Privatoffenbarungen sind weder eine Basis noch ein Stützpfeiler des Glaubens

Von Felizitas Küble

Wie Radio Vatikan kürzlich mitteilte, hat Papst Franziskus den polnischen Erzbischof von Warschau, Henryk Hoser, zu seinem Sonderbeauftragten für den umstrittenen Erscheinungsort Medjugorje ernannt.

Papst Franziskus, so heißt es weiter, wolle auf diesem Wege Genaueres über die pastorale Situation und die Bedürfnisse der Pilger erfahren.Foto Michaela Koller

In Medjugorje soll nach Seherangaben seit über 35 Jahren die Gottesmutter erscheinen, einigen Visionären sogar täglich. Die zuständigen Ortsbischöfe von Mostar (zunächt Zanic, dann sein Nachfolger Peric) äußern sich ablehnend über die Echtheit der Phänomene, die jugoslawische Bischofskonferenz gab sich in den 80er Jahren mehrfach zurückhaltend-distanziert  —  und der Vatikan errichtete eine Untersuchungskommission, die der Glaubenskongregation zuarbeitet, weil dieses Gremium (nach dem jeweiligen Diözesanbischof) für die Beurteilung von Privatoffenbarungen zuständig ist.

Doch welchen Stellenwert haben kirchlich genehmigte Erscheinungen in der katholischen Kirche?

Warum spricht man von ‪„Privatoffenbarungen“, obwohl sich viele Botschaften nicht nur an einzelne Personen oder Zielgruppen richten, sondern an die ganze Kirche, so etwa in Lourdes oder Fatima?

Der Ausdruck ‪„Privatoffenbarungen“ bezieht sich nicht auf den jeweiligen Empfängerkreis, sondern auf die geringe Verbindlichkeit von Erscheinungen im Vergleich zur amtlichen bzw. ‪„öffentlichen“ Offenbarung.

Bibel und Tradition bezeugen die Offenbarung Gottes

Darunter versteht die kath. Kirche die Offenbarung Gottes, die in der Heiligen Schrift und der apostolischen Tradition bezeugt wird. Über die Reinerhaltung und Bewahrung dieser Offenbarung Gottes wacht das kirchliche Lehramt. Der katholische Glaube beruht gleichsam auf einem einzigen Fundament (Offenbarung Gottes), zwei Säulen (Bnikolausibel, Überlieferung) und einem schützenden Dach, dem Lehramt der Kirche.

Privatoffenbarungen sind weder eine Basis noch ein Stützpfeiler des Glaubens, denn die göttliche Offenbarung ist laut katholischer Lehre mit dem Tod des letzten Apostels bzw. dem Ende der apostolischen Zeit abgeschlossen.

Es handelt sich bei dieser Aussage um ein Axiom, also eine Denkvoraussetzung und Grundlegung für weitere Lehrsätze. Erscheinungen und Visionen sind daher nicht verbindlich für die Gläubigen, auch dann nicht, wenn sie die kirchliche Approbation erhalten haben.

Approbation bedeutet Genehmigung oder Erlaubnis

Der deutsche Begriff ‪„Anerkennung‪“ wirkt etwas mißverständlich, weil er leicht den Eindruck erwecken könnte, als würde die Kirche mit einer ‪„Anerkennung“ die übernatürliche Herkunft der betreffenden Privatoffenbarung bestätigen. Das tut sie aber keineswegs. Vielmehr geht es bei einer Approbation — also einer Erlaubnis, Genehmigung, Billigung — um die Feststellung, daß der Inhalt jener ‪„Botschaft‪“ nicht dem Glauben der Kirche widerspricht, weshalb es dem Katholiken ‪„gestattet“ ist, dem Geschehen seine Zustimmung zu schenken.

Freilich soll dies ohne jeden Fanatismus geschehen, weshalb Papst em. Benedikt das Kirchenvolk in seinem Apostolischen Schreiben ‪„Verbum Domini“ ermahnte, einen solchen Glauben in einer ‪„klugen Weise“ auszuüben, denn auch eine kirchlich genehmigte Erscheinung ist kein ‪„fünftes Evangelium“.

