„Himmlische“ Botschaften auf Abwegen: „Maria aus der Sicht des Sohnes“

Von Felizitas Küble

Der marianisch-erscheinungsbewegte Blog „Mariengrotte“ bewirbt alle möglichen und unmöglichen Privatoffenbarungen, zB. auch jene von Heroldsbach, die vom Vatikan strikt abgelehnt wurden.

Aber auch Garabandal und Medjugorje dürfen nicht fehlen, selbst die theologisch völlig absonderlichen „Anne-Botschaften“ sind dort zu finden. Interessanterweise wird auch die Charismatische Bewegung gelobt und gepriesen, so daß Erscheinungsgläubigkeit und Charismatik sich hier die Hände reichen (ähnlich auch in Medjugorje). media-372515-2

Als wäre dies nicht schon merkwürdig genug, werden auch zudem noch ziemlich unbekannte, angeblich von Jesus selber kommende „Einsprechungen“ vorgestellt, die offenbar einer Frau „Leonidas“ mitgeteilt wurden: http://www.mariengrotte.com/92301.html

Unter dem Leitwort „Maria aus der Sicht des Sohnes“ werden jene Eingebungen als „Offenbarungen“ bezeichnet, welche der Schreiberin im Spätsommer 1987 „von Gott geschenkt“ worden seien. Ein pensionierter Studiendirektor und ein Pfarrer geben einleitend eine Empfehlung dafür ab.

Immerhin heißt es völlig richtig: „Botschaften wie diese bedürfen unserer Antwort.“

Eben deshalb wollen wir auf eine Erwiderung nicht verzichten, wobei es sich nicht lohnt, den gesamten Text zu analysieren, weil schon die ersten Abschnitte aufzeigen, daß hier wieder einmal fromme Kindereien  –  garniert mit theologisch unsinnigen Aussagen – geboten werden, die sicherlich nicht vom „Himmel“ stammen, geschweige von Christus selbst.

Hierzu seien einige Beispiele herausgegriffen (die beliebig vermehrt werden könnten):

Angeblich sagt Jesus über Maria: „O Mutter, ich danke dir von Anbeginn, daß du dein Leben verschenktest für Mich, für alle, für eine Zeitlosigkeit. Nimm zum Anbeginn Meinen Dank, Meine Liebe und Meine Ehrfurcht entgegen und wisse: Ich habe dich geliebt, wie nie ein Kind seine Mutter liebte. Ich umarme dich, grüße dich als dein dich liebender, glücklicher, dienender Sohn.“weihnachten-maria-jesuskind

Ist Christus etwa der „dienende Sohn“ Mariens? – Vielmehr hat sich die Madonna als „Magd des HERRN“ bezeichnet. In vielen Weihnachtsdarstellungen sieht man sie auf den Knien, ihr göttliches Kind anbetend.

Eine Umkehrung der rechten Ordnung ist auch erkennbar, wenn Christus angeblich seiner Mutter „Ehrfurcht“ entgegenbringt. Dieser Begriff bestimmt normalerweise doch die Haltung des Geschöpfes gegenüber dem Schöpfer. Zudem sprach Maria in ihrem Loblied: „ER erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die IHN fürchten.“ (Hiermit ist natürlich keine Angst vor Gott gemeint, sondern die Ehrfurcht vor dem Höchsten.)

Sodann heißt es: „Ich war bereit, Mensch zu werden und mit ihr den Weg durch Mein Leben zu gehen, eines Geistes, eines Herzens, eines Gedankens.“

Was bedeutet hier „eines Gedankens“? Maria konnte keineswegs alle Gedanken Christi kennen oder damit identisch sein (sonst wäre sie allwissend gewesen, was alleine GOTT selber ist).

Zudem hätte sie dann zB. nicht gemeinsam mit Josef den zwölfjährigen Jesusknaben suchen müssen, der seine Eltern, als sie IHN endlich im Tempel fanden, theologisch entsprechend informiert hat.

Hinsichtlich der Verkündigung durch den Engel Gabriel wird erwähnt, die Madonna habe zurückgefragt: „Wie soll das geschehen, da ich noch keinen Mann erkenne?“

Es heißt aber im Lukas-Evangelium keineswegs „noch“, sondern schlicht: „…da ich keinen Mann erkenne“.

Merkwürdigerweise wird der Hl. Geist kurz danach als „Gott der Fülle“ bezeichnet (als ob nicht alle drei göttlichen Personen ihre Gottheit in Fülle besäßen):  „Der Gott der Fülle, der Hl. Geist wird über dich kommen und dich begnadigen.“

In Wirklichkeit wurde die Gottesmutter, wie die Kirche lehrt, nicht erst bei der jungfräulichen Empfängnis Christi „begnadigt“, sondern schon bei ihrem Eintritt in die Welt (makellose Empfängnis).

