Ekstatisches Pfingstlertum pur: Heidi Baker auf der charismatischen MEHR-Konferenz

Von Felizitas Küble

Die 56-jährige Dr. Heidi Baker, geboren in Südkalifornien, lebt seit einigen Jahren mit ihrem Mann Rolland in Mosambik, wo sie Evangelisation und Sozialarbeit betreiben. Das Ehepaar gehört zu den weltweit bekanntesten Gestalten der protestantisch-pfingstlerischen Bewegung. Fotolia_23885701_Konzert_470x_

Die ökumenisch-charismatische MEHR-Konferenz wird seit vielen Jahren von dem 37-jährigen katholischen Theologen Dr. Johannes Hartl geleitet  und von seinem „Gebetshaus Augsburg“ organisiert; auf diesem Kongreß war Heidi Baker Anfang Januar 2016 der „heimliche Stargast“, wie das christliche Medienmagazin PRO unter dem Titel „Deutschland braucht meeeeeeeeehr von Jesus“ schreibt.

Es heißt in diesem Artikel, der insgesamt durchaus positiv über diese MEHR-Konferenz berichtet, weiter:

„Am zweiten Tag der Konferenz ist die Halle bis auf den letzten Platz gefüllt mit Menschen, die neugierig sind auf die amerikanische Missionarin, die in Mosambik Waisenkinder beherbergt. Wer auf YouTube nach ihren Predigten sucht, findet Auftritte, bei denen sie weinend, singend und in Sprachen betend auf dem Boden liegt oder kniet.

Bei einem Auftritt – Predigt kann man es schwerlich nennen – in der kalifornischen Bethel-Kirche liegen Jugendliche um sie herum. Heidi Baker kriecht durch die Reihen, legt ihnen die Hände auf den Kopf und ruft Worte wie „Feuer“. Die Betenden reagieren mit Schreien, Weinen und Zucken.“

Die Zeitschrift erwähnt danach den „extrem-charismatischen Dunstkreis“ um die Theologin und Afrika-Missionarin Baker.

Sollen wir Gott beschwörend herbeizitieren?

Auf der MEHR-Konferenz rief sie vor tausenden von Zuschauern in geradezu beschwörender Weise den dreieinigen Gott herbei, als würde es sich hierbei fast um ein erregtes Schamanen-Ritual handeln:Buch

„In Augsburg beginnt die dynamische 56-Jährige mit einer Art Meditation. „Komm, Jesus, komm“, ruft sie in einem Singsang, den das Publikum erwidert. Etwa eine Viertelstunde werden auf diese Weise die drei Personen der Dreieinigkeit herbeigerufen. „Gib mir Feuer, Herr, dass die Welt mich brennen sieht“, ruft Baker.“

Was hier auffällt, das ist zum einen die dränglerische und aufdringliche Art, Gott gleichsam „herbeizurufen“ (statt ihn im Gebet darum zu  b i t t e n ), zum anderen eine egozentrische „Frömmigkeit“, die sich darin zeigt, daß Frau Baker wünscht, die „Welt“ (!) möge sie (!) „brennen“ sehen.

BILD: Einer der Buchtitel von Heidi Baker

Die Star-Charismatikerin wirkt aber offenbar durchaus eindrucksvoll und dynamisch auf die religiös-begeisterte Menge, was natürlich Massensuggestionen erleichtert.

(Hier geht es zu ihrem Auftritt auf der MEHR-Konferenz: https://www.youtube.com/watch?v=_nvowdTI8zI)

Wie so oft: Mit dem „Hammersegen“ fing es an…

In der evangelischen Pfingstler-Zeitschrift „Charisma“ (Nr. 117/2001) heißt es unter dem Titel „Unser Auftrag ist Liebe“ über Heidi Baker, daß sie mit einer schweren Lungenentzündung 1996 in die extrem-charismatische Airport-Gemeinde nach Toronto kam, wo sie dann den „Hammersegen“ erlebte, also trance-artig nach rückwärts zu Boden fiel (man spricht hierbei auch vom „Toronto-Segen“, weil er damals in jener Gegend stark verbreitet war).

