Der IS enthauptete zwei koptische Priester

Die radikal-islamische Terrormiliz Islamischer Staat hat  –  eigenen Angaben zufolge  –  in Ägypten zwei ältere koptische Priester geköpft. Vielleicht fand die Enthauptung  auch auf der Sinai-Halbinsel statt, denn auf den betreffenden Schock-Bildern des IS sieht man deutlich eine Wüstenregion. weisselberg_memoriam

Der IS-Ableger ist schon seit längerem im Sinai und an der dortigen Grenze zum Gazastreifen aktiv und wird dort vom ägyptischen Militär bekämpft. Der IS unterhält enge Beziehungen zur israelfeindlichen Hamas.

Ein selbsternannter „Richter“ beschuldigte die entführten Geistlichen, sie seien „Spione“. Unter diesem Vorwand wurden sie hingerichtet, wobei sie ihren Kopf auf einem Baumstamm ablegen mußten, worauf ein schwarz gekleideter Henker sie mit einem Krummsäbel enthauptet hat. Im Hintergrund sieht man vermummte Mitglieder des IS als Zuschauer.

Quellen: Kronenzeitung, Bild (online)


Statt einer Antwort zeigt sich der Papst genervt wegen kritischer Anfragen an AL

Papst Franziskus hat Kritikern und Fragestellern zu seinem nachsynodalen Schreiben AL =  Amoris Laetitia („Die Freude der Liebe“) vorgehalten, dieses nicht verstanden zu haben. Foto Michaela Koller

In einem Interview mit Avvenire, der Zeitung der italienischen Bischofskonferenz, sagt der Papst: „Manche  –  denken Sie an die Entgegnungen auf Amoris Laetitia – verstehen immer noch nicht“.

Das liege daran, dass diese Personen nach dem Schema „schwarz oder weiß“ dächten, „selbst wenn wir im Fluss des Lebens unterscheiden müssen“, so der Pontifex weiter. 

„Die Kirche existiert einzig als ein Instrument, dass den Menschen Gottes barmherzige Absicht mitteilt“, zitiert Avvenire den Papst.

Das 2. Vatik. Konzil, besonders das Dokument Lumen Gentium, habe laut Franziskus die Achse der christlichen Vorstellung „von einer bestimmten Form der Gesetzlichkeit, die ideologisch sein kann“, hin zu Gott selbst verschoben, der durch seinen Sohn Mensch geworden sei.

In diesem Zusammenhang spricht der Papst dann über Reaktionen auf Amoris Laetitia bzw. solche, die das „immer noch nicht verstehen“.

Es liegt nahe, anzunehmen, dass seine Worte auf jene vier Kardinäle gemünzt sind, die dem Papst unlängst einen Brief geschrieben haben; darin bitten sie Franziskus, fünf Fragen über Amoris Laetitia zu beantworten.

Dabei geht es u.a. um die Frage des Verständnisses der Lehre der Kirche, genauer, ob „die Existenz absoluter moralischer Normen, die ohne Ausnahme gelten und in sich schlechte Handlungen verbieten“ bestätigt werden kann.

Nachdem Franziskus diesen Brief nicht beantwortete, wandten sich die Kardinäle mit ihren Fragen am 14. November 2016 an die Öffentlichkeit.

Wobei das Schreiben der Kardinäle Brandmüller, Meisner, Caffara und Burke der prominenteste Beitrag zu einer anhaltenden Debatte um AL sowie um die – bisweilen einander völlig widersprechenden – Interpretationen des päpstlichen Dokuments ist.

Sollte der Papst die Fragen der Kardinäle nicht klären, kündigte Kardinal Burke kürzlich an, daß die vier Schreiber dann erwägen würden, den Päpst dahingehend „zu korrigieren„.

Quelle und vollständiger Text hier: http://de.catholicnewsagency.com/story/manche-verstehen-immer-noch-nicht-papst-franziskus-uber-amoris-laetitia-debatte-1338

Weitere Infos zu diesen Papst-Äußerungen: https://de.zenit.org/articles/die-kirche-gibt-es-um-der-welt-die-barmherzigkeit-zu-vermitteln/


Niedersachsen: CDU kritisiert halbherzigen Einsatz der Regierung gegen Islamismus

Zu dem vom Innenminister Pistorius vorgestellten Islamismus-Aussteigerprogramm sagt die innenpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Angelika Jahns:

„Fast ein Jahr nach dem ersten islamistisch motivierten Terrorangriff auf niedersächsischem Boden durch Safia S. kommt der Innenminister endlich zur Besinnung. Leider viel zu spät.“ Köln-MoscheeDSC_0596_ShiftN

Nach dem Regierungswechsel habe die rot-grüne Landesregierung sämtliche Präventionsangebote zum Thema Islamismus eingestellt und das ressortübergreifende Handlungskonzept der CDU-geführten Vorgängerregierung kurzerhand eingestampft, ohne, dass entsprechende Nachfolgerprogramme aufgelegt worden seien.

BILD: Große Moschee in Köln mit Minarett

Jahns weiter: „Wenn Rot-Grün das Islamismus-Phänomen seinerzeit nicht so gravierend unterschätzt hätte, könnten wir heute bei der Bekämpfung der radikalen islamistischen Szene sicherlich ein ganzes Stück weiter sein. Vielleicht hätten auch die Aktivitäten der hannoverschen Terrorzelle frühzeitig unterbunden werden können. Schließlich gehören alle Mitglieder zu der für das neue Aussteigerprogramm skizzierten jugendlichen Zielgruppe.“

Quelle: Niedersächsische CDU

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Gottes Gebote sind meine Berater

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 119 (118),14.24.72.103.111.131.

