Bischof Felix Genn: Angst vor einer Islamisierung Deutschlands nicht nötig

„Vermischung der Religionen nicht aufzuhalten“

Unter dem Titel „Bischof von Münster warnt in Silvesterpredigt vor Angst  –  Genn: Christen müssen Islamisierung nicht fürchten“ berichtet die Online-Ausgabe der Bistumszeitung „Kirche und Leben“ am 31. Dezember 2016 über die Silvester-Ansprache von Bischof Felix Genn in der Lambertikirche zu Münster in Westfalen.  Genn

Die zeitgeist-liche Predigt war von Beruhigungspillen geprägt, wobei Dr. Genn (siehe Foto) betonte, Christen seien immer Friedensstifter gewesen, denn das Wort Gottes biete ihnen das Fundament für ein „friedliches Zusammenleben in einer Gesellschaft“.

Offenbar hat der katholische Oberhirten hierbei das Thema verfehlt: Es geht nicht um eine Angst vor dem Christentum, sondern vor einer Islamisierung Deutschlands. Vermutlich hat er auch seinen Schiller und dessen bekannten Spruch vergessen: „Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.“

Anscheinend haben aber eine Reihe Katholiken dieses Dichterwort verinnerlicht, denn der Bischof beklagte sich darüber, daß es auch in den Kirchengemeinden des Bistums Münster „Tendenzen der Angst vor Überfremdung und ein Misstrauen gegenüber Flüchtlingen“ gäbe.

Statt diese Befürchtungen vieler Bürger wenigstens ernst zu nehmen, weil sie immerhin u.a. auf einer Reihe von Terror-Ereignissen beruhen, lamentierte der Bischof darüber, mit derlei Sorgen „könne man Politik betreiben“, auch werde dieses Thema das „Wahljahr 2017 bestimmen“.

Er fügte ironisch hinzu: „Manche sehen schon in der Stadt Münster eine Zukunft, in der die Lamberti-Kirche zur Moschee umgewandelt wird.“

Will der Bischof sich durch derlei Übertreibungen über wohlbegründete Besorgnisse von Bürgern hinwegsetzen und sie der Lächerlichkeit preisgeben?

Islamexperte: Deutschland integriert sich in den Islam

Derweil warnt z.B. der deutsche Islamwissenschaftler und Politologe Ralph Ghadban im FOCUS sehr wohl vor einer Islamisierung, wie IDEA berichtet. Er schreibt sogar, nicht die Muslime würden sich in unseren Rechtsstaat integrieren, sondern umgekehrt: RTEmagicC_IGFM_Plakat_Art_18_Religionsfreiheit_02_jpg

„Anstatt Muslime in das bestehende Rechts- und Wertesystem einzubinden, vollzieht sich gegenwärtig eine Integration Deutschlands in den Islam. Die Verbreitung des Multikulturalismus in den neunziger Jahren habe diese Entwicklung begünstigt: „Die Kritik am Islam wurde als politisch inkorrekt verpönt. Auf alle Ebenen, der politischen, der juristischen und der Sicherheitsebene, begann der Rückzug des Staates aus Angst, rassistisch zu handeln und die Minderheiten zu stigmatisieren.“  –  Diese Art der Öffnung der deutschen Gesellschaft habe aber nichts gebracht.“

Das eigentliche Konfliktfeld bestehe darin, so der Publizist Ghadban, daß der offizielle Islam die Menschenrechte von Nicht-Muslimen nicht respektiere: „Außer den erfolglosen Islamreformern, die meistens in Exil leben, erkennt der Islam weder andere Religionen noch andere Menschen als gleichwertig an.“

Statt Islam-Sachkunde ein einseitiger Ausflug in die weite Welt

Statt sich nun inhaltlich mit diesem Problem und dem Gewaltpotential, das systemimmanent im Islam (etwa durch diverse Koransuren) vorhanden ist, zu befassen, weicht Bischof Genn lieber aus in die weite Welt bzw. internationale Politik: IGFM_Scharia

