Paraguay: Bistumsjubiläum und großes Jugendfestival bei der Madonna von Caacupé

Am vorigen Wochenende kamen über 7000 Jugendliche zum Fest der Madonna von Caacupé zusammen. Zu den Feierlichkeiten, die eine Woche lang dauern, pilgern jedes Jahr zahlreiche Gläubige aus allen Teilen des Landes zum Marienheiligtum.  virgen-maria

Dieses Jahr stehen die Jugendlichen im Mittelpunkt, denen die Diözese auch die kommenden drei Jahre widmen will. Bischof Catalino von Caacupé betonte, man konzentriere sich dieses Jahr auf Themen, die besonders junge Menschen betreffen.

Dieses Jahr feiert das Bistum zugleich sein fünzigjähriges Gründungsjubiläum, weshalb ein Rosenkranzgebet in zwei Sprachen und ein Laternen-Umzug auf dem Programm stehen, während die traditionelle Prozession mit dem über 300 Jahre alten Mariengemälde nicht stattfindet. Die Ikone soll zur allgemeinen Verehrung im Heiligtum ausgestellt werden.

Quelle: Fidesdienst

 


Ca. 1 Woche lang schwere Brände – Israel dankt helfenden Ländern und Personen

In Israel haben sechs Tage lang schwere Brände gewütet. Aus der Stadt Haifa wurden zeitweise mehr als 75.000 Menschen evakuiert. Große Gebiete der Stadt waren teilweise ohne Strom.

Als Ursache für die Brände wird teilweise von Brandstiftung ausgegangen. Mehrere Personen wurden in diesem Zusammenhang festgenommen. 

Hilfe erhielten die israelischen Behörden aus zahlreichen Ländern. Sie haben zur Bekämpfung der Feuer Löschflugzeuge, Löschfahrzeuge und Feuerwehrleute entsandt.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat den Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, kontaktiert und ihm für die Entsendung von Löschfahrzeugen und Feuerwehrleuten gedankt.

Der Regierungschef unterstrich in einer Stellungnahme auch, dass sowohl jüdische als auch arabische Israelis ihre Häuser für Menschen geöffnet haben, die vom Feuer betroffen waren.

Die israelische Botschaft erreichen von vielen Bürgern Anfragen, wie angesichts der schweren Feuer geholfen werden kann.

Der jüdische Nationalfonds JNF-KKL hat ein Spendenkonto eingerichtet. Mehr Infos hier: www.jnf-kkl.de/d/israel_in_flammen.htm

Zahlreiche Solidaritätsbekundungen wurden auch von Bundespolitikern und Personen des öffentlichen Lebens in Deutschland veröffentlicht. Bürgermeister verschiedener deutscher Städte, die durch eine Städtepartnerschaft mit Haifa verbunden sind, haben sich ebenfalls zur Situation geäußert und boten ihre Hilfe und Unterstützung an.

Quelle: Botschaft des Staates Israel


Muslimischer Politologe Bassam Tibi übt Kritik an Merkels Asylpolitik

Vor achtzehn Jahren, angesichts massiver Integrationsprobleme mit Einwanderern aus dem orientalischen Raum, entwickelte der Politikwissenschaftler Bassam Tibi das Konzept der deutschen Leitkultur.syrien

Nach dem millionenfachen, unkontrollierten Hereinströmen von Einwanderern aus eben jenem Raum zog der gebürtige Syrer aus Damaskus vor über hundert Zuhörern in der „Bibliothek des Konservatismus“ eine ernüchternde Bilanz.

Die derzeitige Bundesregierung verfolge eine Politik, die sich weder an Fakten orientierte, noch ein Verantwortungsgefühl erkennen lasse. Für das Versprechen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die Fluchtursachen rasch zu bekämpfen und damit den Zustrom syrischer Einwanderer einzudämmen, hat der Nahost-Experte nur Kopfschütteln übrig.

Zwar sei Tibi einerseits dankbar, daß die Bundesregierung so vielen Menschen aus Syrien helfe. Doch würden die damit verbundenen Gefahren systematisch ausgeblendet. Er habe viele ehemalige Landsleute auf der Straße, auf Bahnhöfen getroffen und sich mit ihnen unterhalten.

Viele von ihnen hingen einem radikalen Islam an, der in scharfem Widerspruch zu Tibis Vorstellungen eines europäisierten moslemischen Glauben stehen. Und auch die Gemäßigten von ihnen hätten manchmal schwere Verbrechen in ihrer Heimat begangen: „Das sind häufig keine Engel.“ 

Quelle und vollständiger Text hier: https://jungefreiheit.de/kultur/literatur/2016/das-sind-haeufig-keine-engel/


Der römische Hauptmann und seine überragende Glaubensstärke

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Mt 8,5-11:

In jener Zeit, als Jesus nach Kafarnaum kam, trat ein Hauptmann an ihn heran und bat ihn:
HERR, mein Knecht liegt gelähmt zu Hause und hat große Schmerzen. bild-jesus-oben

Jesus sprach zu ihm: Ich will kommen und ihn gesund machen.

Da antwortete der Hauptmann: HERR, ich bin es nicht wert, dass du mein Haus betrittst; sprich nur ein Wort, dann wird mein Knecht gesund. –  Auch ich muss Befehlen gehorchen, ich habe selber Soldaten unter mir; sage ich nun zu einem: Geh!, so geht er, und zu einem andern: Komm!, so kommt er, und zu meinem Knecht: Tu das!, so tut er es.

Jesus war erstaunt, als er das hörte, und sprach zu denen, die ihm nachfolgten: Amen, das sage ich euch: Einen solchen Glauben habe ich in Israel noch bei niemand gefunden. Ich sage euch: Viele werden von Osten und Westen kommen und mit Abraham, Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen.