Illner-Talk: Die SPD strebt offenbar nach einer grünroten Linksfront-Regierung

Von Felizitas Küble

Sogar die BILDzeitung, die den Merkelschen Asyl-Kurs „in Treue fest“ aktiv bis demagogisch mitgetragen hat, berichtet nun eher kritisch über den gestrigen ZDF-Talk bei Maybritt Ilner. csuDabei hatte sich das Massenblatt im Vorjahr wie in einem Jubelrausch zur Speerspitze der „Willkommenskultur“ aufgeschwungen (siehe zB. hier: https://archive.is/zSxiF)

Inzwischen scheint die nüchterne Asyl-Realität verspätet bei der Redaktion angekommen zu sein. Jedenfalls titelt BILD online jetzt in neuer Tonlage: „Alle gehen auf den CSU-General los“  –  gemeint ist Generalsekretär Andreas Scheuer, dessen Senegalese-Äußerungen von Politik, Medien und Kirchenoberen oftmals aus dem Zusammenhang gerissen und attackiert wurde.

Ständig wurde diese Causa wieder ausgegraben und dem CSU-Mann aufs Butterbrot geschmiert, obwohl das Talkthema eigentlich „Rot-rot-grün“ hätte sein sollen…

Es habe, so die Bildzeitung, in der Diskussionssendung „viel Vergangenheitsbewältigung, Schlaumeierei und Häme gegeben“. 

Kein Wunder bei dieser  –  wie beim öffentlich-rechtlichen TV üblich  –  völlig einseitigen Besetzung:

Unter den sechs Talkgästen war außer dem CSU-Politiker kein einziger Konservativer. Logisch, daß die Runde – einschließlich Moderatorin Illner gemeinsam auf Scheuer eindrischt nach dem Motto „Alle gegen einen“  –  und dies erst recht, wenn SPD-Fraktionschef Oppermann mit von der Partie ist, außerdem Frau Kipping von der Linkspartei, der sogar ihre eigene Vorstandskollegin Sahra Wagenknecht noch zu „rechts“ ist, weshalb sie sich mit ihr gerne öffentlich zofft. 038_35

Nazi-Keule gegen den CSU-Generalsekretär

Ganz in diesem Geiste bzw. Ungeiste warf Kipping dem CSU-Generalsekretär dreist vor: „Sie reden den Nazis nach dem Mund.“  –  Auch der sog. „Extremismus-Experte“ Oliver Decker gab gern seinen rabiaten Senf gegen CSU und AfD dazu. Maybritt Ilner paßte wie angegossen ins gleichgeschaltete Bild, auch mit ihren süffisanten Fragen an Andreas Scheuer, z.B. dem ironischen Satz: „Wie klasse findet Seehofer Sie noch?“

Chefredakteur Jörgens vom „Stern“ ist ebenfalls für seine roten Ansichten bekannt, die Polit-Illustrierte befindet sich seit Jahrzehnten stramm auf Linkskurs. Insgesamt noch recht sachlich im Umgang mit den Themen und dem CSU-Generalsekretär zeigte sich allein der Historiker Dr. Heinrich A. Winkler, wenngleich er bisweilen etwas über die Köpfe hinwegredete.

Höchst aufschlußreich freilich, was SPD-Fraktionschef Oppermann am Schluß von sich gab: „Es wird in diesem Wahlkampf keine Koalitionsaussage geben.“ – Aha, alles klar, damit man sich nämlich eine Option mit der Linkspartei offenhalten kann, mit den Grünen sowieso.

