Polizeichef Wendt verlangt vom Staat, seinen Schutzauftrag zu verbessern

„Es sind zu viele Menschen unkontrolliert gekommen“

Die mit massiver Polizeipräsenz verbundenen Polizeieinsätze in zahlreichen deutschen Großstädten haben sowohl Terroranschläge als auch sexuelle Übergriffe und andere Straftaten weitgehend verhindert, dies ist die erste positive Bilanz der Silvesternacht. wendt

Auch und gerade in Köln hat die Polizei mit einer klugen Einsatzkonzeption und guter Zusammenarbeit von Landes- und Bundespolizei dafür gesorgt, dass sich die Ereignisse des vergangenen Jahres nicht einmal ansatzweise wiederholen konnten.

BUCH von Rainer Wendt: „Deutschland in Gefahr“

Die Zahl der Einsatzkräfte hatte sich verzehnfacht, Personenkontrollen, Gefährderansprachen und konsequente Platzverweise hatten dafür gesorgt, dass erst gar keine Tatgelegenheiten entstehen konnten.

„Zahl der islamistischen Gefährder ist zu hoch“

Rainer Wendt, der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), erklärt außerdem:

„Zigtausende Mütter und Väter konnten nicht bei ihren Familien das Neue Jahr feiern, sie waren als Polizei-, Feuerwehr- oder Ordnungskräfte im Einsatz, um zu verhindern, dass Frauen begrapscht, vergewaltigt oder bestohlen werden. Erhebliche Schutzmaßnahmen waren außerdem notwendig, um mögliche Terrorangriffe zu verhindern. Beides ist gelungen, die klugen Einatzkonzepte sind aufgegangen.

Es ist nach wie vor Aufgabe politisch Verantwortlicher, dass sich die Bedingungen ändern, unter denen solche Feierlichkeiten stattfinden. Niemand kann wollen, dass Bürgerfeste mit christlichem Bezug nur noch hinter Betonmauern und schwer bewaffneten Schutz stattfinden können.

„Gefährliche Terroristen, die wir nicht kennen“

Immerhin ist zu befürchten, dass sich die Täter neue Tatgelegenheiten verschaffen. Und es steht fest, dass die Polizei mit ihren Kräften ein solches Sicherheitsniveau nicht ganzjährlich rund um die Uhr wird halten können. Polizei

Die Zahl der islamistischen Gefährder, die wir kennen, ist schon zu hoch, um sie lückenlos zu überwachen. Außerdem ist zu befürchten, dass sich gefährliche Terroristen im Land aufhalten, die wir gar nicht kennen.

Es sind definitiv zu viele Menschen unkontrolliert in unser Land gekommen, das rächt sich jetzt.

„Veränderte Asylpolitik ist dringend geboten“

Wenn die Bundesregierung glaubt, dass sie viel Zeit hat, um notwendige Entscheidungen auf den Weg zu bringen, irrt sie gewaltig. Eine veränderte Asylpolitik ist ebenso dringend und rasch geboten, wie eine massive Investition in Personal, Ausstattung und Technik für die Sicherheitsbehörden.

Die Länder sind in der Pflicht, ihr Provinzdenken aufzugeben und endlich gemeinschaftlich zu handeln. Die Polizei braucht einheitliche und vernetzte Strukturen, um vorhandene Informationen besser steuern zu können, außerdem müssen Schutzausstattung, Kommunikation und Befugnisse optimiert werden, dies gilt ausdrücklich auch für unsere Nachrichtendienste.

„Freigelassene Täter verachten den Rechtsstaat“

Nicht zuletzt muss die Justiz dafür sorgen, dass der Schutzauftrag des Staates einen weit höheren Stellenwert erhält als bisher. Sinnlose Bewährungsstrafen bewirken häufig das Gegenteil dessen, was sie erreichen wollen.

Die frei gelassenen Täter verlachen und verachten den Rechtsstaat und fühlen sich zu neuen Verbrechen ermuntert. Und gefährliche Straftäter, die keine Berechtigung haben, in Deutschland zu sein, müssen in Haft genommen werden, damit ihre Abschiebung rasch erfolgen kann.

Polizei, Feuerwehr und Ordnungsämter haben ihren Job in der Silvesternacht hervorragend erledigt, aber das Jahr hat noch 364 Nächte.

Jetzt müssen Politik und Justiz endlich erkennen, dass auch sie handeln müssen.“

Quelle: http://www.dpolg.de/aktuelles/news/dpolg-polizeieinsatz-erfolgreich-und-notwendig-politische-versaeumnisse-endlich-korrigieren/

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3 Kommentare on “Polizeichef Wendt verlangt vom Staat, seinen Schutzauftrag zu verbessern”

  1. Graf Dracula sagt:

    Den Bürgern reicht die überstrapazierte Gastfreundschaft der Politiker, auch dass sie eine utopische globale Weltordnung formen wollen, vor allem die Grünen und die Linken haben es sehr eilig damit und auch die SPD.
    Das was sie an Leid und Bedrohung in der Bevölkerung anrichten, wollen sie teilweise nicht wahrhaben, aber schlimmer sind die Grünen, die uns Bürger für ihre politischen Machtziele auf dem Schachbrett als Untergebene hin und her schieben und so bekommen wir immer mehr Gäste auf das Auge gedrückt, und auch die Aufforderung, dass sich diese Herrschaften auf unsere Kosten austoben und wir das zu dulden haben. Schließlich sind wir ja minderwertig gegenüber dem kulturellen Reichtum von Kriminellen, und in einem Land, wo Milch und Honig fließen (so lange noch bis zum Kollaps), gibt es ja auch welche, die sich erfreulicher Weise anpassen, bloß bricht dann ein Verteilungskrieg aus, weil die geplünderten Ressourcen knapp werden….

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  2. Stella sagt:

    Ich habe mir mal über diese mehrheitlich jungen und gut ausgerüsteten jungen Männer, die voriges Jahr explosionsartig unsere nicht vorhandenen Grenzen überquerten, so meine Gedanken gemacht.
    Hier meine Überlegungen dazu.
    Es ist ja ein offenes Geheimnis, dass „der Westen“ und allen voran Deutschland in Ländern wie Afghanistan, Irak, Tunesien und nicht zuletzt Syrien Regimewechsel herbeiführen wollte oder herbeigeführt hat.
    Dazu braucht es Bürger des zu bewechselnden Landes, die dabei tatkräftig mithelfen.
    Wer kann das sein?
    Natürlich in erster Linie junge, perspektivlose Männer, „Prekariat“ sozusagen, ein „Material“, dessen sich alle Revolutionen bedienten.
    Nun ging der Schuß für Syrien leider daneben und nun kamen die zuhauf, die man mittels goldener Versprechungen aufgehetzt hatte ,denn der Boden in ihren Ländern wurde ihnen zu heiß.
    Nun haben wir sie an der Backe sozusagen und müssen sie durchfüttern, koste es was es wolle, allein damit sie nicht zuviel ausplaudern.
    Darum haben sie bezüglich Kriminalität soviel Narrenfreiheit und wir können sie schon deshalb nicht abschieben, weil die jeweiligen Länder ja schön dumm wären, sie wieder zu nehmen.
    Das tumbe Völkchen unseres Landes, das sogern „bunt“ ist, weiß das natürlich nicht und man hält sie wohlweislich als „Dauerhätschler“ vom Dienst bei der Stange.
    Das Schlimme ist, dass wir den Deckel der Pandora-Büchse, den wir in anderen Ländern hoben, nun nicht mehr drauf kriegen, ich wüsste jedenfalls nicht wie.

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