„Der Wahlkampf in den USA hat nach seiner Einschätzung gezeigt, wie in einer komplexen Welt einfache Parolen mehr Gewinn einstreichen würden als die notwendige geistige Auseinandersetzung.“

Damit unterstellt er in seiner Silvesterpredigt den vom Volk gewählten Präsidenten der Vereinigten Staaten, dieser habe lediglich aufgrund „einfacher Parolen“ gesiegt, statt eine „notwendige geistige Auseinandersetzung“ zu führen.

Ist dem katholischen Würdenträger etwa entgangen, daß auch Trumps Gegenkandidatin Hillary Clinton sich nicht als Freundin komplexer Argumentationen erwiesen hat? Was hat seine – noch dazu einseitige  –  Kritik am US-Wahlkampf in einer Silvesterpredigt zu suchen? Wo führt denn er, der Bischof, die „notwendige geistige Auseinandersetzung“? 

Ist es nicht sehr wohl eine „einfache Parole“, wenn er ohne Wenn und Aber zum Besten gibt, man brauche sich vor einer Islamisierung nicht fürchten?

Bischof Genn warnt vor einer „Abschottung“

Zudem erklärte der Bischof laut Bericht der Bistumszeitung, es führe „nicht weiter“, wenn man sich gegenüber fremden Religionen und Kulturen „abschotten“ wolle. Wörtlich heißt es zu Genns Predigt: „In einer globalisierten Welt sei die Vermischung von Kulturen und Religionen nicht aufzuhalten.“

Mit anderen Worten: Er sieht keinen Grund, irgendetwas gegen eine „Religionsvermischung“ zu unternehmen, denn „Abschottung“ ist ja nicht angesagt. foto-dcubillas-www_freimages_com_

Eine „Vermischung von Kulturen und Religionen“ geht bei Licht betrachtet sogar noch über die naiv-grüne Multikulti-Ideologie hinaus, denn diese glaubt blauäugig an ein friedliches Nebeneinander verschiedener Kulturen und Religionen innerhalb eines Landes. Es wird eine Koexistenz, aber kein Synkretismus, keine Vermischung der Religionen angestrebt.

Will der Bischof von Münster die offensichtlich gescheiterte Multikulti-Traumtänzerei noch toppen, indem er einer Religionsvermischung das Wort redet?!

Hätte er sich statt dieser weitgehend oberflächlichen bis irreführenden Zeitgeist-Predigt doch selber an jenes Dichterwort von Andreas Knapp gehalten, das er in seiner Predigt so wohlwollend zitierte:

»im gedroschenen stroh
des leeren geredes
kein körnchen wahrheit mehr
täglich wächst der hunger
dass ein wort geboren werde
nahrhaft wie ein weizenkorn«

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Jugendverlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.

Siehe ergänzend unser Bericht über ein von Bischof Genn verfügtes Predigtverbot für einen islamkritischen Pfarrer, das er durch vatikanischen Beschluß zurücknehmen mußte: https://charismatismus.wordpress.com/2015/07/13/vatikan-hebt-predigtverbot-fuer-islamkritischen-pfarrer-paul-spaetling-auf/

HIER der volle Wortlaut der Bischofs-Predigt: https://www.kirche-und-leben.de/artikel/dokumentiert-die-predigt-von-bischof-felix-genn-zum-jahresschluss-2016/

Inzwischen gibt es auch auf kath.net eine lebhafte Leserdebatte: http://www.kath.net/news/58061

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22 Kommentare on “Bischof Felix Genn: Angst vor einer Islamisierung Deutschlands nicht nötig”

  1. Claus Stephan Merl sagt:

    Mir scheinen hier bei der Debatte zwei Themen miteinander vermischt zu werden, die ich kurz versuche, wie folgt aufzudröseln:

    1. Die gesellschaftspolitische Frage nach Zuwanderung; insbesondere aus muslimischen Kulturkreisen

    Da geht es um die Frage, welche Auswirkungen Zuwanderung hat und ob und inwieweit sie zu begrenzen ist, um die aufnehmende Gesellschaft nicht zu überfordern und um unerwünschte Einflüsse und Gefahren von der aufnehmenden Gesellschaft abzuwehren. Das ist im Kern die Frage danach, wie ein säkular verfasster Staat mit dieser Herausforderung umzugehen hat.

