„Marienbotschaft“ gratuliert Trump zur Wahl

Nichts wirkt so aktuell wie die Marienerscheinungen der jüngeren Zeit – hier werden Ereignisse der Weltpolitik direkt vom Himmel her kommentiert und dem frommen Volke unterbreitet.hl-liebe

Auch am 9. November dieses Jahres war es wieder soweit, wie wir aus „Gloria-TV“ erfahren dürfen: https://gloria.tv/article/9ZrstJRRACTB1xcDYgSjUurg3

Eine „Öffentliche Erscheinung“ mit dem visionären Ehrentitel „Maria, die Zuflucht der Heiligen Liebe“ und einem dazugehörigen Nivea-Madonnenbild begann mit einem Lächeln. Kein Wunder, ging es ihr doch um den Ausgang der Präsidentschaftswahl in den USA.

Da jene  – von der Kirche nicht anerkannte – Privatoffenbarung an die in den USA lebende „Seherin“ Maureen Sweeney Kyle erfolgt, erschien das Thema durchaus passend und die „Madonna“, die sich ansonsten um den „Rosenkranz der Ungeborenen“ kümmert, wollte sich gerne in den Reigen der Gratulanten einreihen:

„Ich bin gekommen, um euch und eurem Land für die Wahl des nächsten Präsidenten zu gratulieren. Viele unschuldige Leben im Mutterleib werden jetzt verschont. Religiöse Freiheiten werden wieder hergestellt und bewahrt werden. Euer Höchstes Gericht wird seine Loyalität zur Verfassung beibehalten. Es werden Fortschritte gemacht, um unabhängig von ausländischem Öl zu werden. Euer Land wird seine Würde, Macht und Respekt wiedergewinnen unter Freunden und Feinden gleichermaßen. Ich bin sehr erfreut. Ich konnte euch nicht sagen, wen ihr wählen sollt. Ich konnte euch nur eure Entscheidungen verdeutlichen. Betet weiter für euren gewählten Präsidenten.”

Und weil das Thema so brennend aktuell ist, erschien die vermeintliche Himmelsmutter an diesem Tage gleich zweimal, offenbar hatte sie zuvor das „P.S.“ vergessen. Das Visions-Phänomen hatte nämlich eine bedeutsame Botschaft nachzutragen:

„Es ist wichtig zu erkennen, dass es nicht die Wahl in ein Amt ist, die die notwendigen Änderungen bringt. Es ist der Mut der gewählten Amtsperson, in Rechtschaffenheit zu führen. Ihr habt eine solche gewählt, die nicht unter politischem Druck schwanken wird. Niemand kann seine Unterstützung ‚kaufen’. Dies ist wichtig, damit ein wirklicher Wandel stattfinden kann. Ihr werdet die Rückkehr zu einer christlichen Moral in dieser Nation erleben, die die Welt sich zum Vorbild nehmen kann.“

Wenngleich unser CHRISTLICHES FORUM die in den meisten Medien übliche Polemik gegen Donald Trump nie mitgemacht hat, weshalb es beim Ausgang der Wahl hier keine Schnappatmung gab, finden wir es doch etwas gewöhnungsbedürftig, wenn uns „Offenbarungen“ des Himmels verkündet werden, die teils durch einfache Zeitungslektüre genausogut gewonnen werden können, teils auch zuviel der optimischen Zukunftsmusik sind, wenn es etwa heißt, in Amerika werde es nun „die Rückkehr zu einer christlichen Moral“ geben, welche „die Welt zum Vorbild nehmen“ könne.

Soviel Naivität paßt zum himmelblauen Aussehen der Kitschmadonna jener Erscheinung.

Hier gehts zur kirchlichen Ablehnung der „Marienvisionen“ an Maureen S. Kyle: https://charismatismus.wordpress.com/2013/01/01/dekret-von-bischof-lennon-gegen-den-visionar-entstandenen-rosenkranz-der-ungeborenen/


UNESCO: Israel ist weltweit führend in der internationalen Notfall- und Katastrophenhilfe

Das Feldlazarett der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) wurde in der vergangenen Woche in einer Zeremonie in Ramat Gan als erstes und einziges weltweit von der Weltgesundheitsorganisation UNSECO mit dem Gütesiegel des Typs 3 ausgezeichnet.

ZAHAL entsendet das Feldlazarett regelmäßig als eines der ersten und größten, um den Opfern von Naturkatastrophen zu helfen. Es ist weitverzweigt und besteht aus bis zu 30 Zelten, die in weniger als 12 Stunden aufgebaut und einsatzfähig gemacht werden können.

BILD: In Haiti wird eine Frau vom israelischen Notfall-Team behandelt (Foto: ZAHAL)

Dabei bietet es die qualitativen Standards eines hochentwickelten regulären Krankenhauses. Teams des medizinischen Korps von ZAHAL und der Einheit für Heimatschutz leisteten damit u. a. Unterstützung bei der Bergung und medizinischen Versorgung nach dem Erdbeben in der Türkei 1999, dem Erdbeben in Haiti im Jahr 2010, einem Taifun auf den Philippinen im Jahr 2013 und nach dem Erdbeben in Nepal 2015.