Angeblich handelt es sich  –  aus schwarmgeistiger Sicht  –  bei diesem „Ruhen im Geist“ um ein vom Hl. Geist bewirktes Phänomen, das in diesen Kreisen häufig vorkommt und oftmals die „Bekehrung“ zum Charismatikertum einleitet. Das Charisma-Magazin berichtet hierzu also:charismatiker_allg_606_pr13_02_ab36d7785e

„Dort erlebte sie zum ersten Mal, dass die Kraft des Heiligen Geistes sie so stark berührte, dass sie zu Boden fiel.“  – Zwei Jahre später reiste sie mit ihrem Mann Rolland erneut nach Toronto:Wieder fiel die Kraft Gottes auf Heidi“, heißt es in dem Bericht.

Aber nicht nur das, denn die vermeintliche „Kraft Gottes“ hatte Frau Baker eine ganze Woche lang buchstäblich lahm gelegt:

„Jeden Tag verbrachte Heidi während dieser Konferenz auf dem Boden, außerstande, sich zu bewegen. Sie spürte, wie ihr ganzer Körper von der Kraft Gottes durchströmt wurde und sie unfähig war, aus eigener Kraft etwas zu tun. Das ging sieben Tage lang so.“

Später wirkte der Heilige Geist in Toronto erneut „wieder mächtig an Heidi“, wobei sie von ihm folgende Eingebung erhalten haben will: “Du wirst sehen, dass Tote auferstehen, Blinde sehen und Wunder und Heilungen geschehen.”

Zeichen, Wunder und Heilungen sind der Schwärmer liebstes Kind  –  und sowieso die begehrtesten Zauberworte in der Charismatikerszene.

In dem Artikel heißt es vollmundig weiter, Heidi habe in drei Jahren eine halbe Million Menschen zum Glauben geführt. Angenommen, die Zahl würde zutreffen  –  welcher „Glaube“ mag das wohl sein?

Hier drei weitere Artikel zur MEHR-Konferenz und ihren Referenten:
ALLGEMEIN:
https://charismatismus.wordpress.com/2014/01/13/augsburg-eindrucke-beobachtungen-und-erlebnisse-auf-der-mehr-konferenz/
ARNE ELSEN:
https://charismatismus.wordpress.com/2014/01/04/augsburg-gebetsheiler-dr-arne-elsen-bei-der-charismatischen-mehr-konferenz/
BOB FRASER: https://charismatismus.wordpress.com/2013/12/07/usa-charismatischer-starprediger-bob-fraser-kommt-nach-augsburg/


10 Kommentare on “Ekstatisches Pfingstlertum pur: Heidi Baker auf der charismatischen MEHR-Konferenz”

  1. angie sagt:

    Ich selbst hätte mich beinah zu den Kritiken hinreißen lassen. Ich selbst habe am eigenen Leib erfahren, was passiert, wenn ich auf die Menschen mit Kritik, Mangelsicht und Urteile schaue und wie sehr ich ihnen und mir selbst schade. Bei jedem Menschen, der zu Gott steht und dies öffentlich bekennt, kann man irgendwo „charismatisch“ lesen oder sonst irgendwelche negative Kommentare. Dass bei einem Wunder nicht immer eine Kamera vor Ort ist, finde ich auch nachvollziehbar auch deshalb, weil wir immer mit dem Verstand alles nachforschen wollen und immer Beweise brauchen. Ich finde diese Frau großartig

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  2. Als Paulus nach Ephesus kam, fragte er einige Jünger, ob sie den HI. Geist empfangen hätten. «Wir haben nicht einmal gehört, dass ein HI. Geist ist?» (Apg 19) Heute könnte Paulus an vielen Orten Ähnliches erleben. Man ist katholisch und ist es doch nicht. Die Gabe des Verstandes liegt brach, weil die materialistische Sicht die Christen umnebelt. Damit wird eine Unterscheidung der Geister — der guten und der dämonischen — unmöglich. Diese Webseite soll Grundlagen vermitteln.
    Angst vor dem Hl. Geist?

