Polizei: Brexit schwächt Anti-Terror-Kampf – Bundesregierung muß aktiver werden

Der geplante EU-Austritt Großbritanniens könnte gravierende Konsequenzen für die Sicherheit in Europa haben. Experten warnen: Ohne die Briten wird der Anti-Terror-Kampf erheblich geschwächt. ecb

Der stellv. Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Ernst G. Walter, warnt im Handelsblatt wegen des geplanten Brexits vor Sicherheitslücken im Anti-Terror-Kampf.

Er fordert angesichts der aktuellen Bedrohungslage in ganz Europa von allen Verantwortlichen in Europa, die am Prozess der Brexit-Verhandlungen beteiligt seien, alles daran zu setzen, „dass es durch den Brexit weder in Großbritannien noch in allen anderen europäischen Staaten zu Informationsdefiziten im Sicherheitsbereich kommt“.

Walter sieht hierbei auch die Bundesregierung in der Pflicht. Er erwarte nicht nur einen verstärkten Einsatz für einen reibungslosen Datenaustausch zwischen den Sicherheitsbehörden in ganz Europa auch nach dem Brexit.

Die Bundesregierung müsse außerdem „wesentlich aktiver als bisher“ dafür eintreten, „dass der Informationsaustausch in Sicherheitsfragen zwischen allen Staaten in Europa – ganz gleich ob EU-Mitglied oder nicht – nachhaltig beschleunigt und intensiviert wird.“

Handelsblatt-Artikel

Quelle: http://www.dpolg.de/aktuelles/news/drohende-sicherheitsluecken-im-anti-terror-kampf/


2 Kommentare on “Polizei: Brexit schwächt Anti-Terror-Kampf – Bundesregierung muß aktiver werden”

  1. Tafelspitz sagt:

    Mit der Wahl von Donald Trump sind die Karten neu gemischt. Unsere Brüsseler Eurokraten dürften bald am Ende der Fahnenstange angelangt sein und ihre mörderische Umsiedlungspolitik hoffentlich bald scheitern.

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  2. Zausel sagt:

    Da fiel doch der EU wieder ein genialer Trick ein, um die Briten zu knebeln, immerhin haben auch sie naiv neben Politikern mit Berechnung die neuen EU-Gesetze, die die nationalen Gesetze überflüssig machen sollen, unterschrieben. Es fragt sich nur, ob Staaten, wo die Volksabstimmung außerhalb der Wahlen hintergangen worden sind, nicht eine wehrhaftere Position haben in einer juristischen Zwangsehe.

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