Beatrix von Storch: Volksabstimmung über Eurozone in Italien und Deutschland

Zum Ausgang des italienischen Referendums über eine Verfassungsreform erklärt Beatrix von Storch (siehe Foto), stellv. Vorsitzende der AfD und stellv. Vorsitzende der EFDD-Fraktion im EU-Parlament: Draghi_Demo_2_Beatrix_von_Storch-700x466

“Herzliche Glückwünsche an Beppe Grillo und Gratulation an die Italiener zu ihrem demokratischen Votum. Es ist richtig, dass Beppe Grillo und die 5-Sterne-Bewegung nun ein Referendum über den Ausstieg Italiens aus der Euro-Zone fordern. Italien wird sich im Euro nicht reformieren.

Sein Bankensystem ist marode. Seine Staatsschuld im Verhältnis zum BIP ist höher denn je, die zweithöchste in der Euro-Zone nach Griechenland und in absoluten Zahlen mit mehr als 2,2 Billionen Euro fast genauso hoch wie die deutsche Staatsschuld. Seine Arbeitslosigkeit ist höher als beim Ausscheiden Berlusconis. Der Euro ist für Italien überbewertet und spaltet Europa. Merkels Euro-Politik hat mittlerweile den fünften italienischen Premier auf dem Gewissen.

Wenn Italien nicht aus dem Euro ausscheidet, wird die Euro-Zone die italienischen Schulden gemeinsam übernehmen müssen. Dafür reicht der ESM nicht aus. Deutschland wird dann gezwungen, sich die immensen italienischen Staatsschulden mindestens teilweise aufzubürden, etwa durch Eurobonds.

Deutschland sollte jetzt zudem selbst ein Referendum über den Euro durchführen. Italien ist nicht der letzte ‚failed state‘. Die Bürger müssen souverän und demokratisch entscheiden, ob sich Deutschland zukünftig weiter an der Rettung anderer Staaten wie Italien beteiligen und deren Schulden tragen soll.”

 

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2 Kommentare on “Beatrix von Storch: Volksabstimmung über Eurozone in Italien und Deutschland”

  1. preikamettenbuchoasiedl sagt:

    Der Euro ist eigentlich nur noch bedrucktes Papier, die meisten EU-Staaten sind genau so pleite wie die DDR, Tatsache ist, dass diese Leute, welche für die DDR-Pleite verantwortlich waren, jetzt als Politiker in der BRD >> Bundesregierung und Ostdeutschen Landesregierungen wieder aktiv sind, oder sie sind Beamte in den Ministerien.

    Wer die veröffentlichten Daten, was die Schulden vom Bund bzw. der Länder betrifft, glaubt, der ist sehr naiv. Gleiches betrifft die niedrige Arbeitslosigkeit, weil Monat für Monat es Arbeitslose gibt, die länger als ein Jahr arbeitslos waren und HARTZ VI-Empfänger werden und nicht mehr bei den Arbeitslosen mitgezählt werden.

    Dann gibt es noch die Islamistischen Wirtschaftsflüchtlinge, welche nicht zum Arbeiten gekommen sind, sondern wegen HARTZ VI und Kindergeld, welche den Steuerzahler pro Jahr viele Milliarden kosten.

    Die EU und die Regierungen der Mitgliedsstaaten, die Bundesregierung, und die Deutschen Länderregierungen sind noch verlogener wie es die DDR Regierung war.

    Die Wahrheit, die gesamte EU ist Pleite, es geht nur noch um Konkursverschleppung.

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  2. Nero sagt:

    Was wir brauchen, ist eine neue europäische Wirtschaftsunion, die sich mit klugen Köpfen der Ökonomie wieder Lösungen einfallen lässt, und die zerstörten Wirtschaftsmechanismen wieder aufbaut. Wir brauchen keine EU, die wider jeglicher wirtschaftliche Vernunft selbstgefällig auch zum Schaden der Mitglieder ihre eigenen globalen Machtphantasien durchdrücken will und damit das einst starke Europa immer tiefer in den Abgrund zieht.
    Obwohl der afrikanische Kontinent kein so schlechtes Bruttoinlandprodukt aufweist und durchaus seine Flüchtlinge versorgen könnte, lädt die EU alle Flüchtlinge nach Europa ein, obwohl das Bruttoinlandsprodukt immer mehr den Abflug macht und am Ende noch ärmer als der afrikanische Kontinent dastehen könnte.
    Gegen dieses von der EU verordnete Selbstmordkommando werden immer mehr Nationen aufbegehren, nicht nur die Italiener. Die einheimische Bevölkerung läuft teilweise in Lumpen rum, während terrorisierende Afrikaner besonders in Italien Markenklamotten erpressen wollen und ganze Landstriche und Städte terrorisieren. Besonders bemerkenswert ist, dass jetzt vor allem die Grünen schimpfen wie die Rohrspatzen, haben sie etwa Angst, dass der EUGH nach diesem Referendum Volksabstimmungen in allen Mitgliedsländern einfordern könnte, auch in Deutschland, wo man unterschlagen hat, dass die Deutschen sich laut GG der Alliierten nach der Wiedervereinigung eine Verfassung geben sollten? So ist nur die Notfallverfassung das GG geblieben, wo besonders die Grünen ausgiebig schon unter der Ära Schröder für ihre eigenen Interessen daran rumgefeilt haben, ohne sich die Zustimmung des Volkes als „Volksvertreter“ einzuholen, war ja so bequem, dass das Volk seinen Volksvertretern vertraut hat. Der Hintern geht da ganz schön auf Grundeis.

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