    Katholiken glauben an den HI. Geist. Sie nennen lhn bei jedem Kreuzzeichen und im Credo. Aber sie denken selten an Ihn. Sie hören nicht auf Ihn, well sie die Konsequenzen fürchten. Er ist der vergessene Gott! Wir bauen mehr auf unsere Klugheit und Taktik als auf Ihn. Deshalb bleibt der Segen aus. Die Taktik der Urchristen war das Vertrauen auf den HI. Geist und die Erfolge waren wunderbar.

    Der Heilige Geist ist Feuer. Viele fürchten das Feuer. Alle Perioden des Zerfalls in der Kirchengeschichte lassen sich auf die Angst vor dem Heilig-Geist-Feuer zurückführen. Jede Erneuerung begann mit einem neuen Pfingsten voll Sturm und Feuer, denn nur Er führt ein in die unteilbare Wahrheit, die Gott durch lhn offenbart! Dann folgt aber nur das Ja oder das Nein. Das diplomatische schaukeln zwischen “Richtungen», hat keinen Platz, entweder ist man ganz katholisch oder überhaupt nicht. Wohl deshalb sagen so wenige ein beherztes Ja, weil sie sich vor dem ‚B‘ fürchten. Der HI. Geist ist der Heiligmacher und möchte jeden zur Heiligkeit führen, zur Nachfolge Christi. Zeit- und Weltgeist stehen diesem Weg entgegen. Die katholische Religion ist wesentlich Religion einer Gegenwelt: der Beginn einer Zivilisation der Liebe. Der HI. Geist ist das Licht, das uns den Weg leuchtet.

    http://kath-zdw.ch/maria/hl.geist.unbekannter.gott.html

    http://kath-zdw.ch/maria/hl.geist.html

    http://kath-zdw.ch/maria/hl.geist.suenden.wider.html

    Als Paulus nach Ephesus kam, fragte er einige Jünger, ob sie den HI. Geist empfangen hätten. «Wir haben nicht einmal gehört, dass ein HI. Geist ist?» (Apg 19) Heute könnte Paulus an vielen Orten Ähnliches erleben. Man ist katholisch und ist es doch nicht. Die Gabe des Verstandes liegt brach, weil die materialistische Sicht die Christen umnebelt. Damit wird eine Unterscheidung der Geister — der guten und der dämonischen — unmöglich. Diese Webseite soll Grundlagen vermitteln.
    Angst vor dem Hl. Geist?

    Katholiken glauben an den HI. Geist. Sie nennen lhn bei jedem Kreuzzeichen und im Credo. Aber sie denken selten an Ihn. Sie hören nicht auf Ihn, well sie die Konsequenzen fürchten. Er ist der vergessene Gott! Wir bauen mehr auf unsere Klugheit und Taktik als auf Ihn. Deshalb bleibt der Segen aus. Die Taktik der Urchristen war das Vertrauen auf den HI. Geist und die Erfolge waren wunderbar.

