Hessen: Protest gegen Gender-Lehrplan und Frühsexualisierung fortsetzen

Mathias von Gersdorff

Die Ankündigung des hessischen CDU-Kultusministers Lorz, den Lehrplan pro „Sexuelle Vielfalt“ nicht zu überarbeiten, der aber zugleich anhand einer „Handreichung“ die Gemüter zu besänftigen versucht, kommt nicht überraschend: 

M. von Gersdorff

M. von Gersdorff

Von vornherein war nämlich klar, dass die Lehrer in irgendeiner Art und Weise instruiert werden mussten, wie sie den neuen Lehrplan im Unterricht umsetzen sollten. Diesen Zweck soll wohl nun die am 2. Dezember angekündigte „Handreichung“ erfüllen – eigentlich eine Banalität.

Eine Überarbeitung des Lehrplanes würde die Grünen, den Koalitionspartner der CDU in Hessen, irritieren. Ministerpräsident Volker Bouffier ist stets bemüht, die schwarz-grüne Koalition in Hessen als ein Musterfall an Harmonie darzustellen und als Modell für den Bund zu preisen.

Zudem gibt es ideologische Gründe: Der jetzige Lehrplan hat die Tür für die Gender-Indoktrination in den Schulen weit aufgemacht und ist eine Einladung an die nächste Landesregierung, Gender und Frühsexualisierung noch mehr zum Kernbestand der schulischen Sexualerziehung zu machen.

CDU-Kultusminister Ralph Alexander Lorz beabsichtigt nicht, seinen umstrittenen Lehrplan für Hessens Schulen zu überarbeiten. Allerdings will er in einer Handreichung auf die Kritikpunkte eingehen. So berichtet IDEA am 3. Dezember 2016.

Seine Absichten verkündete der Kultusminister in einer Informationsveranstaltung der CDU-Fulda am vergangenen 2. Dezember. Laut Presseinformationen wurde der neue „Lehrplan zur Sexualerziehung“ von vielen Teilnehmern massiv kritisiert. Vor dem Kongresszentrum demonstrierte eine Gruppe mit Plakaten gegen den Lorz-Erlass. 
20140501 Demo für Alle Banner WordPress
In Hessen tobt seit diesem Spätsommer eine heftige Debatte aufgrund des neuen CDU-Schulplanes, der verbindlich und fächerübergreifend die Akzeptanz sexueller Vielfalt für Kinder ab sechs Jahren vorsieht. 

Selbst wenn die „Handreichung“ die umstrittensten Punkte (vor allem die Forderung nach Akzeptanz sexueller Vielfalt) etwas entschärfen sollte, gibt es keinen Grund zur Entwarnung: 

Die Lehrer sollten nun vor Ort sehen, wieviel davon überhaupt umsetzbar ist. Im Grunde wird die politische Auseinandersetzung in die Schulen verlagert. Der Kultusminister treibt bewusst eine Politisierung des Schulalltags voran. Im Grunde fordert er von den Eltern, dauerhaft in Alarmbereitschaft sein zu müssen – eine regelrechte Unverschämtheit. Wie intensiv diese Indoktrination am Ende in den Schulen tatsächlich erfolgen würde, hängt von der Bereitschaft der Eltern ab, diese Manipulation hinzunehmen.
Gender-Buch
Kultusminister Lorz hat selbst am 16. November 2016 erklärt, jeder Lehrplan baue auf seinen Vorgänger auf. Jeder Lehrplan tradiert sozusagen die Inhalte des Vorgängers weiter. Der jetzige Lehrplan ist somit eine Einladung an die nächste Landesregierung (nach heutigen Umfragen hätte Rot-Rot-Grün durchaus Aussichten auf Erfolg), Gender noch mehr zum Kernbestand der schulischen Sexualerziehung zu machen. 

Die alarmierenden Aussagen von Ralph Alexander Lorz können deshalb nur eines bedeuten: Der Kampf gegen seinen Gender-Lehrplan muss weitergehen. 

