Der Vatikan droht den vier fragestellenden Kardinälen mit Repressalien

Von Dr. David Berger

Das gab es in dieser Dimension noch nie: Pio Vito Pinto, der Vorsitzender des obersten katholischen Gerichtshofes, der Römischen Rota, hat gleich mehreren Kardinälen angedroht, dass man ihnen die Kardinalswürde entziehen könnte. pressefotoberger11

Der Grund: Sie hatten sich kritisch zu einem dogmatisch tatsächlich höchst zweifelhaften Rundschreiben (Amoris Laetitia) von Papst Franziskus geäußert.

Mit dabei sind – nach den Informationen mehrerer Nachrichtenagenturen – Kardinäle, die unter dem Vorgänger von Papst Franziskus, Papst Benedikt XVI., als besonders lehramtstreu galten, u. a. die deutschen Kardinäle Joachim Meisner (Köln) und Walter Brandmüller, ein international bekannter Kirchenhistoriker und persönlicher Freund Papst Benedikts XVI.

Zusammen mit den Kardinälen Burke (Malta/USA) und Caffarra (Italien) hatten diese Kichenfürsten einen besorgten Brief an Papst Franziskus gerichtet und ihn gebeten, in der umstrittenen Enzklika angedeutete Pläne, nach denen auch wiederverheiratete Geschiedene die Hl. Eucharistie empfangen können, nicht zu verwirklichen.

Nun will man sie offensichtlich mundtot machen, um die der Ehelehre der Kirche widersprechenden Pläne ungestört und unter dem Jubel der kirchenfernen Medien umsetzen zu können. Wie bereits bei den unter Paul VI. durchgeführten Veränderungen der kirchlichen Praxis, zeigt sich nun auch unter Franziskus:

Die sich selbst als Reformer und Liberale verstehenden Kirchenmänner, die die kirchliche Disziplin an wichtigen Stellen auflösen möchten, gehen gegen ihre Kritiker mit schärfsten disziplinarischen Mitteln vor.

Oder wie es der vor kurzem verstorbene Philosoph Walter Hoeres formulierte: Die heftigsten Toleranzprediger sind fast immer die intolerantesten Menschen.

Quelle und vollständiger Text hier: http://philosophia-perennis.com/2016/11/30/vatikan-droht-kardinal-meisner-mit-entzug-der-kardinalswuerde/

Ergänzender Artikel hierzu aus kirchenrechtlicher Sicht: http://www.kathnews.de/kann-der-deken-der-rota-die-kardinalwuerde-entziehen

Weiterer Beitrag über KARDINAL MÜLLER in dieser Causa: http://www.katholisches.info/2016/12/02/glaubenspraefekt-mueller-steigt-zu-amoris-laetitia-in-den-ring-und-spricht-klartext/

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39 Kommentare on “Der Vatikan droht den vier fragestellenden Kardinälen mit Repressalien”

  1. Andreas sagt:

    Wie kann man den mit einer Frage nicht übereinstimmen? Kann mir das mal jemand sagen? Wenn alles in „AL“ in Ordnung ist und – wie vom Bischof von Rom Hr. BerGOGlio betont – mit den Lehren der Kirchen übereinstimmt, wo ist das Problem? Das Problem ist nun wegen der fehlenden Antwort, die auch privat wie der Brief ausfallen hätte können, sehr klar.
    Er will keine Antwort geben, weil diese nicht mit den Lehren unseres Herrn übereinstimmen. Was lernen wir daraus? Ein schlechter Papst kann sein, ein falscher Prophet muss sein, lt. Heiliger Schrift. Wenn jemand Luther in den Vatikan lässt, welches Geistes Kind ist er dann? Die RKK hat in den letzten beiden Jahren nur Tiefschläge einstecken müssen und auch die Gäubigen, welche an die Worte Jesu glauben. Wenn dies der falsche Prophet ist und mit der Zunge eines Drachen spricht, dann macht alles Sinn was er tut, nicht tut, sagt und nicht sagt, verwirrend und irreführend. Von der Offenbarung des Johannes über Fatima, Garabandal, und das Buch der Wahrheit haben die Ereignisse alles bestätigt.

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    • Osterglocke sagt:

      Jesus sagt, daß die Ehe unauflöslich ist und daran will und kann auch kein Papst etwas ändern.

      Aber Jesus setzt sich auch gemeinsam mit Sündern an den Tisch.

      Jesus will, daß der Sünder fortan nicht mehr sündigt.

      Ob und wann Jesus Menschen den Zutritt zum Tisch des Herrn verweigert, ist alleine Jesus Sache. Nur Jesus ist der Richter.

      Wenn wir einen Menschen exkommunizieren, dann richten wir ihn ja.

      Ist der Brief von lauter deutschen Kardinäle geschrieben worden oder von verschiedenen Erdteilen der Welt?

      Die Antwort des Papstes muß an die ganze Welt gerichtet werden und das finde ich ganz schön schwer.

      Mit Sicherheit hat Papst Franziskus nicht vor entgegen dem Sinn von Jesus Christus zu handeln.

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      • Andreas sagt:

        @Osterglocke, schauen Sie, wenn es kein Problem gibt, hätte Franziskus ihnen ja kurz und knapp antworten können und niemand hätte es erfahren. Also nochmals, wenn es die Lehre Jesu ist, bitte eine klare Antwort und diese bleibt er schuldig und stiftet nur Verwirrung oder was glauben Sie, warum wir hier schreien? Das ist die Realität. Urteilen kann nur der Herr, aber der Papst ist in erster Linie Verteidiger des Glaubens, wenn er es nicht tut, wer dann? Er muss Klartext sprechen in Liebe und in der Weisheit des Heiligen Geistes, wenn er von ihm erfüllt ist, kann es nicht so schwer sein. Wenn Franziskus in seinen berüchtigten Flugzeuginterviews eine schnelle und sehr direkte Art hat, und jedem unverhohlen seine Meinung kundtut, denke ich, dass dies ein strategisches Scharmützel ist und seine Macht beweist, indem er gar nichts sagt und nichts passiert…. . Wenn wir unseren Glauben behalten wollen, dann müssen wir Gott an die erste Stelle setzten.