Schließlich begrüßte der Engel Gabriel die Madonna schon vor seiner Verkündigung mit den Worten: „…Du bist voll der Gnade, der HERR ist mit Dir…“ – Also konnte die „Begnadigung“ nicht erst hinterher stattfinden.borMedia1742201

Hinsichtlich seines Lebens im Mutterleib Mariens sagt der angebliche Visions-Jesus folgendes: „Wäre nicht die liebevolle, zarte Sorge und Einfühlung Meiner Mutter gewesen, Ich hätte in Meiner Gottheit gelitten. Doch so umgab sie Mich mit himmlischem Tau, erzählte Mir hingebungsvoll Ihre Beziehung zum Vater…..“

Abgesehen vom sprachlichen Kitsch, der in diesen „Offenbarungen“ kaum ein Ende findet, kann Christus in seiner „Gottheit“ so oder so nicht „leiden“. ER ist ja vor allem deshalb Mensch geworden, um in seiner menschlichen Natur für uns leiden und sterben zu können und damit sein Heilswerk zu vollenden.

Über die Zeit seines verborgenen Lebens in der Familie zu Nazareth erfährt man hier: „Es gingen täglich viele Menschen durch unsere Tür ein und aus. Sie alle waren magnetisch angezogen von der Fülle des Lichtes, dem Reichtum ihrer Worte, der Hilfe ihres Rates und dem tiefen Mitleiden in ihrer Seele…Alle hielten inne, alle wurden still, alle lauschten ihrer Weisheit.“

Also nicht von Christus waren die Ratsuchenden „magnetisch angezogen“, sondern von seiner Mutter, der „Fülle des Lichtes“  –  und sie „alle lauschten ihrer Weisheit“. Von Christus haben diese Gäste offenbar keine oder jedenfalls kaum Notiz genommen….

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4 Kommentare on “„Himmlische“ Botschaften auf Abwegen: „Maria aus der Sicht des Sohnes“”

  1. WalfischSchnucki sagt:

    Liebe Felizitas Küble,

    Wie sie ja wissen, habe ich keine Theologie studiert, und bin auch kein Katholik und mit dessen Dogmatik und den Christologischen Dokumenten, die es vielleicht als Quellen gibt.
    Es gibt wirklich beide Standpunkte, so als wenn sie sich lieben würden, lieben. Begnadete geistige Forscher sprachen in solchen Andeutungen, Bewegungen, MeditationsBildern. Woraus sind die Dokumente der Bibel wirklich geschöpft? Wenn evangelische und katholische Theologen diesen Punkt überhaupt sehen, ahnen, anerkennen und respektieren würden. Warum müssen meditierende Theologen aus ihrer Erfahrung als in Christus werdener Mensch : zwischen Theologie UND religiöser Erfahrung – unterscheiden.
    Warum bekämpft die Theologie religiöse Erfahrung in der AlltagsPraxis beider Konfessionen in der Öffentlichkeit? Bekämpft man nicht Christus damit? Kann man die Aussage : „Was ihr einen der geringsten getan habt?“ – nicht positiv genau wie negativ in der heutigen Zeit sehen und deuten – in solchen menschlichen Begegnungen wie hier.
    Kennen Sie die historische Ursache , die zur Trennung zwischen WEST- und OST-Kirche geführt hat, diesen Verrat des Geistes nach dem Konzil? In welcher Richtung von Deutschland liegt Medjogorje? Ich verstehe durch mein Schicksal als Protestant die Folgen nun und das Geheimnis des „WalfischBauches“. Als Katholik müssen sie sich auf etwas geistig männliches, wie einen Papst, ausrichten – für die ERLÖSUNG in katholischen Verständnis. Christ sein – kann vieles bedeuten, als Mensch in der Welt. Christus sagte aber: ICH habe die Welt überwunden! Und ihr …“ Wie entsteht diese „Welt“ in Beziehung zu uns Menschen, und allen Wesensbeziehungen? Was spürt einen Unterschied zwischen dem Wort : ERDE und WELT? Was ist das Göttliche? nun?
    Die Theologen dieser neuen populären weltlichen Sprache, die die Menschen verführen soll, direkte Wirklichkeit in den Worten zu haben, ist ein Balanceakt, mann, wie in der Politik mit ständigen Nachbessern, ohne Hoffnung, ohne Schneewitchen, ohne Liebe zur Weisheit. Unsere Erde ist Teil vom Universum, von älteren Kosmen in geistiger und göttlicher Schöpfungen. Die Kräfte durch das Hubble Teleskop sind mit unseren Augen unserer Körper hier und jetzt genauso unsichtbar wie in dieser Wirklichkeit hier. Das Wort denken kommt von : danken, Gott danken. Das Wort Wirklichkeit von Wirken, einen Schleier weben, den der Wirklichkeit unser äußeren Sinne. Nur eine göttliche Welt kann allen, allein einen Sinn geben. Menschen können keinen Sinn konstruieren. Manche Buchtitel sind eine Gotteslästerung, aber man muss es menschlich-sachlich erklären. Man kann heute kontruktiv (angeblich) „schwarze Löcher“ beschreiben, wo dann Materie wieder in Geist ERLÖST wird. Die Wissenschaftler nennen es „reine Energie“ statt Geist. Man kann in Kombination mit einen X-rayTeleskop diese Erlöserkräfte SICHTBAR machen!!! Man kann im Sinne von Hildegard von Bingen den Göttlichen Willen als Eiferkräfte beschreiben in den RotationParabeloiden-Trichtern. Schade das ich abgelenkt bin, ein etwas….
    Es gibt keine schwarzen Löcher und keinen URknall – alles nur irrtümliche Ideen. Göttliche Schöpfungen entstehen Schritt für Schritt. Praktisches Denken muss SchöpferGedanken suchen. WalfischSchnuckies – biblische Bilder.