Foto: Radio VatikanZudem heißt es in ‪„Verbum Domini“ grundsätzlich über die göttliche Offenbarung:

„Der Wert der Privatoffenbarungen ist wesentlich unterschieden von der einer öffentlichen Offenbarung: Diese fordert unseren Glauben an, denn in ihr spricht durch Menschenworte und durch die Vermittlung der lebendigen Gemeinschaft der Kirche hindurch Gott selbst zu uns….Die Privatoffenbarung ist eine Hilfe zu diesem Glauben, und sie erweist sich gerade dadurch als glaubwürdig, dass sie auf die eine öffentliche Offenbarung verweist…Eine Privatoffenbarung kann neue Akzente setzen, neue Weisen der Frömmigkeit herausstellen oder alte vertiefen.“

Papst Benedikt erklärte in seinem Apostolischen Schreiben ebenfalls, was eine Approbation wirklich beinhaltet:

„Die kirchliche Approbation einer Privatoffenbarung zeigt daher im wesentlichen an, dass die entsprechende Botschaft nichts enthält, was dem Glauben und den guten Sitten entgegensteht; es ist erlaubt, sie zu veröffentlichen, und den Gläubigen ist es gestattet, ihr in kluger Weise ihre Zustimmung zu schenken.“

„Nichts anderes als eine Erlaubnis zur Veröffentlichung“

Diesen bewährten kirchlichen Standpunkt erwähnte bereits Kardinal Prosper Lambertini, der spätere Papst Benedikt XIV., in seinem 1734 – 1738 erschienenen Klassiker über die Selig- und Heiligsprechungen:media-377708-2

„Man muss wissen, dass diese Billigung (von Visionen und Offenbarungen) nichts anderes ist als eine Erlaubnis …, sie nach reiflicher Überprüfung zu Belehrung und Nutzen der Gläubigen zu veröffentlichen.‪“

Im Unterschied zu den unfehlbaren „Offenbarungen, wie sie den Aposteln und Propheten zuteil wurden“, besitzen die späteren, von der Kirche genehmigten Privatoffenbarungen lediglich einen Wahrscheinlichkeits-Charakter.

Der katholische Dogmatiker Prof. Dr. Joseph Schumacher (siehe Foto) erläutert ebenfalls, daß Privatoffenbarungen von der Kirche ‪„niemals als Gegenstand allgemeiner Glaubenspflicht‪“ vorgelegt werden.

Keine Glaubensverpflichtung für Katholiken

Ihre kirchliche Approbation besage nur, dass in den Botschaften nichts zu finden ist, was dem Glauben und der Sitte widerspreche, daß sie daher veröffentlicht und geglaubt werden dürfen; ihre übernatürliche Verursachung wird nicht sicher gelehrt, sondern vernünftigerweise („fide humana“) angenommen, schreibt der Freiburger Theologe Joseph-Schumacherdazu.

Er fährt fort: ‪„Die Approbation gehört nicht in den Bereich des Lehramtes, sondern des Hirtenamtes. Daher sind auch approbierte Privatoffenbarungen für die Gläubigen nicht verpflichtend. Die Kirche könnte sie gar nicht verpflichtend machen, selbst wenn sie es wollte, denn ihre Unfehlbarkeit bezieht sich nur auf die Bewahrung und Interpretation der öffentlichen Offenbarung.“

Aus diesem Grunde ist es Katholiken gestattet, kirchlich ‪„anerkannte“  bzw. approbierte Erscheinungen sachkritisch zu bewerten, freilich soll dies ohne Polemik erfolgen. Prof. Schumacher dazu: ‪„Maßvolle Kritik an den Privatoffenbarungen und ihre begründete Ablehnung sind möglich und durchaus mit dem Glauben zu vereinbaren, wenn sie nur mit der gebotenen Bescheidenheit, vernünftig und ohne Mißachtung vorgetragen werden.“

Weitere ausführliche Hinweise zu diesem Themenfeld bietet Joseph Schumacher in seiner Neuerscheinung ‪„Die Mystik im Christentum und in den nichtchristilchen Religionen“ (Patrimonium-Verlag 2016).

Erstveröffentlichung des Artikels durch die internationale katholische Nachrichtenagentur ZENIT: https://de.zenit.org/articles/welchen-stellenwert-haben-privatoffenbarungen-in-der-katholischen-kirche/

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31 Kommentare on “Privatoffenbarungen sind weder eine Basis noch ein Stützpfeiler des Glaubens”

  1. Jutta sagt:

    Warum bzw wozu braucht man Offenbarungen ?
    Wir haben die Bibel. Die Offenbarung Gottes in Seinem Wort und den Aufruf darin zur Nüchternheit !!!
    Wenn wir die Bibel lesen und anwenden, dann sind wir beschäftigt genug.
    Offenbarungen, Erscheinungen usw und zwar a l l e, sind Zeichen der Endzeit. Damit wird die Welt verführt werden, und vor allem Israel, die ja immer noch auf den Messias warten, der sich durch bestimmte Zeichen und Wunder offenbaren muss.
    Den Herrn Jesus haben sie ja nicht anerkannt, obwohl ER genau diese Zeichen getan hat, die IHN als Messias legitimiert haben.