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      • Ester sagt:

        Na dann exkommunizieren wir als allererstes den Apostel Paulus, der eindringlich schreibt:
        „Wer den Leib des Herrn unwürdig isst und trinkt, der isst und trinkt sich das Gericht!“
        Man könnte natürlich sich hinstellen und sagen: Nun ist ja eh egal, wir lassen alle zu, den einen gereicht es zum Heil, den anderen setzt es auf ihre eh schon vorhandenen Sünden noch die Krone auf. Who cares? Gott wird es schon richten!
        Nur wo bleibt denn dann die Barmherzigkeit gegenüber dem Bruder?
        Davon abgesehen besteht ein himmelweiter Unterschied zwischen den sogenannten Sündermählern Jesu und dem eucharistischen Mahl am ersten Gründonnerstag.
        Vor letzterem folgte zuerst die rituelle Reinigung der Juden, mit zusätzlicher Fußwaschung durch Jesus, der betont, dass man rein sein müsse.
        Und was soll das mit der Antwort des Papstes, die an die ganze Welt gerichtet sein muss, bislang hat gerade Franziskus überhaupt keine Schwierigkeiten damit, ganz persönliche Antworten an ganz konkrete Leute zu richten.
        Und die Welt kann ja grad machen, was sie will, der Papst hat nur die Lehre zu hüten!

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      • Osterglocke sagt:

        Ja, wir sollten mehr auf Jesus hören.

        Wen hat Jesus denn fortgeschickt?

        Mit wem wollte Jesus nicht das Brot teilen?

        Wie streng ist Jesus im Umgang mit Sündern?

        Ein Engelchen hat im Zustand des Vollsuffes
        weniger Anspruch auf den Leib Christi wie ein nüchternes Bengelchen.

        Dies ist meine persönliche Meinung.

        Die Kardinäle warten auf Antwort, daß schmerzt sicher sehr.

        Mal schauen, wieviele Briefe unbeantwortet auf den Kardinalstischen liegen bzw. es gar nicht dorthin gepackt haben.

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      • Ester sagt:

        @ osterglocke sie verwechseln die Kategorien, Die Sündermähler sind n i c h t Vorbild der Eucharistie. Sie sind Vorbild des caritativen Tuns der Kirche.
        Auch die wundersame Brotvermehrung ist n i c h t Vorbild der Eucharistie, das muss man sich klar machen.
        Und Jesus ist im Umgang mit den Sündern sehr, sehr streng, lesen Sie das doch einfach mal nach, er verlangt Reue,. Umkehr und den Vorsatz nie mehr zu sündigen.
        Und er verlangt dass man einsieht, dass einem in seinem Elend recht geschieht, das wird oft und oft vergessen.
        ZU den Sündern, die genau das nicht einsehen, nämlich den Pharisäeren ist Jesus geradezu unfreundlich!

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    • Osterglocke sagt:

      Hallo Ester,

      Pharisäer sind doch diejenigen, die den Wortlaut der Gesetze genau kennen, aber den Sinn nicht verstehen.

      Jesus ist doch Gerechtigkeit und die Liebe zu ihm wichtiger als die einzelnen Worte.

      Im Vergleich zu Jesus fühle ich mich so hilflos.

      Es ist eigentlich Jesus Angelegenheit, zu entscheiden, wer die Kommunion empfangen darf und wer nicht.

      Wir beten doch : „wir sind nicht würdig, daß Du eingehst unter unserem Dach, aber sprich nur ein Wort, dann wird unsere Seele gesund“

      Sagt mal, geht ihr zu Eurem Priester vor der Kommunion und sagt ihm, wer die Kommunion nicht verdient hat aus bestimmten Gründen?

      Ich stelle mir halt mal die kleine Hostie als den wirklichen leiblichen Jesus vor (das erfordert schon Fantasie ) und dann kann ich doch nicht Jesus verbieten, zu einem Menschen zu gehen.

      Ich denke, der Leib Christi ist nicht nur ein Stück Brot, sondern es ist Jesus Christus selbst.

      Ein Priester hat mir mal gesagt, dass bei der Eucharistie nicht nur das Brot gewandelt wird sondern auch der ganze Mensch zum Besseren gewandelt werden soll.

      Jesus sollte meines Erachtens zu allerersten zu denjenigen gehen, die am verbesserungswürdigsten sind.

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      • Ester sagt:

        also ja klar haben Sie recht, nun aber das große aber, um es salopp auszudrücken, Jesus hat sich mit den Pharisäern ja deshalb so beständig auseinandergesetzt, weil sie sozusagen knapp daneben waren, und diejenigen, die am ehesten den Messias hätten erkennen müssen, weil sie ihn, im Gegensatz zu den Sadduzären (religiöse Führer, Sanghedrin, Römerfreunde und ganz wichtig, sozusagen religiöse Atheisten, weil mit dem Tod alles aus, die, die Christus ans Kreuz gebracht haben) überhaupt noch erwartet haben.
        Die Eucharistie ist kein magisches Gesundungsmittel für Leib und Seele, die man den Leuten nur irgendwie einflößen muss, damit sie sich bessern.
        Wäre dem so, so wäre in der Vergangenheit bestimmt schon jemand darauf gekommen, dass man die Eucharistie als Besserungsmittel den Ketzern, den Christenverfolgern, den im jeweiligen historischen Kontext eben Bösen nur einflößen müsse, damit die gut werden.
        Genau das Gegenteil ist der Fall, man hat, gerade in Zeiten der Verfolgung, eine sogenannte Arkandisziplin (das was die Eucharistie ist, das darf man nicht sagen, nicht drüber reden, niemandem erzählen) aufgebaut und gerade in der Ostkirche kündet die Ikonostase (das ist die Wand, die den Raum, in dem der Priester die Wandlung vollzieht, von den Gläubigen abschirmt) noch davon.
        Auch gibt es im orthodoxen Ritus eine Formel, wo die Gemeinde feierlich verspricht „Nie werde ich das Geheimnis [die Eucharistie] den Feinden verraten!“.