Im Jahr 2013 hatte die WHO einen Kriterienkatalog erstellt, um ausländische medizinische Notfallhilfeteams nach drei Klassen zu kategorisieren. Israel ist das erste und einzige Land, das mit der höchsten Klasse ausgezeichnet wurde und nur zwei weitere Lazarette haben das Potential, in naher Zukunft ebenfalls diese Auszeichnung zu erhalten.

Die Kriterien für Typ 3 sind unter anderem mindestens 40 stationäre Betten, eine Intensivstation, zwei Operationsräume und die Möglichkeit für 15 bis 30 Operationen am Tag. Das Feldlazarett von ZAHAL übertrifft diese Anforderungen mit 86 stationären Betten und vier Operationsräumen sogar deutlich. Da es zusätzlich über Bereiche für Geburtshilfe und plastische Chirurgie verfügt, gilt es eigentlich sogar als Typ 3 Plus.

Die Klassifizierung des Typs 3 stellt sicher, dass israelische Teams auch weiterhin zu den ersten gehören, die Zugang zu Unglücksorten erhalten und untermauert Israels Position als weltweit führend in der medizinischen Notfallhilfe.

Quellen: Times of Israel, israel. Botschaft


AfD: Außenminister Steinmeier (SPD) wäre als Bundespräsident ungeeignet

Zur Nominierung des Außenministers Frank-Walter Steinmeier (SPD) als Bundespräsidentenkandidaten der Regierungskoalition sagte André Poggenburg, Bundesvorstandsmitglied der AfD: afd_-300x298

„Wie man jemanden sie Steinmeier für das höchste Staatsamt in Deutschland benennen kann, der erst vor wenigen Tagen den gewählten US-Präsidenten als Hassprediger bezeichnet hat, ist völlig unverständlich. Ein Bundespräsident hat die Aufgabe, Deutschland in der ganzen Welt angemessen und diplomatisch zu repräsentieren, und darf sich nicht in Beleidigungen ausländischer Staatsoberhäupter ergehen.

Dass es der CDU und CSU noch nicht einmal gelungen ist, einen eigenen Kandidaten zu benennen, ist ein Armutszeugnis für die ehemals konservativen Volksparteien. Dieses Zugeständnis zeigt deutlich, wie weit die Sozialdemokratisierung der Union fortgeschritten ist. Eine Union, die nur dadurch auffällt, dass sie linke Positionen und Personen unterstützt, hat sich selbst überflüssig gemacht.“

 


Iran: Regime verfolgt Bürgerrechtler und Autoren – Hohe Haftstrafen für Islamkritik

Aus Anlass des international begangenen „Writers in Prison Day“ weist die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) darauf hin, dass die Verfolgung iranischer Autoren, Journalisten und Blogger mit unverminderter Härte anhält. IGFM_Scharia

Die wirtschaftliche und politische Annäherung an die Islamische Republik Iran hat zu „keiner noch so geringen Verbesserung der Menschenrechtslage geführt“, beklagt die IGFM. Die Hoffnung, dass sich ein „Wandel durch Annäherung“ quasi automatisch einstellen würde, sei reines Wunschdenken.

„Die Islamische Republik zensiert, foltert und missachtet weiter Frauen und Minderheiten. Dabei hat der Iran völkerrechtlich bindende Menschenrechtsverträge unterschrieben und ratifiziert – Verträge, zu deren Vertragsstaaten auch Deutschland gehört. Die iranische Regierung brüstet sich sogar mit diesen Abkommen. Teheran macht aber – inzwischen seit Jahrzehnten – nicht die geringsten Anstalten, sie auch nur ansatzweise einzuhalten“, kritisiert IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin. Sorgen bereiten der IGFM dabei nicht die fehlenden Kontrollen, denn die Vertragsbrüche seien offenkundig. Das Problem liege vielmehr darin, dass Europa der Wille fehle, die Vertragserfüllung auch einzufordern. IGFM_Logo_blau_R32 G90 B165

Beispielhaft für die Situation iranischer Autoren sei die iranische Schriftstellerin und Menschenrechtlerin Golrokh Ebrahimi Iraee. Sie verbüßt eine 6-jährige Haftstrafe in dem für Folter berüchtigten Evin-Gefängnis. Der Grund dafür ist eine unveröffentlichte Kurzgeschichte. Darin geht es um eine Frau, die aus Wut einen Koran verbrennt, nachdem sie den Film „Die Steinigung von Soraya M“ gesehen hatte  –  einen Film über eine Frau, die wegen Ehebruch zu Tode gesteinigt wird.

Die iranischen Behörden warfen ihr außerdem vor „Iranerinnen zu motivieren, das Kopftuch abzulegen” und „Petitionen zu unterschreiben”. Iraees Mann Arash Sadeghi wird im selben Gefängnis gefangen gehalten. Die iranischen Behörden verurteilten ihn zu 19 Jahren Haft – wegen seines Einsatzes für Meinungsfreiheit und Menschenrechte.

Weitere Infos zur Menschenrechtslage im Iran: www.menschenrechte.de/iran