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    • Guten Tag,
      nicht bei allen Ihren Ausführungen ist mir ganz klargeworden, worauf Sie hinauslaufen, gleichwohl möchte ich einige Gedanken aus meiner Sicht beisteuern:
      1. Zwischen Theologie und „religiöser Erfahrung“ kann und soll man unterscheiden, aber das bedeutet keine strikte Trennung. Schließlich ist unser Glaube keine bloße Verstandesangelegenheit, aber auch nicht nur ein unbestimmtes Gefühl, eine verschwommene Sehnsucht nach dem Absoluten oder Erhabenen. Es geht um unsere Gottesliebe, Nächstenliebe – und darum, Gottes Willen zu erkennen und zu erfüllen. Wir beten, daß uns dies gelingen möge. Glauben ist vor allem eine Sache des Willens, nicht nur eines „guten Willens“, sondern auch eines festen, treuen, beharrlichen Willens.
      2. Sie meinen, ich müsse mich als Katholik an etwas geistig Männlichem bzw. dem Papst ausrichten. Ganz so einfach ist das nicht. Wir Katholiken glauben an die Offenbarung Gottes in Christus. Gottes Wesen ist Geist – weder spezifisch Mann noch Frau. Freilich ist Christus, der Sohn Gottes, bei seiner Menschwerdung als Mann zur Erde gekommen – aber im Leib einer Frau, einer Jungfrau, dem edelsten Geschöpf des ewigen Gottes. Wir Katholiken wissen durch unsere Marienverehrung, auch durch viele heilige Frauen, wie wichtig unser Beitrag für die Glaubensgeschichte ist. Wir sprechen von der „Mutter Kirche“. Der Papst ist zwar der Nachfolger des Apostels Petrus und er leitet die irdische Kirche Christi, aber das Urbild der Kirche ist eine Frau, nämlich die selige Jungfrau Maria. Das Haupt der Kirche ist selbstverständlich Christus selbst.
      3. Ja, Christus sagte: „Ich habe die Welt überwunden.“ – Zuvor erklärte er ganz realistisch seinen Jüngern: „In der Welt habt ihr Angst.“ – Es ist also keine Schande, erst recht keine Sünde, bisweilen auch Ängste auszustehen – und sich einzugestehen. Ich hatte soeben wieder ein längeres Telefonat mit einem frommen evangelischen Christen, der seit Jahrzehnten unter Panikattacken leidet. Ihm wurde von einem Pfingst-Pastor gesagt, Ängste könne man quasi weg-beten, mit Berufung auf angeblich biblische „Vollmacht“ hinweg-wünschen, ebenso Krankheiten und Probleme.
      Solche Scheinlösungen führen nicht weiter, sondern in die Sackgasse weiterer Enttäuschungen.
      Wir wollen vielmehr, wie Paulus schreibt, „nüchtern und wachsam“ sein – und nicht ins Wolkige und Verstiegene flüchten. Doch bei aller „Bodenständigkeit“ wissen wir darum, daß wir zwar auf Erden mit allen Ängsten und Schwierigkeiten zu leben und zu wirken haben, daß unsere eigentliche Heimat aber der Himmel ist – und hoffentlich auch für immer sein wird.
      Diese Zuversicht führt – recht verstanden – nicht etwa zur Weltflucht, im Gegenteil: Der Blick in die Ewigkeit hilft uns, die Probleme im Hier und Jetzt zu bewältigen.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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  2. preikamettenbuchoasiedl sagt:

