Jugendämter contra Elternrecht: Wenn Familien auseinandergerissen werden

CDU-Politiker Marcus Weinberg: „Hier stimmt etwas nicht“

In Deutschland häufen sich in den letzten Jahren jene Fälle, in denen Jugendämter den Eltern ihr Kind oder sogar mehrere Kinder wegnehmen, weil angeblich deren Wohl gefährdet sei. Diese Maßnahme, die nicht selten gegen den Willen der Eltern  bzw. der betroffenen Kinder erfolgt, wird vom deutschen Sozialgesetz geregelt. prolifeusa

Allein im Vorjahr wurden jedoch ca. 77.645 Kinder und Jugendliche für einige Zeit oder sogar dauerhaft „in Obhut genommen“. Man fragt sich, wie dieses Ausmaß mit dem gottgegebenen Erziehungsrecht der Eltern vereinbart werden kann, das im Grundgesetz festgeschrieben ist.

Dieses Elternrecht ist zugleich ein Abwehrrecht des Bürgers gegen unzulässige Eingriffe und Übergriffe der Staatsmacht.

In unserer Verfassung heißt es in Art. 6,2 hierzu: „Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht.“  –  Zuvor schreibt das GG in Art. 1: Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung.“  –  Absatz 3 hebt das Elternrecht nicht auf („über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft“), sondern schützt es vor Willkür und Mißbrauch.

Insofern wüßte man gerne, mit welcher Berechtigung derart häufig und im zunehmenden Maße eine zwangsweise staatliche „Inobhutnahme“ erfolgt – und warum es dem vielzitierten „Kindeswohl“ dienen soll, wenn Jungen und Mädchen zwangsweise ihren Eltern oder (bei Alleinerziehenden) einem Elternteil entrissen und in ein Heim bzw. eine fremde Pflegefamilie gesteckt werden. Der direkte Kontakt der Kinder zu ihren Eltern wird von Ämterseite her unterbunden, meist sind allenfalls noch Telefonate möglich.Baby

Daß der Staat bei tatsächlicher Kindeswohlgefährdung eingreift, ist selbstverständlich. Was aber, wenn sich bei den zuständigen Behörden eine Art „Automatismus“ breitmacht – oder wenn gar ideologische Gründe für restriktive Maßnahmen eine fatale Rolle spielen?

In einem von Sabine Menkens verfaßten Artikel des Fernsehsenders N-24 wird das vielfach totgeschwiegene Thema erstaunlich kritisch angegangen, etwa wenn es dort heißt, daß die Kinder ihren Eltern „teilweise aus nicht klar definierten Gründen weggenommen“ werden. Experten klagen dem Bericht zufolge,  daß Eltern „massiv unter Druck gesetzt würden“, um mit den staatlichen Ämtern zusammenzuarbeiten.

Der familienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marcus Weinberg, stellt zu dieser problematischen Causa fest: „Fragwürdig ist zum Beispiel, warum in Fällen, in denen keine Kindeswohlgefährdung festgestellt wurde, trotzdem über 1600 Kinder aus den Familien genommen wurden.“ 

Der frühere CDU-Landesvorsitzende von Hamburg (siehe Foto) fügt hinzu: „Ich erhalte als Abgeordneter viele Zuschriften und Anrufe von zutiefst verzweifelten Eltern und Großeltern, die ihr Kind nicht mehr zurückbekommen.“  1389364374131

In dem Bericht von N-24 heißt es weiter über Weinbergs Stellungnahme:

„Auch Kinderpsychologen, Ärzte, Sozialarbeiter und Eltern hätten ihm schon ihr Herz ausgeschüttet und gesagt: „Hier stimmt etwas nicht. Es werden Kinder aus Familien genommen, die zwar nicht perfekt funktionieren, aber für das Kind ist die Herausnahme und der Kontaktabbruch eine reine Katastrophe.“  – Der CDU-Bundestagsabgeordnete befürchtet, dass Jugendämter und Familiengerichte teilweise zu schnell entschieden, die Kinder aus den Familien zu nehmen.“

Während der christdemokratische Parlamentarier an das Leitwort „Kinder brauchen Eltern“ erinnert, hegt Familienministerin Manuela Schwesig genau entgegengesetzte Pläne. Die SPD-Politikerin will nicht etwa die Rechte der biologischen Eltern stärken, sondern jene der Pflegefamilien – und dies ausgerechnet mit der Begründung: „Kinder brauchen Verlässlichkeit.“

Ergänzendes INFO: Der in puncto Umgangs- und Sorgerecht erfahrene Hamburger Anwalt Matthias Bergmann spricht von „Kinderklau durch Inobhutnahme“ und vom „kriminellen Kindesentzug durch das Jugendamt“: http://www.anwalt-kindschaftsrecht.de/inobhutnahme-kinderklau-durchs-jugendamt-sorgerecht-entzogen-ohne-grund/

Unser GRUNDSATZ-Artikel zum Thema ELTERNRECHT: https://charismatismus.wordpress.com/2014/01/11/elternrecht-die-kath-kirche-bekraftigt-das-naturliche-erziehungsrecht-der-eltern/


27 Kommentare on “Jugendämter contra Elternrecht: Wenn Familien auseinandergerissen werden”

  1. Rosi Vitale sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren

    Ich brauche dringend Hilfe ! Mein Kind ist nun schon 21 Monate nachgewiesen zu unrecht im Heim, eine Inobhutnahme wurde durchgeführt, obwohl keine Gefährdung des Kindes bestand!
    Man spricht mittlerweile von wirtschaftlichen Interessen und illegalen Unterbringung.
    (Kapitalunterbringung)
    Ich bitte um Hilfe und Resonanz
    Vielen Dank
    Hochachtungsvoll
    Vitale

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    • A.E.L sagt:

      Sehr geehrte Frau Vitale,

      Wie alt ist ihr Kind derzeit? Haben Sie regelmäßigen Kontakt zum Kind, in welcher Form? In welchem Bundesland leben Sie? Wären Sie alleinerziehend? Gibt es noch andere Kinder in Ihrem Haushalt? Hatten Sie damals gegen die Inobhutnahme nachweisbar Widerspruch eingelegt? Das alles sind Fragen und noch viel mehr, die Ihre Erfolgsaussichten mitbestimmen. Wie wären Sie ggf kontaktierbar?