        Die Eucharistie macht überhaupt nichts, wenn man so will, aber der, der sie empfängt, für den wird der Schleier von Raum und Zeit beiseite gezogen und er tritt hin zum Berg Golgotha und da kommt nun alles drauf an, auf der Seite des „guten“ Schächers zu hängen und deshalb gibt es, im allerletzten diese Zugangsbeschränkungen, weil es doch zynisch wäre, zu sagen „Hey egal, dann verdammt ihr euch halt!“

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      • Osterglocke sagt:

        Hallo Ester,

        Ich muß gestehen, nicht so ein Jesus – Fachmann zu sein wie Du.

        Wahrscheinlich habe ich mir mein persönliches Jesus – Bild geschaffen.

        Also, da ist das Geheimnis des Glaubens noch nicht gelüftet ☺

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    • Osterglocke sagt:

      Jetzt habe ich nochmal alles Mögliche bezüglich Jesus, die Ehe und das Ehebrecher gelesen.

      Gott will keine Ehescheidung. Ehebruch ist eine Sünde.

      Das ist ja klar formuliert.

      Zur Ehebrecherin sagt Jesus: Ich verurteile Dich nicht, gehe hin und sündige nicht mehr.

      Das ist ja das Besondere an Jesus.

      Gerade wegen dieser bedingungslosen Liebe von Jesus zu der Ehebrecherin, wird diese Frau niemals mehr die Ehe gebrochen haben.

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      • ester sagt:

        liebe Osterglocke, es tut mir leid, Sie frustrieren zu müssen, aber Jesus liebt jeden Menschen genauso bedingungslos, wie er diese Frau geliebt hat und das hat all die vielen Menschen noch nie daran gehindert, schlimm zu sündigen.
        Es gibt dafür sogar ein Fachwort, das mysterium iniquitatis (das Geheimnis des Bösen), dass wir nicht aufdröseln können, aber das findet sich schon auf den ersten Seiten der Bibel, im Paradies.
        Wir müssen uns dabei vergegenwärtigen, dass Adam und Eva ganz rein, das heißt, genauso wie Maria ohne Erbsünde geschaffen wurden, und im Gegensatz zu Maria täglich wirklichen, realen Umgang (also nicht nur im Gebet) mit Gott höchstpersönlich hatten.
        Und all das hat sie nicht daran gehindert, den berühmten Apfel zu essen.
        Und genau weil es mit den Menschen nun mal so ist, wie es ist, deshalb braucht es ja die klaren Anweisungen, und genau deshalb ist das gegenwärtige Pontifikat, dass nur nett sein will, ja auch so verwirrend.

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  2. "GsJC" sagt:

    „Man denke sich seinen Teil!“

    Papst rief bei 19-Jährigem an, der ihm Brief schrieb …

    http://www.kath.net/news/42524

    Wenn Papst Franziskus Sie anruft…

    http://kath.net/news/42431

    MfG

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    • Wolfi sagt:

      Ja, ja, die Call Center schießen wie Pilze aus dem Boden, wie eben die WAHRSAGER auch. Wenn Papst Franziskus alle persönlich anrufen würde, da wären die Leitungen im Vatikan schon durchgequalmt und überhaupt, wenn er schon Kardinälen droht, dann ist es auch kein Typ, der Kritik annimmt. Man spielt hier wieder mit der Naivität und Gutgläubigkeit der Menschen, die Gottes Nähe suchen. Papst Franziskus wird sich sicher nicht zum proletarischen Gespräch erniedrigen wie beim Stammtisch-Geplauder, denn er besteht ausdrücklich auf seiner Rolle als Oberhaupt.

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  3. Bernhard sagt:

    Kardinalswürde war offensichtlich eine Falschmeldung. Nachzulesen unter anderem hier:
    http://www.kath.net/news/57654

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    • "GsJC" sagt:

      „Die Sorte Päpste!“

      Gut – davon ausgehend, dass das jetzt so richtig auf „kath.net“ wiedergegeben wurde!

      Da klingt Überheblichkeit durch, wenn dort steht, dass der Papst nicht zu jener „Sorte Päpste“ aus anderen Zeiten gehören würde. Zu welcher „Sorte“ gehört dann der Papst dieser Zeit?

      Zur Sorte derer, die unfähig sind, auf einen überaus berechtigten Brief zu antworten? Zur Sorte derer, die überall ihren päpstlichen Senf zugeben, wenn es aber wirklich und im Interesse des Gottesvolkes darauf ankommt, sich in vornehmes (?) Schweigen hüllen?

      Ob man Verstorbene überhaupt in diesem negativen Sinn heranziehen und gebrauchen sollte? Oder war dem Kreis um den Papst klar, wie diese „Sorte Päpste“ auf einen ähnlichen Brief reagiert hätten?

      Da zeigt sich, wenn dem aktuellen Nachfolger Petri schon die Sorgen von Purpurträgern am päpstlichen Popo vorbeigehen, was mögen ihn erst die Sorgen des einfachen Gottesvolkes interessieren, das sich noch bemüht, katholisch zu sein?

      Warum wird diese Möglichkeit von Pinto dann überhaupt erwähnt, wenn nicht bestimmte Gedankenspiele in Richtung „Verlust der Kardinalswürde“ stattgefunden haben.