Nach deinen Vorschriften zu leben
freut mich mehr als großer Besitz.
Deine Gebote machen mich froh;
sie sind meine Berater.

Die Weisung deines Mundes ist mir lieb,
mehr als große Mengen von Gold und Silber.
Wie köstlich ist für meinen Gaumen deine Verheißung,
süßer als Honig für meinen Mund.

Deine Vorschriften sind auf ewig mein Erbteil;
denn sie sind die Freude meines Herzens.
Weit öffne ich meinen Mund und lechze nach deinen Geboten;
denn nach ihnen hab‘ ich Verlangen.

 


NRW: CDU-Politiker Gollanz beklagt Schönrednerei von Innenminister Jäger (SPD)

Zur heutigen Berichterstattung über die kriminelle Verbrüderung einer libanesischen Großfamilie mit einem Roma-Clan in Duisburg-Marxloh erklärt der Innenexperte der nordrhein-westfälische CDU-Landtagsfraktion, Gregor Golland (siehe Foto): Golland_002k

„Diese unheilige Allianz macht deutlich, dass sich in Duisburg-Marxloh kriminelle Strukturen immer weiter verfestigen. Diese Gruppierungen schicken sich vor Ort offenbar an, das staatliche Gewaltmonopol auszuhöhlen und den Stadtteil unter sich aufzuteilen.

Die vorübergehende Unterstützung der Duisburger Polizei durch Kräfte der Bereitschaftspolizei scheint an dieser Entwicklung nichts geändert zu haben.

Doch anstatt diese Probleme überhaupt zur Kenntnis zu nehmen, gefällt sich Innenminister Jäger weiterhin als in seiner Rolle als politischer Schönredner. Der Minister leugnet weiterhin jegliche Existenz rechtsfreier Räume in Nordrhein-Westfalen – und beschimpft Parlamentsdebatten, die sich der Realität stellen, als „No-Brain-Area“.

Die Realität in Duisburg-Marxloh und den Problemvierteln anderer Großstädte straft den Minister Lügen. Kriminelle Allianzen wie in Duisburg dürfen in unserem Bundesland keinen Platz haben – und müssen den Innenminister endliche wachrütteln.

Die CDU-Fraktion wird die heute bekannt gewordene Allianz zwischen Libanesen- und Roma-Clans in Marxloh deshalb auf die Tagesordnung des Innenausschusses am 24. November setzen lassen. Wenn der Minister die Augen vor der Realität verschließt – wir als Parlament tun es nicht. Es muss Schluss sein mit der Schönrednerei.“

Der Antrag der CDU-Fraktion für den Innenausschusses am 24. November ist hier zu finden.

Quelle: http://www.gregor-golland.de/pages/posts/kriminelle-allianzen-wie-in-duisburg-marxloh-duerfen-in-unserem-land-keinen-platz-haben-ndash-schluss-mit-der-schoenrednerei-des-innenministers-1136.php


Kardinal Müller: Gläubige sollen kirchlichen Medjugorje-Entscheid abwarten

Wie das erscheinungsbewegte Nachrichtenportal „Kath.net“ am 17.11.2016 berichtet, hat Glaubenspräfekt Gerhard Müller die Gläubigen aufgefordert, in puncto Medjugorje auf eine Entscheidung der Weltkirche – also des Vatikan – zu warten.

Die erwähnte Erscheinungssstätte befindet sich in Bosnien-Herzegowina; dort ist seit 1981 von weit über 40.000 Marienvisionen die Rede, welche sich an ein halbes Dutzend Seher/innen gerichtet haben sollen. Bischof Gerhard Ludwig Müller Internet

Kurienkardinal Müller (siehe Foto) stellte kürzlich in einem Interview klar, daß die katholische Marienverehrung „nicht an Erscheinungen und Offenbarungen“ hänge. Vielmehr beruhe der kirchliche Marienglaube in ihrer Jungfräulichkeit und Gottesmutterschaft, ihrer makellosen Empfängnis und ihrer Aufnahme in den Himmel mit Leib und Seele.  

Wie man sich vorstellen kann, herrscht in den Leserkommentaren auf „kath.net“ nicht gerade eitel Freude über diese Aussagen des Präfekten der Glaubenskongregation, der sich bereits in der Vergangenheit eher skeptisch zur Causa Medjugorje geäußert hat.

Ein Leser schreibt dort ganz klar, seine Marienverehrung hänge sehr wohl an Medjugorje, weil er sich dort bekehrt habe – andere Leser bringen zwar Einwände gegen Müllers Feststellung, akzeptieren sie aber unterm Strich doch mehr oder weniger.

Ein Medjugorje-Pilger stimmt ihm freilich direkt zu: „Was Kardinal Müller meint, ist sicherlich auch, dass man seinen Glauben nicht (praktisch) nur an Medjugorje festmachen soll. Ich war selbst etwa 1987 dort und habe ambivalentes erlebt, ebenso ging es meiner Mutter. Seitdem freut es mich zwar, zu hören, wie viele dort zum Glauben gefunden haben, halte mich aber ansonsten an das Bewährte – gerade in diesen unruhigen Zeiten…“

Foto: Bistum Regensburg