    Der Schwindel bzw. Täuschung von unten seit den letzten 60 Jahren

    Ein Herzliches Vergeltsgott der Autorin Felizitas Küble für diesen sehr gut zutreffenden Bericht,
    denn wenn diese Botschaften von Heroldsbach ab Mitte 1951, von Garabandal, San Damiano, Garabandal zeigt, dass es mit der „Täuschung durch Luzifer“ ab 1961 so richtig losgegangen ist, wenn man sich mit all dem, was seit dieser Zeit alles war, und wenn das alles echt wäre, dann wäre in der Heiligen Schrift vieles falsch.
    Dass der Schwindel 1981 mit dem Betrug in Medjugorje einen neuen Aufschwung erlebte, ist ja sichtbar…
    Siehe die Vicka, die ihre Statue mit besonderer Farbe streichen lies, welche bei Helligkeit Licht speichert, immer wenn eine Gruppe von Sensationssüchtigen zur Show angemeldet waren, da lies sie vorher das Licht in dieser Grotte brennen, kurz bevor die Wundersüchtigen kamen, drehte sie das Licht ab und zeigte den Fanatikern diese Schwindel-Statue, früher glaubte sogar ich selbst, am Anfang könnte es echt gewesen sein,
    Nur dann habe ich aus sicherer Quelle erfahren, dass die Schwindel-Erscheinungen von Medjugorje bei einer Tagung der Franziskaner, wo der Orden aus San Damiano und auch der Orden aus Medjugorje mit dabei waren, geplant wurden, dass dies ein solches Ausmaß kriegt, das hatte damals niemand geahnt, das ist auch erst durch die extreme Gier der Baulöwen und der sonstigen Geschäftemacher so geworden.
    Jeder normale Mensch, der die Bibel liest, der erkennt, dass das alles nur Betrug sein kann, was diese Schwindler da inszenieren, aber die Fanatiker bekommen in Medjugorje eine solche Gehirnwäsche, dass sie alles kaputt machen, wenn ihnen jemand ihre Erlebnisse nicht glaubt.
    Angeblich erscheint Maria als Königin des Frieden, nur durch diesen Schwindel sind ganz viele tausende Ehen kaputt gegangen, es sind durch diese Gehirnwäschen in Medjugorje ganz viele Familien zerstritten, Dörfer gespalten, und tausende Freundschaften wurden vernichtet, ist das die Königin des Friedens?
    Vom Bistum Passau da gehen viele hundert Wallfahrten bzw. Urlaubsreisen nach Medjugorje, angeblich soll es durch Medjugorje so viele Priester-Berufungen geben, nur hat es in den letzten Jahren in Passau keine Priesterweihe gegeben, ich weiss auch nicht, wann die nächste ist, und die ich kenne, welche durch Medjugorje Priester wurden, die sind zu modern, eher lutherische Pastoren.
    Jeder Mensch, der sich nur ein bisschen mit der Bibel beschäftigt hat, erkennt, dass Garabandal, San Damiano, Medjugorje, Schio, Manduria usw. nicht von Gott kommen kann.