    Der Heilige Geist ist Feuer. Viele fürchten das Feuer. Alle Perioden des Zerfalls in der Kirchengeschichte lassen sich auf die Angst vor dem Heilig-Geist-Feuer zurückführen. Jede Erneuerung begann mit einem neuen Pfingsten voll Sturm und Feuer, denn nur Er führt ein in die unteilbare Wahrheit, die Gott durch lhn offenbart! Dann folgt aber nur das Ja oder das Nein. Das diplomatische schaukeln zwischen “Richtungen», hat keinen Platz, entweder ist man ganz katholisch oder überhaupt nicht. Wohl deshalb sagen so wenige ein beherztes Ja, weil sie sich vor dem ‚B‘ fürchten. Der HI. Geist ist der Heiligmacher und möchte jeden zur Heiligkeit führen, zur Nachfolge Christi. Zeit- und Weltgeist stehen diesem Weg entgegen. Die katholische Religion ist wesentlich Religion einer Gegenwelt: der Beginn einer Zivilisation der Liebe. Der HI. Geist ist das Licht, das uns den Weg leuchtet.
    «Es werde Licht!»

    Schon einmal war es wüst und leer. Finsternis lag über dem Abgrund. Da schwebte der Geist GOTTES über den Wassern. Und es ward Licht — und Leben — und Fruchtbarkeit — und Ordnung — und Schönheit. Der erste Frühling kam. Der Schöpfungsbericht ist ein Pfingst-Evangelium. Der zweite Frühling kam im Urchristentum. An Pfingsten begann die junge Kirche zu knospen und zu blühen. Es ward Licht in der Finsternis des Heidentums.

    Wann wird es wieder Frühling werden?

    Wenn Macht und Weisheit der Menschen am Ende sind.

    Wenn die gottlose Sintflut des Neuheidentums alles zu überspülen droht.

    Wenn die Not unvorstellbar wird.

    Wenn das göttliche Strafgericht unaufhaltsam wird.

    Wenn die Christen vom Versagen ihrer Vernunft überzeugt sind und nach dem HI. Geist rufen.

    Wenn der unbekannte Gott wieder sehnsüchtig herabgerufen und verehrt wird.

    Wenn die Christenheit um die HI. Eucharistie —im Opfer und in der Kommunion— im Abendmahlssaal um Maria versammelt ist, wie am Vorabend des ersten Pfingstfestes.

    Der 3. Frühling kommt. Er wird wieder von oben kommen. Pfingsten ist das Fest des übernatürlichen Optimismus.

    Ein neues Pfingst-Zeitalter?

    Verschiedene Päpste (Enzykliken: Divinum illud munus von Leo XIII., Mystici Corporis von Pius XII., Dominum et vivificantem von Johannes Paul II.) und das 2. Vatikanum weisen darauf hin, dass wir einem neuen Pfingstzeitalter entgegengehen. Natürlich ist Gott allgegenwärtig, auch der Sohn und der HI. Geist. Allerdings oft verborgen und unbeachtet. Die Leugnung des Übernatürlichen —die Haresie unserer Zeit— hat den HI. Geist durch den liberalen Naturalismus ersetzt.

    Wer ist der Hl. Geist?

    In seinen Abschiedsreden spricht Jesus vom HI. Geist (Joh 13-17): «Alles was der Vater hat, ist mein. Deshalb habe ich gesagt: Er wird von meinem nehmen und es euch verkünden.» Deshalb heisst der HI. Geist, der Geist des Vaters in absolut gleicher Weise auch der Geist des Sohnes.