Dieser Kampf muss aber langfristige Ziele verfolgen, denn heute werden die Weichen für die Erziehung in der Zukunft gelegt. Wenn wir heute nicht die Gefahr der Gender-Indoktrination bannen, so werden wir es in einigen Jahren höchstwahrscheinlich mit einem noch stärkeren Gegner zu tun haben.

Bitte beteiligen Sie sich an dieser Protest-Petition der Aktion „Kinder in Gefahr“ an den hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier: http://www.aktion-kig.de/kampagne/petition_hessen_2.html

Unsere Seite in Facebook ist inzwischen ein wichtiges Informationsmedium unserer Aktion geworden: https://www.facebook.com/aktionkig/


Wangen: Ausstellung über Adventskalender

Wangen im Allgäu gehört zum oberschwäbischen Landkreis Ravensburg. Dort werden in der Städtischen Galerie „In der Badstube“ immer wieder Ausstellungen über Kunst, Heimatgeschichte, Religion und Volkskunde veranstaltet. Im Winter stehen meist kulturgeschichtliche Themen im Blick. csm_bild_ausstellung_5097172f0e
Vom 27. November 2016 bis 5. Februar 2017 läuft die Ausstellung „IHR KINDERLEIN KOMMET!- Historische Adventskalender & Europäische Krippen“  aus der Sammlung Esther Gajek und dem Krippenmuseum Oberstadion.
Mit über 80 Adventskalendern aus den 1920er Jahren bis heute und einer Auswahl von Krippen aus Europa stimmt die Ausstellung auf Weihnachten ein.
Griffen Verlage in den Anfängen um 1900 die Idee einer Zählhilfe für die Adventstage auf, entstanden daraus schon bald höchst einfallsreiche „Weihnachtskalender“.
Aus dem Krippenmuseum Oberstadion zeigt die Städtische Galerie erstmals eine Krippenausstellung.
Faszinierend sind die verschiedenen Darstellungen der Heiligen Nacht, wie sie in Italien, Frankreich, Russland, Spanien, der Slowakei, den Niederlanden oder Deutschland gefeiert wird. 

Zudem ist in der Galerie ein über 2 x 3 Meter großer Adventskalender installiert. Vom 1. bis 24. Dezember wird ein Gast ein Türchen öffnen und dahinter eine kleine Überraschung finden.

Quelle und weitere Infos hier: http://www.galerie-wangen.de/


Bad Mergentheim: Ausstellung über Bibel-Illustrationen aus sechs Jahrhunderten

Die Ausstellung „Botschaft im Bild“ im Deutschordens-Museum in Bad Mergentheim (Baden Württemberg) läuft noch bis 6. Januar 2017; sie präsentiert ca. 140 Bibelillustrationen aus rund sechs Jahrhunderten. 

Foto: Evita GründlerDie frühesten Werke sind die detailgenau restaurierten Kupferstiche Martin Schongauers (ca. 1450 – 1492), der in seinen Arbeiten mit einem Bein immer noch im Mittelalter und der Gotik steht.

Die Spannbreite reicht bis hin zu den großen Surrealisten des 20. Jahrhunderts wie Marc Chagall und dessen verträumt poetischen Lithografien zum Alten Testament. Hier wird Chagalls feste Verwurzelung in seinem jüdischen Glauben mit ihren Traditionen und Symbolen deutlich.

Foto: BIBEL-Gemälde der Künstlerin Evita Gründler (Regensburg)

Meisterhaft im Ausdruck sind die Holzschnitte von Gustav Doré. Aus seinem Gesamtwerk wird die Leidensgeschichte Christi gezeigt.

Einen weiteren Höhepunkt bilden die farbigen Radierungen von Salvador Dalí zu Altem und Neuem Testament. Hier wird auf einzigartige Weise die gesamte Spiritualität eines der genialsten Künstler des 20. Jahrhunderts deutlich.

Die Ausstellung zeigt unterschiedliche Stile, graphische Techniken und den kulturellen und historischen Hintergrund der Künstler. Einzig gleich bleibt eine tiefe Frömmigkeit, die jeweils unterschiedlich zum Ausdruck gebracht wird. Die Exponate wurden aus dem Fundus eines süddeutschen Privatsammlers eigens für das Deutschordensmuseum zusammengestellt.

