2017 wird der Freistaat Bayern 100 Jahre alt: Festjahr der Superlative angekündigt

Der bayerische Staatskanzleichef Marcel Huber hat anläßlich des 100-jährigen Bestehens des Freistaates Bayern ein „Festjahr der Superlative“ angekündigt. Unter dem Motto „Von Bürgern für Bürger“ soll es im Jahr 2018 Veranstaltungen und Feste in ganz Bayern geben. Formeller Höhepunkt ist ein Staatsakt im Landtag.   alle_parlamente_01_59949a9a6f

Huber weiter: „Das Jubiläumsjahr nehmen wir zum Anlass, die Menschen zu befragen, wie sie sich ihr Bayern der Zukunft vorstellen.“  – Das Festjahr solle auch dazu dienen, die bayerische Identität, das Wir-Gefühl und den Zusammenhalt zu stärken.

Die Pläne für die Feierlichkeiten sehen ein Drei-Säulen-Modell vor. Dazu zähle zum einen die Erstellung eines zukunftsgerichteten Bürgergutachtens unter dem Titel „2030. Bayern, deine Zukunft“. Dazu kommen Bürgerwettbewerbe, in denen die Vielfalt Bayerns abgebildet werden sollen sowie ein mehrtägiges Bürgerfest in Regensburg anläßlich der Eröffnung des dortigen Museums der bayerischen Geschichte.

Quelle: http://www.csu.de/aktuell/meldungen/august-2016/2018-ist-festjahr-der-superlative/


7 Kommentare on “2017 wird der Freistaat Bayern 100 Jahre alt: Festjahr der Superlative angekündigt”

  1. zeitschnur sagt:

    Aus bayerischen Geschlechtern stammend geistert auch in mir noch ein wenig Trauer über den Verlust des Königshauses herum, huhu, und das 1917, noch so eine 17er-Zahlenmystik, also:

    1517 die Reformation
    1717 die Gründung der Freimaurerei
    1917 Russische Revolution, der Sturz der Wittelsbacher UND FATIMA…

    Mei, do kimmt was zamm…

    Quod erat demonstrandum: Auch mein geliebtes Gott mit dir du Land der Bayern ist in die zentralen Daten der großen Welthistorie eingebettet…

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    • quer sagt:

      Als Historiker unterscheide ich zwischen Monarchie und Republik. Als Historiker weiß ich, dass eine Monarchie nicht vom Titel des Herrschers abhängt. Auch das heutige Liechtenstein, sowie auch Luxemburg ist und bleibt (hoffentlich) eine Monarchie.

      Klar soweit?

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  2. quer sagt:

    Geschichtsvergessen! Eine Null kann Nullen ignorieren. Beim „Jubiläum“ macht es schon einen Unterschied zwischen 1000 und 100 Jahren obwohl nur eine Null fehlt. Dazwischen liegen aber 900 Jahre. Eine echte Wissenslücke wurde gefüllt: Bayern wurde also 1918 erfunden. Toll.

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    • Guten Tag,
      wir können nichts dafür, daß im nächsten Jahr das hundertjährige Jubiläum des FREISTAATES BAYERN gefeiert wird.
      Natürlich gibt es Bayern schon länger, aber vorher war es eine Monarchie. Die Wittelsbacher wurden im Nov. 1918 gewaltfrei abgesetzt.
      Ich habe in die Überschrift jetzt „Freistaat Bayern“ eingesetzt, um Mistverständnisse zu vermeiden.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • quer sagt:

        Natürlich „können wir nichts dafür“, daß „demokratische“ Politiker kunstvoll die Geschichte eines Staatswesens verkürzen. Es ist heute ganz wichtig, Menschen von ihrer Geschichte zu entfremden und abzuschneiden.

        Monarchie soll offenbar als Teufelswerk erscheinen.
        Zu gleicher Zeit (1918) wurde auch der „Freistaat Preußen“ ausgerufen. Der hatte gerade mal bis 1934 Bestand, als seine Fahne von braunen Sozialisten verboten wurde.

        Keine Monarchie in Deutschland hat schlimme Menschheits-Verbrechen auf sich geladen. Das blieb der Republik vorbehalten. Auch der bayrischen.

        Und ausgerechnet eine Monarchie in Preußen verkündete 1740 (!) die Gleichheit aller Einwohner vor dem Gesetz und setzte dies auch strikt (Friedrich II.) durch.

        Es war einer Republik (1784 in F.) vorbehalten, diesen Grundsatz aufzuheben. Auch heute in (im „demokratischen“ republikanischen) D. sind wir wieder weit von diesem Grundsatz/Grundrecht entfernt. Es gibt hier wieder geteiltes Recht. Man belege mir das Gegenteil.

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      • zeitschnur sagt:

        Verehrter querer quer,

        Sie wissen aber sicher, dass Bayern erst durch Napoleon 1805 zu der Ehre eines Königreiches, also einer Monarchie im engeren Sinne kam, die aber auch weitgehend „nur“ eine konstitutionelle war. Lediglich zwei schlappe Jährchen war Bayern eine absolute Monarchie.
        Davor: Stammesfürstentum mit Herzog und später Teritorialfürstentum mit Herzog. Und das war kein echter Souverän.

        Klar soweit?

        Und ihre Geschichtskenntnisse über Monarchien sollten Sie nicht nur differenzieren, sondern vor allem vertiefen. Ein El Dorado war das jedenfalls nicht.
        Aber was sag ich – auch die Israeliten sehnten sich zurück an die Fleischtöpfe Ägyptens… die Monarchiefraktion unserer Tage is just dreaming on.

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  3. Christoph Rebner sagt:

    Mein Superlativ ist Jesus Christus!

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