Esoterische Umarmung: Amsterdam, Medjugorje und die „Meister der Weisheit“

Von Felizitas Küble

Der Philosoph und Esoteriker Dr. Heinz Kuhberg aus Nordenau (Sauerland), der sich als „Katholik und Christ“ bezeichnet, schildert begeistert die „globale Wunderlogik“, die er seit Jahrzehnten beobachtet und in diesem 250 Seiten umfassenden Buch zusammenträgt, das im Jahr 2001 im Silberschnur-Verlag erschienen ist. titelbiild

„Die Zeichen mehren sich“, so lautet der bezeichnende Titel, der auf dem Cover ein wundersames „Lichtkreuz“ zeigt, das weltweit immer häufiger bemerkt werde, wie der Verfasser beschreibt.

Der Autor ist Anhänger einer gnostischen Jesus(irr)lehre, wie sie in einigen apokryphen Schriften aus den ersten christlichen Jahrhunderten grundgelegt wurde. (Apokryphen wurden von der Kirche bewußt nicht in den biblischen Kanon aufgenommen, gehören also nicht zur Sammlung neutestamentlicher Schriften.)

Laut jener Gnosis ist Jesus nicht wahrhaftig „ins  Fleisch gekommen“, sondern er lebte auf Erden als Geistwesen  –  nur mit einem Schein-Leib bzw. astralen (feinstofflichen) Körper umhüllt. (Diese häretische Auffassung nennt man kirchlicherseits den „Doketismus“.)  Zu eben diesem Doketismus bekennt sich der Verfasser ausdrücklich (S. 206 – 207).

Dr. Kuhberg listet über hunderten von Seiten die zunehmenden Zeichen und Wunder auf, die sich häufig als „Jesus-Visionen“ oder „Marienerscheinungen“ manifestieren würden.

Die „Meister der Weisheit“ vereinigen die Religionen

Dabei ist er sich zusammen mit dem von ihm vielgelobten britischen Esoteriker Benjamin Creme darüber einig, daß es sich bei diesen Phänomenen in Wahrheit um das Kommen von „Meistern der Weisheit“ handelt, welche als „Lehrer der Menschheit“ auftreten, um ein globales „Friedensreich“ einzuläuten und alle Religionen unter „Maitreya“ zu vereinigen. madonna-medj

Jener „Matreja“ wird als eine Art friedensstiftender Allerwelts-Messias angepriesen, in welchem das Gute aus allen Religionen vereint sei. Dieser „Christus“ sei wie einst der sog. „Meister Jesus“ kein Gott, aber eine überirdische „Wesenheit“.  Soweit dieser typisch esoterische Irrglaube.

BILD: Vielgerühmtes „Wunderfoto“ aus dem Fankreis von Medjugorje  –  Näheres dazu HIER)

Aber nun wird es aufschlußreich:

Der Autor erläutert an zahlreichen Stellen seines Buches, daß die wichtigsten himmlischen „Meister“ folgende drei sind:
1. der „Jesus-Meister“ (im Sinne der oben erwähnten Gnosis)
2. Maitreya – der Allround-Messias für unsere Zeit
3. Zudem jener Meister, „der einst die Mutter Jesu war
(vgl. z.B. S. 233).  Auf diesen Ex-Maria-Lehrer werden die weltweiten Marienerscheinungen zurückgeführt und als wunderbare Manifestation jenes „Menschheitslehrers“ beschrieben.

Dabei erwähnt der Verfasser die Zeitschrift „Share“ des Esoterikers Creme sehr häufig – und er fügt hinzu, daß in diesem seit 1982 erscheinenden Blatt nur solche Wunder-Berichte aufgelistet werden, in denen „die drei Meister ihre „Visitenkarte“ gezeigt haben“. (S. 233).

Der gnostische Meister, „der einst Maria war“

Jener Meister, der „einst die Mutter Jesu war“, erinnert freilich sogleich an die „Erscheinungen“ der sogenannten „Frau aller Völker“ in Amsterdam, die sich dort eben als jene vorstellte, die „einst Maria war“.

Die von der Amsterdam-Vision verlangte Anrufung zur „Frau aller Völker“ enthält jenen Satz („die einst Maria war“), den der Vatikan jedoch kirchlich verboten bzw. umformuliert hat („die selige Jungfrau Maria“).

Mindestens ebenso aufschlußreich sind allerdings die Bezüge zu Medjugorje, das in diesem Buch ebenfalls mehrfach positiv erwähnt wird.