    2. Wie beantwortet der christliche Glaube, genauer das Evangelium, die Auseinandersetzung der Christen mit anderen Religionen; insbesondere dann, wenn die Gefahr einer Einschränkung des christlichen Glaubens und ggf. sogar Christenverfolgung droht.

    Ich möchte nur zu Thema 2 etwas in Schlagworten sagen:

    a) Christen sollen nicht aus Angst leben, denn der, der in uns lebt, ist größer als der Böse. Denn Jesus Christus hat den Tod besiegt. So ist für einen Christen der biologische Tod nur der endgültige Übergang in die unmittelbare ewige Gegenwart Gottes.
    b) Christen bekämpfen keine Menschen, denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Mächte und Gewalten der Finsternis, die in den Ungläubigen herrschen.
    c) Vielmehr sollen wir unsere Feinde (also diejenigen, die zu Unrecht meinen, wir seien ihre Feinde und uns deshalb feindlich behandeln) lieben und segnen. Jesus Christus hat Satan am Kreuz besiegt, indem er sich für uns hingab. Gott siegt, indem er seinen Sohn verspotten, auspeitschen und kreuzigen lässt und nicht zurückschlägt.
    d) Christen sollen in der schwierigen Situation zu wenig regulierter Zuwanderung die Gelegenheit beim Schopf ergreifen, in Tat und Wort diesen Menschen aus fremden Kulturen, Christus zu offenbaren.
    e) Zu guter Letzt: Christen wurden unter Nero u.a. gefoltert und hingerichtet, weil sie sich weigerten, den Kaiser als Gott anzurufen, sondern darauf beharrten, dass Christus der Herr der Geschichte ist. Glauben wir auch, dass Jesus mit seiner Auferstehung und Erhöhung zum Vater die Herrschaft angetreten hat? Glauben wir, dass es stimmt, wenn er seinen Jüngern nach der Auferstehung sagt, dass ihm alle Macht im Himmel und auf Erden übergeben worden ist?

    Dies können nur ein paar Anregungen sein.

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  2. […] Oberhirte von Münster hat am Ende des alten Jahres wieder einmal für Aufsehen gesorgt. In seiner Silvesterpredigt  in der Lamberti-Kirche unterrichtete er die Gläubigen, wie sie im neuen Jahr zu denken […]

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    • Osterglocke sagt:

      ANGST ist ja für den Idealchristen nicht das passende Wort.

      Wer Jesus Christus an seiner Seite hat, vor wem soll der noch Angst haben.

      Inwiefern das ganze Land mit Gewalt islamisiert werden soll, kann ich nicht beurteilen.

      Man kann aber die Augen nicht davor verschließen, daß immer mehr Muslime in unserem Land leben.

      Wir können friedlich miteinander leben.

      Wenn die Christen sich nicht mehr vermehren (mehr Geburten, mehr Taufen, mehr aktive Christen) dann wird es nur eine Frage der Zeit sein, bis in Deutschland die Christen immer mehr zur Minderheit werden.

      Wir brauchen in unserem Land keinen Haß zwischen Religionsgruppen.

      Selbst mit Liebe zwischen den Religionsgruppen, werden die Christen immer weniger.

      Vermischung der Religionsgruppen wird es geben.

      Das fängt schon im klitzekleinen an.