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    • Osterglocke sagt:

      Die Gottesmutter trägt sogar scheinbar ihre Erscheinungtermine online ein😂

      http://www.solarisweb.at/news-aktuelle-nachrichten/332-wunder-gibt-es-immer-wieder

      Wer am 22.04.2017 noch nichts vorhat, kann sie evtl. antreffen. Sie sei 1,65 m groß und wirkt wie 25👍

      Leider habe ich den Ort vergessen, aber das steht alles in dem eingefügten Text.

      Da scheint die Tour dann von diesem Ort nach Medjugorie zu gehen, denn da kommt sie ja dann am 25. eingeschwebt😆

      Kann denn die echte Gottesmutter zeitgleich an mehreren Orten zu sehen sein, in unterschiedlichen Outfits? Größe und Haarfarbe?

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      • zeitschnur sagt:

        Aber aber, was ein rechter Ultra-Papa-Tradi-Christ ist, der weiß doch, dass der hl. Pater Pio in seinem multi-thaumatischen Wandergepäck auf Erden auch die Gabe der Bilokation hatte… um nur ein Beispiel zu nennen…

        (bi-locatio: die zweigleisige und zeitgleiche örtliche Niederlassung eines und des selben Menschen)

        Von Gott darf man diese Gabe ohne Zweifel annehmen, ob man sie von einem himmlischen Menschen annehmen darf? Ein bereits im Himmel Lebender hat wohl schon eine andere Beziehung zur Zeitlichkeit, könnte man vermuten… aber wie gesagt: wenn der fromme Wahn solches bereits bei Personen annahm, die noch im sterblichen Fleisch auf Erden wallen…

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      • Guten Tag,
        wobei selbst ein himmlisches Geschöpf, mag es auch nicht an irdische Zeit- und Raumverhältnisse gebunden sein, nicht allgegenwärtig ist, sondern Gott allein, so daß die Annahme einer Bilokation oder Mehrfach-Erscheinung (x-mal da und dort) zumindest fraglich ist bzw. wohl ein besonderes Eingreifens Gottes erforderlich wäre, der ja allein allmächtig ist.
        Erst recht würde dies natürlich bei irdischen „Bilokationen“ gelten, wobei mir ein solches Phänomen in der Heiligen Schrift nicht geläufig ist. Oder waren Propheten des Alten Bundes an zwei oder mehreren Orten zugleich? Aus den ersten Jahrhunderten der Kirchengeschichte sind mir derartige Vorgänge auch nicht geläufig, was schon zur Vorsicht animiert.
        Dies umso mehr, als selbst Christus, der aufgrund seiner Gottheit sogar Tote erwecken konnte und auch selber auferstand, nicht „bilokativ“ auf Erden wandelte – und sich allgemein davor hütete, zu sehr als „Wundertäter“ zu gelten, weshalb er den Geheilten öfter sagte, sie mögen über das Erlebte schweigen.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • zeitschnur sagt:

        O Mann, gerade habe die Diskussionsseite des entsprechenden Wiki-Artikels angesehen – die (vor allem nachvatikanische (!) Kirche glaubt diesen Quatsch tatsächlich, denn offenbar spielte die „Gabe“ der Bilokation bei diversen modernen Heiligsprechungsprozessen eine Rolle. Folgende Selige/Heilige werden dort genannt http://d-nb.info/780016823/04:

        1. Don Bosco (der, der eine Vision über die Unfehlbarkeit und ihre UNBEDINGTE Dogmatisierung hatte…) (1815 -1888) – Selig 1929. Heilig 1934.
        2. Franz Xaver Bianchi (1743 – 1815) – Selig 1893. Heilig 1951)
        3. Franz de Hieronymo (1642 – 1716) – Selig 1806. Heilig 1836
        4. Bruder Georg von Augsburg (1696 – 1762) – Seligsprechungsprozess nicht abgeschlossen seit 1781)
        5. Serafina von Gott (Karmelitin) (habe keine Infos zu ihr gefunden)
        6. Josefa Maria von der hl. Agnes (1625 – 1696) – Selig: 1888
        (7. und eben heute Pater Pio auch noch)

        Man sieht aber, dass das Phänomen in der Kirche ganz modern ist und 1700 Jahre lang in der Kirche nicht bekannt war!
        Erst im 19. Jh fing man an, diese Leute reihenweise seligzusprechen…

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      • "GsJC" sagt:

        Am 22.04.2017 … ?
        Das wäre dann kurz nach der „Warnung“ 🙂 …

        „The next possible date for the Warning of Garabandal is Good Friday of 2017 (April 14th).“