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  2. Anonymous sagt:

    Pflegefamilie kann jeder werden nach wenigen Veranstaltungen und da soll es den Kindern besser gehen. Das ist fragwürdig. Bei vielen Pflegekindern hört man, das sie geschlagen, psychisch fertig gemacht und aufgehetzt werden und vieles mehr, also das ist nicht die Zukunft, die es für Kinder geben sollte.

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  3. luna sagt:

    Gibt es aktuelle Blogs mit viel aufmerksamkeit die sich dem Thema widmen?

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  4. Anonymous sagt:

    Hallo, man hat mir vor 2 Jahren und 8 Monaten mein Sohn raus geholt und man hat mir gedroht, mein Sorgerecht zu entziehen und das nur, weil man dem Kindsvater gemeinsame sache gemacht hat ohne mein Wissens und ohne vorwahnung his es ich soll eine Kindeswohlgefährdung sein, in der Einrichtung hat man mir aber gesagt, dass der Kindsvater eine Kindeswohlgefärdung ist und daher mir meinen Sohn nicht vor seinem 18 Lebensjahr zurück geben will und auch mir nicht mehr als 3 Stunden einmal im Monat erlauben will, da diese das gleiche Recht ihm auch geben müssen, obwohl er kein Sorgerecht bat, das ist Beamtenwillkür, damals hatte die Umgangsverfahrenspflegerin eine Beziehung mit dem Kindsvater angefangen und damit das nicht raus kommen sollte, war mein Sohn störend gewesen, und hatte behauptet, dass mein Sohn damals 4 Jahre alt ein permernenter Lügner sei und sie hat zwei und die ich als Beistand hatte hatte Angst bekommen und Sie hatte mir gedroht, wenn ich das entziehen meines Sohnes nicht erlaube, dann würde sie zum einen dafür sorgen, dass man mir mein ganzes Sorgerecht entziehen würde und somit meinen Sohn nie wieder sehen würde und zum zweiten, sie das Mandat niederlegen würde, letzteres hat Sie auch gemacht, einen anderen Termin wurde vom Gericht nicht zugelassen und ich wurde dazu gezwungen, meinen Sohn in Obhutnahme nehmen zu lassen, seitdem Kämpfe ich vergeblich darum, das ich endlich meinen Sohn wieder zu bekommen, weil man meinen Sohn einfach nicht mir zurück geben will, das ist Beamtenwillkür von anfang an bis jetzt und mir reichen die lügen und die Intrigen gegen meiner Famillie und gegen michi was kann ich dagegen tuni wenn alle mir nur etwas anhängen wolleni obwohl das nicht stimmt und mir keiner helfen will? ich hatte schon 12 Rechtsanwälte(innen) gehabt und alle haben mir nicht geholfeni sondern mich in immer größeren Schwjerigkeiten gebracht oder machen überhaupt gar nicht, wie kann ich meinen Sohn wieder bekommen und uns schützen vor Beamtenwillkür? Vielen herzielichen Dank. F.

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  5. Veit Geiger sagt:

    Also bei Jugendämtern, Familiengerichten, ja sogar bei Staatsanwälten scheint es normal zu sein, dass die Elternteile, bei denen die Kinder nicht leben, bei jeder Meldung als Querulanten abzustempeln , wenn die eine Meldung über den anderen Elternteil oder über die Kinder macht. Bei Anzeigen wegen unsachgemäßen Umgang mit Kinder oder Gefährdung der Kinder wird scheinbar nur Schein ermittelt u nach 2 Jahren die Ermittlungen eingestellt ohne Kenntnis der Anzeigeschrift . Das ist eine gut geplante u durchgeführte Kindesentfremdung von staatlichen Organisationen.

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  6. Stella sagt:

    Das Fazit vieler wird sein,keine Kinder mehr in die Welt zu setzen und offenbar will man das auch damit erreichen.

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  7. Rene Gardey sagt:

    Ja, „Herr Marcus Weinberg“, dann mal ran an die Arbeit. Es gibt viele 10.000sende Eltern, die ihre geklauten Kinder wieder haben wollen. Ich möchte mein zu völlig unrecht geklaute Enkelin auch wieder haben. Herr Martin Schulz von der SPD, der auf seiner Fahne stehen hat „Mehr Gerechtigkeit“, verweist nur auf die, die das Kinderklausystem eh decken. Mal sehen, ob sie mehr erreichen. Ich kämpfe schon seit gut 27 Jahren gegen das willkürliche Handeln der Jugendämter. Hatte sie immer besiegt, aber jetzt bei meiner Enkelin sind die so dreist, das ist der Hammer. Holen sie doch mal meine Enkelin mit einen Schnipser raus aus den Fängen des Jugendamts. Ich selbst war auch über 10 Jahre im Heim und was ich da erleben musste (Entfremdung, Gewalt, Misshandlung, Missbrauch (bei sogenannten Paten), Kinderarbeit usw.), was man mir dann vor 2 Jahren mit einer Entschädigung aus Bonn über das JSN (Schweigegeld) wieder gut machen wollte, war ein Witz.