      Muslimische Familien heißen die Heiligen Drei Könige willkommen, wohingegen „Christen“ ihnen die Türe verschließen.

      Wenn man christlichen und muslimischen Kindern die Freiheit überlässt, wird man sich wundern wer in der Schule bleibt und wer in der Zeit in den Schulgottesdienst geht.

      Muslimische Mädchen mit Kopftücher bekommen zwar keine Kommunion, aber das Aschermittwoch und den Segen sowieso.

      Die IS Terroristen sind eine Gefahr für die Sicherheit von uns allen.

      Aber derzeit habe ich auch noch nicht das Gefühl, dass wir morgen Muslime sein müssen und mit Kopftücher laufen müssen. Die Betonung liegt auf „derzeit “

      Möglicherweise wird auch irgendwann ein christlicher Feiertag (z.B. Ostermontag oder Pfingstmontag) als gesetzlicher Feiertag abgeschafft und Schulfrei am Opferbereitschaft eingeführt)

      Das liegt aber dann nicht an Muslimen, sofern an den bequemen Christen – die eh nicht den Gottesdienst besuchen.

      Die „Statistik“ deutet ja nicht auf eine Umkehr hin.

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  3. "GsJC" sagt:

    „Soll der Bischof weiter träumen!“

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    Gegen Silvester und Weihnachten

    CDU in Hamburg wirft Ditib aggressive Stimmungsmache vor

    http://www.focus.de/politik/deutschland/gegen-silvester-und-weihnachten-cdu-in-hamburg-wirft-ditib-aggressive-stimmungsmache-vor_id_6460026.html
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  4. […] übrigens auf „Politically Incorrect“ herum, schweigen andere Blogs wie das von Frau Küble oder conservo aber gleich ganz tot. Ausgewogener Journalismus geht […]

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  5. afdmuenster sagt:

    Hat dies auf AfD Münster rebloggt.

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  6. Christel Koppehele sagt:

    Die bisherigen Kommentare zeigen, daß viele Katholiken heute aufwachen. Vor dem allmächtigen Gott im AT ist Religionsvermischung immer ein Greuel gewesen, das schwere Strafen nach sich zog. Im islamischen Pakistan werden jährlich 1.000 Frauen – die Dunkelziffer mag noch höher sein – durch sogenannte „Ehrenmorde“ völlig unschuldig von ihrer eigenen Famiie umgebracht. Findet dort ein Muslim zum Glauben an Jesus Christus, droht ihm die Todesstrafe. Hier faseln die Religiösen in Staat und Kirche von „Religionsfreiheit“ und Gleichheit aller Religionen?? Es sind schlichtweg Lügen! Fürchten sie nicht mehr das Wort Christi: „Ach, wärest du doch heiß oder kalt. So du aber l a u bist, will Ich dich ausspeien aus Meinem Munde!“

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  7. Hermann-Josef Kemmer sagt:

    Allein die Formel: „Angst vor Islamisierung in Deutschland nicht nötig“, zeigt die ignorante Verweigerung der Realität. Nicht nur Terroranschläge, sondern der islamische Geist des Korans, welcher die Welt in reine und gute Muslime (beste Gemeinschaft) und je nach Übersetzung Christen und Juden als schlechteste oder abscheulichste Geschöpfe unterteilt, lässt die meisten Muslime denken, dass alle Nichtmuslime Höllenanwärter seien, insbesondere Priester, Bischöfe und der Papst.
    Entsprechende Fatwen, dass Papst Johannes-Paul II der Hölle anheim gefallen ist, existieren. Und weil sie als Höllenanwärter charakterisiert werden, kann sich im Islam selbst dieses elitäre Mehr-Klassen-Denken in aller Ruhe ausbreiten und fröhliche Urstände feiern. Wie hat Mohammed denn Juden und Christen behandelt? Er hat die arabische Halbinsel juden- und christenfrei „regiert“. Stichwort Grabenkrieg, Ermordung von mehreren Hundert jüdischen Kriegsgefangenen. Dieses Denken hindert die Integration.