      Die Bemerkung, dass der Papst keine „weitergehenden Maßnahmen ergreifen werde“, ist entlarvend und steht für mich dafür, dass es ordentlich gekracht hat und diese Möglichkeit angedacht wurde, da es sonst von Pinto keinen Grund gab, diese Möglichkeit zu erwähnen.

      Was dürfen wir einfachen Laien aus diesem Vorgang schließen?

      Papst Franziskus ist so lieb, dass er, obwohl er es könnte, den bösen Kardinälen ihre Kardinalswürde belässt und nicht wie einige seiner Vorgänger auf den unglaublichen Brief reagiert, die abfällig als „die Sorte Päpste“ bezeichnet werden.

      Für mich wurde da mit wenig bedacht von Seiten derer reagiert, die ein wenig mehr Vitamine in der Birne haben müssten und jetzt ist das Fass aufgemacht.

      MfG

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      • Bernhard sagt:

        Ich weiß nicht, gegen wen sich Ihre Aufregung richtet, gegen den Papst (bzw. Bischof Pinto) oder gegen mich als belehrungsbedürftigen Überbringer der Nachricht.

        Ich glaube auch, dass Papst Franziskus nicht der lässig-lächelnde und tolerante ältere Herr ist, als der er oft gesehen wird (und vielleicht auch selbst gesehen werden will?).

        Und es ist leider bezeichnend, dass er auf den Brief nicht geantwortet hat (ob es klug von den Kardinälen war, an die Öffentlichkeit zu gehen, steht trotzdem auf einem anderen Blatt).

        Dennoch muss ganz klar gesagt werden: Der Vatikan hat den Kardinälen eben NICHT mit Repressalien gedroht. Dies zeigt, dass man bei ungeheuerlich erscheinenden Nachrichten erst einmal abwarten und am besten für ein paar Tage die Füße still halten sollte. Oft stecken Falschmeldungen oder Missverständnisse bzw. Übersetzungsfehler dahinter.

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      • Guten Tag,
        rein grundsätzlich sei erwähnt: Jene Meldung über die Pinto-Drohung war nicht nur in diversen katholischen Blogs zu lesen, sondern wurde auf „Radio Vatikan“ und auf „katholisch.de“ (amtliches Portal der Deutschen Bischofskonferenz) gemeldet. Näheres könne Sie im „Kreuzknappen“ nachlesen.
        Zudem war es auch in der „neuen Fassung“ ein unfreundlicher Wink mit dem Zaunpfahl, also eine indirekte Drohung, wie GsJC zutreffend schreibt.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • "GsJC" sagt:

        @Bernhard

        „Ich weiß nicht, gegen wen sich Ihre Aufregung richtet, …“

        Meine nicht vorhandene Aufregung richtet sich doch nicht gegen Sie.
        Meinen Sie etwa, dass einen alten Soldaten so ein kleines betriebsinternes Scharmützel, welches jetzt nach außen gedrungen ist, aufregen kann?

        Von daher tut es mir leid, wenn Sie sich persönlich angesprochen gefühlt haben sollten. Das war nicht meine Absicht.

        Ich bezog mich auf die von Ihnen im Link vorgestellte Nachricht – viel mehr war Ihrem Kommentar auch nicht zu entnehmen.
        Diese verlinkte Nachricht darf ich aber etwas anders als Sie deuten. Mehr war nicht.

        Aber selbst dann, wenn der Vatikan den vier Kardinälen nicht direkt gedroht hat, ist meines Erachtens die Andeutung eines entsprechenden disziplinarischen Instrumentariums, welches in grauer Vorzeit von einer bestimmten „Sorte Päpste“ in Anwendung gekommen sein soll, schon eine Drohung.
        Bei der Vorgeschichte ist das eine ziemliche Frechheit gegenüber besorgten Kardinälen, die auch in meinem Sinn gehandelt haben und denen ich für ihren schriftlichen Einsatz dankbar bin.
        Die Ignoranz, mit der auf dieses schriftlichen Anliegen von der anderen Seite regiert bzw. nicht reagiert wurde – lässt mehr als nur tief blicken

        Wenn die Kardinäle es wider besseres Wissen kommentarlos hingenommen hätten, hätten Sie verantwortungslos gehandelt und sich mitschuldig an der Verwirrung gemacht, die „AL“ nicht nur unter Purpurträgern hervorgerufen hat.

        MfG

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    • ulrike_heil@freenet.de sagt:

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Amoris_laetitia

      Verstehe ich es richtig.

      Papst Franziskus hat o.g. 300 seitiges Buch geschrieben.

      Die Kardinäle haben das Buch gründlich und in aller Ruhe komplett gelesen😅 und nun gehen die Kardinäle davon aus, daß wir („Gläubigen“ ) uns speziell beim Thema Eucharistie verunsichert fühlen.

      Die Eucharistie ist nicht die Belohnung für die Vollkommenen, sondern dient gerade auch als Heilsnahrung für die Schwachen.👍👍👍

      Selbst wenn ich nur mal den Inhalt des o.g. Buches bei Wikipedia überfliege, steht da nichts Neues drin (in meinen Augen)

      Meines Erachtens würde niemand den Leib Christi bekommen, wenn Jesus anfangen würde solche Grenzen zu ziehen.

      Im Enddeffekt ist es wie in einem Chor. Wenn einzelne Sänger meinen, sie seien besser als andere und erwarten vom Dirigent „schwächere Sänger“ zu entlassen und der Dirigent sagt dann „wenn ich anfange Grenzen zu setzen, wo bist DU dann? “

      Das IST ein Gleichnis aus dem Alltag😂

      Der Papst bekommt täglich wäschekorbweise Post ✉✉✉ da kann auch mal einer untergehen.