    Der eingesperrte Hl. Geist

    Im 1. Korintherbrief werden die Gaben des HI. Geistes aufgezählt: Geistesgaben (12. Kap. Vers 1), Gnadengaben (= Charismen, V4), Ämter (V5), Wunderwirkungen (V6), Offenbarungen (V7). Wer glaubt heute noch an die Kraft und Macht des HI. Geistes, die Gaben und Charismen, die er verleihen kann? Wer gibt lhm Raum zur Entfaltung? Die Apostelgeschichte schildert uns die damaligen Anschauungen vom HI. Geist. Die Weissagung Jesu ist jetzt erfüllt (Mt 10,19f; Apg 1,8). Alle Christen sollen den Geist empfangen. Er hat sie reichlich mit Zuversicht (Apg 4,8+32), Kraft (Apg 6,8) und mit Weisheit (Apg 6,10) erfüllt und sie zu wirksamen Dienstleistungen ausgerüstet (Apg 6,35 + 11,24). Der HI. Geist war es, der die Schranke zwischen Juden und Heiden aufhebt (Apg 10,9) und Barnabas und Paulus auf die erste Missionsreise ausgesandt hat (Apg 13,24). Der Gemeindeauftrag war so eng mit dem Geist GOTTES verbunden, dass alle, die das Evangelium verwarfen, als dem HI. Geist widerstrebend gelten (Apg 7,51). Die ausserordentlichen Wirkungen wie das Zungenreden und die Prophezeiung waren Beweise, dass jemand den HI. Geist empfangen hat (Apg 2,4 + 10,44f + 19,6). Der «Geist des Herrn entführte den Philippus» (Apg 8,39) und gab dem Stephanus eine ekstatische Vision (Apg 17,55f). Der Geist bevollmächtigte Paulus, Wunder zu tun (Apg 13,9f). Er sah seine Predigt mit dem Übernatürlichen bestätigt (Röm 15,19; 1 Kor 2,4; 1 Thess 1,5). Die Heilungsfähigkeit, Wunderwirkung, Weissagung, Unterscheidung von Geistern und das Zungenreden sind Gaben des Geistes (1 Kor 12,1f +28f). Paulus blieb nicht hierbei stehen. Er stellt den HI. Geist als eine göttliche Kraft vor, die im Inneren der Seele wirkt und das ideale Leben hervorbringt, das durch Gerechtigkeit und Liebe gekennzeichnet ist.

    Sprachengabe und

    Zungenreden

    So geheimnisvoll und vielfältig das Wirken des HI. Geistes in der Urkirche war (Joh 3,8), so kennt auch die Sprachengabe verschiedene Formen:

    – Am 1. Pfingstfest sprachen die Apostel in fremden Sprachen (Apg 2,4f, vorausgesagt in Mk 16,17). Es symbolisierte — als Gegenstück zur babylonischen Sprachenverwirrung —, dass der Neue Bund völkerumfassend war.

    Der Neue Bund sprengt alle Grenzen! Die Apostel sprachen am 1. Pfingstfest in fremden Sprachen (Apg 2,4f). Dieses vom Hl. Geist gewirkte Sprachenwunder erschütterte die zuhörenden Juden, Kreter, Araber usw. aus den verschiedensten Völkern, und 3000 liessen sich taufen.

    – Davon zu unterscheiden ist das Zungenreden (= Glossolalie), das vor allem in der korinthischen Gemeinde (1 Kor 12,10 + 14,2f), in Cäsarea (Apg 10,46) und Ephesus (Apg 19,6) auftrat. Es war ein ekstatisches Reden in unverständlichen Lauten und Worten. Es brauchte einen Dolmetscher mit dem Charisma der Erklärung (1 Kor 12,10). Paulus kannte aber die Gefahren und Missbrauche hemmungsloser Glossolalie (1 Kor 14). Er erliess Weisungen, sie einzudämmen (1 Kor 14). Sie galt ihm als niedrigstes Charisma, obwohl er es selbst besass (1 Kor 14,18).

