Christliche Flüchtlinge: Abschieben und amtlich zur Glaubensverleugnung verdonnern

Von Peter Helmes und Michael Stein

Ausgerechnet am Freitag, dem 13. Januar, kommt mir eine Meldung auf den Tisch, die mir die Luft nimmt. Sie erinnert fatal an den Fehltritt der beiden deutschen „Christen-Oberhäupter“: Kardinal Marx und EKD-Präses Bedford-Strohm.

Die beiden Gottesmänner hatten in Jerusalem beim Besteigen des Tempelberges keinen Mut, Kreuz  –  also Rückgrat  –  zu zeigen und versteckten auf einen Wink der muslimischen Gastgeber hin ihr Bischofskreuz. IGFM_Scharia

Das Beispiel der beiden Oberhirten hat wohl vor den Toren der BAMF („Flüchtlingsbehörde“) nicht haltgemacht. „Steglitz Lutherisch“ berichtete am 13.1.2017 u.a.:

„Unsere Gemeindeglieder kommen aus Ländern, die im neuen Weltverfolgungsindex von Open Doors die Plätze 3,4,6,7,8 und 10 belegen … Und doch müssen so viele von ihnen darum zittern, als christliche Flüchtlinge hier in Deutschland anerkannt zu werden.

Der Iran ist im Index noch einmal um einen Platz nach oben gestiegen. Begründung: „Mit 85 Punkten steht der Iran auf Platz 8 des Weltverfolgungsindex (WVI) 2017. Im Jahr 2016 nahm der Iran mit 83 Punkten Platz 9 ein. Der Punktanstieg ist auf einen stärkeren Druck auf Christen zurückzuführen, der sich etwa in einer erhöhten Anzahl von Inhaftierungen zeigt.“

Dennoch hagelt es auch in diesem neuen Jahr weiter Ablehnungen von Asylanträgen iranischer Christen. Begründung immer wieder: Es kann ihnen zugemutet werden, ihren Glauben in ihrer Heimat zu verleugnen.“  (Quelle: https://www.facebook.com/Steglitz-Lutherisch-417213035155072/?fref=nf).csm_igfm_poster_iran_menschenre_b461ce9219

Dazu schreibt Conservo-Kommentator Michael Stein:

„Will das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) verfolgte Christen dazu zwingen, sich zum Islam zu bekehren? Verfolgte Christen werden seit einiger Zeit systematisch von diesem Bundesamt abgeschoben.

Das Bundesamt begründet es u.a. mit dem Argument: Es könne den zurückgeschickten Christen zugemutet werden, ihren Glauben in ihrer Heimat zu verleugnen.

Wie soll das Verleugnen denn konkret aussehen? Sollen die Christen etwa zum Islam konvertieren, damit sie von den korantreuen Muslimen nicht diskriminiert, geschlagen, unterdrückt, getötet oder als Menschen 2. Klasse behandelt werden, wenn sie in ihre Heimatländer zurückkehren?

Das Bundesamt fordert so die verfolgten Christen in letzter Konsequenz auf, sich zum Islam zu bekehren, damit sie ohne Unterdrückung in Frieden und Wohlstand leben können!

Ja, so sind linke und grüne Politisch-Korrekte: Einerseits empfangen sie jeden korantreuen Salafisten mit offenen Armen, andererseits schieben sie mit heuchlerischen und verlogenen Argumenten die wirklichen Flüchtlinge ab. Ja, ich vermute, am liebsten würden sie alle deutschen bibeltreuen Christen und Konservativen gleich mitabschieben.“

Soweit Michael Stein, dem ich voll zustimme.

Die BAMF-Gewaltigen haben offenbar keinen Respekt vor christlichen Flüchtlingen und erst recht nicht vor dem christlichen Glauben – und keine Ahnung davon. Vermutlich haben die BAMFer was verwechselt: Wir sind nicht in Islamien!

