Stellungnahme der CDU/CSU-Fraktion zur Wahl des neuen US-Präsidenten

Nach übereinstimmenden Medienberichten hat Donald Trump die Wahl zum US-amerikanischen Präsidenten gewonnen. Dazu erklärt der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Volker Kauder:

„Wir müssen auch mit Donald Trump als neuem US-Präsidenten möglichst gut zusammenarbeiten. Eine enge transatlantische Partnerschaft ist für Deutschland und Europa in den nächsten Jahren weiter von zentraler Bedeutung. 159481-3x2-teaser296

Die Wahlauseinandersetzung in den USA wirkte auf viele Bürgerinnen und Bürger in Deutschland verstörend. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hofft, dass sich Donald Trump demnächst verstärkt den Herausforderungen in dieser Welt zuwendet und bei ihrer Bewältigung der Bedeutung seines Landes gerecht wird.

Auch in der Zeit der Präsidentschaft von Donald Trump wird die CDU/CSU-Bundestagsfraktion das Ihrige tun, die transatlantischen Beziehungen zu pflegen. Es muss nun alles daran gesetzt werden, im kommenden Jahr zur neuen Administration in Washington verlässliche Beziehungen aufzubauen.

Mit den USA verbindet uns Deutsche eine Wertegemeinschaft. Auch umgekehrt sollte der neue US-Präsident erkennen, dass ein gutes Verhältnis zu Europa und Deutschland seinem Land letztlich nur nützt. Auch die Vereinigten Staaten brauchen Freunde. Dabei sollten sie sich vor Augen halten, dass am verlässlichsten diejenigen Länder sind, mit denen die Freundschaft seit langem besteht.

Obwohl wir wissen, dass sich die Mehrheit der Deutschen einen anderen Präsidenten gewünscht hätte, müssen wir gerade jetzt daran arbeiten, die guten Beziehungen zu den USA zu erhalten. Die USA sind Deutschlands größter Handelspartner und sie werden es auch in den nächsten Jahren bleiben. Die guten Handelsbeziehungen sollten nicht aufs Spiel gesetzt werden. Das Ziel eines Freihandelsabkommens zwischen Europa und den USA darf nicht voreilig aufgegeben werden.    

Im Kampf gegen den Terrorismus sollten alle Seiten an einer engen Zusammenarbeit interessiert sein. Die Nato muss auch in Zukunft Eckpfeiler für Frieden und Freiheit in der Welt bleiben. Das Bündnis garantiert allen Mitgliedern den bestmöglichen eigenen Schutz.

Als Fraktion hoffen wir, dass die USA die oft beschriebene innere Spaltung überwinden. Das wird schwierig. Der neue US-Präsident hat hier eine große Verantwortung. Die Art des Wahlkampfes war kein Vorbild für die Welt. In Deutschland sollten wir uns vor einer solchen Auseinandersetzung hüten.“

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3 Kommentare on “Stellungnahme der CDU/CSU-Fraktion zur Wahl des neuen US-Präsidenten”

  1. Rübezahl sagt:

    Ich hoffe auch, dass unsere Globalisierungspolitiker in den Altparteien was auf die Mütze kriegen, die unsere Welt und Europa in ihrer Gier und Selbstüberschätzung in einen Trümmer Haufen, vor allem Europa, wenn man sie nicht stoppt, verwandeln.

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  2. Tafelspitz sagt:

    Man fragt sich allmählich, warum die rot grüne Politikerkaste vor Panik schäumt, es sie ins Mark trifft, dass die Amerikaner sich für Trump entschieden haben, vielleicht sind Fressnäpfchen bedroht. Eine Erklärung wäre, dass Trump viele Skandale um unsere Politiker und Lobbyisten öffentlich machen könnte, dass die Grünen unterstützt von Milliardären und George Soros kräftig gesponsert werden.
    Die Panama-Papers bergen bestimmt auch noch diverse Geheimnisse oder fürchtet man gar, dass Goldman Sachs oder die Fed die Verdienste ihrer gekauften Politiker-Lobby offen legen müssen? Das Bissige unserer rot grünen Politikern, dies wenn sie ein reines Gewissen hätten, lässt stutzig werden, wenn sie wild vor Wut keifen und um sich beißen.
    Schließlich ist die Wahl eine Entscheidung der amerikanischen Bevölkerung, wo man doch eher an ein harmonisches Miteinander denken sollte. Während Herr de Maiziere versucht, die Flüchtlingsinvasion einzugrenzen, lädt unsere liebe Kanzlerin, unsere Grünen haben zu wenig Multi Kulti Party Spaß, pro Monat eigenwillig per Charterflug (SZ) je 500 Flüchtlinge aus Italien und je 500 Flüchtlinge aus Griechenland ein und nicht nachvollziehbar ist, dass hier Flüchtlinge aus Eritrea (liegt am untersten Zipfel Afrikas, Somalia…) hier angesiedelt werden sollen.
    Dagegen wäre plausibel, dass im Zuge humanitärer Hilfe Flüchtlinge aus Irak und Syrien Schutz finden müssen, die Ansiedelung von Afrikanern, die in gut situierten afrikanischen Staaten Schutz finden könnten, nicht.
    Die Wahl von Donald Trump scheint unsere links grünen Politiker mit der Wucht eines Sprengstoffgürtels zu treffen, ansonsten ist diese panische Hysterie nicht zu erklären. Da auch Donald Trump um die Tragik der deutschen Geschichte weiß und Frau Merkel ihren Dienstvertrag in den USA regelmäßig unterschreiben musste, wie alle Kanzler vor ihr, könnte Trump diesen Dienstvertrag, wenn er will, kündigen und alle Parteikinder von Mutti von links Grün bis linksideologischen CDU Flügel bangen um ihre Existenzberechtigung.
    Er könnte sogar das in der von den Alliierten verankerte Recht, dasf sich das Volk eine Verfassung geben soll, durchsetzen, ich denke Putin würde auch nicht dagegen lamentieren, wenn dabei vernünftige politische Beziehungen für alle entstehen würden. Wenn das Volk allerdings erst mal dahinter kommt, wie es……., das könnte für manche Politiker ungemütlich werden.

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  3. H.G. sagt:

    Ich bin der festen Überzeugung, dass sowohl für die USA als auch für Deutschland als „Schlüsselstaaten“ für Europa und die Welt die Beziehungen zu Israel eine ganz entscheidende Rolle für die Zukunft und den Bestand unserer Länder in Europa haben werden. Wir beten für die richtige Sicht der Verantwortlichen; es ist extrem wichtig!

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