Das bestätigte der Sozialdemokrat, dessen Koalitionspartner CDU heißt, indirekt mit seinem nächsten Satz: „Was mir an Rot-Rot-Grün am besten gefällt, ist, dass die CDU dabei in der Opposition ist.“

Für die Linkspartei-Chefin ist sowieso klar: „Die Berliner Wahl ist ein Signal für Rot-Rot-Grün“. Kipping fügte noch hinzu: „Das macht Mut, nicht nur für Berlin, sondern auch fürs ganze Land.“

Aber sicher doch, Deutschland wartet sehnsüchtig darauf,  von Roten, Grünen und Spätkommunisten gemeinsam kaputtregiert zu werden. Die SPD freilich befindet sich am Scheideweg  –  und eigentlich bereits auf Abwegen, denn in Sachsen-Anhalt herrscht sie schon gemeinsam mit der Linkspartei.

Dieselben Leute, die bei der patriotisch-konservativen AfD so schnell die „braune Keule“ schwingen, haben also keinerlei Hemmungen mehr, gemeinsam mit der Nachfolgepartei der Mauer-und-Stacheldraht-SED an die Macht zu gelangen. Die Aufforderung des CSU-Generalsekretärs an die SPD, sich von den Linkspartei-Extremen zu distanzieren, war da natürlich in den Wind geredet….

Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.

Ergänzender Artikel  – ebenfalls zur Illner-Talksendung: https://charismatismus.wordpress.com/2016/09/23/absurdistan-german-madness-und-eine-neue-dolchstosslegende/

 

 


4 Kommentare on “Illner-Talk: Die SPD strebt offenbar nach einer grünroten Linksfront-Regierung”

  1. Horst sagt:

    Richtig: Das Thema hätte „rot-rot-grün“ heißen sollen. Doch wer eine ausgewogene Debatte erwartete, wurde von dieser linksgeprägten Talk-Runde zutiefst enttäuscht und hinters Licht geführt. Fünfundvierzig Minuten lang „droschen“ die gleichgeschalteten Klugscheißer auf den Generalsekretär der CSU, Andreas Scheuer ein. Und man kann diesen nur bewundern wegen seiner aufrichtigen Abwehr. Frau Illner ist es – warum auch immer – kaum gelungen, eine Qualitätsdebatte zu moderieren. Ein abstruses, von Hass gegen die AfD erfülltes Bündnis aus Frau Kipping (Linke), den Herren Oppermann (SPD), Oliver Decker (Extremismus-Experte) und Jörgens (Stern-Chefredakteur) zeigten einmal mehr, wessen Geistes Kinder sie sind. Nämlich die „Nationalsozialisten“ der Neuzeit, wie Adolf Hitlers Chefpropagandist Josef Goebbels einst in seinen Reden immer wieder klarstellte: „Wir“- die Vorgänger-Nazis – „sind die wahren Linken. Nichts ist uns verhasster, als der rechte Bürgerblock.“
    Also setzen die heutigen Linken lediglich die Tradition der Nazis von einst fort. Am deutlichsten sichtbar wird es erkennbar an den gewalttätigen Linksextremisten, die sich als Antifaschisten ausgeben, reihenweise Polizisten niederprügeln sowie verhasste AfD-Politiker – wie erst jüngst in Rheinland-Pfalz geschehen – krankenhausreif verletzen und deren Eigentum (Häuser und Garagen) beschädigen. Wie es eben die braunen NS-Schurken einst getan haben und sich als Helden (Horst Wessel und Herbert Norkus) feiern ließen.
    Man stelle sich einmal vor, nach Adenauer wären die 1945 nach Südamerika geflüchteten NSDAP-Parteigenossen wie Martin Bormann (Hitlers Stellvertreter) und weitere braune Gesellen nach Deutschland zurückgekehrt und hätten Regierungsämter übernommen. Ähnlich wie heuer eine Reihe von ehemaligen DDR-Politikern mit Stasi-Vergangenheit…
    Welch ein Aufschrei und Gezeter! Unvorstellbar. Nur weil es versäumt worden wäre, die Akten dieses braunen Sumpfes zu vernichten, wie das mit brisanten Stasi-Akten tonnenweise geschehen ist!
    Ein Amateurfunkfreund aus Argentinien teilte mir in langen QSO´s (Funk-Gespräch) auf Kurzwelle (dem 15 m-Band) mit, was sie von Deutschland halten: Es sei das weltweit größte „Deppenvolk“, weil es sich von Politikern wie Merkel regieren lasse. Wir sollten uns dafür schämen. Ein zweiter Amateurfunker, ein Kaufmann aus meiner Nachbarstadt Mannheim, der bereits vor dem 2. WK nach Südafrika auswanderte, erzählte mir vor ein paar Jahren „am Mikrofon“, dass er oft unter Heimweh gelitten habe. Dass nun, seit Frau Merkel „am Ruder ist“, seine Sehnsucht nach der Heimat der Vergangenheit angehöre. So würde er nicht mehr nach Mannheim zurückkehren, nicht mal für einen Urlaubs-Aufenthalt, solange sie (Merkel) seine Etnie in den Abgrund steuere.