    Ja, und Tendenzen der Angst vor Überfremdung und Misstrauen vor den Flüchtlingen sind durchaus berechtigt, wie wir wieder am Silvesterabend in mehreren Großstädten Deutschlands gesehen haben. Wenn diese Angst so unbegründet ist, wieso hat die Polizei in mehreren dieser Städte solch ein Großaufgebot zum 31.12.16 aufziehen lassen und zu Recht aufziehen lassen?
    Selbst der Staat hatte Sorge, dass sich wieder viele Muslime zusammenfinden, um Frauen wie in 2015 vor einem Jahr sexuell anzugehen, weil der Koran ungläubige Frauen zusammen mit ungläubigen Männern als die letzte menschliche Stufe ansieht, die legal von Muslimen versklavt werden können oder wie der IS Frauen als Sexsklavinnen wie Tiere gehalten, benutzt und verkauft hat (Jesidinnnen u. a. ).

    Diese Ausschreitungen gegen Frauen wurde verhindert. Anstatt dass diese Tausenden jungen Muslime angesichts der Diskussionslage im Aufnahmeland nach dem 1.1.15 Rücksicht zeigten, strömten sie wiederum zu Tausenden nach Köln, Hannover und Dortmund. Wer 80 % junge muslimische Männer ohne Kontrolle ins Land lässt, will die Gesellschaft umformen. Denn der Familiennachzug steht in Kürze an oder wird schon durchgeführt.

    Ein Imam aus Izmir sagte den verdutzten Priestern 1999 folgendes: „Dank eurer demokratischen Gesetze werden wir euch überwältigen, dank eurer religiösen Gesetze werden wir euch beherrschen.“ Die geschockten Prälaten versuchten – letztlich erfolglos -, die Veröffentlichung von Bernardinis Vortrag zu verhindern.
    https://www.welt.de/print-welt/article479740/Bitte-nicht-den-Koran-kuessen.html

    Und Erdogans Zitat aus einem Gedicht von Gökalp: »Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.«
    Ich denke, allein diese allgemein bekannten Zitate und die praktische Politik heute sollten selbst in der Kirche großen Eindruck gemacht haben, offensichtlich jedoch wohl nicht.

    Sehen dieser Bischof und seine Kollegen nicht die Kinderehen-, die Polygamie-, die Parallelgesellschaften inklusive dort angewandtem Schariarecht und die ständigen, sich verstärkenden Forderungen der DITIB und des ZdM, verkörpert durch Herrn Mazyek, sowie die zunehmende Zahl von muslimischen Großclans in ganz Deutschland, die sich immer sicherer fühlen? Dem gegenüber steht ein seniles Volk, welches sich in 20 Jahren mangels Nachwuchses von selbst eliminiert haben dürfte.

    Offensichtlich leben die Bischöfe der deutschen katholischen Teilkirche in einem Paralleluniversum. Es geht nicht darum, ob Christen friedlichen Umgang pflegen, welches Christus eh geboten hat, sondern es geht darum, dass der Islam sein theologisches Gewaltproblem nicht in den Griff bekommt und meint, überall, wo er existiert, die dominante Rolle gegenüber allen anderen Religionen übernehmen zu müssen und auch zu dürfen.

    Die Wurzel des Übels ist die Tendenz zum Synkretismus – auch wenn dieser stets abgeleugnet wird – zwischen den Religionen, welches das II. Vat. Konzil letztlich möglich gemacht hat mit seinen Aussagen von dem „Einen Gott“, den die Gläubigen der drei monotheistischen Religionen anbeten würden.