    Vom Geist und den Geistern

    Die Glossolalie ist auch im Alten Testament mehrmals erwähnt (2 Kön 9,11 Jer 23,30f, Jes 8,19) und auch im Judentum bekannt. Im Griechentum und bei vielen Stammesreligionen spielen die Ekstasen eine ebenso wichtige Rolle wie bei den Derwischen und Sufis der Mohammedaner, den Teufelstänzern der Hindus. Der griechische Dionysos-Kult war ein orgiastischer «Gottesdienst, mit lärmender Musik. Zum Tanz gehörten Schütteln und Schwingen des Kopfes bis zum «heiligen Wahnsinn». Heute werden diese Rituale weltweit ebenso zelebriert wie die Schamanenriten. Die ekstatischen Zustände bei Teilnehmern an Veranstaltungen sogenannter Erweckungsbewegungen lassen bei nüchterner Wertung das Gemeinsame nicht übersehen.
    Solche Bewegungen tauchen in regelmässigen Abständen wie Epidemien auf und die Schilderungen ähneln sich: «Zuerst ergriff das Herz und dann den ganzen Körper ein Wärmegefühl. Dann folgte ein Gähnen oder Schäumen des Mundes, ein Zucken der Arme, ein Auftreiben des Bauches und überhaupt krampfhafte Zuckungen. Meistens fielen sie unter heftigen Krampfen nieder auf die Erde und sprachen dann,
    Es gibt nur einen Hl. Geist, aber viele dämonische Geister! Die alte Schlange, der Lügner von Anbeginn versteht es, seine Opfer mit seinen als Tauben getarnten Helfern zu überlisten.

    ausgestreckt auf dem Rücken liegend mit bleichem Gesicht und geschlossenen Augen das ihnen gegebene Wort ohne eigenes tätiges Bewusstsein und Hinzutun, so dass sie meist nicht mehr wussten, was sie gesprochen. Die begeisterte Rede fand meist nach einem aufregenden Psalmengesang statt…». Solche «Propheten» gelten dann als passive Werkzeuge des HI. Geistes — und eine neue Sekte ist geboren. Verzückungen und Ekstasen gehören weder im Alten noch Neuen Testament zu Weissagungen! Der Kampf zwischen Licht und Finsternis ist das Dauerthema der Weltgeschichte. Wer die dämonischen Geister leugnet, wird auch kaum die Gabe zur Unterscheidung der Geister erhalten.

    http://kath-zdw.ch/maria/hl.geist.zeitalter.html

    Sammlung von Litaneien

    http://kath-zdw.ch/maria/litaneien.html

    http://kath-zdw.ch/maria/hl.geist.gaben.fruechte.html

    Die 7 Gaben des Hl. Geistes
    Die 12 Früchte des Hl. Geistes
    Zu Gott dem Heiligen Geist
    Die Firmung

    Waffenrüstung GOTTES

    Die hl. Firmung kann man nur einmal empfangen. Sie prägt unserer Seele ein unauslöschliches Merkmal ein. Wer weiss, dass GOTT selbst als dritte göttliche Person, als GOTT Heiliger Geist zu uns kommt, bereitet sich mit Eifer auf diesen Tag vor, um den himmlischen Gast würdig zu empfangen.

    Christus erfüllt uns mit dem Heiligen Geist, damit wir den Glauben standhaft bekennen, gegen die Feinde (den Teufel und seinen Anhang, Verführungen und Verlockungen dieser Welt, die eigene Begierlichkeit) unseres Heiles tapfer kämpfen und an der Heiligung der Welt mitarbeiten.

    http://kath-zdw.ch/maria/hl.geist.suenden.wider.html

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  3. Lutz Matthias sagt:

    Es tut mir in der Seele weh, wenn man mit ansehen muß, wie Johannes Hartl überall in der Kirche eine hohe Lobby hat. Man kann dies nicht verstehen, obwohl er ja mit tausenden Anhängern Sonderwege geht also: Jesus ja, aber Kirche ist nicht so notwendig.

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  4. Rabenstolz sagt:

