Hessen: Schock an der Basis über den Sexualkunde-Lehrplan des CDU-Ministers

Mathias von Gersdorff

Wie nicht anders zu erwarten war, kennt die Fassungslosigkeit an der Basis über den neuen „Lehrplan zur Sexualerziehung“ in Hessen keine Grenzen. 0653a-bildungsplan-demo-1-2-1448b12b252812529

Viele fragen sich: Wie kann ein CDU-Kultusminister einen Gender-Lehrplan in Kraft setzen, der sich hundertprozentig nach den ideologischen Vorgaben der Grünen  richtet?

Und das noch dazu ohne jegliche Ermächtigung durch den Koalitionsvertrag?

Zur Erinnerung: Seit Januar 2014 wird Hessen von einer Koalition zwischen CDU und Grünen regiert. Im Koalitionsvertrag wurde die Bildungspolitik ganz der CDU überlassen. CDU-Kultusminister Ralph Alexander Lorz hat also ohne Not grüne Gender-Ideologie in maximalistischer Weise in die Schulen eingeführt  – und dies völlig von der Öffentlichkeit abgeschirmt

Nun revoltiert die Basis:

So schreibt z.B. Brunhilde Rusch über die Elternsprechstunde im Kultusministerium in Wiesbaden bei der 70-Jahrfeier Hessens: „Ich habe klar und deutlich meinen Protest öffentlich zum Ausdruck gebracht. Es war wohl ziemlich schockierend, denn damit hat niemand gerechnet.“

Herr G. M.: „Dieser hessische Kultusminister mit seinem Ministerpräsidenten sind beide durch ihr antichristliches Handeln schuld daran, dass niemand mehr die CDU wählt. Ich selbst bin wie etliche andere auch wegen solcher Menschen, die mit dem C nichts mehr am Hut haben, aber das Sagen haben, nach 45 Jahren aus der CDU ausgetreten.“

Frau I. P.: „Ich bin maßlos empört, was hier den Kindern zugemutet wird. Noch dazu von einer Partei, die das „C“ in ihrem Namen führt. Ich denke, es ist an der Zeit, dass eine Revolte statuiert wird.“

Das sind nur einige wenige von Reaktionen aus der Basis auf unsere Petition an Volker Bouffier. Diese läuft seit dem 21. September 2016 bestens. Jeden Tag erhalten wir etwa 1000 neue Unterschriften.

Diese Aktion ist aber erst der Anfang. Wir werden kämpfen, solange der Genderismus unsere Kinder in den Schulen bedroht!

Sie sehen, wie wichtig es ist, gegen diesen schockierenden Angriff auf die Kinder vorzugehen. Bitte beteiligen Sie sich an diesem Protest und der Verbreitung unserer Petition an den Ministerpräsidenten Volker Bouffier: http://www.aktion-kig.de/kampagne/petition_hessen.html

Für den 30. Oktober 2016 ist eine Demonstration in Wiesbaden angekündigt. Infos finden Sie hier: http://kultur-und-medien-online.blogspot.de/2016/09/demo-fur-alle-gegen-gender-lehrplan-in.html

Unser Autor Mathias von Gersdorff aus Frankfurt leitet die Aktion „Kinder in Gefahr“ und die Webseite „Kultur und Medien online“