        … denn der Laientheologe L. Conte kann es auch dieses Jahr nicht lassen, wenngleich er sich dieses Jahr ungleich bescheidener als 2016 verhält, indem er das Datum der „Warnung“ nur noch als mögliches Datum bewirbt. Vergangenes Jahr war er sich noch ganz sicher.
        https://ronconte.wordpress.com/2017/02/15/the-warning-on-good-friday-and-the-conservative-schism/
        ———–

        Einige besonders eingeweihte Experten (geistiger Dunstkreis um Herrn Hudson) terminieren die „Warnung“ auf den 13. November 2017. Die Planeten Jupiter und Venus werden an diesem Tag besonders hell am Morgenhimmel beieinander stehen.
        https://garabandalnews.org/2017/02/16/a-pre-warning-sign-or-the-warning/

        Das „Wunder“ ist dann 2018 zu erwarten und dort wie bekannt in der Zeit zwischen März und Mai.

        Meine Herzenseinsprechung Nr. 14322 sagt ganz aktuell dazu:
        Alle „Erscheinungsstätten“, „letzte Botschafter des Himmels“, „selbsternannte gottgeführte Begnadeten“ und sonstige „himmlische Geheimnisträger und Möchtegernbotschafter“ (z. B. die zehn Geheimnisse v. Medjugorje), die sich als Fortsetzung des „Garabandal-Spektakels“ vermarkten und lautstark „Botschaftssprüche“ klopfend auf den „Warnungs- und Wunderzug“ aus Garabandal aufgesprungen sind, können getrost von allen (!) Gläubigen ohne Gewissensbisse in die Tonne gedrückt werden!

        Ich habe diese „Botschaft“ soeben im Gehorsam per Fax zur Prüfung an den Vatikan geschickt.

        MfG

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      • ester sagt:

        Es sei hier in die Diskussion geworfen, dass der auferstandene! Christus durchaus an mehreren Orten zugleich sein konnte,
        Paulus schreibt im ersten Korintherbrief, dass der auferstandene Christus mehr als 500 Brüdern zugleich erschienen sei.
        Von daher könnte es durchaus sein, dass auch die Muttergottes das kann.
        Aber warum sollte sie es tun und noch interessanter, warum sollten die Heiligen das tun können?
        Um es ganz dumm zu formulieren, wenn die Bilokation einen Sinn hätte, dadurch wird irgendwer gerettet, eine wichtige Information weitergegeben oder dergleichen, dann hätte es Sinn, aber so erscheinen mir die Bilokationsberichte eher wie Varieteekunststücke, Showeffekte und sonst nichts.

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      • Guten Tag,
        ich schrieb ja, daß Christus allein schon aufgrund seiner Gottheit bilokativ sein könnte, wenn ER wollte – aber zu irdischen Lebzeiten (!) wollte er dies erkennbar nicht. Seine Daseinsform als Auferstandener ist eine andere, zudem handelte weder ein Pater Pio noch sonst ein Bilokations-Auffälliger im Stande des Auferstehungsleibes.
        Wenn Sie vom auferstandenen GOTTMENSCHEN auf das Geschöpf Maria schließen, erscheint mir dies als kurzschlüssig („Von daher könnte es durchaus sein, dass auch die Muttrgottes das kann.“)
        Was die Madonna über das Geschöpflich-Normale hinaus „kann“, das kann sie allein durch Gottes Hilfe, nicht aus sich heraus (im Unterschied zu Christus).
        Der springende Punkt ist aus meiner Sicht aber das, was Sie am Schluß schreiben, daß nämlich die Bilokations-Mirakel keinen logischen oder gar theologischen Sinn ergeben, sondern offensichtlich der Sensationslust geschuldet sind.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • zeitschnur sagt:

        Zur Frage nach dem Nutzen der Bilokation (und die darf nach der paulinischen Infragestellung der Zungenrede aufgrund ihrer Nutzlosigkeit ganz locker geäußert werden!) habe ich irgendwo gelesen, dass sie ein Zeichen der riesigen, die Raumzeitlichkeit sprengenden Heiligkeit von Menschen sein soll:

        Sie sind so eifrig, dass sie selbst noch, tief ins Gebet versunken, zugleich irgendwo caritativ tätig sein wollen und sich daher, gerade noch hier betend bereits dort Kranke pflegend blicken lassen….

        Für mich ist das einfach nur frommer Hokuspokus, Sinnestäuschung oder auch Hybris – mehr scheinen wollen, als man im irdischen Fleisch nun mal ist.

        Der Diakon Philippus wurde vom Hl. Geist zu dem Kämmerer aus Äthiopien auf dessen Weg versetzt. Es heißt aber nicht, er sei gleichzeitig auch an seinem vorigen Standort verblieben.

        Überhaupt denke ich, dass hier in vielem eine enorme Einbildungskraft des Menschen steckt und sehe das erst mal alles als natürlichen Vorstellungskraft (positiv) oder natürlichen Wahn (negativ) oder natürliche Sinnes-Täuschung an.

