend an ihr abarbeiten.

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  2. Dings sagt:

    JEDE Regenbogenfamilie ist wertvoller, als die kinderlose Ehe der storchschen Adelskombo.

    p.s. Schön, dass hier endlich mal wieder gegen Homosexuelle gehetzt wird. Aber bei der ganzen Flüchtlingshetze bleibt halt weniger Zeit für das Verwursten des Lieblingssündenbocks, gelle?

    p.p.s. Danke für Ihre Leserbriefe in den WN zum „Tanz im Dom“, Frau Kübele. Je mehr Menschen sehen, wie Ihre Kreise so drauf sind, desto mehr Menschen wenden sich voller Ekel von Ihren Kreisen ab. Fein gemacht, weiter so!

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    • Liebe Frau Küble,

      danke, daß Sie das obige Elaborat von „Dings“ hier im Blog gelassen haben. Auf diese Weise wird Ihren treuen Lesern mal wieder vor Augen geführt, welchen Geistes Kind hierzulande unterwegs ist. Und dieser/diese Anonymus ist nicht mal in der Lage, Ihren Namen richtig zu schreiben. Ekel? Ganz meinerseits.

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      • Dings sagt:

        Die neueste Studie der CDC zeigt auf, dass 43% der homosexuellen Schüler in den USA Selbstmordgedanken hegten, 29% (!) haben bereits versucht, Selbstmord zu begehen.

        Und wissen Sie, was das ekligste ist? Selbsternannten „Familienschützern“ und deren Helfershelfern ist das in ihrem Hass/Wahn vollkommen gleichgültig.

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    • Bernhard sagt:

      Warum soll eine Regenbogenfamilie „wertvoller“ sein? Woran machen Sie den „Wert“ einer Ehe oder Familie fest?

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      • Dings sagt:

        Na aber natürlich an dem „Nachwuchs“. Oder habe ich was mit der ewig propagierten „Keimzelle der Gesellschaft“ missverstanden?

        Welchen „Mehrwert“ haben denn kinderlose „Ehen“ wie die der Storchs gegenüber Regenbogenfamilien?

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      • Bernhard sagt:

        Ich mache den „Wert“ einer Familie nicht an der Anzahl der Kinder fest, zumindest nicht nur. Und die katholische Kirche auch nicht.

        Ich kenne die Gründe für die Kinderlosigkeit des Ehepaars von Storch nicht (und Sie wahrscheinlich auch nicht), deswegen erlaube ich mir darüber kein Urteil.

        Und Kinder in einer „Regenbogenfamilie“ haben nach meiner festen Überzeugung nicht dieselben Startvoraussetzungen ins Leben wie Kinder einer „Standardfamilie“. Deswegen bin ich der Meinung, Homosexuelle sollten nicht zur eigenen Selbstverwirklichung Kinder „produzieren“.

        Um einem möglichen Argument Ihrerseits zuvorzukommen: Auch andere Umgebungen, z.B. Kinderheime, sind keine ideale Startvoraussetzung für ein Kind. Deswegen mag für ein Kind ohne Eltern in Ausnahmefällen eine Regenbogenfamilie das „kleinere Übel“ sein. Aber das sind eben Ausnahmen, die nicht verallgemeinert werden können.

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