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  8. Kirsten Uetzmann sagt:

    Mir ist das Sorgerecht für meinen 14-jährigen Sohn entzogen worden, weil ich zu überfürsorglich bin, wie kann das sein, obwohl das Kind schon seit anderthalb Jahren auf Wunsch der Eltern in einer Einrichtung war und die Eltern von Anfang an dem zugestimmt haben und selber um Hilfe gebeten haben, ich als Mutter bin darüber sehr traurig und enttäuscht, mit welcher Willkür das Jugendamt sowas machen kann und vom Gericht auch noch unterstützt wird

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  9. Wir hatten das zweifelhafte Vergnügen, einige der beteiligten „Herrschaften“ kennen zu lernen! Ausgestattet mit viel Arroganz und Feminismus. Ausgestattet mit hoheitlichen Befugnissen und ganz viel Steuergeldern schreddern sie die leiblichen Verwandten… Sogar ein Rechtsanwalt aus Hamburg, welcher bereits wegen Kinderhandel angeklagt und verurteilt wurde, mischte seitens der Pflegeeltern im Verfahren kräftig mit. Wenn wir so etwas unter unabhängiger Justiz und unabhängigen Behörden verstehen, dann gute Nacht Deutschland! Der Vater wird behandelt wie ein Schwerverbrecher und das nur, weil er sich um sein Kind kümmern will. Allein dass er nicht mit der Mutter verheiratet war, macht ihn völlig Rechtlos! Aber wie soll man eine Mutter heiraten, welche dies gar nicht will?…
    Auch dubiose Gutachten-Fabriken mischen kräftig mit. Die ganze Geschichte ist einfach ein himmelschreiender Skandal und leider kein Einzelfall, sondern ganz normaler Alltag in Deutschland! Auch Herr S. Aus Herford, welcher Mitglied im Bundesfamilienausschuss ist, antwortete auf die Frage, was er dazu sage, dass Deutschland regelmässig vom „Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte“ für sein pathologisches Familien(un)recht angemahnt wird: „Das ignorieren wir einfach“! Liebe Politiker, Juristen und Beamte, wundert Ihr euch wirklich noch, dass die Menschen keinen Bock mehr auf Euch haben?

    Nichts hat sich geändert: Rechtlos gegenüber dem eigenen Kind
    Der leibliche Vater und die Großeltern werden ausgegrenzt und verleugnet
    zu ISUV-Report 142 – Brennpunkt Inobhutnahme