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      • ester sagt:

        als ich schrieb, dass es prinzipiell für die Gottesmutter möglich sein könnte an mehreren Orten gleichzeitig zu sein, bezog es sich darauf, dass sie eben im Himmel ist.
        Aber wie gesagt, es macht halt keinen Sinn.
        Irgendwo habe ich mal einen Bericht über einen angebliche Bilokation Padre Pios gelesen, es ging da dadrum,. dass Padre Pio irgendwem zugesagt habe zu einer Gebetsgruppe zu kommen, dann verhindert war,. und dann dort erschien und kurz winkte.
        Sorry aber das hört sich einfach nach dem Restaurant am Ende der Zeit aus „Per Anhalter durch die Galaxie“ an

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    • "GsJC" sagt:

      Nachtrag:

      Ich werde auch versuchen, ein Bild davon zu machen, wie ich bei meinen nächsten Besuch in Rom meine Botschaften dem Heiligen Vater auf dem Petersplatz überreiche. (Inzwischen 12 Bände mit einem Gesamtgewicht von 13,5 kg)

      Das kommt bei den Gläubigen in der bekannten Szene immer gut an und sollte die Glaubwürdigkeit meiner Botschaften untermauern. Wenn ich Glück habe, seufzt der Heilige Vater bei der Übergabe der 13,5 kg nicht nur wegen dem Gewicht, sondern blickt verzückt in den Himmel.

      Vielleicht verdreht er dabei auch die Augen nach hinten – wie die Seherinnen aus Garabandal. Das wäre dann ein ganz besonderes Zeichen.

      MfG

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    • Osterglocke sagt:

      Vielen Dank für die zahlreichen Antworten.

      Das ist schon ein spannendes Thema mit dieser Bi-Lokation.

      Wenn da tatsächlich auch lebende Menschen an 2 Orten gleichzeitig zu sehen sein sollen, dann muß es einen ja auch nicht wundern wenn wir Verstorbene sehen????

      Mein Verstand schiebt diese Möglichkeit ja konsequent zur Seite😂

      Aber ich bestehe ja nicht nur aus Verstand.

      Kann denn eigentlich der Leib eines Menschen beerdigt werden und wir können seine Seele wie einen 2 Leib quasi sehen, hören und auch fühlen?

      In meinem Leben begegnet mir so jemand normalerweise nicht.

      Einmal in den ganzen Lebensjahren hatte ich tatsächlich das Gefühl, jemand zu sehen😎

      Der Geist der verstorbenen Menschen ist aber da und das ist real.

      Die Verstorbenen sind nicht abwesend, sondern unsichtbar.

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  2. Dorrotee sagt:

    Ich selber habe das Buch „Der Medjugorje-Betrug“ vor ca. 10 Jahren gelesen, und bin seitdem von diesem Erscheinungsort abgekommen.
    Ein faktenstarker Augenöffner! Politisch wie auch religös deckt es die vielen Umstände der damaligen Zeit auf.
    Die ganzen Befragungen der Seherkinder werden anhand der Tonbandaufnahmen genau wiedergegeben und so erkennt man die Widersprüche.
    Zudem hilft der Autor dem Leser, die Ungereimtheiten bei den Botschaften der „Gospa“ zu erkennen.
    Es würde reichen, wenn der Papst sich diese Tonbandaufzeichnungen genau durchliest.
    Vieles wird einem dann klar.
    Für mich kommt es überhaupt nicht mehr in Frage, diesen Ort zu besuchen.

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  3. zeitschnur sagt:

    Ich möchte doch noch zitieren aus der Website https://www.gwup.org/infos/themen/65-religion-glaube/1763-medjugorje-die-unerzaehlte-geschichte

    Es ist erschütternd, denn diesen Gedanken zufolge ist es der Vatikan (bzw Johannes Paul II samt Kardinal Ratzinger) selbst, der damals verhindert hat, das eindeutige und ablehnende Urteil der regionalen Bischofskonferenz durchzusetzen. Die Begründung ist einleuchtend und niederschmetternd:

    ___

    „Ein Triumph für Bischof Zanic (nach der Abstimmung der jugoslawischen Bischofskonferenz, Anm. zeitschnur)? Mitnichten. Gegen alle Gepflogenheiten gibt sich die vatikanische Kongregation für die Glaubenslehre mit dem Gutachten über Medjugorje nicht zufrieden und ordnet 1987 die Einsetzung einer neuen, nunmehr überregionalen Untersuchungskommission an. Die in der Kirchengeschichte bislang beispiellose Begründung: Im Unterschied zu Lourdes, Fatima und allen anderen Marienerscheinungen habe die Botschaft von Medjugorje in der ganzen Welt sehr schnell einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht. Durch die modernen Massenmedien sei Medjugorje praktisch von Beginn an „internationalisiert“ worden. Und wegen dieser weltumspannenden Bedeutung des Phänomens sei zwar de jure (rechtlich) der Ortsbischof von Mostar zuständig – de facto aber die Weltkirche und somit der Vatikan direkt betroffen.

