Bayern: Innenminister Herrmann (CSU) verlangt erneut eine Asyl-Obergrenze

Zuwanderung nicht dem Zufall überlassen

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat in einem Interview mit der Tageszeitung „Die Welt“ nach der Landtagswahl in Mecklenburg Vorpommern erneut eine Obergrenze für Flüchtlinge gefordert. image001

„Es ist jedenfalls ein Alarmzeichen, dass viele Bürger mit der Politik der CDU nicht einverstanden waren. Laut Meinungsforschungsinstituten ist die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung wesentlich für das schlechte Abschneiden verantwortlich. Entsprechend müssen jetzt die Positionen von CDU und CSU klar rübergebracht werden,“ erklärte der christsoziale Innenminister.

Herrmann fordert deswegen eine klar definierte Obergrenze von der Bundesregierung: „In den nächsten Wochen müssen Bundestag und Regierung Nägel mit Köpfen machen. Das erwarten die Bürger.“

Erforderlich sei eine klare Aussage der Bundesregierung, wie dies erreicht werden könne. „Die Bundesregierung muss eine Obergrenze definieren. Denn Zuwanderung darf man nicht dem Zufall überlassen,“ so der Innenminister.

Bayern plädiere für die Aufnahme von maximal 200.000 Flüchtlingen pro Jahr in Deutschland. Dies sei eine Größenordnung, die bei der Registrierung, Unterbringung und Integration von Flüchtlingen verkraftbar scheint, sagte Herrmann.

Quelle: http://www.csu.de/aktuell/meldungen/september-2016/bundesregierung-muss-naegel-mit-koepfen-machen/


4 Kommentare on “Bayern: Innenminister Herrmann (CSU) verlangt erneut eine Asyl-Obergrenze”

  1. Dorrotee sagt:

    Seit geraumer Zeit brüllt die CSU gegen den Kurs der eigenen Schwesterpartei. Konsequenzen?
    Fehlanzeige.
    Die eiern in den eigenen Reihen so herum, daß nur das Volk die Politiker noch „einnorden“ kann.
    Die Koalitionäre sind verzweifelt und gelähmt.
    Es ist so lächerlich, was die Kanzlerin gestern wieder gefaselt hat.
    Das Abgeordnetenhaus soll sich in der Sprache mäßigen. Ich würde sagen, ein Maulkorb für die Abgeordneten wurde da verpasst.
    Hr. Bosbach wusste sehr wohl, warum er aus der aktiven Arbeit in der CDU austritt.
    Auch Friederich Merz, den die Partei gerne wieder in der Poltik gesehen hätte, sagte damals: „Nicht unter Fr. Merkel.“
    Wir haben doch die klugen Köpfe in Deutschland. Kommt und seht!!

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    • Horst sagt:

      Meine volle Zustimmung. Friedrich Merz wurde wegen seiner Überlegenheit einmal zur Gefahr für Frau Merkel. Doch er ist nicht der Einzige, den diese un-, aber autokratische Frau vom Spielfeld geschoben hat. Siehe Frau Prof. Gertrud Höhler: „Die Patin“.
      Friedrich Merz wäre ein bester Nachfolger…

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  2. Wölfchen sagt:

    Es gelten alle Rechte für Flüchtlinge in der EU und meist ohne Verpflichtungen. So können sie die Reisefreiheit innerhalb der EU schamlos ausnutzen, dumm nur, wenn IS und Boko Haram, die erst mal woanders untergeschlüpft sind, sich zu einer kleinen Terrorparty in Deutschland dank Reisefreiheit ohne Auflagen für alle versammeln können. Wir brauchen die Kontrolle unserer Grenzen und Aussetzung der Reisefreiheit für Flüchtlinge, wenn Integration eine Chance haben soll.

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  3. Graf Dracula sagt:

    Da wird wohl Frau Merkel nicht begeistert sein, dass sie den Friedensnobelpreis nicht bekommt, wenn sie Deutschland nicht in ein Flüchtlingslager verwandelt. Solange man Kapazitäten zur Hilfe nicht überschreitet, ok, was die CSU meint, aber irgendwann ist auch die Nullgrenze erreicht.
    Die lettischen Flüchtlinge ziehen weiter nach Deutschland, tauchen unter, werfen Papiere weg und schon gießt es aus dem Füllhorn Sozialleistungen, und hier muss klar geregelt werden, dass innerhalb Europas einheitliche Leistungen gelten. Gilt in Lettland 135 Euro, so sollte das in Deutschland auch gelten. Überhaupt suchen sich die Flüchtlinge nur Regionen aus, wo sie möglichst viele Vorteile haben, teure Wohnungen vom Staat gesponsert, kulturelle Hochburgen, während die Deppen auf dem Land vereinsamen, und da muss man sich fragen, sind das wirklich Flüchtlinge, die derart hohe Ansprüche haben, die sich die einheimische Bevölkerung nicht mal leisten kann?
    Diese Flüchtlingspolitik ist nicht mehr glaubhaft und Europa kann nicht die Probleme der afrikanischen Länder lösen und zu Lasten der Europäer die afrikanischen Staaten von ihrer humanitären Hilfspflicht freistellen. Die Afrikaner gehören nach Afrika, bis auf wenige Ausnahmen, wo wirklich Grund für Asyl besteht, der dort nicht gewährleistet werden kann. Syrien, Irak ist eine andere Sache.

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