Esoteriker Peterson „tief beeindruckt“ von Medjugorjemedia-372515-2

So heißt es auf S. 158 über Wayne Peterson, einen US-amerikanischen Diplomaten, dem sowohl der Maria-Meister wie auch „Maitreya“ erschienen seien, daß er sich zu einer Fahrt nach Medjugorje entschlossen habe, nachdem er von den dortigen Marienerscheinungen hörte:

„Was er dort erlebte, beeindruckte ihn tief. Aber erstaunt war er, als er mehrere Personen traf, die über Maitreya Bescheid wußten. Das war noch vor 1988. Und sie sagten ihm: Wenn Sie wissen, daß Maitreya der Christus ist, kennen Sie das letzte Geheimnis. Er traf auch eine Person, der die Maria eine Vision gegeben hatte. Und Maria sagte ihr, sie solle das Geheimnis über Maitreya noch für sich behalten.“

Ähnlich heißt es auf S. 208 erneut über Medjugorje als einem „Ort zahlreicher Marienwunder“: „Und dort erfuhr er: „Wenn Sie wissen, dass Maitreya der Christus ist, dann kennen Sie das letzte Geheimnis.“

Bereits vier Jahre nach dem Beginn der Medjugorje-Erscheinungen wurden die dortigen Ereignisse in „Share International“ von Benjamin Creme unter dem Titel „The Madonna von Medjugorje“ positiv gewürdigt: http://www.diewunderseite.de/marienerscheinungen/madonna_of_medjugorje.htm

So  kommt zusammen, was zusammengehört!

PS: Wie beliebt diverse Marienerscheinungen, vor allem aber Medjugorje, gerade bei Esoterikern sind, zeigt zB. diese Verkaufsseite mit „heiligem Wasser“ aus Medju, das als Glasfläschchen für sage und schreibe 90 Schweizer Franken verkauft wird: http://www.esoterik-versand.ch/amulett-heiliges-wasser-medjugorje-p-9348.html

Auch auf diesem esoterischen Blog (der sich mit „katholischen“ Inhalten bzw. Charismatischem und Wundergläubigem vermischt) wird für Medjugorje geworben, das Wasser von dort als „Licht-Wasser“ und „Gnaden-Wasser“ bezeichnet, ihm wundersame Wirkungen zugesprochen und die dortigen „Botschaften“ empfohlen: http://www.licht-farben.ch/sichtbares-unsichtbares.htm

 


Der hl. Paulus ermahnt alle Christen zur Besonnenheit, Ausdauer und Glaubensstärke

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Titus 2,1-8.11-14:

Mein Sohn! Verkünde, was der gesunden Lehre entspricht:
Die älteren Männer sollen nüchtern sein, achtbar, besonnen, stark im Glauben, in der Liebe, in der Ausdauer.  bild-jesus-oben

Ebenso seien die älteren Frauen würdevoll in ihrem Verhalten, nicht verleumderisch und nicht trunksüchtig; sie müssen fähig sein, das Gute zu lehren, damit sie die jungen Frauen dazu anhalten können, ihre Männer und Kinder zu lieben, besonnen zu sein, ehrbar, häuslich, gütig und ihren Männern gehorsam, damit das Wort Gottes nicht in Verruf kommt.
Ebenso ermahne die jüngeren Männer, in allen Dingen besonnen zu sein.

Gib selbst ein Beispiel durch gute Werke. Lehre die Wahrheit unverfälscht und mit Würde, mit gesunden, unanfechtbaren Worten; so wird der Gegner beschämt und kann nichts Schlechtes über uns sagen.

Denn die Gnade Gottes ist erschienen, um alle Menschen zu retten.
Sie erzieht uns dazu, uns von der Gottlosigkeit und den irdischen Begierden loszusagen und besonnen, gerecht und fromm in dieser Welt zu leben,
während wir auf die selige Erfüllung unserer Hoffnung warten: auf das Erscheinen der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Retters Christus Jesus.

ER hat sich für uns hingegeben, um uns von aller Schuld zu erlösen und sich ein reines Volk zu schaffen, das ihm als sein besonderes Eigentum gehört und voll Eifer danach strebt, das Gute zu tun.

 


Warum die wachsende Verharmlosung des Islam durch die EKD verhängnisvoll ist

Von Peter Helmes 

Leider habe ich auf diesem Forum schon oft darüber Klage führen müssen, daß die evangelische Kirche offensichtlich ihre christliche Glaubensgrundlage verloren hat und versucht, dem Islam ihre Tore weit zu öffnen. peter-helmes-227x300

Das „verkünden“ ihre Vertreter  –  Pfarrer und Bischöfe  –  verharmlosend als „Toleranz“ und „Nächstenliebe“. (Es sei auch nicht verschwiegen, daß dies oftmals auch auf die katholische Kirche zutrifft – was die Sache auch nicht besser macht.)