    (Der Geheimplan des Papstes)

    Ist tatsächlich davon auszugehen, dass ein intellektuelles Schwergewicht wie der damalige Vorsitzende der Glaubenskongregation, Kardinal Josef Ratzinger, auch nur einen Augenblick lang an die Echtheit der Erscheinungen von Medjugorje glaubte? Nicht im Mindesten. Die feinsinnige Formulierung von der „Internationalisierung“ Medjugorjes
    bezieht sich auf etwas ganz anderes.

    Während die jugoslawischen Staatsorgane ab Mitte der 1980er-Jahre den kommerziellen Aspekt des Pilgertourismus nach Medjugorje entdeckten und sich beträchtlich gemäßigter verhielten, folgte Rom einem geheimen Fahrplan, der kein Interesse an der Wahrheitsfindung hatte. Die kritischen Berichte von Bischof Zanic und den ersten beiden Untersuchungskommissionen lagen zur selben Zeit auf dem Schreibtisch des Papstes, als der innige Marienverehrer Johannes Paul II. mit dem amerikanischen Präsidenten Ronald Reagan über verschiedene Möglichkeiten nachdachte, den Druck auf die kommunistischen Regime in Osteuropa zu erhöhen.

    Gewiss stand Medjugorje nicht im Zentrum des „Destabilisierungs-Szenarios“, wie es etwa auf Polen und die Gewerkschaft Solidarität zutraf. Aber anscheinend zögerte der Vatikan die offizielle Ablehnung der Marienerscheinungen aus politischen Erwägungen hinaus, damit Medjugorje als Bestandteil des kroatischen Nationalismus wachsen und sich ausweiten konnte. Möglicherweise schwebte dem polnischen Papst und seinen Beratern ein unabhängiges Kroatien als antikommunistisches Bollwerk gegen den Osten vor.

    (Der Bürgerkrieg beginnt)

    Fatal: Bischof Zanics Warnungen vor einem auch religiös motivierten Krieg zwischen Kroaten, orthodoxen Serben und Moslems bleiben im Vatikan und andernorts ebenfalls ungehört. Am 27. Juni 1991, zwei Tage nach dem Ausscheiden der beiden nördlichen Regionen Slowenien und Kroatien aus dem jugoslawischen Staatenbund, kommt es an der Grenze zwischen Kroatien, Serbien und Bosnien-Herzegowina zu anhaltenden schweren Kämpfen. Die Friedensbotschaft der Gospa von Medjugorje wird damit endgültig von der Realität ad absurdum geführt.“

    ___

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  4. Anonymous sagt:

    Es wird sicher raus kommen, dass Medju nicht echt ist. Aber was soll’s. Wer mit dem Herzen sieht, braucht keinen „Vorkäuer“, der bestimmt, was man glauben soll….

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  5. Dorrotee sagt:

    Wie lange soll noch über und in Medjugorie debattiert und untersucht werden? Der Vatikan muss endlich grundsätzlich Stellung nehmen.
    Vor allem müssen die theologisch nicht haltbaren Botschaften der sogenannten „Gospa“ dringend abgelehnt werden.
    Schon wieder ist ein Abgesandter vom Vatikan ernannt worden, der nun Bedürfnisse der Pilger nachprüfen soll, zudem ebenfalls die pastorale Situation in dem Ort. Das müsste doch mittlerweile bekannt sein. Schlimmer gehts nimmer!!
    Wer bezahlt eigentlich diese ganzen Untersuchungsleute und Kommissionen, die schon jahrelang an diesen Ort gesandt werden?

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  6. zeitschnur sagt:

    F. versucht also auch hier wieder nicht den „grundsätzlichen“, sondern den pastoralen Weg zu gehen, wie bei „Amoris laetitia“.

    Was aber ist denn eigentlich das Problem?