    Mein Sohn wollte Vater sein, ich wollte Großmutter sein und meinen Sohn unterstützen. Aber die leibliche Mutter erlaubte es nicht – lieber steckte sie das Kind in eine Pflegefamilie. Das Jugendamt spielte von Anfang an mit, ich wurde einfach übergangen. Meine Enkeltochter wurde einfach in Dauerpflege gegeben. Da half auch nicht, dass ich mich bereit erklärte, bei der Pflege und Erziehung mitzuwirken. Inzwischen waren in den Fall drei Rechtsanwälte, ein Richter, eine Diplompsychologin, zwei Mitarbeiterinnen des Jugendamtes, eine Mitarbeiterin des Sozialdienstes Katholischer Frauen, die leiblichen Eltern und die Pflegeeltern involviert.
    Grundsätzlich wurde ich von Richter W. belehrt: „Inhalt und Umfang einer Umgangsregelung sowie der Umgangsausschluss liegen immer (immer unterstrichen) im Ermessen des Gerichtes. Auf einen konkreten Antrag eines Beteiligten kommt es nicht an“. Hätte ich gewusst, dass meine Anträge sinnlos sind und der Richter nach seinem Weltbild entscheidet, hätte ich wahrscheinlich schnell resigniert. Nach all den Erfahrungen, Gesprächen mit anderen Betroffenen ist mir aber klar, dass ich als Großmutter wichtig bin – insbesondere wichtig werden kann.
    Daher will und werde ich mich als Oma trotz aller Niederlagen nicht einfach „zur Ruhe setzen lassen“. Ich hatte von Anfang an der Mutter – noch vor der Geburt – angeboten, ihr zu helfen, da ich Zeit und entsprechende häusliche Möglichkeiten habe. Die Mutter lehnte das ab, sie sah es als Einmischung an. Ich suchte Kontakt zum Jugendamt in O. , wollte mich beraten lassen, aber hier erfolgte bis heute keinerlei Engagement. Ich hatte den Eindruck, dass die Weichen schon anders gestellt waren, jedenfalls dachte man dort nicht daran, ein familiäres Netzwerk aufzubauen und zu fördern.
    Nach der Geburt wurde das Kind zu Pflegeeltern gegeben, ohne dass mein Sohn – der leibliche Vater, geschweige denn ich auch nur gefragt oder miteinbezogen worden wären. Lapidar bekamen wir zur Antwort, „die Mutter möchte das nicht“. Ich musste lernen, dass die Mutter im deutschen Familienrecht bei nichtehelicher Partnerschaft immer noch das Kindeswohl verwaltet, auch dann sogar, wenn sie das Kind nicht will und es in Pflege gibt.
    Ich musste mich damit abfinden, auch wenn ich es willkürlich und autoritär fand. Inzwischen habe ich mich damit abgefunden, dass mein Enkelkind in einer Pflegefamilie lebt und es sich um eine Dauerpflege handelt. Ich poche auf mein Recht, als Großmutter mit „meiner“ Enkeltochter Kontakt zu haben. Ich wehre mich dagegen, dass das Jugendamt nach der Maxime handelt, wenn leiblicher Vater und Mutter miteinander Stress haben, dass dann ein Umgangsrecht der Großmutter auch automatisch ausgeschlossen wird.
    Ich akzeptiere die Verhältnisse, wie sie jetzt sind, nicht aber die Aussage des Jugendamtes: „die andauernden und wiederkehrenden Eingaben des Kindesvaters und seiner Mutter belasten die Pflegefamilie und somit auch das Kind psychisch“. Ich frage mich, wie die Umstände ein inzwischen 5jähriges Kind psychisch belasten sollen, wenn es von den Umständen gar nichts wissen soll. Wie soll ich in die Situation Unruhe gebracht haben? Auch hier habe ich zuerst den direkten Weg gesucht, wollte eine außergerichtliche Regelung der Mutter, die ja weiterhin das Sagen hat. Die Mutter muss dem Umgang zustimmen, auch wenn das Kind in der Pflegefamilie lebt.
    Erst nachdem ich von der Mutter kein Einverständnis zum Umgang bekam, habe ich den gerichtlichen Weg beschritten. Ich bin der Auffassung, dass ich ein Recht auf Umgang mit dem Kind habe, auch wenn die Mutter keinen Kontakt mit mir haben will. Schließlich handelt es sich primär um das Recht des Kindes auf „seine“ Großmutter. Unverständlich ist mir die Argumentation: Wenn ich dem Enkelkind Geschenke zukommen lasse, verunsichere ich möglicherweise das Kind, weil ihn dann signalisiert werde, dass es dem Haushalt der Pflegeeltern verlassen müsse. Diese abwegigen Unterstellungen sind aus der Luft gegriffen und haben mich dazu veranlasst, den gerichtlichen Weg zu gehen, mein Anliegen durchzusetzen. Was ich kritisiere, ist das intrigante Spiel zwischen der Mutter und der Pflegemutter. Was ich kritisiere ist, dass die Behörden einfach mitspielen. Ich kritisiere das mangelnde Engagement der Behörden für die Rechte des leiblichen Vaters. Ich kritisiere, dass Steuergelder für Pflege verschleudert werden, obwohl es eine weitaus kostengünstigere Pflegemöglichkeit gibt, die aber nie geprüft und von vornherein ausgeschlossen wurde. Ich kritisiere, dass der leibliche Vater rechtlos gegenüber dem eigenen Kind ist. Ich kritisiere, dass das Umgangsrecht des leiblichen Vaters und von mir nicht durchgesetzt und ausgeweitet wird. Ich kritisiere, dass das Recht eines jeden Kindes, seine Identität zu kennen, nicht ernst genommen und entsprechend durchgesetzt wird. Ich kritisiere, dass es keine klare Zielsetzung gibt, den Umgang auszuweiten, um dem Kind die Chance zu eröffnen, seinen leiblichen Vater und seine Großmutter kennenzulernen. Leider stehe ich nach vier Jahren Kampf um mein Recht als Großmutter und um das Recht des leiblichen Vaters, Kontakt zu seinem Kind zu haben, immer noch mit leeren Händen da – Ich gebe dennoch nicht auf.
    Ellen Kuhröber, aus Dissen

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  10. Großeltern sagt:

    Jugendämter und die Familienministerin (SPD) dürfen sich nicht länger über die Eltern stellen und glaubhaft machen, sie seien besser für die Erziehung von Kindern geeignet und mit dem familienfeindlichen Argument, es habe ein Wächteramt, auch Willkür, Fehlentscheidungen und Untätigkeit zu rechtfertigen.
    Leider nimmt immer öfter das Jugendamt auf Verdacht nach dem §1666 wegen einer vermeintlichen Gefahr im Verzuge die Kinder weg. Da dann die sich anschließenden Gerichtsverfahren beim Familiengericht statt finden, haben Eltern die normalen Rechte angeklagter Bürger nicht. Es wird ja angeblich nur geholfen und nicht bestraft. (Aber die meisten Kinder und Eltern empfinden die jahrelange oder lebenslange Zwangstrennung als Strafe)
    Es gibt keine Beweispflicht des Jugendamtes. Es reicht die Empfehlung des Jugendamt gegenüber dem Gericht, Kinder den Eltern zu entziehen. Völlig unschuldigen Eltern und die erst recht unschuldigen Kinder werden auf Verdacht getrennt. Das ist gegen das Grundgesetz. Das Grundgesetz garantiert den Schutz der Familie und gibt den Eltern die Pflicht der Versorgung und Erziehung der Kinder.
    Ich möchte, dass alle Sorgerechtsentzüge unter Strafrechtbedingungen noch mal durchgeführt werden, und alle Kinder von unschuldigen Eltern zurückgegeben werden. Und in Zukunft sollten Kinder nur per Strafrecht entzogen werden mit der gleichen Sorgfalt der Beweisführung einer Straftat, die ja den Eltern beim Jugendamt vorgeworfen wird. Der Staat muss beweisen, dass die Eltern ihr Kind misshandelt haben oder hungern liessen mit der gleichen Sorgfalt wie eine Misshandlung unter Erwachsenen im Strafrecht durchgeführt wird.
    Befindet das Strafrecht, Eltern wurden vom Jugendamt zu Unrecht beschuldigt, muss das Jugendamt die Kinder den unschuldigen Eltern zurückgeben. Die Eltern müssen ein Recht auf ein Strafverfahren nach der Strafgesetzordnung bekommen. Die liebste Begründung: die Pflege-Verhältnisse wären schlecht.  Solche Urteile sind nicht aussagefähig. Und es passiert sehr vielen Eltern, dass unschuldigen Eltern die Kinder weggenommen werden.