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      • Ester sagt:

        Eben Sie dient als Heilsnahrung für die Schwachen, aber nicht als Heilmittel der Erkrankten.
        Ein Beispiel: wenn Sie Sport machen, tragen Sie bisweilen irgendwelche Schutzkleidung, die auch helfen soll, Unfälle zu vermeiden, wenn Sie sich aber schon die Knochen gebrochen haben, ist es unverantwortlich, Ihnen Schutzkleidung zu geben, zu sagen: „Ziehen Sie die an, und rennen Sie weiter!“
        Und lesen Sie mal die Schrift, Sie werden in Ohnmacht fallen, was für enge Grenzen Jesus selber gesetzt hat.
        Ich sage nur die törichten Jungfrauen, den Mann, der genötigt (wortwörtliche Übersetzung) wurde, zum Hochzeitsmahl zu kommen, aber das bereitstehende Gewand nicht angezogen hat z.B.

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      • zeitschnur sagt:

        Ihre vielen Emoticons sind ein klarer Hinweis auf die Irrationalität des Postings.
        Es hat außer Kasper & Co nie einer behauptet, dass Sakramente „Belohnungen“ fürs Nettsein sind.
        Alleine diese hochgradig dämliche Formulierung tut jedem, der ein wenig nüchtern und rational und dabei auch noch intelligent nachdenkt, weh.

        Sakramente sind reale, verbindliche Heilszeichen der objektiven Gegenwart Christi.
        Die Ehe ist ein solches – sie stellt die unverbrüchliche Treue zwischen Gott und Kirche dar.

        Und nun ein kleines Adventsrätsel für Sie:
        Was bedeutet das nun für das Sakrament der Ehe, für den Mann und die Frau, sofern sie sich gegenseitig dieses Sakrament gespendet haben?
        Und wie – das ist das zweite Adventsrätsel – kann ein Paar, das diese Ausspendung des Sakraments nachträglich für nichtig erklärt (und damit auch die versprochene Gegenwart Jesu in ihrer Ehe!) durch eine Wiederheirat, während der entlassene Partner irgendwo weitermacht, vielleicht selbst untreu wird, auf diese Weise noch diese unverbrüchliche Treue zwischen Gott und Kirche ausdrücken?

        Ich sage Ihnen was:
        So wird die Willkür des Satans ausgedrückt, der nimmt und fortschmeißt, der selbst nur das Seine sucht und nicht das des anderen und unter „Gutsein“ versteht, dass vor allem immer erst mal er selbst seinen Impulsen nachgibt, nichts durchsteht und nichts mit aller Kraft ertragen und gestalten will. Ehen können auch wieder heilen – warum sieht niemand, dass dass der einzige vernünftige Weg wäre: in Christus kann es keine Feindschaft geben. Gibt es sie doch, ist hier nicht Christus am Werk, sondern der Satan. Und wer dem Satan soviel Raum gibt, der kann sich nicht mit Christus in der Eucharistie vereinen.

        Ich habe gerade eine kleine Schülerin, vielleicht 7 oder 8, deren Eltern sich getrennt haben. Sie hat zwei kleinere Schwestern… Es ist unerträglich, was das für die Kinder heißt. Mir bricht fast das Herz, wenn ich immer wieder von diesem Kind Signale seiner großen Trauer und Verstörung empfange.

        Schallt es nicht in Ihrem Ohr: „Wer eines dieser Kleinen verführt, dem wäre lieber ein Mahlstein um den Hals gehängt worden…“ – ja, das sind Jesus-Worte… Sie sollten anfangen, das NT zu lesen.

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  4. Dorrotee sagt:

    Wieso bekommen diese Kardinäle keine richtige Antwort? Es geht doch nur Ja oder Nein bei dieser Auseinandersetzung.
    Evtl. noch die Ausführungen zur Annulation der Ehe, und über Enthaltsamkeit bei der zweiten Ehe nach Scheidung. (Wobei ich Enthaltsamkeit für nur ganz wenige Paare für möglich halte.)
    Ansonsten kann man nur klare Worte sprechen.

    Ich finde es schade, dass die getrennt lebenden Ehepartner, die an der ersten kirchlich geschlossenen Ehe festhalten und nicht wieder neu heiraten und treu zum Versprechen stehen, kaum wahrgenommen werden. Das sind die wahren Kreuzträger Christi.

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    • Zausel sagt:

      Hallo Dorotee, als ich vor einigen Monaten einen Jubelbrief eines politisch verseuchten Kirchenblattes bekam, weil der Papst die Genderideologie segnet, musste ich erst mal tief Luft holen. Gender heißt, wie wir wissen, körperliche Liebe ohne geistliche Liebe und Verantwortung für den Menschen, wo auch die Kinder leiden. Zu dieser Frage, wie es der Papst meint, haben die Kardinäle sich vergeblich eine Antwort erhofft und werden bedroht. Es kann nicht in Ordnung sein, dass Pfarrer, Priester, Politiker in reinster Polygamie leben, selbst Pädophile sich ausleben ohne Verantwortung für die Menschen neben sich zu übernehmen. Natürlich war es Unrecht von der Kirche, der es damals an Reife fehlte, homosexuelle, Lesben, Wiederverheiratete reinen Herzens für das Bekenntnis zum Glauben und der Verantwortung für den anderen auszugrenzen. Es ist Gott allein, der richtet, ob wir unserer Verantwortung als Schöpfungskinder gerecht werden und nicht der Papst. Eine Antwort, die sich zu Verantwortung der Schöpfungskinder untereinander bekennt, hätte vielen Menschen, die bislang ausgegrenzt waren, geholfen, auch denen, wo die Ehen gescheitert sind. Eine verantwortungslose Amoris Lätitia, die sexuelle Befreiung in jeglicher Verantwortungslosigkeit die Türen öffnet, ist für Christen nicht hinnehmbar und schon gar nicht, wenn es auf dem Rücken der zu Unrecht ausgegrenzten durchgepeitscht wird. Also bleibt den Betroffenen, wozu ich nicht gehöre, nur ein Dialog auf Augenhöhe mit den Kirchenvertretern, unseren Kardinälen, die die christliche Botschaft noch ernst nehmen und auch darin interessiert sind, einen höheren Reifegrad im Glauben zu finden.