    Es bedarf des Dreieinigkeits-Bekenntnisses wie nie zuvor. JESUS ist wahrlich der Stein des Anstoßes, der Eckstein. Daran wird das Christentum zu messen sein, ob dieser Stein unverrückbar wie ein Fels in der Kirche aufgestellt ist oder aber wie Bimsstein leicht abgerieben werden kann.
    War das Kreuzabnehmen der Bischöfe Bedford-Strohm und Kardinals Marx auf dem Tempelberg in Jerusalem im Grunde nicht ein Symbol, aber auch ein Mahnmal für die immer schwächer im Mut und im Bekenntnis werdende Kirche? Der Glaube wird immer identitätsloser. Solche Äußerungen tragen nicht zur Identitätsförderung bei.

    Eine gesunde Angst ist lebensverlängernd.

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    • Val sagt:

      Danke für den Beitrag und es kommt jetzt auf alle Christen an, auch auf die, die relativ locker verwurzelt sind, die zivilisatorischen Werte, die durch das Christentum Fuß fassen konnten, gegen eine barbarische mittelalterliche politisch-ideologische Religion zu verteidigen. (Abgesehen von den aufgeklärten Muslimen, die selbst vor dem fundamentalen Islam warnen und sich in ein Leben in einem historisch christlich jüdisch geprägten Land integriert haben.)
      Die härteste Nuss sind aber unsere Kleriker, die die christliche Lehre derart verbiegen wollen, dass sie diese opfern, um einen Einheitsglauben zu schmieden, der ihnen die Unterwerfung der Herde sichert und die Freiheit, die Jesus den Christen zugestand, vernichtet, wo die Menschen ihrer Verantwortung auf Erden und vor dem Schöpfervater gerecht werden müssen.
      Diese Kleriker betreiben nichts anderes, als das Christentum politisch zu unterwandern und großen Schaden an der Zivilisation anzurichten, eine Rolle rückwärts in das Mittelalter.
      Da war doch selbst Luther moderner, auch wenn er seine Fehler hatte, aber er war auch nur ein Mensch, dem der Machtrausch des Klerus zum Schaden des gläubigen Volkes zu viel war. Wir Christen sind gefordert, diesem Spuk der ideologischen Unterwanderung die rote Karte zu zeigen und die Werte unserer Zivilisation zu schützen.
      Es ist durchaus denkbar, dass nach Jahrhunderten Europa zum Impulsgeber für die Aufklärung im Islam wird, aber derzeit muss es sich vor feindlicher Übernahme und Unterwerfung schützen und Programme der Rückführung von Muslimen in die Herkunfts- oder andere sichere Länder entwickeln und realisieren.
      Ich habe Johannes Paul II immer sehr geschätzt, aber dass er sich hat täuschen und einfangen lassen, verführen halt, enttäuscht mich doch sehr. Aber denke ich zurück an ein Seminar 2000 oder 2001, wo es um die Weltreligionen ging, ich hab mich auch verblenden lassen, aber es war eine andere Situation, wo Muslime in der Minderheit waren, die dank unserer Politiker, sollten wir sie nicht in ihrer mörderischen Einfalt stoppen, uns der muslimischen Eroberung frei geben.
      Mitleid ,wenn diese dann jammern sollten, weil sie ja die Wählerstimmen wollten und sie plötzlich praktische Erfahrungen machen müssen, vorbei mit den Festgelagen und üppigen Diäten, vorbei mit der Freiheit, kann ich mit denen beim besten Willen nicht mehr haben, und Herr Özdemir sollte sich nicht als Opfer hinstellen als Mitglied der grünen Partei, die Islampropaganda betreibt und jeden Kritiker mit der Islamophobiekeule verprügelt.