Quelle und vollständiger Text hier: https://conservo.wordpress.com/2017/01/14/freitag-der-13-der-schwarze-freitag-oder-wie-man-gott-verraet/#more-13425

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8 Kommentare on “Christliche Flüchtlinge: Abschieben und amtlich zur Glaubensverleugnung verdonnern”

  1. Rolfi sagt:

    Man sollte solchen Beamten an Verwaltungsstellen den Beamtenstatus entziehen und sie mit Arbeitnehmern, auch wegen der Einzahlung in die Sozialsysteme entziehen und aufhören, den Beamtenstatus als Entschuldigungen für Fehlentscheidungen im Verwaltungsbereich zu missbrauchen. Jeder Architekt, jeder Polizist, der zu Recht der Beamtenstatus bekommt, muss sich für seine Fehler verantworten, Beamte nicht, die weitreichende Entscheidungen in der Gesellschaft tragen, so geht es nicht. Wenn sie nämlich für ihre Fehler haften müssten, hätte es keinen Fall Amri mit 14 Identitäten gegeben oder Flüchtlinge, die sich mit mehreren Identitäten aus den Sozialkassen bereichern.

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  2. Oliver sagt:

    Dass im BAMF oft atheistische Ossis mit sozialistischer DDR Vergangenheit ihren Staatsdienst am Rande ihrer maximalen Inkompetenz fristen, ist hinlänglich bekannt. Sie dürfen ja auch gern den Zeiten der Jugendweihe mit Pioniertuch und sozialistischem Faustgruss nachweinen. Dass sie aber im Zuge ihrer Fehlbesetzung auch noch die christlichen Brüder und Schwestern ans Messer der Freinde des christlichen Abendlandes liefern, ist unerträglich. Man möge mir das Vorurteil verzeihen, aber als Exilberliner habe ich es größtenteils so erlebt.

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  3. Bernhard sagt:

    Ich kann das nicht glauben, denn das bedeutete de facto eine Leugnung des Menschenrechts auf Religionsfreiheit. Und das wird ja selbst von den Grünen normalerweise nicht in Frage gestellt.

    Wenn es aber wirklich stimmt, dann ist es ein Fall für den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.

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  4. Adolf Breitmeier sagt:

    Das ist, sollte es wahr sein (und bei der merkwürdigen Gesinnung aller Linksgrünerinnen ist das möglich), dann ist das eine Ungeheuerlichkeit. Die Verantwortlichen sind zur Rechenschaft zu ziehen, denn sie unterstützen Mord, Totschlag, Folter und Vergewaltigung. So etwas ist einfach unglaublich!!!

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  5. Arnold Weßling sagt:

    Asylanträge von Christen aus nachweisbar schweren Verfolgungsgebieten mit dem Hinweis ab zu lehnen, sie könnten oder sollten ihren Glauben verleugnen, ist kaum zu glauben. Wenn das stimmt, so frage ich: was unternimmt die Vorsitzende der CDU, unsere Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel? Ich frage aber auch, was unternehmen wir, um geltendem Recht Geltung zu verschaffen. Herr Kauder, CDU/CSU-Fraktionsvorsitzender, hat sich doch immer für verfolgte Christen und Religionsfreiheit fordernd eingesetzt. Schnelle Klärung dieser Fragen ist unabdingbar.

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    • So lange die Verfolgung der Christen andernorts stattfindet, findet Herr Kauder wohl starke Worte. Wie konnte es eigentlich bei uns so weit kommen? Wo bleibt der Aufschrei der Kirchen? Wo starke Worte des Papstes, der doch immer auch etwas dazu zu sagen hat? Man kann sich wahrhaft nur noch schämen!

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  6. Remus sagt:

    Das ist ein Skandal, der seinesgleichen sucht. Unsere selbsternannten politischen und theologischen Eliten wollen unsere Völker beherrschen und da passt keine Religion wie das Christentum dazu, welches die Glaubensfreiheit der Menschen verbrieft, ihrem Gewissen und Gott treu zu sein dazu.
    Nur eine Religion der Unterdrückung und Unterwerfung lässt sie in den irdischen Olymp der ersehnten Macht aufsteigen. Sie unterschlagen regelrecht diverse Textstellen aus dem Neuen Testament, um durch das alte Testament ihre Machtansprüche herzuleiten und sich als erleuchtete Propheten zu präsentieren, die damit die globale NWO begründen wollen. Auch in der EU sagte eine Vertreterin des Hauses, der Islam gehört jetzt zu Europa, quasi wird dadurch das Christentum zum Abschuss freigegeben.

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