Weihnachten und jüdisches Chanukkafest fallen in diesem Jahr zeitlich zusammen

Weihnachten und Chanukka, das jüdische Lichterfest zur Wiedereinweihung des Tempels, fallen in diesem Jahr zeitlich zusammen.

Dazu erklärt der kirchen- und religionspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Franz Josef Jung: Stephan_Lochner_Adoration_of_the_Magi

„Weihnachten und Chanukka sind traditionell Feste des Lichts, die das Dunkel vertreiben und Strahlen der Hoffnung und des Friedens aussenden. Diese Botschaft hat in diesem Jahr angesichts des furchtbaren und menschenverachtenden Anschlags auf den Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche eine besondere Tragweite.

In vielen Teilen der Welt finden wir in diesen Tagen eine angespannte Lage vor. Im syrischen Aleppo sterben viele Menschen im barbarischen Krieg. Im Irak kämpfen die Menschen weiter gegen den IS. Hinsichtlich des Ukraine-Konflikts vermissen wir die Einhaltung des Minster Abkommens durch Russland zur Deeskalation und Befriedung der Lage.

Auf der ganzen Welt werden Menschen aufgrund ihrer Religion bedrängt und verfolgt. Doch es gibt auch Hoffnung: In Kolumbien haben die Regierung und die FARC-Guerilla einen Durchbruch auf dem Weg zum Frieden für ihr Land erreicht.

Die Botschaft des Friedens, der Versöhnung und der Hoffnung, die Weihnachten und Hanukkah über die Welt bringen, ist in diesem Jahr besonders dringend. In unseren Gebeten, Gedanken und Wünschen sind wir in diesem Jahr besonders bei den Menschen, denen dieses Licht versagt bleibt.

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wünscht allen ein gesegnetes und friedliches Weihnachtsfest.“


One Comment on “Weihnachten und jüdisches Chanukkafest fallen in diesem Jahr zeitlich zusammen”

  1. Hat dies auf Des katholischen Kirchfahrters Archangelus unbotmäßige Ansichten – ob gelegen oder ungelegen. rebloggt und kommentierte:
    Politiker-Sprech. Beide Feste werden aufgrund eines des zufälligen terminlichen Zusammentreffens religionsvermischend als „Feste des Lichts“ vereinnahmt, die jeweils „Strahlen der Hoffnung und des Friedens“ aussenden. Geschwind den Bogen zum Weihnachtsmarktanschlag geschlagen und dann ein Stakkato aus Tagesschau-Schlagzeilen und am Schluß ein klebrig-süßer Friedenswunsch. Ach, es weihnachtet!

    Wo Herr Dr. Jung die „gemeinsame Friedensbotschaft“ beider Feste ausgemacht hat, wird nicht mitgeteilt.

    „Chanukka erinnert an die Wiedereinweihung des zweiten jüdischen Tempels in Jerusalem im jüdischen Jahr 3597 (164 v. Chr.) nach dem erfolgreichen Makkabäeraufstand der Juden Judäas gegen hellenisierte Juden und makedonische Seleukiden, wie er im Ersten Buch der Makkabäer, bei Flavius Josephus und im Talmud überliefert ist. Die Makkabäer beendeten die Herrschaft des Seleukidenreiches über Judäa und führten den traditionellen jüdischen Tempeldienst wieder ein. Sie beseitigten den zuvor im jüdischen Tempel aufgestellten Zeus-Altar, den hellenisierte Juden, die JHWH mit Zeus gleichgesetzt und auf griechische Art verehrt hatten, errichtet hatten.“ https://de.wikipedia.org/wiki/Chanukka

    An Weihnachten feiert die Christenheit hingegen die Geburt des Erlösers, der konkret in seiner Person den Frieden und die Hoffnung auf Rettung verkörpert und keine verkitschte „irgendwie Licht im Dunkel und so“-Botschaft. Er selbst verkörpert den neuen Tempel (Joh 2,19).

    Aber dieses Wissen scheint man heute bei einem „christ“demokratischen Politiker nicht mehr voraussetzen können.

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