Albanien: Seligsprechung von 38 Märtyrern unter dem Kommunismus

Die albanische katholische Kirche in Scutari hat am 5. November 2016 die Seligsprechung des Erzbischofs von Scutari und Primas von Albanien, Vincenzo Prennushi OFM, und 37 Gefährten gefeiert. Foto: Evita Gründler

Am 26. April 2016 hatte Papst Franziskus die geplante Seligsprechung der zwei Bischöfe, 21 Diözesanpriestern, sieben Minoritenbrüder, drei Jesuiten, vier Laien und eines Seminaristen bestätigt.

Die Priester, Ordensleute und Laien starben unter dem kommunistischen Regime zwischen 1945 und 1974 den Märtyrertod. Die Diktatur Albaniens zeichnete sich durch besondere Härte gegenüber der Kirche und allen Gläubigen aus. 1967 erklärte sich Albanien amtlich zum ersten atheistischen Staat der Welt.

Vor allem Christen wurden mit größter Schärfe verfolgt. Die Körper der Hingerichteten wurden in den Müll geworfen, Hunden vorgeworfen, in Gräben verscharrt und verhöhnt. Die Verfolgungen nahmen erst ein Ende, als der Eiserne Vorhang fiel und das kommunistische System ebenso.

Am 4. November 1990 bezeugten dien Katholiken in Scutari zum ersten Mal öffentlich bei einer hl. Messe ihren Glauben. Die Kirche Albaniens ist seitdem darum bemüht, das Gedächtnis an die Märtyrer und die lange Leidenszeit wachzuhalten.

Quelle und Fortsetzung der Nachricht hier: https://de.zenit.org/articles/seligsprechung-von-erzbischof-vincenzo-prennushi-ofm-und-37-gefaehrten/

Foto: Evita Gründler

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