Lauter Protest mit Linksfrontbeteiligung gegen den AfD-Empfang in Münster

Am heutigen Freitagabend (10. Februar) hat die AfD im westfälischen Münster zu ihrem Neujahrsempfang ins Rathaus eingeladen. Als Redner sprachen die afd_-300x298Bundesvorsitzende Dr. Frauke Petry und NRW-Landeschef Marcus Pretzel.

Da die Partei sich auf den Gleichheitsgrundsatz und demokratische Gepflogenheiten berief, konnte ihr der Festsaal des Rathauses sehr zum Ärger linker Kreise nicht verwehrt werden.

Die von zehntausenden Studenten mitgeprägte Stadt setzte nämlich größtenteils auf Protest gegen die AfD-Versamlung. Auch Kaufleute aus der Innenstadt machten mit und schalteten eigens die Lichter und Leuchtreklame an ihren Schaufenstern aus.

Daß die ca dreihundert Teilnehmer der AfD-Veranstaltung überhaupt zu ihrem Ziel im Rathaus gelangen konnten, hatten sie einer Absperrungszone und massiver Polizeipräsenz zu verdanken. Allerdings waren die Besucher einem lautstarken Pfeif- und Schreikonzert ausgesetzt, wenn sie zwischen tausenden von Demonstranten hindurchgehen mußten. Der Rückweg nach der Versammlung glich noch mehr einem Spießrutenlauf. polizei

Wie sogar die Westfälischen Nachrichten schreiben, die den Anti-AfD-Protest ansonsten nicht genug loben können, benahmen sich etliche Demonstranten reichlich dreist:Gäste des Empfangs, die das Rathaus verlassen, werden mit Schmährufen bepöbelt…So wird auch ein Berichterstatter grundlos angegangen.“

Zudem berichtet die Polizei von einem vermummten Jugendlichen, der eine selbstgebaute Rakete abfeuerte. Die Beamten fanden ihm neun Feuerwerkskörper. Zudem führte er ein verbotenes Butterfly-Messer mit sich; ihn erwartet ein Strafverfahren.

Fast alle Parteien beteiligten sich an der Aktion gegen die AfD, auch die CDU durfte mit ihren Parteifahnen nicht fehlen  –  Seit´ an Seit´ mit Kommunisten, Linkspartei,  „Autonomen“, Gewerkschaften und den bei solchen Aktionen üblichen Antifa-Gruppen. Organisiert wurde die Demo von einer Initiative namens „Keinen Meter den Nazis“, womit alles gesagt ist.

Viele Parolen der Protestler gegen die AfD wirkten teils einfältig („Vielfalt statt Einfalt“, „Münster bleibt bunt“), teils unverschämt und verleumderisch („Nazis raus“, AfD-Petry mit Hitlerschnurbart).

Auch Kirchen zeigen „Courage“ – und passen sich zeitgeistlich an

Wo so richtig „mutig“ (in Wirklichkeit feige ganz im Sinne des Zeitgeistes) gegen die vermeintlichen „Nazis“ und „Rassisten“ zu Felde gezogen wird, darf die „kirchliche“ Begleitmusik nicht fehlen:

„Auch die Kirchen setzen ein Zeichen“, schreiben die Westfälischen Nachrichten, denn in der Liebfrauen-Kirche gab es nachmittags ein „ökumenisches Friedensgebet“  – und zwar, „um ein Zeichen für Toleranz, Dialogbereitschaft, Fremdenfreundlichkeit und die unantastbare Würde jedes Menschen zu setzen″, wie die Organisatoren, die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK), der Evangelische Kirchenkreis Münster und das katholische Stadtdekanat erklärten. 

Pfeifkonzerte und verleumderische Parolen gegen eine demokratische Partei sieht freilich nicht unbedingt nach „Toleranz und Dialogbereitschaft“ aus.

