Wir brauchen weniger Ideologie, weniger Staat, aber mehr Vernunft

OFFENER BRIEF von Klaus Hildebrand zum gestrigen TV-Talk „Hart aber fair“
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Sehr geehrter Herr Plasberg,
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eine aus meiner Sicht nicht so interessante Sendung, die Sie da gestern veranstalteten. Immerhin hatten Sie alle wichtigen Vertreter der politischen Parteien dazu eingeladen, ja sogar Frau Petry von der AfD. Warum Sie die Dame nicht neben „Möchtegern-rechts-und-kann-nicht“- Volker Kauder (CDU) als treuer Vertreter der Kanzlerin platzierten, ist mir ein Rätsel. AfD-Petry
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Leider handelte es sich um das übliche  „Klein-Klein“, was nicht Ihre Schuld war, denn viele quasselten wieder durcheinander. Wen interessieren eigentlich die gestern so ausführlich diskutieren Vermögens- und Erbschaftssteuern, wenn sie die meisten Bürger und Zuschauer überhaupt nicht betreffen und wo doch zunehmend viele Menschen hierzulande auf der Straße und unter Brücken schlafen?
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Gerade in einer Zeit, wo sowohl Staat als auch Kirchen im Geld schwimmen, scheint mir eine solche Diskussion nicht hilfreich und und auch nicht erforderlich. Wäre es da nicht besser gewesen, über die staatlichen Ausgaben zu reden, wie es leider nur Frau Petry forderte, und wo sich der Staat doch vom Ballast so vieler völlig unnötiger Auf- und Ausgaben (z.B. Genderindustrie) befreien könnte?
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Ginge es nach mir, so würden die rd. 6 Mrd. Überschuss ohne Wenn und Aber und ohne lange Diskussionen sämtlich zur Rückzahlung von Staatsschulden verwendet, so wie es jeder verantwortungsvolle Bürger privat besser auch täte.
Der gestrige Beitrag machte deutlich, auf welch kleinkarierten Ebene die deutsche Politik ihr Geschäft betreibt, denn außer Frau Petry sprach niemand die eigentlich gründsätzlichen Probleme an, allen voran die miserable Familienpolitik Frau Schwesigs (SPD), ohne die unser Land sich absehbar auf Zeit selbst zerstört.Foto: IGFM
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Und wer beim Thema „Flüchtlinge“ nun noch von Herrn Amri und den armen Moslems redet bzw. wer welche Fehler beging, der macht es sich zu einfach.
Tatsache ist, hätte die Kanzlerin diese Leute nicht hierher gerufen ohne jedem dieser Menschen noch vor Überschreitung der deutschen Grenze tief in die Augen zu schauen, – so wie es im Übrigen die Asylgesetzgebung auch verlangt -, dann hätten wir heute die diesbezüglichen Probleme (s. auch Polizeinotstand) nicht.
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Und es sollte mir niemand von den Regierungsparteien und Grünen-Linken damit kommen, die Flüchtlinge seien aus humanitären Gründen aufgenommen worden, denn es gibt wesentlich bessere Lösungen, sowohl für die Flüchtlinge selbst als auch für unser Land und Europa im Ganzen. Schon die zu Anfang der Sendung erwähnte problematische demografische Entwicklung sollte nun dringend in Einklang mit Art. 6 GG angepackt und korrigiert werden, hat sie der Staat doch selbst verschuldet.
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Wer das alles nicht verstehen will bzw. kann, oder den poliitischen Widerstand fürchtet, ist unreif für die Politik bzw. verfolgt nur eigene Interessen. Egal wie man es dreht und wendet, diese junge AfD ist gut für unser Land und verdient  –  wie übrigens jeder Neuling  –  eine faire Chance zwecks Mitgestaltung unserer Gesellschaft. Wovor haben die Parteien eigentlich so große Angst? 
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Wir brauchen weniger ideologie und mehr Vernunft, denn es geht um die Zukunft unseres Landes. Dazu brauchen wir nicht mehr, sondern weniger Staat.
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Mit freundlichen Grüßen
Klaus Hildebrandt
(Rheinland-Pfalz)
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5 Kommentare on “Wir brauchen weniger Ideologie, weniger Staat, aber mehr Vernunft”

