INSA-Umfrage: Zwei Drittel gegen Kirchensteuereinzug durch den Staat

Das Erfurter INSA-Institut wollte von den Befragten wisssen, ob der Einzug der Kirchensteuer durch den Staat abgeschafft werden soll. Ergebnis: Knapp zwei Drittel (65 %) sprechen sich für eine Abschaffung aus.

Evangelische Kirche in Augsburg Blickt man auf das Alter der Befragten, zeigt sich, dass vor allem die 55- bis 64-Jährigen (73 %) dieser Ansicht zustimmen. Auch die 35- bis 44-Jährigen (67 %) und die über 65-Jährigen (66 %) plädieren deutlich für eine Abschaffung.

16 Prozent der Befragten stimmen gegen eine Abschaffung. Darunter ist der Anteil bei den 25- bis 34-Jährigen mit 19 Prozent und bei den über 65-Jährigen mit 18 Prozent am höchsten.

Interessant ist auch ein Blick auf die Wähler der einzelnen Parteien. Insbesondere die Wähler der AfD (78 %), der Linken (75 %) und der SPD (71 %) sprechen sich dafür aus, dass der Einzug der Kirchensteuer durch den Staat abgeschafft werden soll. Die größte Ablehnung äußern die Befragten der FDP (27 %), der CDU/CSU (26 %) und der Grünen (24 %).   

Hier geht es zum erwähnten INSA-Institut: www.insa-consulere.de


Asylpolitik: CSU-Chef Seehofer besteht auf dem Schengen- und Dublin-Abkommen

Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef Horst Seehofer hat nach dem Anschlag von Berlin gefordert, bei sicherheitspolitischen Fragen in alle Richtungen zu denken: „Es darf keinerlei Tabus geben. Das gilt für den Islamismus, den Linksterrorismus und auch für den Rechtsradikalismus.“ seehofer_interview_01_4ddb78858c

Die CSU bleibe bei ihrer Forderung nach Transitzentren an den Grenzen, erklärte Seehofer in einem Interview der „Welt am Sonntag“:

„Statt alle Asylbewerber ins Land zu lassen, sie in ganz Deutschland zu verteilen, mit der Gefahr, dass sie untertauchen, würde in diesen Zentren alles Notwendige geregelt und entschieden werden. Der unkontrollierte Zugang in unser Land muss verhindert werden.“    

Weiter verlangte der CSU-Chef wirksame Grenzkontrollen auf einer vernünftigen Rechtsgrundlage, wobei er indirekt die Asylpolitik der Kanzlerin kritisierte:

„Jahrelang bestand sie aus dem Schengen- und dem Dublin-Abkommen. Aus unserer Sicht gilt dieses Recht nach wie vor. Es kann nicht sein, dass jemand dieses Regelwerk ohne triftigen Grund außer Kraft setzt und massenhaft hier in Deutschland Asylverfahren durchgeführt werden, für die ein anderes Land in Europa zuständig ist.“

Quelle: http://www.csu.de/aktuell/meldungen/dezember-2016/seehofer-im-interview-mit-welt-am-sonntag/


Berliner Terrorist Amri hatte Christenmord per Video angekündigt

Der Attentäter von Berlin, der Tunesier Anis Amri, hatte in einem Video aus diesem Jahr die Ermordung von Christen angekündigt. Darin sagte laut einem Bericht der „Bild am Sonntag“: foto-dcubillas-www_freimages_com_

„Meine Nachricht an die Christen… Wir werden kommen, um euch Schweine zu schlachten. Ich rufe alle Muslime in der Welt auf: Oh, meine Brüder, zieht in den Jihad auf dem Pfade Gottes und verhelft dieser Religion zum Sieg!“.

Das Video zeigt ihn auf einer Brücke am Berliner Nordhafen. Der 24-Jährige fuhr am 19. Dezember mit einem geraubten Lastwagen in den Weihnachtsmarkt an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Er tötete zwölf Menschen und verletzte 53 – zum Teil schwer.

Quelle: http://www.idea.de/menschenrechte/detail/attentaeter-von-berlin-kuendigte-mord-an-christen-in-einem-video-an-99403.html


Bedeutet Weihnachten für uns „Licht von oben“ oder „Macht von unten“?

Dorothee Sölle und ihre marxistische „Theologie“soelle

Die vor 13 Jahren verstorbene protestantische Theologin Dorothee Sölle war vor allem in den 70er und 80er Jahren in Medien und Öffentlichkeit sehr beliebt, da sie  – weitgehend dem damaligen Zeitgeist entsprechend – ein marxistisch orientiertes „Christentum“ vertrat, das sie vor allem in den von ihr organisierten „Politischen Nachtgebeten“ in Köln propagierte. 

