Recklinghausen: Am 26. 10. spricht Tabea Freitag über Liebe & Sex in Zeiten des Internets

Jugend, Beziehungen und Sexualität in Zeiten der digitalen Flatrate  –  Impulse für Eltern und pädagogische FachkräfteTabea Freitag

VORTRAG von Tabea Freitag (Psychologische Psychotherapeutin)  – sie berichtet aus eigener Praxis über Risiken und Nebenwirkungen eines frühen, unkontrollierten Medienkonsums. Gemeinsam mit ihrem Mann leitet Frau Freitag (siehe Foto) die Fachstelle Mediensucht „return“ in Hannover (www.return-mediensucht.de).

Die Pubertät und ihre Identitätskrise, die Fragen nach Liebe, Beziehungen und Sexualität sind zentrale Themen des Vortrags. 91 % der 13- bis 16jährigen Jungen und 44 % der Mädchen in diesem Alter haben bereits pornographische Inhalte im Internet angesehen.

  • Wie beeinflussen sexualisierte Medien den Reifeprozess unserer Kinder?
  • Was sollten Eltern und Lehrer wissen, um Gefahren zu erkennen und präventiv zu handeln?

Freuen Sie sich auf einen sehr informativen und spannenden Abend mit der Autorin des Buches „Fit for Love? Eine bindungsorientierte Sexualpädagogik“ (www.tabea-freitag.de)

Wann:  Mittwoch, den 26.10.2016 um 19:30 Uhr,   Vortrag und Fragerunde

Wo:  Paulushaus, An der Pauluskirche 15 in 45657 Recklinghausen

Eintritt frei, Spenden willkommen

Veranstalter: Elternverein NRW

 


Polizeichef Wendt kritisiert Migrationsamt: „Derzeit macht sich der Staat künstlich dumm“

In einem Interview mit der „Westdeutschen Zeitung“ nimmt Rainer Wendt, der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Stellung zu aktuellen Fragen der Terror-Abwehr, Sicherheits- und Asyl-Politik.

Der deutschlandweit bekannte Polizistenchef (siehe Foto) äußert sich dabei kritisch darüber, daß es keinen generellen Zugriff der Nachrichtendienste auf die Daten des BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) gibt – siehe hierzu folgender Ausschnitt aus dem erwähnten Interview:csm_Vorsorge-Zivilschutz-n24_1ebd65f848

Muss der Zugriff der Nachrichtendienste auf die zentrale Flüchtlingsdatenbank verbessert werden?

Wendt: Auf Antrag gibt es diesen Zugriff ja schon. Wenn sie jemanden haben, von dem sie glauben, dass er beobachtet werden muss, bekommen sie die Daten vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF).

Aber dass es keinen generellen Zugriff gibt, halte ich für falsch. Man stelle sich vor, Personen werden im europäischen Ausland registriert und ihre Fingerabdrücke liegen beim BAMF vor, möglicherweise aber unter anderen Personalien. Das können wir zurzeit nicht überprüfen.

Damit macht sich der Staat selbst künstlich dumm. Ich halte die Weigerung des BAMF, Daten herauszugeben, für einen innenpolitischen Skandal.

Innenminister Thomas de Maizière scheint aber mit Frank-Jürgen Weise sehr zufrieden zu sein.

Wendt: Ich weiß nicht, was ihn reitet, Herrn Weise als Gralshüter der Trendwende beim BAMF hervorzuheben. Ich glaube nicht, dass Herr Weise ein guter Behördenleiter ist.

Er hat die Prozesse beschleunigt. Aber das Kriterium der Qualität hat er völlig außer Acht gelassen. Es geht nur noch um Schnelligkeit und darum, die Verfahrenswege zu verkürzen und die Verfahrenszahlen zu erhöhen. Wir müssen uns endlich der Tatsache bewusst werden, dass das BAMF auch eine Sicherheitsbehörde ist.

Quelle für das Interview: http://www.dpolg.de/aktuelles/news/wendt-ein-erheblicher-rueckschlag/


Dr. A. Weidel: Mit Großbritannien fair umgehen, statt drohen und beschimpfen

Zu den Äußerungen von EU-Ratspräsident Donald Tusk, Großbritannien nach dem Brexit den Zugang zum EU-Binnenmarkt zu verweigern, erklärt AfD-Bundesvorstandsmitglied Dr. Alice Weidel (siehe Foto): Alice Weidel-150x150

„Die Äußerungen von Tusk und anderen EU-Politikern zum Brexit klingen wie eine Trotzreaktion von Kindern. Aus einem Rachereflex heraus will man den Briten für ihre demokratische Entscheidung, den EU-Irrsinn nicht weiter mitzumachen, den Austritt nun so teuer und schmerzhaft wie möglich gestalten.  

Das hat nichts mit sachlicher Politik zu tun. So verhalten sich keine verantwortungsbewussten Politiker.

Eine solche Art Handelskrieg mit Großbritannien schadet allen Beteiligten, insbesondere Deutschland. Das jedoch ist den EU-Ideologen und der Kanzlerin offenbar egal. Es geht ihnen nicht um wirtschaftliche Prosperität, sondern allein um die EU als ideologischen Selbstzweck.

Wäre Tusk, Juncker, Merkel, Schulz und Co. wirklich an konstruktiver Politik gelegen, würden sie Großbritannien nicht drohen und beschimpfen. Es wäre dann sinnvoll, schnell Verhandlungen auf Augenhöhe zu beginnen und vernünftige bilaterale Regelungen zu treffen, die für beide Seiten von Vorteil sind.“


Die CSU befragt ihre Mitglieder im November zum Thema Volksabstimmungen

Die CSU wird erstmals in ihrer Geschichte eine Mitgliederbefragung durchführen. Konkret sollen die Mitglieder dazu befragt werden, ob sich die CSU für Volksentscheide auf Bundesebene einsetzen soll. alle_parlamente_01_59949a9a6f

Das hat der CSU-Parteivorstand am 10. Oktober beschlossen. Bis Anfang November können die Mitglieder online oder per Brief über diese Frage abstimmen.

Das Ergebnis wird am CSU-Parteitag im November verkündet und in das Grundsatzprogramm einfließen. CSU-Chef Horst Seehofer erklärt dazu:

„Mein Wille ist, dass die Bürger von Zeit zu Zeit die Gelegenheit bekommen, bei wichtigen Angelegenheiten auch die politische Gestaltung zu beeinflussen. Wir verdanken ausnahmslos unsere Mandate den Bürgern. Und deshalb muss man sie ernst nehmen. Ein Ja zum Volksentscheid ist auch kein Gegensatz zur repräsentativen Demokratie.“

Mit den bisherigen Volksentscheiden in Bayern hätte man hervorragende Erfahrungen gemacht: „Bei vielen Fragen wurde mit der Entscheidung des Volks die Themen befriedet. Ich habe das immer als Bereicherung unseres demokratischen Gemeinwesens gesehen“, sagte Seehofer.

Quelle: http://www.csu.de/aktuell/meldungen/oktober-2016/mitgliederbefragung-zu-bundesweiten-volksentscheiden/