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      • Ester sagt:

        gerade die Verantwortung der Kirche gegenüber ihren Kindern verlangt, dass sie, die Kirche klar sagt: geht nicht!
        Es ist billig zu sagen, Gott richtet, die Kirche muss nur lieb haben, weil dann brauch ich sie im Grunde gar nicht.
        Es ist nun mal das Wesen der Sünde, dass sie blind macht, und es ist im Wesen der Sünde begründet, dass der, der sie begeht, sich in allem Recht der Welt fühlt, besonders dann, wenn er sich dran gewöhnt hat.
        Von daher kann die Kirche nicht sagen, ach ist nicht so schlimm, Hauptsache, ihr habt ein reines Herz, weil subjektiv ein reines Herz hat auch der Mafiaboss und der Steuerhinterzieher.
        Das Problem liegt auf einer anderen Ebene, nämlich der, dass der durchschnittliche Christ und sein Hirte sich als guter Mensch, der genau keine Sünde hat, von daher gar nicht erlöst werden muss, weil er es schon ist, als Mensch, der eben genau nicht Objekt der Erlösungstat Christi ist, versteht.
        Und genau da liegt das Problem, im Grunde weiß doch jeder, bei jeder Beerdigung, dass da Blech geredet wird, der, der da im Sarg liegt, eben kein Heiliger ist, sondern Mensch, und ohne die Heilstat Christi genauso verloren wie die Umstehenden. Aber „die Kirche“ sagt in Gestalt derjenigen, die die Beerdigung vornehmen, es ja anders! nun denn, von daher ist es in der Tat nicht nachzuvollziehen, warum die Leute, die Sie oben erwähnen, ausgeschlossen werden.
        Will hießen, man hat sich in der ganzen Diskussion brutal verrannt, weil man sich selber nicht mehr im Focus hat, sondern (ich karikiere) dem Mammon dient, diesem Mammon, Kinder, Mann und die pflegebedürftige Oma opfert, und sich gleichzeitig doch keiner Schuld bewusst ist, weil machen ja alle so heutzutage, geht doch nicht, ja früher alles böse…..
        Und mit diesen Kriterien können die Gebote Gottes nun wirklich nicht begründet werden, wobei man hier auch sich klar machen muss, dass die Gebote Gottes offenbart werden mussten, laut Paulus erkennt man von selber allerhöchstens den Schöpfer der Welt!
        Da sie, die Gebote, aber offenbarte werden mussten, kann man sie nicht von selber erkennen, deshalb müssen sie verkündet werden!
        Man muss den umgedrehten Weg gehen, sich um die eigenen Sünden bekümmern, sich selber im Licht der Sakramente und der Schrift betrachten und um Besserung bemühen.
        Aber auch hier gilt wieder, zur Kirche gehören auch die Kleinen und Armen im Geiste, die Schwachen und Anfälligen, und genau die vergisst man, wenn man sagt „Ach eh egal, Hauptsache, ein reines Herz!“, weil es Aufgabe der Kirche ist, dass ihre Kinder sich ein reines Herz erwerben zu können, von selber hat es keiner!

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  5. Anonymous sagt:

    Vielleicht dämmert es langsam, wer der „Hl. Vater“ in Wirklichkeit ist….

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    • "GsJC" sagt:

      Nu mal nicht so geheimnisvoll.

      Wenn Sie mehr wissen, dann raus damit.

      Und wenn Sie die „Wirklichkeit“ nicht sachlich begründen können, dann einfach nur den … halten!

      Aber von „Mitläufern der Restarmee“ kam zur Sache noch nie viel.

      MfG

      Die „Warnung“ kommt bestimmt bald. 🙂

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      • Anonymous sagt:

        Sicher kommt die Warnung bald und F. ist d e r falsche Prophet. Was sonst? Die Botschaften beweisen es immer mehr! Danke an das BdW!

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    • "GsJC" sagt:

      @ Anonymous „Fr. G.“ schrieb erwartungsvoll:

      „Sicher kommt die Warnung bald ….“

      ——————–

      Für das Jahr 2017 kann ich „Ent-Warnung“ geben. Vertrauen Sie mir und hören auf mein Wort.

      Gerne dürfen Sie mich am 31. Dezember 2017 an diesen Kommentar erinnern.

      MfG

      P.S.

      Diese Privatoffenbarung war kostenlos und darf unter Quellenangabe verbreitet werden 🙂

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  6. Anonymous sagt:

    Jesus ist ja nur mal kurz weggegangen☺

    Der Bräutigam ist mal kurz weg, damit wir die Hochzeit vorbereiten.

    Sind wir soweit?

    Ich glaube nicht.

    Wo ist unsere Einheit?

    Wo ist die Fröhlichkeit?

    Wo ist der Frieden?

    Selig sind die, die zum Hochzeitsmahl des Herrn geladen sind.

    Ich wünsche mir, dass wir möglichst viele zum Hochzeitsfest von Jesus einladen.

    Es soll ja ein fröhliches Fest werden.

    Papst Franziskus ist ein Mensch wie Du und ich. Er hat Stärken und Schwächen wie jeder.

    Gott hat immer schon Menschen erwählt, die auch Schwächen hatten.

    Petrus hat ihn verleugnet und trotzdem wurde er Papst.