Freilich war ihre Kritik an einem verbürgerlichten, verkitschten und sentimentalen Glauben zum Teil durchaus berechtigt. Auch ihrem Widerspruch gegen jenen evangelischen Fideismus, der vereinfacht gesagt als „Glaube ohne Werke“ verstanden wurde, wird man gerade aus katholischer Sicht grundsätzlich zustimmen können.

Allerdings vertrat Sölle letzten Endes das andere Extrem, eine neue Art der „Werkgerechtigkeit“, freilich im marxistischen Gewand und mit sozialpolitischer Ausrichtung.

Das Christentum wurde von ihr fast völlig entdogmatisiert und auf ein linksgestricktes Mitmenschlichkeits-Pathos reduziert, garniert mit einigen passend erscheinenden Bibelworten.

Befreiung der Welt statt Erlösung des Menschen

Bei Licht betrachtet handelt es sich um einen Pelagianismus „in rot“, um Selbsterlösung durch Weltverbesserung, um „Befreiung“ statt Erlösung.

Dies zeigt sich deutlich in Sölles weihnachtlichen „Betrachtungen“, womit das erste Kapitel in ihrem Buch „Das Recht ein anderer zu werden“ beginnt. Die Autorin staweihnachten-maria-jesuskindnd offenbar nicht nur mit der Kommasetzung auf Kriegsfuß (schon im ersten kleingedruckten Satz auf der Titelseite fehlen zwei Kommas!), was zu verschmerzen wäre, sondern mit dem Fundamenten des christlichen Glaubens, die sie durch ihre sozialistische Brille ersetzte.

So beginnt das Buch unter dem Titel „Macht von unten“ mit den Worten: „Weihnachten ist nicht…so etwas wie „Licht von oben“. Weihnachten ist…Macht von unten. Nicht mehr, nichts Besseres, nichts Höheres.“

Aha. Dann beschwert sich die Verfasserin über angebliche Defizite im christlichen Weihnachtsbewußtsein, die bisweilen sehr konstruiert wirken:

„Vor lauter Stern haben wir uns angewöhnt, den dreckigen Stall zu übersehen, vor lauter Königen die verängstigten Hirten vergessen oder zu idyllischen Schäfern gemacht.“  – Vom ärmlichen Stall und und ebensolchen Hirten ist aber selbst in bürgerlicher Weihnachtstümmelei durchaus die Rede, doch Sölle will die christliche Botschaft auf völlig weltliches Niveau herunterschrauben und findet das wohl besonders revolutionär: „In den Kirchen hört man viel über Lobgesang, aber nichts darüber, wie lange die Wehen bei Maria dauerten und ob sie sehr schrie.“

Frau Theologin hat nichts vom Wesen der Inkarnation (Menschwerdung Gottes in Christus) begriffen, sonst wüßte sie auch, daß sie völlig unangemessen mit dem Geheimnis der jungfräulichen Geburt unseres Erlösers umgeht.

„Gott wird immer wieder Mensch…“

In typisch marxistisch-„christlicher“ Manier löst sich bei ihr die Weihnachtsbotschaft ohnehin in Bewußtseinsverbesserung und sozialer Weltgestaltung auf, weshalb sie schreibt, daß der Satz von der Menschwerdung Gottes zweierlei bedeute: „Gott wird immer wieder Mensch“ sowie „Gott wird immer mehr Mensch“.Weihnacht 2013.001

Den biblisch-kirchlichen Glauben, wonach Gott in Christus Mensch geworden ist, lehnt sie ab, das sei „eine Art Götzenbild“, der wie ein Stein gegen andere Religionen benutzt werden könne: „Der Satz, daß Gott Mensch geworden ist“ sei in der Geschichte der Christenheit u.a. zum „Mord an den Juden“ benutzt worden, weil sie an jene Aussage nicht glaubten: „Ich meine, das sei ein Grund, jenen Satz zu korrigieren.“

Abgesehen davon, daß Verbrechen gegen Juden sich in ihrer Pseudo-Rechtfertigung weniger aus der Weihnachtsbotschaft als vielmehr aus einer fehlgedeuteten Passionsgeschichte herleiteten, spricht der Mißbrauch einer Sache doch nicht gegen die Sache selbst.

Andernfalls könnte man die Heilige Schrift (deren Aussagen häufig falsch vereinnahmt wurden) insgesamt dem Reißwolf übergeben, auch um damit vorsorglich künftigen Mißbrauch zu verhindern….

„Gott wird immer mehr Mensch…“

Für Sölle ist klar: „Gott wird immer wieder Mensch, auch heute. „  – Alles löst sich bei ihr in Mitmenschlichkeit auf, denn Gott sei „immer noch die falsche Chiffre, wenn er als Licht von oben und von außen in eine trübe Welt einfiele“. Vielmehr solle er gedacht werden als „die Macht von unten, die unten anfängt, die Befreiung für alle herzustellen“.

