US-Vizepräsident Mike Pence sprach beim „Marsch für das Leben“

Eine halbe Million Lebensrechtler in Washington

Am gestrigen Freitagabend wurde in Washington der „Marsch für das Leben“ veranstaltet, an dem sich eine halbe Million Menschen beteiligten, darunter zahlreiche Politiker und kirchliche Würdenträger. embryo

Papst Franziskus schickte ein ermutigendes Grußwort und dankte den Abtreibungsgegnern für das „großartige Zeugnis zugunsten der Heiligkeit jedes menschlichen Lebens.“

Der neue US-Präsident Donald Trump twitterte an die Teilnehmer:  „Der Marsch ist so wichtig. An alle, die ihr heute marschiert: Ihr habt meine volle Unterstützung.“  –  Seine Beraterin Kellyanne Conway hielt eine eindringliche Ansprache an die ca. 500.000 Versammelten.

Typisch für die meisten deutschen Mainstream-Medien: Entweder wird der Marsch totgeschwiegen oder kleingeredet:

Die ARD sprach wenigstens von „zehntausenden“ Teilnehmern und fabulierte, die genaue Zahl sei angeblich unklar. Die linksliberale „Zeit“ schraubt die Teilnehmer geradezu lächerlich auf „mehrere tausend Menschen“ herunter.  –  Zur kürzlichen Feministinnen-Demo heißt es dort freilich: „Am 21. Januar hatten in Washington über eine halbfoto-us-kongress-pre Million Menschen für das Recht auf Abtreibung demonstriert.“

Der seit Jahrzehnten als konsequenter Lebensrechtler bekannte Vizepräsident Mike Pence (siehe Foto) beteiligte sich ebenfalls an der Lebensrechtler-Demo und erklärte in einer frei gesprochenen Rede:  „Wir stehen an einem historischen Wendepunkt.“  –  Er kündigte an, gemeinsam mit dem Kongreß werde die Regierung daran arbeiten, die staatliche Finanzierung von Abtreibung zu beenden.

Zudem sagte der republikanische Politiker und dreifache Familienvater:

„Ich bin pro-life und ich werde mich dafür nicht entschuldigen. Wir werden nicht ruhen, solange wir nicht eine Kultur des Lebens in den USA erreicht haben. Eine Nation, die nicht zum Leben steht, wird nicht mehr lange existieren.“

Er kündigte an, daß der neue Präsident Trump schon bald einen Kandidaten für das Oberste Gericht ernennen werde, der das Lebensrecht der ungeborenen Kinder respektiere: „Das Leben gewinnt wieder in Amerika“, verkündete Pence. 

Auch der katholische Erzbischof und Kardinal T. Dolan hielt eine Rede und teilte danach auf Twitter mit: „Halleluja für all diese mutigen Seelen, die am Marsch für das Leben teilnehmen, vor allem für die jungen Menschen.“

VIDEO der PENCE-Ansprache: https://www.youtube.com/watch?v=30KOQosG-Fk&feature=youtu.be

HIER unser ausführlicher Artikel über US-Vizepräsident PENCE in der JÜDISCHEN RUNDSCHAU. http://juedischerundschau.de/mike-pence-katholikal-und-ein-grosser-freund-israels-135910653/

 

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2 Kommentare on “US-Vizepräsident Mike Pence sprach beim „Marsch für das Leben“”

  1. Ob der „Lebensschützer“ Pence auch die Körper anderer Menschen durch die Todesstrafe zerstört sehen will, und wie steht er dazu, daß sein Präsident allen Ernstes mal gerade so die Folter verharmlost?
    In diesem Zusammenhang auch die Frage, wie entsetzt Gabriele Kuby etc. sind, wenn zur Herstellung „traditioneller Werte“ in Russland die Kirchen daraufhin gewirkt haben, daß das Schlagen von Kindern und Frauen in Familien strafrechtlich bagatellisiert wurde? Denn Kuby gehört ja zu jenen, die die „traditionellen Werte“ in Russland durch persönliche Anwesenheit bekräftigt haben.
    Wird jetzt wieder heftig mit Nebelkerzenwerfer-Begriffen wie „linksrotgrünversifft68er“ herumgewedelt, um von der tatsächlichen Schuld abzulenken? Gibt man sich wieder gänzlich ratlos und unwissend, wenn in Deutschland linke Bewegungen vor der „konservativen“ Unmenschlichkeit warnen und laut protestieren?

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    • Pinoccio sagt:

      Statt an sinnlosen Wortspielen und wahrsagerischen Wortdeutungen, sollte man sich lieber an Fakten orientieren!!!
      Pence ist erst seit kurzer Zeit im Amt, wo kluge Menschen es vorziehen abzuwarten, wie sich die Faktenlage entwickelt und nicht orakeln.
      Richtig ist, Verbrechen kann man nicht bagatellisieren, aber zwischen Theorie und Praxis gibt es einen Unterschied.
      Bleiben wir mal in Deutschland, wo der Täterschutz höher bewertet wird, wie der Opferschutz etc. wir haben hier im eigenen Land genug zu tun.

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