Politik und Medien: Zweierlei Maß bei Anschlägen auf Kirchen oder Moscheen

Von Dr. David Berger

In den vergangenen zwei Wochen ereigneten sich in Deutschland gleich zwei Anschläge auf Gotteshäuser. „Zwei?“ werden jetzt viele erstaunt fragen.pressefotoberger11

Ja, von einem wisse man natürlich, dem ungeheuerlichen Brandanschlag auf die Fatih-Moschee in Dresden. Da hatte es ja auch Politiker- und Presserummel ohne Ende gegeben.

Innenminister De Maizière verurteilte noch am nächsten Tag den Anschlag aufs Schärfste, Sachsens Ministerpräsident Tillich (CDU) sprach von einer „feigen Attacke“ etc. Keine Tageszeitung, kein TV- und Radio-Sender, der von den Vorfällen in Dresden nicht berichtete.

Erst seitdem ein Bekennerschreiben von Linksradikalen aufgetaucht ist, wurde es in Politikeretagen und bei unseren Medien ganz schnell erstaunlich still rund um Dresden.

Eine Stille, die bei einem Anschlag, der eine gute Woche zuvor in Berlin passsierte, gar nicht erst einziehen konnte, da es hier nie einen Medienrummel gab. Getroffen hatte es hier freilich keine Moschee, sondern die sehr lebendige katholische Herz-Jesu-Gemeinde in der Fehrbelliner Straße am Prenzlauer Berg, in der Nacht zum 19. September. 

Im Unterschied zu den Dresdner Vorfällen, entstand in der Kirche schwerer Schaden. Durch ein eingeschlagenes Fenster hatten die Täter Flaschen mit roter Lackfarbe in den Sakralraum geworfen, der danach unbenutzbar war. Auch Gewänder, Bücher und anderes Interieur wurden unbrauchbar gemacht.zeitungen

Wenigen Medien war der Vorfall nur eine Randnotiz wert, die meisten berichteten gar nicht davon. Lediglich Gunnar Schupelius widmete dem Vorfall einen treffenden Kommentar in der BZ. Auch von Politikern hörte man gar nichts.

Wie bei dem jüngsten Anschlag in Dresden fand sich der Bekennerbrief auf der Hetzseite Indymedia. Und auch hier waren es linksradikale Gewalttäter aus dem Umkreis der Antifa, die sich stolz zu der Tat bekannten.

Ihre Rechtfertigung suchten sie dabei in der Tatsache, dass die Kirche unter anderem Abtreibungsgegnern, die zusammen mit zahlreichen Politikern und Kirchenmännern am „Marsch für das Leben“ teilnehmen, eine Heimat bot.

Man sieht, wie hier in den Medien und bei den Politikern auf fatale Weise mit zweierlei Maß gemessen wird: Das gilt bei Tätern und bei Opfern.

Quelle und FORTSETZUNG des Artikels von Dr. Berger hier: http://wp.me/p7Ff2w-1bD


3 Kommentare on “Politik und Medien: Zweierlei Maß bei Anschlägen auf Kirchen oder Moscheen”

  1. Rabenstolz sagt:

    Seitdem Theologen meinen, sie hätten vom göttlichen Apfel der Erkenntnis genascht, sind sie mit dem lieben Herr Gott in Konkurrenz getreten und meinen, mit ihrer Ideologisierung des christlichen Glaubens zum globalen Einheit Glauben zusammen schmieden zu können, den lieben Herr Gott mit seinen ideologischen Fehlern tadeln zu können. Nun, wenn auch sie einmal von dieser Welt gehen müssen, wird das göttliche Gericht sie ohne Reue vermutlich in ihren ideologischen Hexentanz von Welt zurück schicken, bis sie reifer geworden sind oder dem teuflischen Wahnsinn für immer die Hand reichen. Es braucht Zeit, eine über Jahrzehnte versäumte Aufklärung im Islam nachzuholen und den falschen Propheten und seine Nachfolger vom Throne zu holen, den Glauben wieder auf eine vernünftige Basis zu stellen, anstatt „Ungläubige“ nach Mohammed köpfen zu lassen, Frauen minderwertig als Vieh Sure 9 sexuell zu versklaven und lauter andere barbarische Nettigkeiten durch die längst überfällige Aufklärung zu unterbinden. Das geht nicht binnen kurzer Jahre und ohne Bildung, vor allem ohne Herzensbildung schon gar nicht, das zu glauben ist arrogant.

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  2. D sagt:

    Unsere Globalisierungspolitiker, die sich als herrschende Klasse sehen, fangen nun an, auf das Schärfste zu kratzen und zu beißen. Ganz heimlich haben sie ihre Länder in die Hände der Monopole und Konzerne gespielt, und nun fürchten sie, dass ihr Traum, der schon etwas vom Größenwahn einer Weltherrschaft hat, zu platzen droht. Je mehr die Bürger raffen, wie sie über die Hintertür belogen und getäuscht werden, desto mehr wird der Widerstand wachsen.
    Der Begriff Adolfina Petry ist von den Medien als Ausdruck verzweifelt gewählt, da der etwas historisch gebildete Bürger in Zusammenhang mit Eroberungsfeldzügen für Großreiche das entstandene Elend für die jeweiligen Bevölkerungen nicht zu ignorieren vermag. Natürlich wird die Globalisierung irgendwann in Jahrhunderten kommen, aber in dem Fall, wo diese im Eiltempo erzwungen wird ohne Rücksicht auf Verluste, wird es viele blutige Auseinandersetzungen und Verluste geben, weshalb man Petry nun wirklich nicht mit Hitler vergleichen kann, da sie nicht nach der Weltherrschaft strebt.
    Ferner ist es auch Ausdruck europäischer politischer Dummheit, wenn man, statt für die Nationen einen starken Wirtschaftskontinent im Interesse der Mitglieder zu schaffen, Europa gleich zum Einfallstor für Eroberungsfeldzüge werden lässt, was alle Ressourcen und eine Erfolg versprechende Entwicklung für die Zukunft einer friedlichen Globalisierung auf Dauer zerstört.
    Ein starker europäischer Kontinent ohne Bevormundung seiner Nationen hätte den schwachen afrikanischen Kontinent durch den Einsatz vor Ort zivilisieren und wirtschaftlich zum Erfolg führen können, bis irgendwann in Jahrhunderten das Konzept einer globalen Welt ohne Krieg und Leid stimmig geworden wäre. Stattdessen setzen SPD und Grüne darauf, mit der Bildung als Instrument eine Runde der Verdummungskultur mit stetig abgesenkten Bildungsniveau einzuläuten, um den Widerstand zu brechen.
    Haben sich diese Herrschaften schon mal gefragt, wer dann ihre Diäten finanzieren soll, wenn die Bevölkerung ohne Bildung unfähig ist, um notwendige Wirtschaftsressourcen zu schaffen? Für die Grünen sei noch angemerkt, im Bordell werden nicht die Güter produziert, die die Menschheit zum Überleben braucht, und sollte bei den Konzernen und Monopolen, die noch auf Fachkräfte mit Wissen zurückgreifen können, diese Gruppe gebildeter Menschen fehlen, dann gehen die Lichter für alle aus. Einstein hat recht, nach dem 3. Weltkrieg geht die Menschheit wieder mit Steinen aufeinander los.

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