Psychologin Tabea Freitag spricht auf dem Glaubenskongreß in Fulda (7. bis 9. Juli 2017)

Der Kongress „Freude am Glauben“ vom 7. bis 9. Juli 2017 in Fulda steht unter dem Leitwort „Hab keine Angst, du kleine Herde“.Tabea Freitag

Gläubige Christen verstehen sich nicht als eine eingeschüchterte Gruppe von Menschen, die sich in eine Wagenburg zurückzieht und einigelt, sondern als missionarische, kreative Minderheit, die „Licht auf dem Berg“ und „Salz der Erde“ sein will und die den Mut hat, ein attraktives Kontrastprogramm in der Gesellschaft zu darzustellen.

Am Sonntag, den 9. Juli 2016, spricht Tabea Freitag über das Thema: „Entmenschlichung der Sexualität durch Pornographie und frühe Sexualisierung: Irrwege und Auswege“

Tabea Freitag,
Jahrgang 1969, ist als Dipl. Psychologin und Psychotherapeutin seit 2000 selbständig tätig in eigener kassenärztlicher Praxis. Ihre Praxisschwerpunkte sind die Therapie bei sexueller Traumatisierung sowie bei Mediensucht. Sie ist verheiratet und hat zwei Töchter im Teenageralter.

Gemeinsam mit ihrem Mann hat sie 2008 „return – Fachstelle Mediensucht“ in Hannover gegründet (www.return-mediensucht.de), wo das Team seither Beratung, Prävention und Fortbildungen im Themenfeld exzessiven Medienkonsums durchführt.

Überregionale Fort- und Weiterbildungstätigkeit im Bereich Mediensucht, Prävention und Therapie bei exzessivem Pornografiekonsum/Internet-Sexsucht sowie Traumatherapie und zu den Themen Bindung und Identität. Autorin von „Fit for Love? Praxisbuch zur Prävention von jugendlichem Pornografiekonsum. Eine bindungsorientierte Sexualpädagogik“ 2013, 3. Auflage 2015. (weitere Veröffentlichungen siehe www.tabea-freitag.de).

Tabea Freitag: „Welche Folgen hat eine frühe Sexualisierung kindlicher und jugendlicher Lebenswelten wie ein vielfach selbstverständlicher Pornographie Konsum und die pornografische Durchsetzung von Literatur, Film, Musikvideos und diversen PC-Spielen auf die Persönlichkeitsentwicklung und auf die Fähigkeit zu partnerschaftlichen Liebe?

Laut einer Befragung von 2011 haben 91% der 13 bis 16-Jährigen Jungen und 44% der gleichaltrigen Mädchen bereits pornografische Inhalte im Internet gesehen. Zwei Drittel der männlichen Jugendlichen konsumiert wöchentlich bis täglich Pornografie. Die frei verfügbaren Inhalte haben selbst auf den Mainstream-Seiten eine massive Steigerung hinsichtlich der Brutalität sexueller Misshandlungen und Demütigungen erfahren.“

 

 

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