    Die Anhänger von Jesus sollten sich vereinen. Die Gemeinschaft muß stark sein.

    Jeder von uns hat eine ganz gewisse Verantwortung bei der Vorbereitung auf die Wiederkunft von Jesus.

    Angenommen Ihr sitzt neben Jesus am Tisch, wollt Ihr ihm dann erzählen, wie schlecht seine Vertreter usw. sind?

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    • zeitschnur sagt:

      Nicht wir bereiten die Hochzeit vor, sondern er.
      Wir schmücken uns allerdings für die Hochzeit selbst – und das ist unser Problem.
      In einem Gleichnis wirft der Bräutigam einen Mann hinaus, der kein Festkleid anhat und nicht weiß, warum er keines anhat.
      Das ist unser Part – das und nur das, „Christus anzuziehen“.

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    • Ester sagt:

      ja genau das ist doch der Knackpunkt, wenn Jesus wirklich mein Freund ist, dann kann ich ihm genau das erzählen. Wo ist denn das Problem?
      Und noch was, warum müssen wir alle einig sein?
      Richtig, weil Christus es will!
      Aber und das ist interessant, er sagt nicht: Seid einig!
      Sondern bittet den Vater darum, und noch was, die Einigkeit zwischen Vater und Sohn zeigt sich genau daran, dass der Sohn untergeht, verliert, scheitert.
      Von daher ist das, was geschieht, überhaupt nicht schlimm, sondern Christusnachfolge der Kirche, und ich denke mal, die Kirche wird genauso wie Christus auferstehen, aber erst dann, wenn sie komplett gescheitert sein wird.
      Diese Leute, die nach der Zustimmung der Welt gieren, indem sie versuchen, die Verhaltensweisen der Welt, die reine Luxusprobleme sind, sozusagen zu taufen, die sehen das wohl auch, aber wollen es verhindern.
      Damit gleichen diese Leute und der derzeitige Papst in der Tat dem Petrus und zwar dem Petrus, der bei der Ankündigung des Leidens Christi sagt „Das darf nicht geschehen!“
      Um es zusammenzufassen, man muss die Schrift komplett präsent haben, nicht nur einzelne Teile, dann bekommt alles einen tieferen Sinn, aber auch das Kreuz, das wir alle, egal wie fromm wir sind, nicht mögen, bekommt wieder Konturen.
      Christentum ist die Religion der Abgehängten, genau das wollen wir nicht wahrhaben, weil wir gerne uns, weil es so in unserer Kultur ist, uns um die Abgehängten kümmern, aber nicht selber dazu gehören wollen.

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  7. Erzengel sagt:

    Sind denn jetzt alle durchgeknallt ? Da kann man nur noch hoffen und beten, daß der Herr, unser Gott, bald wiederkommen möge. Von diesem Wirrwarr hier unten kriegt man Bauchweh und Alpträume.
    Der Vatikan sollte sich mal um diverse Hirten kümmern, die dem Christentum mit dem Umkrempeln und Verschönern der Lehre Christi schwere Schäden zufügen, weil sie lieber den plärrenden Massen des Mainstreams gerecht werden wollen, anstatt unserem Heiland.
    Soll doch der Blitz reinfahren bei diesen Verrätern ! Was sind denn das für Hirten ? Möchte nicht wissen, was der Herr am Ende der Zeit mit denen macht….

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  8. Alfred A. Jarke sagt:

    Ich bin nach wie vor der Meinung, dass die vier Kardinäle ihre Bedenken und Sorgen zuerst hätten intern vortragen sollen und nicht damit gleich an die Öffentlichkeit gehen. Deren Schritt trägt nun zur allgemeinen Verunsicherung der gläubigen Christen bei. Was sollen sie denken? Sollen sie nun den Papst auch so kritisieren wie diese vier Kardinäle?
    Auch die Formulierungen von Herrn Dr. David Berger sind m.E. zu scharf.
    Da möchte ich doch um mehr Respekt und Anstand bitten.

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    • Guten Tag,
      die vier Kardinäle haben ihren sommerlichen Brief an den Papst erst veröffentlicht, nachdem dieser monatelang nicht geantwortet hat. Das war also auch methodisch völlig berechtigt, inhaltlich sowieso.
      Näheres hier vom Kirchenrecht her beurteilt: http://www.kathnews.de/kann-der-deken-der-rota-die-kardinalwuerde-entziehen
      Respekt und Anstand sollte der Papst mal gegenüber den vier Kardinälen praktizieren!
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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    • Ketzer sagt:

      Wenn ich mir heute schon Luthers Thesen reingezogen habe, bin ich fündig geworden, wo dieser übertriebenen Verehrung des Papstes schon als göttliche Person heftig widersprochen wird, wenn er durch sein Fehlverhalten die christliche Lehre in Frage stellt und meint, aus der christlichen Botschaft eine Gehorsams-Unterwerfungsreligion zimmern zu können. These 79 „Zu sagen, das mit dem päpstlichen Wappen ins Auge fallenden….. habe den gleichen Wert wie das Kreuz Christie, ist Blasphemie.“ Ziemlich frech wenn Luther die Göttlichkeit des Papstes in Frage stellt, aber angemessen. These 28 „Fällt die Münze klingelnd in den Kasten, können Gewinn und Habgier zunehmen. Die Fürbitte der Kirche liegt allein in Gottes Ermessen.“ These 5 „Der Papst will und kann nicht Strafen erlassen und kann nicht eine Schuld erlassen (Kirchenrechtssätze) er kann nur erklären und bestätigen sie sei von Gott erlassen.“ Sozusagen darf er sich überhaupt nicht als göttlicher Richter aufspielen, wie Papst Franziskus das gleich mit Strafen für die Bischöfe tut. Die Bischöfe haben sich nicht über den Papst erhoben, sondern ihn um Rat gefragt. Ein guter Papst würde auch nicht so handeln, sondern sich mit dieser kritischen Meinung auseinandersetzen, um ihnen zu erklären, warum sie richtig oder falsch liegen. Auch einem Papst ist es nicht erlaubt, das christliche Weltbild Gottes über sein eigenes zu stellen. Ich möchte bei dem Papst Franziskus doch mehr um Respekt vor Jesus Christus und Gott bitten.