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  8. Graf Dracula sagt:

    Sie sind Bischöfe und sollten als Glaubensvertreter uns Vorbild sein, jedoch entpuppen sie sich immer mehr als antichristliche Glaubensverräter. Sie ignorieren für das politisch ideologische Ziel, wie viele Frauen und Kinder schon geschändet worden sind, dass in drei Städten von England die Urbevölkerung ausgegrenzt in Slums leben, da Muslime diese übernommen haben, und alle anderen als Dhimmis (Sklaven) sehen, die sie unterwerfen dürfen.
    Diese Bischöfe machen auch vor der Entwürdigung Jesu Christi und des Schöpfergottes selbst nicht halt, denn ein Gott der Liebe kann kein Gott der Unterwerfung und der Barbarei sein, wie sie in islamischen Ländern tobt.
    Nun zu der Ideologie, vorstellbar wäre auf Grund der Gemeinsamkeiten zwischen Christen und Juden eine Allianz, aber niemals mit dem Islam, der beide und auch andere Glaubensformen für die totalitäre Herrschaft bekämpft.
    Judentum und Christentum haben Aufklärung erfahren, der Islam nicht, und wir sind daher von einer Vermischung der Religionen Lichtjahre entfernt, schon allein inhaltlich, und weil der fundamentale Islam eine Unterwerfungsreligion ist. Der Multi-Kulti-Wahn ist wirklich eine Seuche.

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  9. Gerd sagt:

    „Christen seien immer Friedensstifter gewesen, denn das Wort Gottes biete ihnen das Fundament für ein „friedliches Zusammenleben in einer Gesellschaft“.“

    Dazu braucht es das Christentum nicht. M. Gandhi konnte das genauso gut und besser als jeder Christ. Ich selber lebe im Bistum Münster und kann dem Bischof versichern, dass ich keine Angst vor einer Islamisierung Deutschlands habe. Mittlerweile habe ich auch keine Angst mehr vor Predigten die dem Zeitgeist hinterherlaufen. Sie langweilen mich nur noch.

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  10. Thomas May sagt:

    Wie kann man vor Angst warnen?
    Wenn sie da ist, ist sie da, man muss sie ernst nehmen und sich mit ihr auseinandersetzen, statt sie mit abgedroschenen Parolen betäuben zu wollen oder sie gar den sich ängstigenden Menschen zum Vorwurf zu machen.
    Vielleicht sollte Bischof Dr. Genn nach dem Lieblingsrezept der Grünen verfahren: Abschaffen und verbieten, was der Partei nicht passt.
    Angst verbieten! Und die Menschen, die sich ängstigen, man besten auch gleich. Genau das wäre die Lösung. Dann herrscht wieder Frieden im Land.

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  11. Joachim Walter sagt:

    Noch nie wurde die Kirche im innern so massiv zerstört als gegenwärtig.
    Nichmal zur Zeit Martin Luthers war das der Fall.
    Die sog. Hirten sind nur noch Lakaien der Regierungen und der Geldsäcke.
    Es gibt den Spruch: Die Kirche wird wieder einig, klein und arm, aber heilig werden.

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    • Angst könnte einem vor solchen Mietlingen werden! Haben die sich jemals mit der Situation Israels auseinandergesetzt, die seit Jahr und Tag mit dem Terror des Islam leben müssen. Man hat den Eindruck, dass diese Herren wirklich mit verbundenen Augen und Ohren durch die Welt irren. Ob sie schon einmal davon gehört, dass weltweit Christen – entsprechend dem Wort JESU: ‚Haben sie mich verfolgt…..‘ – brutalst verfolgt werden. Von wem wohl???
      Hoffentlich wachen diese Herren auf, bevor der HERR wiederkommt. Maranatha!

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  12. Arnold Weßling sagt:

    Schon im Alten Testament wird von Priestern berichtet, die sich der Religionsvermischung schuldig machten. Der lebendige Gott hat sich durch seine Propheten dazu sehr deutlich geäußert und die Geschichte des Volkes Gottes hat gezeigt, wie der Segen genommen wurde.
    Jesus Christus sagt: Ich bin der Weg, die Wahrheit, und das Leben, keiner kommt zu Gott dem Vater ohne mich!
    Wenn ein Hirte aus diesem einzigen und – wie Jesus sagt – schmalen Weg einen Broadway aller Religionen machen will, dann passt er in den Zeitgeist, aber nicht zum heiligen Geist, der in alle Wahrheit führen will.