    Die Arroganz der Menschheit, sich mit dem Schöpfervater auf eine Stufe stellen zu wollen, wird noch viele gutgläubige Opfer um ihr Erspartes bringen.
    Man löst mit Placebo-Effekten Massenhysterien aus und besonders gelingt das bei Menschen, die innerlich in eine seelisch-körperliche Schockstarre durch ein Trauma verfallen sind. Besser gesagt der Schutzmechanismus des Körpers verweigert durch Amnesie die Gewalt, die eine Seele nicht ertragen kann. Es ist eine rein medizinische Manipulation im religiösen Wahn.
    Außerdem widerspricht dieses Massenspektakel den Aussagen der Bibel, weil wir alle wissen, dass der Körper unsere irdische Hülle ist, wo unser Geist sich nach dem Sterben davon trennt und in andere Sphären übergeht. Gutes Zeugnis dafür sind auch Nahtoderfahrungen oder andere Phänomene außerhalb dessen, was wir je mit unserem Verstand fassen könnten. Der Film Audrey Rose von Claude Chabrol hat mich damals tief beeindruckt, wobei viele Dinge an den Haaren herbei gezogen wurden und auch in der Forschung der Parapsychologie auf großen Widerstand stoßen.

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  5. Hannes Gunka sagt:

    In Anbetracht von zunehmender Verführung müssen wir dem Wort gemäß „die Geister prüfen“! Die Gabe der Geisterunterscheidung wird heute immer wichtiger! Ich empfehle das Buch von Andrew Strom „The Kundalini Spirit“ – leider nur in Englisch erhältlich. Im übrigen sagt Jesus „An den Früchten werdet ihr sie erkennen“ und nicht so sehr an den Phänomenen und Manifestationen..

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    • Nur Jesus ist der Herr sagt:

      Was sind die guten Früchte?

      Paulus schreibt im Kolosserbrief:

      So zieht nun an als die Auserwählten Gottes, als die Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld; und ertrage einer den andern und vergebt euch untereinander, wenn jemand Klage hat gegen den andern; wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr! Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit. Und der Friede Christi, zu dem ihr auch berufen seid in „einem“ Leibe, regiere in euren Herzen; und seid dankbar. Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen.

      In Pfingstgemeinden werden diese Worte von Paulus wohl auch beachtet.

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    • Barbara sagt:

      Sehen sie die Früchte von Heidi Baker ?
      Tausende von Menschen die sie zu Jesus führt.
      Sie ist eine Tochter von Gott und lebt das auch, wir würden gut tun ihrem Beispiel zu folgen, anstatt sie zu kritisieren.
      Ich liebe es mit Jesus !!
      Barbara

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      • Bernhard sagt:

        Danke Barbara, wenn ich hier den Artikel lese dann frage ich mich ob die Autorin überhaupt nachdenkt das sie für jedes gesagt und geschriebene Wort Rechenschaft ablegen muss.

        Zu Heidi Baker sollte man mal zuerst dorthin reisen und schauen was sie wirklich macht und wie schon Mutter Theresa ihr gr0ßes Vorbild schon sagte ohne der Liebe Gottes könnte sie diesen Dienst nicht tun.
        Ich möchte von uns so frommen Christen mal sehen, wie viele hingehen und die verdreckten, mit Maden in den Wunden, mit Krätze und anderen Parasiten leben Kinder einfach so auf den Arm nimmt zu sich drückt und ihnen Liebe gibt.

        Ich kenne einige die bei ihr in Mosambik waren und habe mit ihnen gesprochen.
        Also ich glaube nicht das ihr so über Mutter Theresa sprechen würdet.

        Demut ist auch eine Tugend.

        Gruß und GS Bernhard

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  6. "GsJC" sagt:

    Habe mir den Anfang des verlinkten Videos mal angesehen – vielmehr angetan, was einem wirklichen Opfer gleich kommt.

    Was für eine Show dort von den Beteiligten abgezogen wird.

    MfG

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    • "GsJC" sagt:

      Nachdem ich mir von der Dame noch einige Videos – zumindest teilweise – angetan habe, komme ich zu dem Schluss, dass Sie sich vertrauensvoll an Pater Amorth wenden sollte.

      Besonders angetan hat es mir das Video, auf dem zu sehen ist, wie sie mit dem Kopf wackelt, als sie irgendein Geist befällt.

      Ich verlinke ganz bewusst nicht auf das Video. Wer suchet, der findet …

      MfG

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