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    • zeitschnur sagt:

      Wenn diese Kardinäle – wie im übrigen es jedem Gläubigen laut Kirchenrecht ja zustünde – schwerste Bedenken an der Rechtgläubigkeit eines päpstlichen Schriebens oder Handelns haben, sind sie verpflichtet, dies zunächst unter vier Augen, wie es das NT sagt, dann öffentlich dagegen Einspruch einzulegen.

      Wenn Sie gerne mit dem Papst in die Hölle fahren wollen, ist das Ihre private Überzeugung. Aber wer wirklich gläubig ist, kann nicht anders, als um Christi willen und der vielen Gläubigen, die durch diesen Papst und die falschen Hirten verführt werden zu einem Verharren in der Sünde, willen – immerhin gibt es ein ewige Seligkeit zu verlieren.

      Ich weiß, dass Ihre reaktion bereits selbst auf der Verführung beruht, die das Vaticanum I diskutiert und klammheimlich eben doch eingeführt hat, quasi unter dem Deckmantel einer gerade noch so rechtgläubigen Formulierung. Und auch damals hat man Zweifler mundtot gemacht.

      Aber dennoch – ein Papst ist der Nachfolger Petri, und was Petrus für ein erbärmlicher Schwächling sein konnte, das weiß jeder, der die Evangelien kennt.
      Und: der Papst IST KEIN KALIF und KEIN Superprophet!

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  9. Dornröschen sagt:

    Da verwundert es doch um so mehr, dass man im Bestreben zur Welteinheitskirche so tut, als wäre man mit den Lutheranern ein Herz und eine Seele, ist da wohl eher geheuchelt. Luther blieb in seinem Herzen immer gläubiger Christ der katholischen Kirche, aber er prangerte rigoros das Unrecht, welches Kirchenfürsten über das Volk verübten, an. Natürlich hat er sich gegen die Willkür des Klerus gewehrt und der Protestantismus ist ja erst nach ihm entstanden. These 75 von 95: „Zu sagen das mit dem päpstlichen Wappen ins Auge fallenden aufgerichteten Kreuzes habe den gleichen Wert wie das Kreuz Christie, ist Blasphemie.“ Luther hat zwar den Aufgabenbereich des Papstes gewürdigt, These 53: „Feinde Christi und des Papstes sind diejenigen, die androhen, wegen der Ablasspredigten habe das Wort Gottes und anderen Kirchen zu schweigen“, aber auch die göttliche Macht des Papstes in Frage gestellt in These 5 „Der Papst will und kann nicht Strafen erlassen“, sozusagen auch die Einschränkung der Befugnisse des Papstes als irdischer Vertreter Gottes, beziehungsweise der göttlichen Lehre in die Schranken gewiesen.
    Ja, es braucht gute Hirten für die irdischen Schafe, aber keine Hirten, die ihre Herde in das Verderben führen und Gott dem Schöpfervater in ihrem Größenwahn Konkurrenz machen wollen, als seien sie niemals sterblich und vor dem jüngsten Gericht Gottes nicht verantwortlich. Luther geht sogar noch so weit, in These 24 anzuklagen „unausweichlich wird deshalb der größte Teil des Volkes betrogen durch jene unterschiedslose und großspurige Zusage erlassener Strafen.“
    Mit der Befürwortung der Gender-Kunterbunt-Vergnügungen in Amoris Laetitia durch den Papst selber, der dafür die heilige Schrift verbiegt, betrügt er die Gläubigen um die aufrichtige Einstellung zu der Liebe unter den Menschen und zu Gott. Dass der gute Franziskus auch noch seinen Kardinälen droht, die Nähe zu Gottes Botschaft suchen und um Dialog bitten, zeigt eigentlich, wie selbstverliebt er entgegen seinem Amtseid und Schwur der christlichen Botschaft zu dienen handelt, im Sinne des Evangeliums und Gottes Wort tätig zu sein.
    Es gibt sicher treffendere Thesen, die Franziskus als eher unwürdigen Papst für eine Christenherde kennzeichnen, aber man kann nicht auf der einen Seite Gottes Gnade und Liebe beschwören, Menschen davon ausgrenzen, die persönliche Ansichten des Papstes nicht teilen, aber dennoch gläubige Christen sind. In These 72 wird Luther sehr direkt „Wer seine Aufmerksamkeit auf die Willkür und Frechheit in den Worten eines Ablasspredigers richtet, der soll gesegnet sein.“ Zu heute übersetzt, wer sich nicht der Meinung der nach globaler Einheitskirche strebenden Kirchenfürsten unterwirft, obwohl diese gegen die christliche Lehre verstößt.

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  10. "GsJC" sagt:

    „Die heftigsten Toleranzprediger sind fast immer die intolerantesten Menschen.“

    ——————–

    So ähnlich dachte ich auch, als ich von diesem Theater las, das sich zu einem unwürdigen Spektakel entwickelt.

    Da scheint jemand seltsam beleidigt zu sein, der ansonsten jedem „Hinz und Kunz“ die Barmherzigkeit, ein nahezu grenzenloses Erbarmen und Verständnis nur so hinterherwirft.

    Seine straßenbahnfahrende Majestät erträgt halt in wirklich wichtigen Auseinandersetzungen keinen Widerspruch.

    Aber egal, wer auf dem Thron sitzt, – meinen Glauben lasse ich mir von niemandem vermiesen.

    MfG

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