Kontroverse zwischen SPD-Politiker Müller und grünem MP Kretschmann wg. AfD

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (SPD), schwingt kurz vor der Wahl zum Abgeordnetenhaus in der Bundeshauptstadt die Nazi-Keule gegen die AfD, so daß ihm sogar der grüne Ministerpräsident Winfried Kretschmann öffentlich widerspricht. untitled

Der Berliner SPD-Spitzenkandidat gab folgenden Warnschuß zum „Besten“:

„10 bis 14 Prozent für die AfD werden auf der ganzen Welt als ein Zeichen des Wiederaufstiegs der Rechten und Nazis in Deutschland gewertet.“

Vielleicht kann oder will Müller, der zudem von einer „braunen Suppe“ schwadroniert, zwischen AfD und NPD nicht unterscheiden?

Abgesehen davon: Die AfD bekam bei der letzten Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern sogar weit über 20% der Stimmen  – und wo blieb der Aufschrei „der ganzen Welt“? Haben wir etwas verpaßt? 

Überdies gibt es sog. „rechtspopulistische“ Parteien in fast allen europäischen Ländern, ohne daß sich dort oder sonstwo jemand darüber aufregt – warum auch?

So wie es in einer lebendigen Demokratie eine legitime Linke gibt, so  hat ebenso das rechtsbürgerliche Lager seine Existenzberechtigung. Die Verleumdung von konservativen Wählern als „Nazis“ beinhaltet zudem logischerweise eine Verharmlosung (!) des Nationalsozialismus.

Selbst für den grünen Ministerpräsidenten Kretschmann geht der sozialdemokratische Bürgermeister zu weit mit seinen unqualifizierten Haudrauf-Parolen. Der Regierungschef aus Baden-Württemberg erklärte gegenüber dem Berliner „Tagesspiegel“, die AfD sei größtenteils eine rechtskonservative Protestbewegung.

„Da müssen wir aufpassen. Wir kommen der AfD nicht bei, wenn wir sagen: Das sind Rechtsradikale.“ 

Quelle für die Zitate: http://www.tagesspiegel.de/berlin/regierender-buergermeister-mueller-vor-der-berlin-wahl-10-bis-14-prozent-fuer-afd-waeren-ein-zeichen-fuer-wiederaufstieg-der-nazis/14550544.html


4 Kommentare on “Kontroverse zwischen SPD-Politiker Müller und grünem MP Kretschmann wg. AfD”

  1. Frankenstein sagt:

    Es ist doch sehr seltsam, dass die NRW-SPD ein Konzert für Linksradikale sponsert, die ziemlich gewalttätig sein können. Es ist auch verwunderlich, wie die SPD in Meck-Pom sich einen Slogan der CSU zur Obergrenzen zu eigen macht, obwohl sie mit Händen und Füßen gestrampelt hat, den Familiennachzug auszusetzen und jedes vernünftige Gesetz boykottiert hat. Alle Menschen, die Protest an einer unmöglichen Politik friedlich üben, sind rechtsradikal, in welcher Welt lebt Herr Müller von der SPD, wenn er nicht mitbekommt, dass Vergewaltigungen Hochkonjunktur haben, dass Kriminalität steigend ist u.a. Der Flughafen ein Millionengrab ist, aber ja, Politiker sind unfehlbar. Für manche Menschen, die viel Leid durch Politik-Versagen teilweise erfahren haben, ist es ein Aufschrei, dass es so nicht mehr weiter geht. Warum verpasst man der AFD so ein Image trotz Aufrufe gegen Antisemitismus und friedlichen Protesten, obwohl sie eine sehr junge Partei ist?

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  2. […] u.a. gegen den Antisemitismus stark engagierte Bloggerin Felizitas Küble bemerkt […]

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