Terrorverdächtiger Syrer beging Selbstmord

Der syrische Flüchtling und mutmaßliche Terrorist Dschaber Al-Bakr hat sich in seiner Zelle umgebracht. Das bestätigte das Justizministerium in Sachsen.

Wie die Presseagentur dpa meldet, wurde der 22-jährige Syrer am gestrigen Mittwoch im erhängten Zustand in seiner Zelle im Leipziger Gefängnis vorgefunden. Einzelheiten sollen am Donnerstag-Vormittag mitgeteilt werden, sagte Sachsens Justizminister Sebastian Gemkow (CDU). 039_36A - Kopie

Al-Bakrs Pflichtverteidiger Alexander Hübner erklärte gegenüber dem Nachrichtenmagazin FOCUS, der Beschuldigte habe zuvor bereits Lampen zerschlagen und an Steckdosen manipuliert. Er habe zudem am Sonntagabend einen Hungerstreik begonnen.

Der CDU-Innenexperte Michael Frieser erklärt: „Damit ist es nun unmöglich, weitere Informationen über die Hintergründe der geplanten Tat und mögliche Terrornetzwerke in Deutschland zu erhalten. Ein weiterer Schlag für die Behörden!“

Nach Mitteilungen des Bundesverfassungsschutzes hatte Al-Bakr einen Sprengstoffanschlag auf einen Berliner Flughafen geplant und weitgehend vorbereitet. Der Terroranschlag sei innerhalb weniger Tage möglich gewesen, erklärte Präsident Hans-Georg Maaßen gegenüber der FAZ.

In seinen Vernehmungen hatte der Terrorverdächtige jene drei Syrer, die ihn an die Polizei auslieferten, der Mitwisserschaft beschuldigt. Bislang ist unklar, ob die Ermittler diesen Vorwurf für glaubwürdig halten.

Das Nachrichtenmagazin FOCUS-online schreibt hierzu unter Berufung auf die Leipziger Volkszeitung:

„Nachrichtendienste des Bundes hätten die sächsischen Behörden bereits am Montag über mögliche Verbindungen zwischen den drei Männern und dem Terrorverdächtigen Albakr informiert, wie die Zeitung unter Berufung aus Sicherheitsbehörden berichtet.“

 

 

 


4 Kommentare on “Terrorverdächtiger Syrer beging Selbstmord”

  1. zeitschnur sagt:

    Eine dubiose Geschichte. Diese Struktur, dass Leute erhängt in ihrer Zelle aufgefunden werden, kam in der Geschichte schon öfters vor, und zwar immer dann, wenn der Tote in einer abgründigen Geschichte zum Schweigen gebracht werden sollte.
    Wer weiß, was hinter dieser Sache steckt!

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    • Bernhard sagt:

      Das stimmt natürlich, gleichzeitig haben sich aber viele Häftlinge tatsächlich selbst umgebracht.

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      • zeitschnur sagt:

        Was ich damit andeuten will: bevor man nun durchdreht und irgendwelchen Typen Bundesverdienstkreuze umhängen will, erst mal bitte piano piano – wir wissen nicht, was hinter dieser Sache steckt.

        Auf jeden Fall gebe ich zu Protokoll, dass wir auf solche „Menschengeschenke“ (Katrin Göring-Eckart) liebend gerne verzichten hätten können. Uns reichen die eigenen Kriminellen. Die ganze Story wirkt auf mich wie aus dem Zwergenvorgarten: Ein Stinkstiefel unter den Migranten, der aber von wachsamen Schmidtchen Schleichers aus Hintertupfistan gekonnt und redlich erkannt und „gemeldet“ wurde. Klingt irgendwie inszeniert. Da seht doch: auf ein Schwein unter den Fremden kommen mindestens drei Gutmenschen mit Migrationshintergrund. Wir sollten den braven Meldern diese typisch tschechischen Postbotenmützchen verleihen. Brav gemacht habt ihr das! Jetzt schlafen alle Biodeutschen wieder ruhiger weiter.

        Warum ist es so schwer, sich einzugestehen, dass wir in unserer Dummheit einen Offenbarungseid geleistet haben. Erst haben wir vor Egoismus und Gier, Fressucht und Selbstverwirklichungswahn unsere eigenen Nachkommen zu Millionen getötet, dann skrupellos in aller Welt destruktiv mitgemischt, jedem noch so bösartigen Warlord unsere Waffen aufgedrängt, Hauptsache Bruttosozialprodukt und „Wohlstand“, und nun nehmen wir verwilderte Menschen aus allen Windrichtungen als „Menschengeschenke“ auf, ohne auch nur noch nach Namen, Hausnummer und ethischer Haltung derselben zu fragen. Das ist und bleibt dumm, dumm, dumm. Wer Wind sät, erntet Sturm.

        Selbst Donald Duck-Stories sind spritziger konstruiert. Lesen wir doch Comics, solange es noch möglich ist….

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  2. klimaleugner sagt:

    Man darf gespannt sein, was da noch alles zu Tage kommt. Irgendwie erinnert mich dieses Schmierentheater an die NSU-Geschichte.

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