Quelle und weitere Infos hier: http://www.deutschordensmuseum.de/sonderausstellung/


Beatrix von Storch: Volksabstimmung über Eurozone in Italien und Deutschland

Zum Ausgang des italienischen Referendums über eine Verfassungsreform erklärt Beatrix von Storch (siehe Foto), stellv. Vorsitzende der AfD und stellv. Vorsitzende der EFDD-Fraktion im EU-Parlament: Draghi_Demo_2_Beatrix_von_Storch-700x466

“Herzliche Glückwünsche an Beppe Grillo und Gratulation an die Italiener zu ihrem demokratischen Votum. Es ist richtig, dass Beppe Grillo und die 5-Sterne-Bewegung nun ein Referendum über den Ausstieg Italiens aus der Euro-Zone fordern. Italien wird sich im Euro nicht reformieren.

Sein Bankensystem ist marode. Seine Staatsschuld im Verhältnis zum BIP ist höher denn je, die zweithöchste in der Euro-Zone nach Griechenland und in absoluten Zahlen mit mehr als 2,2 Billionen Euro fast genauso hoch wie die deutsche Staatsschuld. Seine Arbeitslosigkeit ist höher als beim Ausscheiden Berlusconis. Der Euro ist für Italien überbewertet und spaltet Europa. Merkels Euro-Politik hat mittlerweile den fünften italienischen Premier auf dem Gewissen.

Wenn Italien nicht aus dem Euro ausscheidet, wird die Euro-Zone die italienischen Schulden gemeinsam übernehmen müssen. Dafür reicht der ESM nicht aus. Deutschland wird dann gezwungen, sich die immensen italienischen Staatsschulden mindestens teilweise aufzubürden, etwa durch Eurobonds.

Deutschland sollte jetzt zudem selbst ein Referendum über den Euro durchführen. Italien ist nicht der letzte ‚failed state‘. Die Bürger müssen souverän und demokratisch entscheiden, ob sich Deutschland zukünftig weiter an der Rettung anderer Staaten wie Italien beteiligen und deren Schulden tragen soll.”

 


Stuttgart: Ausstellung über den jüdischen Schwaben Laemmle, der Hollywood gründete

Mit der weltweit ersten umfassenden Ausstellung über Carl Laemmle feiert das „Haus der Geschichte“ in Stuttgart den 150. Geburtstag der aus Oberschwaben ausgewanderten Hollywood-Legende Carl Laemmle. laemmle-plakat_kv

Sein Aufstieg vom Laufburschen zum erfolgreichsten Filmproduzenten seiner Zeit war der Realität gewordene amerikanische Traum.

Der jüdische Schwabe Laemmle, der am 17. Januar 1867 in Laupheim das Licht der Welt erblickte, gründete die Universal Studios (die größte Filmstadt der Welt), er machte Hollywood zur Traumfabrik und produzierte Filmklassiker wie „Im Westen nichts Neues“, „Dracula“ oder „Die Mumie“.

Während der nationalsozialistischen Diktatur organisierte er die Auswanderung von hunderten verfolgter Juden aus Deutschland in die USA.

Eine beeindruckend inszenierte Schau mit zahlreichen noch nie ausgestellten Original-Objekten aus mehreren Erdteilen.

Quelle (Text/Foto) und weitere Infos hier: http://www.carl-laemmle-ausstellung.de/

 


Gerechtigkeit und Friede küssen sich

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 85 (84),9-10.11-12.13-14.

Ich will hören, was Gott redet:
Frieden verkündet der HERR seinem Volk
und seinen Frommen, den Menschen mit redlichem Herzen.
Sein Heil ist denen nahe, die ihn fürchten.
Seine Herrlichkeit wohne in unserm Land.

Es begegnen einander Huld und Treue;
Gerechtigkeit und Friede küssen sich.
Treue sprosst aus der Erde hervor;
Gerechtigkeit blickt vom Himmel hernieder.

Auch spendet der HERR dann Segen,
und unser Land gibt seinen Ertrag.
Gerechtigkeit geht vor ihm her,
und Heil folgt der Spur seiner Schritte.