Meine Erlebnisse in der Al-Aqsa-Moschee

Von Christel Koppehele

Die “christlichen” Bischöfe ersäufen sich selbst im Meer falscher Toleranz und grinsen dazu noch höflich. Als ich von der feigen Kreuzabnahme der beiden Bischöfe hörte, kam mir Folgendes wieder in Erinnerung, das ich einst bei einer Israel-Reise erlebte: koppehele
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Ich zahlte viele Shekel für den “Eintritt” in die Al Aqsa-Moschee, zog brav die Schuhe aus, bedeckte als Frau mein Haupt mit einem weißen Schal, wollte als Christin niemanden provozieren. Aber mein Kreuz an der Halskette hätte ich niemals abgenommen.
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Als ich so, den Erzengel Michael anrufend, betend an einer Säule stand, die Hände seitlich ausgebreitet, hat ein Waqf-Wächter “Verdacht geschöpft”.
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Dieser Bärtige mit weißem Turban kam auf mich zu und fragte irritiert: “You Muslim?”  –  Ich antwortete: “No, Christian”. Das erfüllte ihn mit Schrecken. Er wedelte zornig mit den Armen und rief mehrmals: “No Prayer! No Prayer!” (= Keine Gebete!) – Ich entschied mich gegen einen Eklat an “heiliger Stätte”, obwohl mir diese  Unverschämtheit weh tat,  für die ich auch noch bezahlt hatte. 
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Nachdenklich und traurig ging ich zum Ausgang, kritisch beobachtet von dem  bärtigen Wolf, pardon Waqf, denn Denken und Taktik von Muslimen ist eben anders als das der Kufr, der Ungläubigen. Wollen oder können das die Bischöfe nicht begreifen?
 .
Informationen über Taqiya und Terrorismus haben sie doch genug. Und sollten sie tatsächlich das “heilige Buch” der Muslime als gelernte Theologen nicht kennen? Oder relativieren sie es  “wissenschaftlich” genau so, wie sie es mit der Bibel tun?
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Lessing läßt grüßen: “Sucht immerdar nach der Wahrheit !”  –  Klingt überaus edel!  –  Nur darf keiner von sich behaupten, die Wahrheit gefunden zu haben. – Alles soll relativiert werden, selbst die Aussage Christi, der sagte: ”Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen!”  –  Und weiter verdeutlicht ER: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand  kommt zum  Vater als durch mich !“
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Ein solch fundamentalistisch-gefährliches Wort darf auf christlichen Kongressen in London nicht mehr zitiert werden. Es könnte andere Religionen diskriminieren.
(Zitiert aus dem Buch “Countdown to Calamity – Or hope for the future? Current Events in the light of Biblical Prophecy”von Pastor Tony Pearce, New Wine Press)
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In der Bibel  führen in der Auflistung jener, die das Reich Gottes nicht sehen werden, interessanterweise die  F e i g l i n g e  an. Das hat mich immer nachdenklich gemacht, denn zunächst fragt man sich: Sind die Diebe, Räuber, Ehebrecher, Mörder nicht schlimmer als die “Feiglinge”, die sich klug, diplomatisch und sch…freundlich in der besten Gesellschaft bewegen  –  und heute ganz offen in einer angepaßten Kirche, Gott sei es geklagt!
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Unsere Autorin Christel Koppehele ist katholische Familienmutter und freie Schriftstellerin; sie lebt in Hamburg
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5 Kommentare on “Meine Erlebnisse in der Al-Aqsa-Moschee”

  1. Dieter sagt:

    Diese „Christlichen“Bischöfe haben sich schon längst vom Kreuz verabschiedet und trachten mehr danach, Gefallen bei der „Welt“ zu suchen.
    Was jene betrifft, die einige Aussagen von Christus verschweigen, um in der Welt keinen Anstoss zu geben, sollten wir nicht vergessen: Bei denen, die sich schämens zu mir zustehen, bei jenen werde auch ich mich vor meinem Vater und seine Engeln schämen.

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  2. zeitschnur sagt:

    Sehr erfrischend!
    Fazit: Al Aqsa-Moschee ist kein Ort für christliche Frauen.
    Man muss da nicht hingehen. Als Frau schon gar nicht.
    Und mit dem infantilen Kopftuch erst recht nicht.
    Das war auch schon ein Schritt zuviel.
    Zeige dem Bart, dass er ein Bart, ein Nichts ist und seinesgleichen überlassen gehört…
    Und dass Christen nicht überall gewesen sein müssen.

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  3. Ester sagt:

    Genauso wie Frau Koppehle wollten die Bischöfe eben einen Eklat an heiliger Stätte vermeiden, und genauso, wie sie selber ein Kopftuch aufgezogen hat, haben es die mitreisenden Bischöfinnen und Präsesinnen gemacht, und die Bischöfe haben eben ihr großes Amtskreuz abgelegt, ein kleines am Revers oder am Hals wird der eine oder andere auch anbehalten haben.
    Es hat keiner den Mut zu sagen: „Dann eben nicht, im großen nicht, aber im kleinen auch nicht!“
    Warum? Nun im Grunde, denke ich, wirkt das Rahnersche Gift des „anonymen Christen“ eben sehr gut.
    Man fragt sich, warum man sich wegen des eigenen Glaubens irgendwelchen Ärger einhandeln soll, weil es ja eh alles nur Symbole, Äußerlichkeiten und dergleichen sind, und man eh nix genaues nichts weiß.

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  4. klimaleugner sagt:

    Matthaeus 10:33 und Lukas 12:9 sollten diese „christlichen“ Bischöfe eigentlich um den Schlaf bringen. (Das setzt natürlich voraus, daß sie ihnen geläufig sind.)

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  5. Johann Huber sagt:

    Hallo, Frau Koppehele, Ihrem Kommentar stimme ich zu; denn unsere religiösen Führer wissen nicht mehr, was sie tun. Auf der einen Seite überschlagen sie sich vor Toleranz gegenüber dem Islam, auf der anderen Seite stimmen sie (mit Ausnahme des Papstes Franziskus) der Intoleranz und religiösen Unbedarftheit von Charlie Hebdo durch totales Schweigen zu. Auf der einen Seite nehmen sie für den Propheten das Kreuz ab, auf der anderen Seite erheben sie Null Protest, wenn der Prophet aufs Gröbste beleidigt wird. Diesen Herren hat es einfach jeden Maßstab verzogen. Sie sollten aufhören, andere zu belehren. Mich wundert nicht, wenn Muslime den Westen für dekadent erachten.

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