Währenddessen werden im Nahen Osten und in deutschen Flüchtlingslagern Christen von radikalen Moslems gequält, unterdrückt, gepeinigt und ermordet. Doch was vernimmt man von der Kirche? So gut wie nichts! Ihre Fürsorge gilt den Moslems, den vermeintlich „armen Flüchtlingen“.

Aber keinerlei „Toleranz“ und „Nächstenliebe“ bringt die Kirche  –  anders als für unsere „unsere lieben muslimischen Brüder und Schwestern“   –  für die (vorwiegend) christlichen Mitglieder der AfD auf, denen sie Haß vorwirft – meist in einem für Kirchenvertreter völlig inakzeptablen Haßton. Von „christlicher Nächstenliebe“ kann schon gar keine Rede sein.

O-Ton Bischof Bedford-Strohm  in „Chrismon“ vom 1.11.2016: „Einen programmatischen Vorrang der Christen darf es nicht geben.“   – Das ist mehr als deutlich  –  und eine Ohrfeige für alle Christen, die vom Islam verfolgt werden.

Was soll das? Bekennende Christen werden bekämpft, Christen bekämpfende Imame aber hofiert und unterstützt. Welche Kirche vertreten Bedford & Genossen eigentlich? Was ist christlich daran, sich nicht zuerst um die eigenen „Schäfchen“ zu kümmern?“ (Siehe dazu auch: https://conservo.wordpress.com/2016/11/03/unglaublich-die-kirchen-unterstuetzen-offiziell-den-deutschen-islam/) afd_-300x298

Hierzu sei ein Beitrag unseres Autors Dr. Hans Penner wiedergegeben,  der sich in einem Offenen Brief an den ev. Landesbischof Dr. Dröge in Berlin wendet und dabei die Allergie der EKD gegen die AfD anspricht:

„Sie behaupten, „die Kirche habe die moralische Pflicht, sehr deutlich zu sagen, dass wir die Unterstützung einer Partei, die die Grundwerte unserer Gesellschaft aushöhlt, nicht gutheißen können(Laut IDEA vom 27.10.2016). Gemeint ist mit dieser Lüge die AfD.

Das eigentliche Ärgernis besteht darin, daß Sie die AfD beurteilen, ohne deren Parteiprogramm zu kennen und sich nur auf minderwertige Medienkommentare verlassen. Ihr Statement ist verantwortungslos, weil es auf mangelnder Sachkenntnis beruht.

Im Parteiprogramm der AfD steht:

7.6. Der Islam im Spannungsverhältnis  zu unserer Werteordnung. Die AfD bekennt sich uneingeschränkt zur Glaubens-, Gewissens- und Bekenntnisfreiheit. Sie fordert jedoch, der Religionsausübung durch die staatlichen Gesetze, die Menschenrechte und unsere Werte Schranken zu setzen. Einer islamischen Glaubenspraxis, die sich gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung, unsere Gesetze und gegen die jüdisch-christlichen und humanistischen Grundlagen unserer Kultur richtet, tritt die AfD klar entgegen. Die Rechtsvorschriften der Scharia sind mit unserer Rechtsordnung und unseren Werten unvereinbar. Dies wird auch durch die für die islamische Staatenwelt bedeutendste Kairoer Erklärung vom 4.8.1990 dokumentiert. Moschee-Bonn-4

In der Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam (hier) haben 1990 die Mitgliedsstaaten der Organisation der Islamischen Konferenz die Scharia als alleinige Grundlage von Menschenrechten definiert. Die mit Abstand wichtigsten islamischen Organisationen haben mit dieser Erklärung der UN-Menschenrechtecharta, also dem Fundament unseres Grundgesetzes, den Kampf angesagt.

Konkret bedeutet das, daß die AfD die einzige Partei in Deutschland ist, welche in ihrem Parteiprogramm Stellung gegen die Kairoer Erklärung bezieht. Fakt ist, daß die AfD im Gegensatz zu den anderen Parlamentsparteien die freiheitliche Demokratie gegen den Islam verteidigt. Das Gegenteil Ihrer Behauptungen ist wahr.

Die Evangelische Kirche fördert massiv den gesetzwidrigen Islam, der permanent Christen ermordet:

Der braunschweigische Landesbischof behauptet fälschlicherweise, der Islam sei eine Religion des Friedens. – Der württembergische Landesbischof behauptet, der Islam würde zu Deutschland gehören, was Geschichtsklitterung ist. Der bayerische Landesbischof fordert, daß flächendeckend in öffentlichen Schulen der verfassungsfeindliche Islam gelehrt wird.“

Ähnlich Dr. Christoph Heger, der hinsichtlich jenes Crismon-Interviews von Bedford-Strohm darüber informiert, wie dieser Bischof auf den Leserbrief eines Schreibers reagiert, er müsse sich doch zuerst für die Christen einsetzen.