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  13. Adolf Breitmeier sagt:

    Der Bischof kennt den Koran nicht, man sollte ihm einen schenken (ich tu´s nicht). Aber ich habe eine pädagogische Arbeit für ihn: Er muss sortiert nach Frauen, Krieg, Frieden (altruistischem), Freundschaft, Genozid etc alles aufschreiben, was der Koran dazu sagt. Dann erst darf er über eine Religionsvermischung reden.
    Welch eine abstruse Idee, vor 500 Jahren hätte ihn der Bann getroffen, das Schafott gedroht. Wie kann man als Kirchenfürst so einen Schwachsinn reden. Vom Leben anscheinend keine Ahnung. Na gut, mich geht´s nicht an, wäre ich Katholik, würde ich ihn besuchen und versuchen, ihn zum christlichen Glauben zu bekehren, schließlich finanzieren ihm seine Glaubensbrüder den Lebensunterhalt. Religionsvermischung mit dem Islam, ich krieg mich nicht ein. Ich bin so zornig, er verrät all die, die vom Islam gemeuchelt, gefoltert, vergewaltigt werden, warum soll ich mich als Agnostiker da für das Christentum einsetzen (wenn die eigenen ,,Eliten“ sich kampflos in ein furchtbares Schicksal begeben wollen, da wird Toleranz zum Todesurteil).

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    • Lothar sagt:

      Seinen Lebensunterhalt finanzieren nicht seine Glaubensbrüder sondern der Staat.
      Die katholischen und evangelischen Bischöfe sind Staatsbeamte und erhalten das Gehalt eines Staatssekretärs.

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      • Guten Tag,
        da haben Sie recht hinsichtlich der Bischöfe (die Priestergehälter bezahlt hingegen die Kirche). Wenn man die oftmals staatsbeflissenen Stellungnahmen (auch betr. Abtreibungsgesetze) vieler Bischöfe hierzulande hört, denkt man bisweilen an den Spruch: „Wes Brot ich eß, des Lied ich sing.“
        Allerdings liegen die eigentlichen Gründe für etliche ärgerniserregende Stellungnahmen unserer Oberhirten tiefer, was die Sache beileibe nicht besser macht.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

        Gefällt 2 Personen

    • Dorrotee sagt:

      @ Adolf Breitmeier
      Ich stimme Ihnen voll zu in der Ansicht von unseren Bischöfen, besonders zu Bischof Genn.
      Jedoch besteht die katholische Kirche nicht nur aus solchen. Es gibt das Gute und Wahre in dieser Kirche. Ich denke, nur über diesen Glauben können wir in die ewige Heimat gelangen.
      Unruhig ist unser Herz, bis es ruht in Gott.
      Seien wir treu und bilden uns auf dem Glaubensweg immer weiter. Nutzen wir die von Gott eingesetzten Sakramente.

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      • Adolf Breitmeier sagt:

        Sie haben ja recht, es gibt zum Glück für das Christentum richtige und aufrechte Christen (meine Schwiegermutter war in dieser Hinsicht einfach super >> auch als Schwiegermutter war sie das 🙂 ) aber ich war so voller Zorn, dass ich das Kind mit dem Bade fast ausgeschüttet habe. Aber dieser Mann ist eine ,,Galionsfigur“, sein Beispiel soll leuchten. Es muss aber auch gesagt werden, dass das Christentum um seinen Erhalt kämpfen muss – wahrscheinlich in Selbstverteidigung mit der Waffe in der Hand. Der Liebe Gott vermag (für Gläubige) sicher viel, aber um sein Leben und das Überleben muss sich auch ein Christ selbst kümmern.

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