  1. Pinoccio sagt:

    Es ist sehr scheinheilig von den Altparteien, so zu tun, als hätte unser Land Überschüsse aus den Steuereinnahmen, ohne die Staatsverschuldung von 2 bis 3 Billionen Euro zu erwähnen, die die Einnahmen über das Mehrfache übersteigen. Gefreut habe ich mich über das Gästebuch bei „Hart aber Fai“r, wo die Bürger deutliche Worte zur Enteignung und Verarmung in unserem Volk fanden.
    Da die Mehrheit der Politiker der Altparteien, die die Schulden verursacht haben, kaum diese abtragen wollen und sich schnell noch Diäten erhöhen, um nach der Wahl die Bürger für die von ihnen verursachten Schulden wieder zu enteignen, denn Bürgschaften bedeuten, man haftet mit allem Hab und Gut und nicht nur Finanzen.
    In der Weimarer Republik, wir kennen es aus der Geschichte, wurden Schuldenfreien Bürgern staatliche Zwangshypotheken aufgebrummt, auch ein Grund, warum die Politiker es immer eiliger haben, ihre Diäten im Akkord zu erhöhen, weil sie Angst haben, sie könnten die von ihnen erlassenen Zwangsschulden, die sie auf dem Rücken der Bürger austragen, selbst kaum bezahlen in der angestrebten Vergemeinschaftung der Schulden. Viele von denen haben keine Skrupel, ehrliche Bürger, die ihre Rechnungen immer beglichen haben, durch Staatsschulden auf die Straße zu treiben und der Obdachlosigkeit preis zu geben. Die Bevorzugung von Flüchtlingen auf dem Arbeitsmarkt soll zu Lasten unserer Bevölkerung mit hohem MIgrations-Hintergrund ausgetragen werden, die man immer schneller zu Gunsten dieser in die Armut treibt. Das ist auch ein Grund, warum ich die heuchlerischen Altparteien nicht wählen werde. Vor den Wahlen erzählen sie Märchen und nach den Wahlen….

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    • Rambo sagt:

      Sieht man das nicht etwas zu schwarz, als hätte man schon eine politische Willkürherrschaft ? Viele Bürger sind mit Recht wütend auf die Altparteien, die immer selbstherrlicher über das eigene Volk hinweg entscheiden, anstatt eine vernünftige Wirtschaftspolitik zu betreiben, und nicht Arbeitsrecht und Wirtschaftsrecht mit Schnellschüssen zu torpedieren.
      Die Grünen haben da auch wieder in der Ära Schröder den Vogel abgeschossen, indem sie für ihre Lobby und Machtinteressen ein gutes Tier und Naturschutzgesetz, welches Tiere als Lebewesen schützt, für Konzerne und Monopole geopfert haben und den Raubbau an der Natur gefördert. Mit ihrem Ideenblitz, Fleischwaren teurer zu machen, wollen sie wieder den Ärmsten unserer Gesellschaft in die Tasche greifen, für die anständige Mahlzeiten immer mehr nur noch Träume sind.
      Wir brauchen dringend Lösungsansätze für die Probleme und kein leeres Geschwafel. Wie war das nochmal mit der Mehrwertsteuer von einst 16 Prozent und plötzlich war sie da, die von 19 Prozent und die Brüsseler Pläne sollen schon 22 Prozent im Jahr 2018 für alle Mitglieder der EU anvisieren und das hat natürlich auch in unserem Politikbetrieb Unterstützer. Also Auge auf bei der nächsten Wahl und nicht auf die Wahlkampfmärchen hereinfallen.

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  2. Marienzweig sagt:

    Bitte mehr solcher offenen Briefe, Herr Hildebrandt!
    Auch falls sie der eigentliche Adressat nicht lesen sollte, der interessierte Bürger liest sie.
    Und das ist wichtig und lohnt deshalb den Mehreinsatz.

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  3. Nobody sagt:

    Zustimmung für den Artikel, wir brauchen keine politisch ideologisch verblendeten Schwätzer, die unsere Land in das Unglück reiten, sondern Menschen mit Vernunft.

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  4. Dieter Hümmer sagt:

    Herr Hildebrand hat Herz und Verstand!

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