    Kinder sind Menschen keine Ware, kein Eigentum.
    Sie haben Rechte.
    Ein Recht auf Familie! Ein Recht auf Liebe und Fürsorge!
    Ein Recht auf die eigenen Eltern!

    💥Die Forderung an EU und am Staat :
    Vor das Familiengericht geladene Eltern, denen das Sorgerecht und damit das Kind nach §1666 entzogen wird, sollen die gleichen Rechte auf einen fairen Gerichtsprozess bekommen wie bei einem Strafprozess. Diese Rechte sind: Pflichtverteidiger. Der Ankläger, in dem Fall das Jugendamt, muss die Straftat/Vergehen beweisen. Im Zweifel für die Angeklagten -Eltern (und wenn der Zweifel sehr groß ist, kann ja die Familie kontrolliert werden für ein Jahr maximal).  Dieses Problem betrifft die ganze Bevölkerung – auch Enkelkinder, Nichten, Neffen, Cousinen und die Kinder ihrer Freunde und Arbeitskollegen können jederzeit betroffen sein.
    Und um nicht Maaslos zu werden, hier noch ein Beispiel, wie wichtig es ist, die familienfeindliche SPD NICHT NICHT ZU WÄHLEN:

    https://www.anwalt.de/rechtstipps/jugendamt-kontra-kinderrecht-auf-die-eigene-familie_090250.html

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  11. Monika Rieß sagt:

    Auch meine Tochter wurde vom Jugendamt erpresst und genötigt, die Familienrichter und Rechtsanwälte scheuen sich, gegen die Ämter vorzugehen. Sogar Dienstaufsichtbeschwerden werden nicht verfolgt. Anzeigen von der Polizei nicht aufgenommen. Man kann sich fast nicht wehren.

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    • Manitu sagt:

      Wer schon einmal die Schattenseiten unseres Rechtssystems, was völlig ausgehöhlt wurde, kennen gelernt hat, weiß, wie schnell man als Einzelkämpfer auf verlorenen Posten stehen kann, wo Täterrechte mehr geschützt sind als mitunter Opferrechte.
      Meine Befürchtung ist, dass trotz unermüdlichem Einsatz von Herrn von Gersdorff und der AFD gegen Frühsexualisierung der Trend, Kinder aus jenen Familien zu reißen, die sich gegen die im Bildungsplan vorgesehenen Programmierung selbst von Kleinkindern als Sexualobjekt und Missbrauch ihrer Würde zunehmen wird (vor allem Lieblingsprojekt der Grünen und Co, die von Pädophiliedebatte zu Pädophiliedebatte geschlittert sind), wenn betroffene Menschen keine gemeinsame Interessensgruppen aufbauen können, die sich dagegen verwahren.
      Nicht umsonst werden Politiker, die Vernunft einfordern wie Scheuer oder die Menschenrechtsbeauftragte Steinbach kalt gestellt. Die Christen-Funktionäre, die den eigenen Glaubensauftrag über Bord werfen in ihrer Liebe zum Islam, sind auch keine Alternative, um ein Projekt für die Interessen der Kinder auf die Beine zu bringen.
      Was die Betroffenen vor allem brauchen, sind Kontakte, um den Schutz ihrer Kinder und deren Menschenwürde als starke Gemeinschaft einzufordern, wie es ALFA im Kampf um das Lebensrecht gerade tut. Gerade jetzt ist es wichtig, sich dazu Gedanken zu machen und nicht zu warten, bis Familien derart ideologisch entfremdet oder total auseinandergerissen sind, wie es bei den zwangsadoptierten Kindern aus der DDR der Fall ist.
      Ich denke Herr von Gersdorff ist ein Kämpfer, die Gegner der Frühsexualisierung sind Kämpfer und Frau Steinbach ist eine Kämpferin, wie Herr Weinberg, die eine solche Initiative für das Recht der Kinder in das Leben rufen könnten.
      Ich denke, es wäre vielleicht sinnvoll, solche Menschen um Hilfe zu bitten und je mehr Betroffene diesen Mut aufbringen, desto eher kann man gemeinsam gegen das politisch ideologische Unrecht kämpfen. Musste ja schmunzeln über das AFD Plakat, aber das primitive Buch einer sich selbst bemitleidenden Diva vom Kiez, die nur ihren sexuellen Egoismus kennt und den Schaden, den Kinder durch Frühsexualisierung nehmen, ignoriert, auch dass sie als Objekte der Kuppelei dienen sollen, nebst Zwangsverheiratung auch noch ideologisch in Mischehen ohne selbständige Entscheidungsfreiheit programmiert werden, hat es verdient, mit dieser brutalen Wahrheit konfrontiert zu werden. Alleine ist man auf verlorenem Posten in solchen Fällen von staatlichem Kindesentzug, der der Willkür gleicht.

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  12. Dorrotee sagt:

    Ich stimme meinen Vorgängern Ester, Kleopatra und Dieter voll zu.
    Auch ich kenne 2 Fälle von Kindesentzug, wo ich es beim besten Willen nicht nachvollziehen kann, warum das Jugendamt so eine harte Maßnahme durchzieht.
    Ich weiß aber, dass diese Mütter im katholischen Glauben fest verankert sind und ihren Kindern ebenfalls diesen vermitteln, aber auf ganz normale Weise.
    @Kleopatra
    Ich wünsche Ihnen, dass sie die Klarheit über den Verbleib des Geschwisterkindes bekommen.
    Nur eine Frage. Wenn es angeblich eine Totgeburt war, wie wurde dieses Kind beerdigt?
    War der Sarg leer? Wie grausam!
    Oder wurden tatsächlich Kinder nach der Geburt getötet?