    Das Problem ist, dass die Explosion der „Privatoffenbarungen“ ziemlich eindeutig mit der Explosion des Ultramontanismus korreliert. Fast alle dieser Offenbarungen bestätigen in irgendeiner Weise die erst in dieser Phase der Kirchengeschichte überzeichnete und überhöhte und zentralistisch-absolutistische Stellung des Papsttums.
    Das ist schon bei der Emmerick erkennbar, die prompt in ihren Visionen böse Freimaurer am Werk sah, die den Petersdom demontierten (was als „Vision“ angesichts der realen politischen Ereignisse zu Beginn des 19. Jh nicht weiter verwunderlich sein dürfte), hinzukommen im 19. Jh zahllose frühe Seherinnen, wie die Sr. Elisabeth Canori-Mora http://www.kathpedia.com/index.php?title=Elisabeth_Canori_Mora, die pünktlich zum beginnenden ultramontanen Papalismus auch prompt zum Ende der Zeiten eine Wiederkunft des hl. Petrus „sah“ (!!!) und nicht etwa die des Herrn (!!!!).
    Weiter ging es markant mit Lourdes, wo Bernadette prompt das durch einen Papst im Alleingang und ohne vorheriges Konzil und ohne irgendeine dogmatische Not definierte Immaculata-Dogma durch die Gottesmutter selbst bestätigt erhielt. Eine Dogmatisierung dieser formellen Art hatte es in der Kirche zuvor noch nie gegeben (!), und man ist sich heute sicher, dass das ein gezieltes Manöver war, um später die Unfehlbarkeit um so leichter ebenfalls zu definieren, denn man konnte sich der Begeisterung des Volkes über dieses Mariendogma ganz sicher sein – schließlich hatte Pius IX. sich vorher nicht etwa der persönlichen Zustimmung der Bischöfe versichert, sondern wollte über die Bischöfe hören, was das Volk dazu glaube (!). Heute würde man eine solche Vorgehensweise „populistisch“ nennen.
    Die Visionen, Privatoffenbarungen und Sühneseelen, Seherinnen und Stigmatisierten häuften sich bald. Und alle sahen stets den armen „Hl. Vater“, der irgendwie so sehr leiden musste unter den Freimaurern, die sich hinter jedem Baum und hinter jedem Samtvorhang im Vatikan versteckt hielten. So war es schließlich auch in La Salette und Fatima.
    Herhalten für all diese phantastischen Entfaltungen musste die Gottesmutter.
    Sie wurde plötzlich zur Garantin des Papsttums. Rom deklarierte ein „marianisches Zeitalter“ (weil man dachte, ein solches gehe der Wiederkunft Jesu voraus) und beeilte sich, eine marianische Bewegung zu inszenieren bzw. zu unterstützen.
    Scheeben schrieb unverblümt, mit dem Unfehlbarkeitkeitsdogma habe sich die Immaculata beim Papst für ihre „Verherrlichung“ im Dogma von der Unbefleckten Empfängnis „bedankt“.
    Als ich das bei dem berühmten neuscholastischen Dogmatiker las, wurde mir ganz flau:

    In Fatima ging es sehr wohl um ein Politikum – man wollte die „Freimaurer“-Regierungen in Spanien und Portugal stürzen und reaktionär-katholische Ständestaaten modernen Typs errichten. Die Kirche war doch seit jahrzehnten geradezu hysterisch aufgeladen zu dem Thema!
    Es geht also nur noch drum, dass die Kirche sich selbst verherrlicht – das ist ultramontane Doktrin, bzw. das, was hinter ihr steht. Und dazu missbraucht sie die Gottesmutter.

    Eine Art wundertätiger „Minipapst“ wurde dann der Multi-Thaumaturg Pater Pio, der nicht nur wie ein Ersatzlehramt aufgefasst wurde, sondern auch die antike Rolle des christlichen wundertätigen Königs evozierte.

    Eigentlich fehlt in unserem neuzeitlichen thaumatologischen Sammelsurium nur noch eine Art Pater Pio auf dem Stuhl Petri – das wäre dann das Endergebnis dieser Entwicklung und … für mich ist das dann der Antichrist.

    Mit dieser ultramontanen Verfremdung der Kirchenlehre explodierte das Erscheinungswesen bis ins Unerträgliche.
    Ich wette, dass viele Generationen seit der Franz. Revolution geradezu danach lechzen, Visionen zu haben.
    Erst hatten Einzelpersonen Visionen, dann wurden es plötzlich mehrere (La Salette, Fatima) und heutzutage sind es halbe Dörfer (Heroldsbach, Medjugorje).

    Man braucht also zukünftig einen Pater Pio auf dem Papstthron und gesichtehabende Kollekte nach dem Vorbild Mejugorjes oder Fatimas oder Heroldsbachs. Plötzlich werden alle glauben, die Kirche sei auferstanden aus Ruinen.