Ganz zu schweigen von der kommunistischen Beteiligung. Die Demo-Organisation „Keinen Meter den Nazis“ ist stark von diversen linksradikalen Gruppen getragen.

Es wimmelt in diesem Dachverband von kommunistischen Parteien wie der DKP, MLPD, Marx-Lenin-Verein, ultralinken Antifa-Autonomen, der Linkspartei etc – siehe hier:
https://keinenmeter.noblogs.org/archiv-naziaufmarsch-2012/unterstutzerinnen/

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13 Kommentare on “Lauter Protest mit Linksfrontbeteiligung gegen den AfD-Empfang in Münster”

  1. Karl sagt:

    Die Pfaffen kriegen Gelder vom Staat, also läuft es bei denen nach dem Motto: „wes Brot ich ess …“

    Das AFD-Bashing der Kirchen-Pfaffen und auch die geheuchelte Nächstenliebe ala „refugees welcome“ ist also Programm…

    Wobei die sog. „Nächstenliebe“ der Pfaffen inzwischen zu einer Über-Nächstenliebe geworden ist, mit der die Kirchen zusätzliche Milliarden abstauben; Stichwort: Asylindustrie!

    Hier ein guter Artikel zur Einmischung der Kirchen in das Politische (und Betreiben von Staatspropaganda): http://cicero.de/kultur/kirchen-gegen-afd-die-einfalt-der-vielfaltsapostel

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  2. Octopuss sagt:

    Man fragt sich, welche Menschen solche hirnrissigen Demos veranstalten und so viel Dummheit besitzen, dass sie nicht einmal wissen, was für Parolen sie schreien. Die AFD mit der NSDAP zu vergleichen ist Verleumdung pur, aber man darf ja das Fach Geschichte abwählen, nicht überall wird es gelehrt, und SPD und Grüne plädieren seit Jahren für die Absenkung des Bildungsniveaus.
    Die NSDAP war eine Arbeiterpartei und mit Hitlers Machtergreifung hat sich ein Establishment der Regierenden gegründet, die durch undurchsichtige Hierarchien die Basis getäuscht haben und durch Agitation und Propaganda Millionen Menschen für einen sinnlosen Krieg im Eroberungswahn verheizt und Millionen Menschen im Rassenwahn umgebracht haben.
    Diese Jugend verkennt den Umstand, dass wir dank Globalisierung der EU und offener Grenzen die Rassisten in dieses Land einmarschieren ließen, die einen wollen uns unter ihr mohammedanisches Glaubensdiktat zwingen, die anderen ihre Kulturen, da sie unser Land erobern.
    Dazwischen gibt es tatsächlich berechtigte Flüchtlinge, gegen die sich der Zorn der Bürger nicht richtet.
    Je dümmer das Volk ist, desto mehr korrupte Machenschaften und größenwahnsinnige Utopie kann sich ein politisches Establishment leisten, weil dem einfachen Bürger die Informationen fehlen, um dies zu durchschauen. So kommt es, dasd selbst propagandistisch ideologische Studenten mitziehen, ohne einmal nachzudenken, wie kann eine Gesellschaft zum Wohl der Bürger funktionieren und Probleme zu lösen. Dann noch die größere Gruppe von Berufsdemonstranten, gefördert durch das politische Establishment, welche vermutlich schon 45 Euro pro Stunde nebst Auslagenerstattung erzwungen hat und auf Abenteuersuche ist.
    Vielleicht auch ein Grund , warum Frau Schwesig die Extremismusklausel von Christina Schröder umgehend streichen ließ, damit sich die Gruppe der Berufsdemonstranten im Auftrag der Politik nicht dezimiert. Natürlich die Kirchenvertreter, die wieder vom Füllhorn der Abgaben von Gläubigen für ihre ideologisch angestrebten Macht- und Pfründe Ziele träumen, dürfen nicht fehlen, auch wenn sie dafür den Glauben im Christentum missbrauchen. So hat jeder ein Motiv, aus Angst, er könne nicht aus der Staatskasse schöpfen, wofür am Ende die Bürger für die Schulden der Gier durch andere aufkommen müssen und 2 bis 3 Billionen sind kein Pappenstiel.