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  2. zeitschnur sagt:

    Diese Talkshow war aus ganz verschiedenen Gründen ein Gruselkabinett. Nicht nur, dass Illner ihr Handwerk entweder nicht versteht oder mit Absicht eine dermaßen einseitige Runde einberief… das alleine war schon journalistischer Pfusch.
    Das Scheuer-Bashing war so bescheuert wie künstlich aufgeblasen.
    Man hatte den Eindruck ein ums andere Mal: Gott sei Dank hat Scheuer einen etwas missverständlichen Satz gesagt. Nach Petrys (wirklichem) Fehlgriff von wegen „völkisch“ endlich wieder was, worüber man in wachsam-anti-rechts hyperventilieren konnte.
    Jörges pampte wie immer herum und postulierte, wie viel sich doch getan habe seit letzten September und dass ja nur das doofe Volk das nicht begreife und Merkel – ach wie süß – das einfach nicht richtig rübergebracht habe, was sie doch alles seither getan habe. Und überhaupt komme das nie wieder vor, das mit der einen Million, die ja doch bloß 800000 gewesen seien, wenn man mal alles rausrechnet. Ah ja. Andere sprechen von einer Dunkelziffer bis hin zu 2 Mio. Wie jetzt?
    Und derzeit kämen ja „nur noch“ 3000 „Flüchtlinge“ pro Monat. Klar, das ist ein Klacks, das sind im Jahr auch ihre 36 000…
    Katja Kipping redete Blech, Kraut und rote Rüben, schwafelte über bezahlbaren Wohnraum herum und darüber, dass wir ganz ganz viele Flüchtlinge aufnehmen müssten (den Zusammenhang zwischen 1 Mio neuer Domizile und Mietpreisen kapiert man im roten Milieu wohl nicht so ganz) und richtete ihren ganzen populistischen Volkszorn gegen den armen Scheuer, was in dieser Runde wahrlich nichts kostete.
    Der Historiker Winkler ist irgendwie nicht ganz im Heute angekommen, aber immerhin schwieg er lange (was ich ungehörig von Ilner fand, ihn als den Ältesten und Ehrwürdigsten dermaßen lange warten zu lassen, nur weil Frau Kipping ihre nicht-satisfaktionsfähigen Kracher loslassen musste) und blieb wohltuend sachlich. Ich stimme ihm nicht zu, aber er war in der Runde einschließlich Moderatin der einzige, der noch so irgendetwas von der ehemals deutschen Geistigkeit ausstrahlte.
    Oppermann ist Biedermann. Mehr sag ich nicht. Aber er freut sich schon mal, wenn die CDU nicht mehr regiert und die SPD mit dem Stasi-Bodensatz zusammenarbeiten wird.
    Und die böse AfD, ja da gab es wieder ganz viel Hau-den-Lukas diesmal…
    Der Abschuss war dann der Herr von der Uni Leipzig. Wer wissen will, wie ein derzeitiger deutscher Professor aussieht, möge sich das noch mal anhören. Es waren Welten zwischen diesem Populisten und August Hermann Wnkler. Man sah das Kontrastpaar vor Augen, vorausgesetzt, man ist noch fähig zu sehen…
    Er erzählte erst recht moderat, was sie da so alles beforschen täten, aber dann fiel er durch die Falltür ganz in den demagogischen Keller und erklärte uns, dass alles, was die Merkel-Politik nicht mag, rechtsextrem sei und auch schon vorher gewesen sei und nun nur noch auf den rechten Moment zum Lospoltern gewartet habe. Ah ja. Und herkommen tät es alles nur daher, dass diese Leute gewissermaßen Sozialloser seien. Klar: wer Geld hat, hat recht und wer keins hat, wählt entweder Kipping oder er IST rechts. Noch Fragen?

