Begriff „Leitkultur“ soll in die bayerische Verfassung aufgenommen werden

„Bayern steht für Stabilität in einer instabilen Welt“

Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer hat in einer Regierungserklärung vor dem Bayerischen Landtag seine Vision für die Zukunft formuliert: „Unser gemeinsamer Auftrag lautet: die Chancen der Menschen in ganz Bayern weiter stärken, die Spitzenstellung des Freistaats für die Zukunft sichern.“     seehofer_interview_01_4ddb78858c

Dazu gehören  – so der CSU-Chef  –  neben zahlreichen Projekten in den Bereichen Wirtschaft und Infrastruktur auch das freiheitliche bayerische Lebensgefühl: „Unsere Hausordnung ist nicht verhandelbar. Wir treffen uns nicht in einer „neutralen“ Mitte. Integration hat Richtung und Ziel.“

Das Ziel von Integration sei unsere Leitkultur, sagte Seehofer. „Bayern soll Bayern bleiben. Deshalb streben wir an, dass der Begriff der Leitkultur als Voraussetzung für Solidarität und Miteinander in die Bayerische Verfassung aufgenommen wird.“

Größter Bildungsaufbruch seit dem 2. Weltkrieg

Seehofer betonte weiter, Bayern stehe für Stabilität in einer instabilen Welt:

„Bayern ist Chancenland. In den letzten zehn Jahren konnten wir die Arbeitslosigkeit in Bayern halbieren, die Jugendarbeitslosigkeit auf ein Drittel reduzieren, 1 Million neue sozialversicherungspflichtige Beschäftigte verzeichnen. Jüngst hat uns die Bertelsmann-Stiftung bescheinigt: In Bayern geht es den Kindern am besten in Deutschland.“

In den letzten zehn Jahren habe sich in Bayern die Zahl der Studienanfänger um fast die Hälfte erhöht, bei den naturwissenschaftlichen Fächern sogar um 70 Prozent. Und hier wiederum mache der Anteil der Frauen über 80 Prozent aus: „Das ist der größte Bildungsaufbruch seit dem Zweiten Weltkrieg.“

Quelle: http://www.csu.de/aktuell/meldungen/september-2016/regierungserklaerung-seehofer/


4 Kommentare on “Begriff „Leitkultur“ soll in die bayerische Verfassung aufgenommen werden”

  1. Rübezahl sagt:

    Der Begriff Leitkultur muss in einem Gastland wie Deutschland selbstverständlich sein, aber unsere Multi-Kulti-Irren wollen gerade dieses Land, von dem ihre fürstlichen Diäten alimentiert werden, abschaffen. Es ist völlig richtig, diese Leitkultur, wo sich kaum ein Politiker, teilweise verblendete ideologische Theologen noch verantwortlich fühlt, unsere Bevölkerung mit hohem Migrationshintergrund, unsere Kultur und hart erkämpften freiheitlichen humanistischen Werte zu verteidigen, endlich als stabiler Anker für die deutsche Leitkultur in feste Bahnen gelenkt wird.

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  2. 123 sagt:

    „Bildungsaufbruch“ klingt gut. Vielleicht bekommt dann in ferner Zukunft ein künftiger CSU-Minister mal ein Gesetz hin, das nicht von Gerichten wieder einkassiert wird. Stichwort „Ausländermaut“, an der die CSU so krampfhaft festklammert, als wär in Bayern was im Trinkwasser.

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  3. Hat dies auf Des katholischen Kirchfahrters Archangelus unbotmäßige Ansichten – ob gelegen oder ungelegen. rebloggt und kommentierte:
    Ein Windei, um verloren gegangene Wählerschichten zurück zu holen. Ein Volk muß eine „Leitkultur“ im Alltag leben, die Aufnahme in eine Verfassungsurkunde bringt wenig. Ein „Volk“ (also in Deutschland: die noch überwiegend deutsch sprechende Wohnbevölkerung) , das die Notwendigkeit sieht, „Kultur“ verfassungsrechtlich festzuschreiben, ist ein kulturloses, bereits in Auflösung befindliches Volk. Wäre dem nicht so, würde sein kraftvolles Volkstum einfach vollendete Tatsachen schaffen, ohne Politiker und Juristen bemühen zu müssen. Zudem: Wie würden wohl die Gerichte im Zweifelsfall diese auslegungsbedürftige Leerformel auslegen? Abgesehen davon, dass natürlich das Grundgesetz sowieso vorgeht.
    Also wie fast immer bei crazy Horst: Viel Wind um (fast) nichts.
    (Böse gefragt: gehören der CSU-Wagen bei der Homoparade, die Vermietung an Abtreiber durch Bezirksvorstandsmitglieder und das „gendern“ in der Bildungspolitik auch zur ominösen „Leitkultur“?
    😉

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