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  3. 123 sagt:

    Die armen Rechtsextremisten. Mir kommen beinahe die Tränen, aber die Weinerlichkeit und die Opferrolle gebührt wie immer den Jüngern der Alternative für die NPD.

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  4. Am 24. September dieses Jahres wird man sehen, wie viele Wähler für die AfD gestimmt haben. Ich bin von Beruf Sozialpsychologe und mit den Techniken der Meinungsforschung ausgestattet. Jede Form von Kommentar meinerseits könnte nur wie die obige Berichterstattung falsche Zeichen für die Demokratie in der BRD setzen.

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  5. Marienzweig sagt:

    Gilt wohl auch für Kirchen: In der Masse lebt sich´s leichter.
    Nicht Stellung beziehen gegen sie, kein unangenehmes Anecken, dazu gehören und sich wohlig geborgen in den Wogen der Menge getragen fühlen.

    Man soll oder kann, wer will, gegen die AfD argumentieren, wie man ja auch Argumente gegenüber anderen demokratisch gewählten Parteien vorbringen kann – aber soviel demokratische Reife muss schon von Menschen, Institutionen und Kirchen vorausgesetzt und verlangt werden, dass sie das Treffen einer ungeliebten Partei nicht unnötig erschwert.

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  6. Anonymous sagt:

    Was ist das für eine katholische Kirche, die unkritisch auf der Seite der Gesellschaftszerstörer steht und auf Gedeih und Verderb alles absegnet? Ich erlebe tagtäglich, daß ich als nicht-
    konform mit diesem Verhalten anecke und zum spinnerten Außenseiter werde. So wie ich als Katholik die Kirche erlebe, müßte ich logischerweise eigentlich eher heute als morgen mich von ihr verabschieden. Es ist nur noch eine einzige Zumutung, was da abgeht!

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  7. Bernd.L.Mueller sagt:

    …..es sind noch viele dicke Bretter zu bohren, um diese Einheitsfront vs. AfD aufzubrechen.

    Nicht einfach für Beteiligte / Betroffene, dagegen anzuschwimmen, nicht zu resignieren, gleichwohl das Ziel lohnt, ein Deutschland in Frieden, Freiheit, Selbstbestimmung, Meinungsvielfalt, gegen gleichgeschaltete Medien.

    Gegen sozialistisch geprägten Einheitsbrei, gegen erzwungenen Austausch europ. Kulturen in muslimischen Islam, gegen Terror, Kriminalität, die von aussen an uns in D. herangetragen wird.

    Gegen ein ZK in Brüssel mit Geboten, Verboten, Regulierungen, Anordnungen, Bevormundungen, irren Gesetzen. die nationale jahrhundert alte Kulturen / Gepflogenheiten gleichmachen etc.

    Es wird sich erst etwas ändern, wenn die sogen. „schweigende Mehrheit“ in Deutschland 2017 zur Wahl gegangen ist, das positive Ergebnis vorliegt.

    Davon sind wir überzeugt.

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  8. zeitschnur sagt:

    Dazu fällt mir nur eines ein: bürgerliche Spielchen!
    Wir haben verlernt zu verstehen, dass es in diesem Leben ernsthafte Probleme geben könnte.
    All diese Menschen wachen erst auf, wenn sie persönlich betroffen sein werden.
    Bis dahin sollte man sich aus der Debatte mit ihnen ausklinken.

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  9. Wo bleibt hier der „Rechtsstaat“, wenn friedliche Bürger nur noch unter Polizeischutz und durch einen Kordon von haßerfüllten Schreihälsen zu ihrem Versammlungsort gelangen können?

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