7 Kommentare on “Hessen: Schock an der Basis über den Sexualkunde-Lehrplan des CDU-Ministers”

  1. Valentino sagt:

    Es gibt vermutlich noch eine ganz andere Erklärung, warum die Altparteien ihre Prinzipien verraten haben. Was am Anfang eine gute Idee war, einen starken europäischen Staatenbund mit nationalen Freiheiten aufzubauen, um gegenüber den Weltmächten bestehen zu können, wurdeklamm heimlich von einer USA-hörigen Elite umfunktioniert, um die globale Weltordnung voran zu treiben. In den Händen der Nationen sind nur noch wenige eigenständige Rechte verbrieft und das Geld der Nationen wird von Brüssel verwaltet, wo hauptsächliche Grüne Politiker die Fäden gezogen haben. Es gibt kaum ein Projekt, wo nicht steht, gefördert mit Geldern der EU, Brüssel ist immer mehr zum Vormund der Nationen geworden.
    Gender ist eine Herzensangelegenheit von Brüssel und wer sich Gender verweigert, wird abgestraft, Viele Nationen und Bürger haben das viel zu spät gemerkt, dass sie immer mehr entmündigt worden sind, damit Brüssel als zentrale Hauptstadt der Nationen fungieren kann. Überraschen würde es mich nicht, wenn es 2017 oder 2018 heißt, Hauptstadt Brüssel und alle Nationen sind nur noch Bundesländer, die sich dem Koloss unter zu ordnen haben.

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  2. Hans-Michael Müller sagt:

    Liebe Frau Küble, anbei zu Ihrer Info und ggf. Verwendung ein Briefwechsel, den ich mit der neuen Kultusministerin aus BW gesucht habe. Geantwortet hat ein Ministerialrat: … die Zulassung des von mir kritisierten Schulbuchs zur Sexualkunde in Klasse 5 erfolge „im sog. vereinfachten Verfahren“. Das ist ja gerade so verantwortungslos wie bei den Bischöfl. Schulämtern, die ein Relibuch von Prof. Halbfass, dem viele Jahre zuvor die kirchliche Lehrerlaubnis entzogen worden war, s. Zt. einfach „durchwinkten“, sozusagen „im vereinfachten Verfahren“. Da hat es auch nichts genutzt, dass der Bischof von Fulda damals seine Zustimmung verweigerte… Der (CDU-) Landtagspräsident von BW hat mir erst gar nicht geantwortet… M.f.G. ihr Müller

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    • Guten Tag,
      Sie können ja zurückschreiben, wenn ein „vereinfachtes Verfahren“ ein kritikwürdiges Schulbuch zuläßt, kann es im selben vereinfachten Verfahrn auch aussortiert werden. Welcher Bischof von Fulda hat damals die Zustimmung zu den unmöglichen Halbfas-Relibüchern verweigert? Dyba oder Algermissen?
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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  3. klimaleugner sagt:

    Wer über diese Politik der ?DU schockiert ist, nimmt unterschwellig immer noch an, daß diese Partei im weiteren Sinne christlich ist. Diese Annahme hat mit der Realität nichts zu tun.

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  4. Adolf Breitmeier sagt:

    C*DU und Grüne wollen auch in der nächsten Legislaturperiode zusammenarbeiten, da muss man jetzt schon um gut Wetter bitten. Ich vermute, dass die C*DU mit jedem liebeäugelt und vor ihm Buckelt, wenn sie nur ihre Posten behalten kann. Sie macht, wenn es sein muss, sogar den kriechenden Juniorpartner (Baden-Württemberg). An und für sich ist es gleichgültig, wen man von den ,,Blockparteien“ wählt, da kommt nichts Innovatives oder Neues, immer nur: Weiter so (wir schaffen das, wobei keiner weiß, was das eigentlich ist – und wer ist WIR?).

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  5. ostrpeterroesch sagt:

    Ich habe bereits mehrfach, auch in diesem Forum, darauf hingewiesen, daß in Ba.-Wü. schon vor Jahren unter CDU-Regentschaft z. B. durch die Auswahl des Führungspersonals in Behörden und Institutionen, und nicht zuletzt in der Schulverwaltung, auf die jetzigen Zustände hingearbeitet wurde. Deshalb habe ich auch davor gewarnt, CDU-Vertretern Vortragsgelegenheit bei den Demos für Alle zu geben.
    Meines Wissens haben sich weder Frau von Beverfoerde noch Frau Kelle, beide wie ich inzwischen weiß, CDU, erklärt. Das ist nun überfällig!!

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  6. Hans- Werner Wanie sagt:

    Hier zeigt sich wieder einmal mehr die ganze Verlogenheit vieler CDU-Politiker!

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