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    • Kleopatra sagt:

      Ich weiß nur, dass die Totgeburt im Sarg der Urgroßmutter beigesetzt wurde und meine Mutter nie wirklich drüber wegkam. Im Prinzip gab es keine Beerdigung in diesem Sinne. Ihr Glaube daran, dass diese Kinder das Licht der Welt erblicken, welche beruflichen Neigungen sie haben werden und ihre Biografie lassen diese Zweifel zu. Ich habe es für mich so gut wie abgeschlossen und in diesem Zusammenhang mit willkürlichem Kindesentzug wollte ich an das Schicksal dieser Kinder erinnern und dass wir diese Problematik immer dann, wenn ideologische Hintergründe gegeben sind, sehr ernst nehmen sollten. Im Netz gab es schon Betroffene, die über solche Schicksale von amtlichen als tot erklärten und doch lebendigen Menschen aus eigener Erfahrung berichtet haben, auch wo sich Familien kennengelernt haben. Die Sicherheit über die Wahrheit wird es nie geben, aber allein der Gedanke, dass nur wenige Ortschaften entfernt es so ein Kinderheim gab, macht schon schwer zu schaffen. Eine Daniela, die sich eben auf dieser Kinderheim bezieht, wo hauptsächlich Säuglinge vermittelt wurden, berichtete, dass sie trotz eisernem Zaun in einem Kinderheim in München vermittelt wurde – und allein dass schon damals Menschenhandel betrieben wurde, macht nachdenklich. Kämpfen müssen die Betroffenen um ihre Kinder, die ihnen zu Unrecht geraubt werden, aber sie müssen auch die Möglichkeit nutzen, gemeinsam zu kämpfen. Ich denke, auch dieses Forum bietet eine gute Basis dafür.

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  13. Bernhard sagt:

    Es mag sein, dass heutzutage Kinder zu leicht aus den Familien genommen werden.

    Teilweise ist das aber auch eine Reaktion auf Skandale in der Vergangenheit. In den 90er (und auch noch in den „0er“) Jahren haben mehrere Eltern ihre Kinder getötet oder verhungern lassen, und das Jugendamt hatte nichts oder zu wenig unternommen. Deswegen sind manche Jugendämter heute wohl übereifrig. Ich würde nicht alles in einem ideologischen Zusammenhang sehen. Trotzdem muss man natürlich wachsam sein bei so einer Entwicklung.

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    • Guten Tag,
      wir sehen die Situation ähnlich – als eine Art Überreaktion, die sich verselbständigt hat (wir erwähnten ja auch diesen „Behörden-Automatismus“). Allerdings gibt es dies Phänomen auch in anderen europäischen Ländern – und zum Teil sind ideologische Ursachen mitbestimmend. Wir kennen einige betroffene Eltern persönlich und haben näheren Einblick in solche Vorgänge!
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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  14. zeitschnur sagt:

    Und ich lese gerade eine historische Untersuchung über den damals spektakulären Mortara-Fall, bei dem die Polizei des Vatikan-Staates einer jüdischen Familie eines Abends im Jahr 1858 eines ihrer Kinder wegnahm mit der Begründung, es sei getauft worden und müsse darum der schädlichen jüdischen Erziehung seiner Eltern entzogen und der Obhut der Kirche übergeben werden.

    In herzzrerreißenden Szenen und für die Mortaras aus heiterem Himmel wurde damals den total konsternierten und verständnislosen Eltern und Geschwistern und Verwandten das Kind mit einem riesigen Polizeiaufgebot genommen, wobei der Polizeichef sich mehrfach ausdrücklich von dem Tun, das er unter vatikanischem Befehl ausführen musste, distanzierte (!).

    Der jüdischen Familie wurde anfangs nicht einmal Rechenschaft darüber gegeben, seit wann ihr Kind denn getauft war, denn die Familie hatte keinerlei Ahnung, wieso eines ihrer Kinder getauft sein soll und durch wen… Der Inquisitor befand das erst mal nicht für nötig. Der völig verzweifelte Onkel und der Vater wurden abgespeist von ihm damit, dass die Kirche ja schon wisse, was sie tue, und sie also vollkommen unbesorgt sein könnten! Die zuständigen Bischöfe ließen sich verleugnen oder verließen fluchtartig ihre Residenz, als ihnen gesagt wurde, die jüdische Familie bitte sie in der Sache um Gehör.