Der EKD-Chef antwortete, dass er „die Haltung einiger europäischer Länder, nur christliche Flüchtlinge aufzunehmen, ablehne.“  – Das hatte der Briefschreiber aber gar nicht Petrus-paulus - Kopieverlangt! Er hatte vielmehr gefordert, was auch der Apostel Paulus in seinem Brief an die Galater schreibt: „So lasset uns Gutes tun an jedermann, vor allem aber an des Glaubens Genossen!“ (Gal 6:10).

Und der EKD-Ratsvorsitzende schreibt weiter:

„Natürlich sind wir im engen Kontakt mit unseren christlichen Schwestern und Brüdern in anderen Teilen der Welt. Natürlich setzen wir uns für sie ein, wo sie verfolgt werden. Natürlich versuchen wir, wo immer wir können, legale Fluchtwege für sie zu eröffnen. Leider meistens ohne Erfolg. Durch unsere engen Beziehungen in alle Welt ­mögen diejenigen, für die wir uns einsetzen, überdurchschnittlich häufig Christen sein. Aber einen programmatischen Vorrang der Christen darf es nicht geben.“

Dies widerspricht aber nicht nur der christlichen Ethik, sondern mit Immanuel Kants Begrifflichkeit auch der „praktischen Vernunft“. Wo man nicht allen helfen kann, da ist es geboten, denen vorrangig zu helfen, gegenüber denen man besondere Verpflichtungen hat: der eigenen Familie, seinen Landsleuten, Freunden oder eben auch Glaubensgenossen.

Sollte der Bischof tatsächlich diesen Unterschied nicht kennen? Ist seine Bibelkenntnis so schlecht, daß ihm die Mahnung des Apostels Paulus unbekannt ist?

Ein klarerer Kopf scheint mir der Münchner Philosoph Prof. Dr. Robert Spaemann, der sich ebenfalls in „Chrismon“ äußert:

„…Uneingeschränkt kann die Hilfsbereitschaft sein, aber nicht die tatsächliche Hilfe. Es kann nicht unsere Pflicht sein, uneingeschränkt zu helfen, weil es nicht möglich ist. Wir können es nicht. Und wir sollten auch kein schlechtes Gewissen haben, wenn wir unserer Hilfe Obergrenzen setzen. Zudem ist es so, dass, wenn es solche Grenzen gibt, man auswählen muss, wen man nimmt und wen nicht.

Es besteht das allgemeine Vorurteil, dass der Zufall immer das beste Kriterium sei, aber das ist Unsinn. Es gibt verschiedene Grade der Nähe und hier hat Augustinus den entscheidenden Begriff geprägt:

ordo amoris, also eine Rangordnung der Liebe. Wo unserer Hilfe Grenzen gesetzt sind, da ist es auch gerechtfertigt…auszuwählen, also zum Beispiel Landsleute, Freunde oder auch Glaubensgenossen zu bevorzugen.

Wenn es tatsächlich nicht möglich ist, beiden zu helfen – was man versuchen sollte –, dann ist es nicht falsch, sondern sogar vernünftig, Glaubensgenossen zu bevorzugen. Das ist ja auch in einigen Ländern gängige Praxis. Kultureller Pluralismus kann eine historisch begründete Gegebenheit sein, aber wir sollten ihn nicht zu einem Ziel hochjubeln. Er vergrößert das Konfliktpotential.“ 

Unser Autor Peter Helmes ist politischer Publizist und leitet die liberal-konservative Webseite www.conservo.wordpress.com 

Zitat-Quellen: https://chrismon.evangelisch.de/blog/auf-ein-wort/32744/henrich-bedford-strohm-hilfe-fuer-christen-hat-keinen-vorrang-bibel sowie http://www.fr-online.de/kultur/gespraech-mit-robert-spaemann–religionen–die-es-ernst-meinen–sind-intolerant-,1472786,32908406.html

HINWEIS auf den Offenen Brief einer buddhistischen Österreicherin an Papst Franziskus contra Islam: https://philosophia-perennis.com/2016/11/09/islam-papst/


Kirchensterben im Bistum Münster geht weiter: Zwei Kirchen in Greven betroffen

In der westfälischen Mittelstadt Greven unweit von Münster werden in den nächsten Jahren zwei Kirchen aufgegeben bzw. umfunktioniert:

Bei der St- Josefs-Kirche bleibt nur der Turm erhalten, das eigentliche Gebäude soll abgerissen werden und dann für die Errichtung eines „multifunktionalen“ Hauses Platz schaffen, das teils sozial, teils liturgisch bzw. für Gruppen-Aktivitäten genutzt werden könnte.   100_1512

Das ist vor allem für jene Katholiken  –   darunter viele Bauern und katholische Handwerker  –  sehr bitter, die nach dem 2. Weltkrieg ehrenamtlich jahrelang am Bau dieser Kirche mitgeholfen haben – natürlich hängt dann erst recht ihr Herzblut an diesem Gotteshaus!

