Christenverfolgung muß ein Dauer-Thema der deutschen Außenpolitik sein

Am gestrigen Freitag befaßte sich der Deutsche Bundestag erstmalig mit einem Bericht der Bundesregierung zur Situation der Religions-und Glaubensfreiheit weltweit. Dazu erklärt der Beauftragte für Kirchen und Religionsgemeinschaften der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Franz Josef Jung:

„Für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist die Religions- und Glaubensfreiheit ein wesentlicher Schlüssel für eine friedliche Entwicklung. Weltweit werden rund 100 Millionen Christen aufgrund ihrer Religion bedrängt und verfolgt. Auch Juden, Muslime und andere religiöse Minderheiten leiden in den betroffenen Ländern unter Diskriminierungen aufgrund ihrer Religion. 159481-3x2-teaser296

Der Bericht der Bundesregierung zeigt vielfältige Beispiele einer systematischen Bedrängung und Verfolgung auf, z.B. das Verbot eines öffentlichen Bekenntnisses und religiöser Riten, der Zwang zu einer bestimmten Religion oder auch der erschwerte Zugang zu öffentlichen Ämtern, Dienstleistungen oder Bildung aufgrund einer bestimmten Religion. Viele Konfliktlinien verlaufen unter anderem entlang von religiösen Zugehörigkeiten.

Umso wichtiger ist es, dass das Menschenrecht auf Religionsfreiheit fester Bestandteil der Außenpolitik der Bundesregierung wird.

Aus Sicht der CDU/CSU-Bundestagsfraktion darf es nicht bei diesem ersten Bericht zur Religions- und Glaubensfreiheit bleiben. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion setzt sich dafür ein, den Bericht zur Religions- und Glaubensfreiheit mindestens alle zwei Jahre vorzulegen.

Darüber hinaus brauchen wir in unseren auswärtigen Vertretungen klare Verantwortlichkeiten und eine systematische Befassung mit der Thematik im jeweiligen Land. Damit kann auch die Qualität künftiger Berichte insgesamt weiter optimiert werden.“

Hintergrund:

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hatte gemeinsam mit den Fraktionen von SPD und Grünen die Bundesregierung aufgefordert, einen Bericht zur Situation der Religions- und Glaubensfreiheit weltweit vorzulegen. Am 16. Juni 2016 hatte das Kabinett einen entsprechenden Bericht zur Religions- und Weltanschauungsfreiheit verabschiedet und dem Deutschen Bundestag zugeleitet. Für den Bericht hat das Auswärtige Amt 93 deutsche Auslandsvertretungen weltweit befragt. 


2 Kommentare on “Christenverfolgung muß ein Dauer-Thema der deutschen Außenpolitik sein”

  1. Fledermaus sagt:

    Thema der Außenpolitik, soso, man ist gerade im Begriff, die Christenverfolgung nach Deutschland einzuladen. Man bestärkt die Rechte der fremden Eroberer und beschneidet die des Volkes, bis es irgendwann rumst. Christen werden immer mehr in die Enge getrieben und irgendwann gibt der Imam den Ton an, obwohl sie nicht fähig waren, in ihren eigenen Ländern für Zivilisation, Frieden und Wohlstand zu sorgen, übernehmen ist besser.
    Natürlich gibt es Schutzbedürftige, aber das dürften bei diesem Eroberungsfeldzug die wenigsten sein. Wenn schon Schäuble sagt, er wünscht sich den Islam als Modell für Deutschland, dann sollte er aus CDU, ach so, die ist grünlinksgedriftet, zumindest aus der Kirche austreten, und nicht weiter die Leiden von Christus verhöhnen. Das hätte er wirklich gern, der Imam, der unsere religiösen und politischen Verhaltensregeln vorgibt, und ein Volk, was vor seinen selbsternannten Propheten, Politikern fünf mal täglich im propagandistischen Glaubensschwur huldigt, auch wenn sie noch so viel Bockmist verzapfen. Es war schön, wo eine lange Zeit des Friedens Europa prägte, aber Frieden auf ewig ist wohl nur eine Illusion.

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  2. Rambo sagt:

    Dann sollte man auch mit praktischer Vernunft Politik machen und nicht glauben, durch theoretische Schwafelrunden außenpolitische Forderungen durchsetzen zu können, die Gegner einer Glaubensfreiheit lachen sich doch kaputt bei derartiger Naivität und haben den Eroberungsfeldzug Europas schon längst begonnen. Man kann in muslimisch geprägten Ländern nur vor Ort helfen, sonst gefährdet man das Überleben der christlich jüdisch geprägten Bevölkerungen Europas und vor allem die Glaubensfreiheit! Man könnte diese naive Torheit mit einem Schneider vergleichen, den man ermächtigt, an einem Menschen eine Herz- oder Blindarmoperation durchzuführen ohne Fachkenntnisse und Praxiserfahrung.

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