    So nahm man diesens 6-jährigen Jungen gegen den Willen der ganzen Familie und ohne, dass sie verstehen konnte, was denn überhaupt passiert war, seinen Eltern weg, als hätten die ein Verbrechen begangen…

    Der „neue Vater“ wurde Pius IX., der den Jungen „adoptierte“ und zum Priester ausbilden ließ…

    Solche Fälle geschahen häufiger, fanden aber hier internationales Aufsehen. Viele Gesuche und Appelle auch einiger Staaten um Rückgabe des Kindes zu seinen rechtmäßigen Eltern blieben unerhört – Pius IX. beharrte starr auf dem Unrecht. Der Fall ist bis heute dubios, zumal das Kindermädchen, das behauptet hatte, den Kleinen getauft zu haben, schlecht beleumundet war und in mancherlei Konflikte involviert war und außerdem selbst noch gar nicht das mündige Alter erreicht hatte.
    Nur durch das hartnäckige Insistieren der Familie kamen die Einzelheiten allmählich in einem langen schmerzhaften Prozess ans Tageslicht, die den Vatikan aber dennoch nicht zum Einlenken führten…

    Diese Vorgehensweise erschien der Kirche damals unter ihrer eigenen ideologischen Dunstglocke völlig legitim: wenn das Kind getauft war, war es Christ und musste dem Einfluss ungläubiger Eltern entzogen werden. Punkt. Da gab es kein Wenn und Aber.
    Die Zweifelhaftigkeit einer gültigen Taufe in diesem Fall wog weniger als das natürliche Recht der Eltern an ihren Kindern…

    Strukturell ist diese kirchliche Vorgehensweise, die – wie gesagt – kein Einzelfall war, dem, was heute geschieht ähnlich, wobei auch hier die Mächtigen mit ihrer Ideologie glauben, das Recht zu haben, das natürliche Elternrecht auszusetzen, wenn sie meinen, das Kind müsse einem „schädlichen Einfluss“ entzogen werden.

    Man muss dazu sagen, dass die Vorgehensweise Pius IX., aber auch anderer Kleriker in solchen Fällen, auch nach dem Kirchenrecht an sich zweifelhaft war. Es gibt aber Stimmen, wie etwa von Thomas Brechenmacher, die bis heute, natürlich kritisch, behaupten, Pius IX. hätte aus „dogmatischen Gründen“ und aufgrund seiner Unfähigkeit, das in der Moderne untauglich gewordene Modell im Umgang mit den Juden im Kirchenstaat flexibel zu handhaben, so handeln „müssen“. Wenn das so wäre, wäre es für das Konto der Kirche an Wahnsinn noch schlimmer als es ohnehin schon ist… Ich nehme also eher an, dass das so nicht zutrifft und Pius IX. selbstverständlich anders und besser hätte handeln können.

    Brechenmacher spricht daher wohl zu Recht aus, dass das große Problem der antimodernistischen Kirche, die sich lange schon im 19. Jh aufbaute, total konzeptionslos und chaotisch defensiv in all ihrem Machtgehabe war.

    Dieses Urteil dürfte wohl auch hier und heute in unserem Fall zutreffen: der bisherige deutsche Staat mit seinen Rechten und Gesetzen ist in Auflösung und pflanzt in solchen „fürsorgenden“ und „tatkräftigen“ Aktionen noch einmal seine legitime „Macht“ auf – aber der Untergang lässt sich daran ablesen.

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    • Ester sagt:

      kannte den Fall nicht, aber ich erinnere mich an die „frommen Geschichten für kleine Leute“ ein beliebtes Kinderbuch für kleine Katholiken aus den 50ern/60ern,
      Okay, die Geschichten waren schwer moralinsauer, aber das war damals wohl der allgemeine Stil, also nichts spezifisch katholisches.
      Was mir aber,. schon damals sauer,. sehr sauer aufgestoßen ist, war mit welcher Selbstverständlichkeit davon berichtet wurde, dass der Missionar XY, die Schwester YZ in ganz weit weg, die Kinder der Leute einfach „abschwätzten“, und diese in den eigenen Internaten unterbrachten.
      Natürlich muss man, bei der Beurteilung auch sehen, wie die Verhältnisse, betreffs Wege, nicht vorhandenem Nahverkehr, keinerlei Motorisierung der Eltern, nicht genug Kinder in einem Dorf, kurz das ganze Drumherum, damals und dort so waren.
      Auch war es, in früheren Zeiten, in dem Fall, dass man dem europäischen Hochadel angehörte, auch durchaus so, dass man mehr im erziehenden Kloster zuHause war, denn zu Hause.
      Langer Rede kurzer Sinn, die Welt macht hier scheinbar nur nach, was die Kirche vorgemacht hat.

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  15. Kleopatra sagt:

    Man sollte zu diesem Beitrag auch einmal rückblickend die Zwangsadoptionen der DDR betrachten. Der Staat, der um seine ideologische Macht fürchtete, war sich nicht zu fein, den Eltern etwas von Totgeburten zu erzählen, besonders für Mütter eine seelische Katastrophe (nach der Wiedervereinigung kamen manche Skandale wieder hoch), um diese Kinder dann zur Zwangsadoption frei zu geben.

    Manche blieben in den Kinderheimen, ihnen wurde vermutlich erzählt, die Familie will sie nicht und das ist grausam und manche wurden eben in sozialistisch ideologisch reine Familien vermittelt. Andere wurden gegen Devisen gen Westen vermittelt.
    Ich habe mal in diesen Seiten geblättert, wo einige dieser Kinder verzweifelt ihre biologischen Familien suchen, welche Hoffnung sie auch immer damit verbinden. Es wurden alle Seiten brutal belogen, die Familien, damit sie die Kinder nicht suchen und an die Totgeburt glauben und die Kinder, damit sie ein Feindbild zu ihren Familien aufbauen, die angeblich opportunistische Klassenfeinde des Staates sind.
    Kaum eine Familie kann in der DDR mit der Gewissheit leben, ob nicht doch Totgeglaubte länger leben. Was mich allerdings wundert, dass alle Akten vor 1979 aus den Archiven gelöscht wurden und die Spurensuche für viele Betroffene unmöglich machen.
    Das sind die stillen Fälle, einer wurde sogar vom „Spiegel“ aufgedeckt. Die offiziellen Fälle waren die, wo die Eltern politisch verfolgt wurden und vom Westen freigekauft, die Kinder blieben als Eigentum des Staates hier. Da man in der EU Menschenhandel im großen Stil unterstützt, würde es nicht verwundern, wenn man den Menschenhandel auf Kinder ausdehnt. Die Waisenkinder aus Rumänien wurden als Sexsklavinnen gehandelt, heute sollen Kinder auf Frühsexualisierung programmiert werden…
    Warum werden gerade deutsche Kinder von ihren Familien getrennt, wenn nicht für das ideologische Ziel, die Gesellschaft umzugestalten? Von Migrantenfamilien ist dieser Kindesentzug nicht bekannt, denn sie huldigen artig der islamischen Tradition oder auch nicht.