BILD: Bischof Felix Genn (Münster) bei einem Domfest im Gespräch mit Teilnehmern (Foto: Cordula Mohr)

Die Marienkirche (Pfarrei Maria Himmelfahrt) findet beim Oberhirten von Münster, Bischof Dr. Felix Genn, gleich gar keine Gnade und soll komplett aufgegeben werden – und dies in Zeiten sprudelnder Kirchensteuereinnahmen!

Die Trauer und Enttäuschung unter den katholischen Gläubigen ist groß, aber die Resignation ebenso:

Immerhin weiß man aus anderen ähnlichen Fällen des Kirchensterbens (etwa ausgerechnet im altbewährten Marienwallfahrtsort Telgte), daß Bittschriften, Proteste, Leserbriefe, Unterschriftensammlungen und Kundgebungen für den Erhalt des Gotteshauses das Ordinariat zu Münster völlig unberührt gelassen haben. Demonstranten, die zum Bischofshaus zogen, weil sie sich für ihre Pfarrei-Kirche einsetzen, wurde die kalte Schulter gezeigt.

Die gezielte Vernichtung oder Profanierung von Gotteshäusern wird in diesem großen Bistum beinhart weiter durchgezogen, ob das den betroffenen Pfarrern, Kirchenvorständen und Gemeinde-Christen gefällt oder nicht  – es gefällt ihnen natürlich fast immer ganz und gar nicht! 

Viele Katholiken fragen sich: Degradiert sich die Kirche im Bistum Münster immer mehr zu einem Abbruchunternehmen?

Weitere Berichte über das KIRCHENSTERBEN im Münsterland hier: https://charismatismus.wordpress.com/?s=kirchensterben


Im islamischen Pakistan werden neben Christen auch Hindus massiv diskriminiert

Wie der vatikanische Fides-Nachrichtendienst aktuell berichtet, leiden neben den christlichen auch die hinduistischen Bürger im islamisch geprägten Pakistan unter Diskriminierung und teilweise unter Gewalt. csm_igfm_poster_art-09_6946dac2d0

Dies beklagt der hinduistische Menschenrechtskämpfer Ashok Kumar Jay, der daran erinnert, dass die „Gewalt aus religiösen Gründen zunimmt”, wobei er auf Zwangsbekehrungen, Morde, Erpressung, Plünderungen und Missbrauch hinweist.

Unterdessen betonte der pakistanische Minister für Menschenrechte, Kamran Michael, in den vergangenen Tagen in Karachi, dass die Regierung “den Schutz der Rechte der religiösen Minderheiten garantieren” werde.

In einer Verlautbarung erinnern hinduistische Gemeinden daran, dass zwei junge Hindus wegen angeblicher „Blasphemie“ (Islamkritik) im Juli in der Provinz Sindh von aufgebrachten Muslimen angegriffen wurden, wobei der 17-jährige Kumar Satish Dewan, seinen Verletzungen erlag –  und sein Freund Avinash sich weiterhin in einem kritischen Zustand befindet.

In Pakistan leben rund 2 Millionen Hindus. Viele sehen sich gezwungen, eine Art “Schutzgeld” an kriminelle Banden zu zahlen. Oft haben sie keinen Zugang zu qualifizierten Arbeitsplätzen  –  und für unternehmerische Aktivitäten benötigen Hindus einen muslimischen Geschäftspartner.

In der Vergangenheit wurden viele hinduistische Tempel verwüstet oder konfisziert und in staatliche Büros verwandelt. Bei der Trennung Pakistans von Indien im Jahr 1947 machte die hinduistische Bevölkerung im Land zwischen 15 und 24 Prozent aus. Heute sind es nur noch 1,6%.

HINWEIS: Wir berichten andererseits seit Jahren auch kritisch über die Unterdrückung von Muslimen, wie dies im hinduistisch geprägten Burma der Fall ist – hier einige Artikel dazu: https://charismatismus.wordpress.com/?s=rohingya