    Am ersten Pfingstfest in Jerusalem da waren Menschen verschiedener Herkunft dort, welche soviel unterschiedliche Muttersprachen hatten, die konnten sich durch das Wirken vom Heiligen Geist untereinander verständigen. in Medjugorje übersetzen mehrere Duzend Dolmetscher von Radio-Medjugorje diese angeblichen Botschaften in viele Sprachen, welche wundersüchtige Fanatiker über den Kopfhörer-Radio in ihrer Landessprache hören können, da kann man davon ausgehen, dass jeder der vielen Dolmetscher seinen Senf noch dazu gibt.
    Dann gibt es noch etliche einsame Wölfe, welche angeblich auch Himmlische Botschaften bekommen, am bekanntesten sind da Annegret Mevis, eine pensionierte Sparkassendirektorin aus der Ex-DDR. Jeder, der weiss, was sich in der DDR abgespielt hat, der weiss auch, dass keine Frau Bankdirektorin wurde, wenn sie nicht linientreu war.
    Und der andere ist der Sizilianische Ex-Carabinieri, der im Beruf an die Urlauber massenhaft Strafzettel verteilte, jeder weiss, wie in den Siebziger und Achtziger Jahren die Urlauber von den Carabinieri abgezockt wurden, sofort zahlen, oder nicht mehr weiterfahren, das war damals die italienische Gastfreundschaft, nur hat der Caputa seit 1985 angeblich Marienerscheinungen, wie auch der Beamte der Autobahngesellschaft in Schio.
    Seit Jahrhunderten ist bekannt, dass es immer einfache Kinder von abgelegenen Dörfern sind, Mettenbuch oder Fatima, oder fromme Nonnen,
    bzw. Novizinnen wie in Paris die Hl. Cathèrine Labouré oder die Heilige Faustina.
    Was Renato Baron und Salvatore Caputa betrifft, kann man sich sicher sein, entweder Täuschung durch Luzifer oder alles Zirkus-reife Shows.
    Und wer die Botschaften von Annegret Mevis liest, die sogenannten „Anne-Botschaften“, der erkennt ganz schnell, dass sowas vom Deife kommt,
    das gleiche betrifft die „Warnung.de“, da kann man nur von dieser Verlogenheit warnen, oder das sogenannte „Buch der Wahrheit“, da passt der Titel „Buch der Verlogenheit“ besser, leider gibt es div. Internetportals, die sowas als echt veröffentlichen, wie z. B. kath-zdw.ch und ähnliche Portale, manchmal lassen sich auch Betreiber von Portalen durch diese Schwindler täuschen, man darf nicht vergessen, diese Betrüger haben alle ein sogenanntes Sonntagsgesicht.

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  3. zeitschnur sagt:

    Welch ein Wust an Ungereimtheiten!
    Welch ein Dickicht an Unklarem!
    Wem soll das dienen?

    Ich habe nur eine etwas kritische Anmerkung zum Artikel: Jesus hat sich selbst tatsächlich als „Diener“ bezeichnet. Er kam seinen Worten gemäß sogar ausschließlich, „um zu dienen“.
    Dass er auch seinen Eltern „diente“, berichtet die Geschichte vom 12-jährigen Jesus.

    Daran sollte man keinen Anstoß nehmen. Er diente tatsächlich und dient, bis er wiederkommt, und dass er insofern auch der Gottesmutter diente, ist wahr.
    Nun dient aber nach dem Vorbild Christi der wahre Gläubige IMMER den anderen – eben wie Christus es tat!
    Im Epheserbrief steht das auch als Überschrift über der Ehe-Tafel: Ordnet euch einander gegenseitig unter!
    Dass daher die gesamte Kindheitsgeschichte Jesu zeigt, dass auch Maria und Josef ihr ganzes Sein dem Dienst hingaben, muss, wenn man vom Christus als Diener spricht, immer mit angemerkt werden.

    An vielen anderen Stellen steht das genauso oder ähnlich, etwa wenn es heißt, einer achte den anderen höher als sich selbst.

    Leider hat unsere Hierarchie seit Jahrhunderten alles verkehrt und das Gegenteil etabliert. Selbst das „Dienen“ wurde noch vom Papst als Sondertitel beansprucht. Wenn etwa in früheren Zeiten viele sich „servus servorum Dei“ nannten (Kleriker, Äbte u.v.a.) – eben in diesem biblischen Sinn, beanspruchte irgendwann (müsste nachsehen wann genau) der Papst diesen Titel ALLEINE FÜR SICH.

    Die intenre Logik ist dabei die: Nur der weiheträger hat überhaupt die Vollmacht zu dienen. Alle anderen haben sich vollumfänglich be-dienen (sprich: beherrschen) zu lassen, sind aber selbst dienstunfähig. Denn Dienen kann nur der Berufene, und wer berufen ist, das bestimmt die Kaste der bereits Berufenen.

    Der „Diener“-Titel hat also seit Jahrhunderten einige Perversionen durchlaufen in der Kirche. Dass nun in dem extrem-paplistischen Sinne, der nur noch dem Papst das Recht auf den „Diener der Diener Gottes“-Titel zugesteht, dies als überspannten Titel von einem entsprechenden Christus her ableitet, dann wird das alles in seiner bizarren Perversion auch wieder „logisch“.

    So spiegelt sich in allen neueren Erscheinungen eine machtorientierte Perversion der Kirche und vor allem spielt Gott und seine Herrschaft seltsam gar keine Rolle mehr. Und selbst im Charismatismus sind es begnadete Machthaber, die wiederum darübe wachen, wer von ihren Diensten zu profitieren hat und wen man um jeden Preis niederhalten muss – und dies dann meist durch Dämonisierung.

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