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    • Ester sagt:

      Letzteres stimmt definitiv nicht, es trifft auch, kenn ich persönlich, Migrantenfamilien.
      Auch hier neigt das Jugendamt dazu, gerade alleinerziehende Mütter dazu zu überreden, ihr Kind doch ‚freiwillig‘ in eine Pflegefamilie zu geben, oder, gerade Mädchen aus der Familie zu nehmen, wegen Gefahr der Zwangsverheiratung z.B.

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      • Kleopatra sagt:

        Danke für den Hinweis, Ester, ich habe mich nur mit der Problematik Zwangsadoptionen in der DDR beschäftigt und da war die Ideologie vordergründig. Auch kenne ich die Seite der Verzweifelten, wo solche Kinder ihre leiblichen Verwandten suchen, vielleicht auch um die Antwort zu finden, ob sie als Kinder wirklich so von Familien gehasst wurden. Vielleicht wurde auch unserer Mutter nur der Tod ihres Kindes angezeigt und bestätigt, was heute noch lebt. Viele Indizien sprechen nach meinen Recherchen dafür, dass es noch lebt. Dass diese Kinder Antworten suchen, ob sie wirklich von ihren Familien ausgestoßen wurden, definitiv nicht. Diese Fälle müssten wieder aufgerollt werden…
        Wie die Praxis der Jugendämter ist, weiß ich in dem Sinne nicht genau, aber die mohammedanische Sicht auf Kinderbräute kann durchaus ein berechtigter Grund sein, Kinder zu schützen, doch hier geht es im großen Aspekt um die Willkür und nicht in der Mehrzahl um berechtigte Fälle. Auch sind mit Hilferufe aufgefallen, wo Eltern sich gewehrt haben, ihre Kinder am Unterricht zur Frühsexualisierung teilnehmen zu lassen und wie sie staatlich reglementiert wurden und gerade Frau Schwesig dürfte am ideologischen Machterhalt als Förderin der Amadeo-Stiftung interessiert sein – und daher auch die große Befürchtung am da capo zum Kindesentzug.

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  16. Dieter sagt:

    „Die Eltern-Kind Bindungen müssen gelöst werden, auf dass die Kinder nicht der Struktur der Eltern anheim fallen, sondern für neue Lebensmodelle empfänglich sind.“

    So lautet eine Forderung der 68er Ideologie.

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    • Stella sagt:

      @Dieter:
      das sehe ich,leider genau so.
      @Kleopatra:
      Ob Sie in der DDR lebten weiß ich nicht und ich möchte auf keinen Fall dieses System schönreden, aber ich kenne keinen Fall von „Zwangsadoption“, was natürlich nicht bedeutet, dass es keine gab.
      Ich hatte eine Kollegin, deren Eltern waren bei Nacht und Nebel in die Bundesrepublik geflüchtet und hatten die beiden Säuglinge zurückgelassen.
      Der Zwillingsbruder überlebte das nicht und die Kollegin kam in ein Kinderheim, später zur Oma.
      Übrigens soll die Institution „Jugendhilfe“ aus der Nazizeit stammen, im Kaiserreich gab es sowas nicht.
      Es gab in der Vergangenheit viele herausragende Persönlichkeiten, die aus „prekären“ Verhältnissen stammten und heutzutage wohl auch im Heim landen würden.
      Man vergißt dabei wohl immer ein bisschen, dass auch der Staat und alle seine Institutionen nur aus Menschen mit allen Fehlern und Schwächen besteht und nicht aus Heiligen.

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      • Guten Tag,
        es gab in der „DDR“ eine ganze Reihe von tatsächlichen Zwangsadoptionen (die Eltern waren Bürgerrechtler bzw. kommunismuskritisch), immerhin haben wir uns in unserem KOMM-MIT-Kalender und in der KOMM-MIT-Zeitschrift in den 70er und 80er Jahren mehrfach für solche Schicksale eingesetzt und sie veröffentlicht.
        Auch die IGFM (Internationale Gesellschaft für Menschenrechte) und die Aktion „Hilferufe von drüben“ des ZDF-Magazins (geleitet von dem konservativen Juden Gerhard Löwenthal) haben über Zwangsadoptionen „drüben“ berichtet.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Stella sagt:

        Keine Frage,ich hatte ja auch betont das ich diese schlimme Tatsache weder bezweifeln noch beschönigen möchte.
        Nur ich persönlich kannte keine Fälle obwohl ich viele Christen kenne und kannte,Mitschüler,Kollegen usw.die keine Probleme,auch nicht in der Schule hatten,das muss der Gerechtigkeit halber auch mal gesagt werden.
        Die Tochter des evangelischen Superintendenten ging mit mir in eine Klasse,Oberschule (Gymnasium) die war bei Lehrern und Schülern sehr geachtet und brauchte nicht mal in der FDJ sein oder Jugendweihe machen wie alle anderen.

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