Aber nicht nur dies: „Gott wird nicht nur immer wieder Mensch, er wird auch immer mehr Mensch.“ –  Damit zielt sie auf den marxistischen Fortschrittsglauben ab, wonach die „Befreiung“ (klassenlose Gesellschaft, Anti-Kapitalismus) das klare lineare Endziel der Menschheitsgeschichte sei.

Der „Vatergott im Himmel“ sei ein „unweihnachtlicher“ Gott, denn  –  so Sölle weiter – „dieses Geist- und Himmelswesen, das keines Fleisches fähig ist, ist heute tot in dem Sinne, daß kein Bedürfnis mehr nach seinem Eingreifen besteht. Tot ist der Gott, der nicht Mensch geworden ist.“

Doch den Ausdruck Menschwerdung bezieht die Autorin eben nicht konkret auf die Inkarnation Christi, sondern lehrt vielmehr, daß Gott durch Mitmenschlichkeit, Solidarität und Befreiung auf Erden zum „Menschen“ wird.

Wählen zwischen Gott-Vater und dem Menschen-Bruder

Es gäbe für jeden von uns Situationen, so schreibt sie weiter, „wo er wählen muß zwischen dem ewig thronenden Vater und dem nichts als ein Mensch gewbild-jesus-obenordenen Bruder.“

Sölle trennt, wo sie verbinden sollte  –  sie spaltet die Gottesliebe und die Nächstenliebe auf, spielt beides gegeneinander aus. Auch hier gilt aber das Wort Christi: „Was Gott verbunden hat, soll der Mensch nicht trennen“ – das gilt auch für das Wechselspiel, für den untrennbaren Zusammenhang von Gottes- und Nächstenliebe.

Dabei verblaßt aber auch die Nächstenliebe in dieser marxistischen Sichtweise zu einer Allerweltsliebe bzw. Fernstenliebe, denn sie plädiert direkt in diesem Kontext für eine „erwachsene, weltliche politische Arbeit an der Humanisierung unserer Erde“, jener „Macht von unten“, welche sie dem kritisierten „Licht von oben“ entgegenstellt. Daher wendet sie sich dagegen, Christus „einzumauern in dogmatische Richtigkeiten“.

Letzten Endes landet die politisierende Dame bei einer Gott-ist-tot-„Theologie“: „Wir stehen an einem Punkt, wo das Sterben des alten, den Kindern allmächtig erscheinenden Vaters noch viele beunruhigt.“

Was wirklich beunruhigt, ist die Tatsache, daß es Sölle gelungen ist, mit ihrer marxististischen Verfremdung der christlichen Botschaft viele Zeitgenossen vom wirklichen Inhalt des Glaubens wegzuführen hin zu einer politischen Ideologie, der sie lediglich ein christlich erscheinendes Mäntelchen umhängte.

Erstveröffentlichung des Beitrags von Felizitas Küble bei der internationalen kath. Nachrichtenagentur ZENIT: https://de.zenit.org/articles/bedeutet-uns-die-weihnachtsbotschaft-licht-von-oben-oder-macht-von-unten/

 

 


Zunehmende Übergriffe auf Homosexuelle durch „südländische“ Migranten

Von Dr. David Bergerpressefotoberger11

Geht es nach den Aussagen von Betroffenen, haben die trans- und homophob motivierten Angriffe in Berlin im zu Ende gehenden Jahr erneut deutlich zugenommen. Dabei waren die Täter in nahezu allen Fällen „südländisch aussehende“ Männer  –  gemeint sind damit in der Regel junge Männer nichteuropäischer Herkunft, zumeist mit einem muslimischen Migrationshintergrund.

Das Täterprofil bei homophoben Übergriffen scheint so klar zu sein, dass der Polizeireport dieses inzwischen gar nicht mehr erwähnt. So auch in dem jüngsten Fall, der sich erneut in Berlin ereignete:

„Wegen erlittener Kopfverletzungen alarmierte gestern Abend ein 19-Jähriger Feuerwehr und Polizei zu seiner Meldeanschrift in Schöneberg. Der junge Mann gab an, dass er zuvor gegen 17 Uhr auf einem Bahnsteig des S-Bahnhofes Tempelhof von einem unbekannten Mann angesprochen und homophob beleidigt worden sei.

Als er sich von dem Mann entfernt habe, soll dieser ihm gefolgt sein und ihm mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben, wodurch der 19-Jährige stürzte und auf dem Bauch zum Liegen kam. In dieser Lage habe der Unbekannte Angegriffenen noch mehrfach in den Rücken getreten.

Als der Tatverdächtige von ihm abließ, sei der junge Mann geflüchtet und habe von zu Hause aus die Rettungskräfte alarmiert, die ihn mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus brachten, das er nach ärztlicher Behandlung wieder verließ. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.“

Erstveröffentlichung des Beitrags von Dr. Berger hier: http://philosophia-perennis.com/2016/12/27/berlin-homophobe-gewalt/