    Das ist nach der German Angst nun die totale German Madness.

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  3. Dorrotee sagt:

    Sehr gut analysiert dieser Artikel. Ich habe die Sendung gestern auch gesehen und habe es genauso empfunden.
    Lange Zeit musste sich Herr Scheuer erklären wegen diesem Satz mit dem Sengenalesen.
    Ebenfalls hat dieser Herr Decker (ich habe diesen nie zuvor in den Medien erlebt) der politischen Mitte eins übergebraten. Der behauptete doch glatt, in der politischen Mitte wären schon lange radikale und menschenverachtende Tendenzen vorhanden. Wegen der Flüchtlingskrise wären diese alle jetzt ans Licht gekommen und so wäre die AfD wählbar geworden. Ist schon ein starkes Stück, was der dem deutschen Volk der Mitte unterstellt hat.
    Kritik von ihm an dem selbstherrlichen Führungsstil der Merkel: Fehlanzeige!

    Frau Kipping ließ ihre typisch linken Parolen ab. Möchte gar nicht weiter darüber schreiben. Endlosschleife.
    Herr Oppermann hat ja dann die Katze aus dem Sack gelassen, wie es ihm gefällt, wenn die CDU in der Opposition wäre.
    Die Sendung war wie die meisten Talkshows „Alle druff auf einen“ aus irgendeiner Schmuddelpartei…

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  4. Manitu sagt:

    In den Parteien ist ein großer Widerstand entstanden, weil all jene, die an moralischen Grundwerten im Sinne des Bürgers festhalten, weggebissen wurden. Sie sind mehr denn je zu Lobbyisten mit autokratischem Führungsstil verkommen und dabei kann der Bürger durchaus als Opferlamm auf dem Altar landen. So geht es nicht!!!
    Der Bürger muss lernen, sich zu wehren, sonst wird er wie die Indianer einst im Ghetto landen. Wenn die AFD das Mittel ist, um diese selbstherrlichen Politiker in die Schranken zu weisen, dann soll es so sein, damit all jene Politiker mit Verantwortung für das Volk wieder eine Stimme und die Mehrheit bekommen können.
    Wahlversprechen sind das eine, aber unsere Erfahrungen zeigen, dass sie nicht gehalten werden. Wie vermutet gibt es Hinweise, dass der Putsch in der Türkei von Erdogan selbst inszeniert war und vielleicht hat die wilde Masseneinwanderung denselben Hintergrund, dass eine US-hörige Autokratin sich den Machterhalt sichern will.
    Die Mohammedaner, wozu nicht alle Muslime gehören, werden sich beim Aufruf gegen uns „Ungläubige“, obwohl sie Gastfreundschaft genießen, erheben, einem Putsch in Deutschland steht also für eine neue SED-Diktatur nichts mehr im Wege. Daran schuld sind nicht die Ossis, die darunter gelitten haben, die Wiedervereinigung, dazu gibt es zu viel Ultralinke, vor allem Grüne aus dem Westen, die die Verbrüderung angestrebt haben, sondern die naive Blauäugigkeit von uns allen, die zu lange die Unterwanderung nicht bemerkt und ignoriert haben.

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