    Rom hat das alles begünstigt, eben weil es seinen Machtambitionen entgegenkam. Welcher „Hl. Vater“ fühlt sich nicht wohl, wenn der Himmel über kleine Kinder ihm bestätigt, dass er ein ach so „armer“ und selbst in der „Freimaurer“-Kirche ach so isolierter Papst ist, dem doch alleine jegliche Macht und Kompetenz zustünde, auch wenn das 1800 Jahre nicht so war und auch niemals von der ganzen Kirche immer, überall und von allen je geglaubt worden war.
    Mithilfe der Visionen ist die Irrlehre eines überzogenen Papalismus gestützt worden.

    Nehmen wir den Gläubigen das weg, stürzt auch das aufgeblähte Papstkonstrukt ein. Ich denke nicht, dass das F. kratzen würde, aber es würde die inzwischen vollkommen papalistisch eingeschworenen Konservativen total ins Wanken bringen.

    Der Charismatismus besorgt seit Jahrzehnten von der linken Seite her die Aufheizung der Massen auf einen kommenden päpstlichen Thaumaturgen (Wundertäter) hin.

    Angenommen F. sagt: Medjugorje alles Humbug – ich wette, dass die Heerscharen der Gläubigen, die daran glauben, eben sagen würden, der Papst sei ein Freimaurer und ein falscher Papst, denn der Witz bei all dem ultramontanen Extremismus ist ja, dass diese Fraktion zu den ersten gehört, die einen Papst verleugnen oder boykottieren, wenn er selbst nicht ultramontan denkt.

    Und nun soll mir noch einer erklären, wie wir aus dem Schlamassel je herauskommen!

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    • ester sagt:

      hat leider ne Menge für sich.
      Aber die Frage ist doch, wer dann hinter den Kindern steckt und ihnen das eingeredet hat?

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      • Dorrotee sagt:

        @Ester
        Ich vermute, dass die Franziskaner des Ortes dahinterstecken. In vielen Büchern z.B. der „Medjugorje-Betrug“ kann man lesen, wie sich die Franziskaner der Seherkinder schnell angenommen haben.
        Vieles lag in diesem ansässigem Franziskanerorden im Argen. Besonders die Sünde des Ungehorsams.

        Mag sein, dass die Kinder irgendeine schöne Frau gesehen haben.
        Jedoch kam es den Menschen, die dort wohnten, gelegen. Es wurde zu einer Art Selbstläufer.
        Schnell nach den ersten Erscheinungen versammelten sich viele Menschen an diesem Berg.
        Es wurden immer mehr.
        Es war eine trostlose Gegend und man freute sich über Ereignisse. Armut beherrschte das Leben. Auch die Seherkinder befanden sich teilweise in schlechter Gesellschaft.
        Damals ging man auch nicht zu den Schafen, wie die Seherkinder zuerst behaupteten, sondern zum Rauchen. Ob die älteren Kinder Zigaretten rauchten, ist bis heute fraglich.
        Es könnte auch anderes Gras eingedreht worden sein.
        Eines der Kinder hat kurz vor der Erscheinung ein Buch über Lourdes gelesen.
        Das ganze spielte sich in einem Alter der Kinder ab, indem sie sich viel einbilden.

        Viele widersprüchliche Aussagen kamen bei den Befragungen der Kinder heraus. Vicka wurde oft aggressiv, wenn sie nicht weiterwusste.
        Eigentlich ziemlich tragisch.

        Ich hoffe, dass dieser Spuk bald ein Ende hat, und alle Seher endlich befreit sind von dieser Last.

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      • zeitschnur sagt:

        Die kroatischen Franziskaner dürften dahinter stehen – das ist eh ein Kapitel für sich, das seiner redlichen Aufarbeitung noch harrt. Die kroatischen Franziskaner waren auch seinerzeit maßgeblich unter dem ach so katholischen kroatischen Vasall der Nazis und „Führer“ Ante Pavelic an dem Völkermord an Serben, Juden und missliebigen eigenen Volksgenossen beteiligt. bzw. sogar die Schergen. Ein absolut dunkles, ja sogar finsteres Kapitel, wie viele dieser Soutanenträger schlimmste Mörder und Zyniker waren!

        Es ist denkbar, dass zwischen Medjugorje und dieser unseligen Vergangenheit der kroatischen kirche irgendein Zusammenhang besteht, aber wie genau – das muss erst mal genau geklärt werden.

        Vielleicht spielt folgende in F.s Aktion mit hinein:

        Was nicht an die große Glocke gehängt wird: F. hat derzeit (seit 2016) auch eine Untersuchungskommission von katholischen und orthodoxen Kirchenhistorikern eingesetzt, um die Vorgänge in der kroatischen Kirche während des Ustascha-Regimes zu klären und insbesondere die heroisch verklärte Rolle des damaligen Primas Stepinac, den JP II seliggesprochen hat, ohne eine solche genauere Prüfung zu unternehmen, was Empröung und Verbitterung auf orthodoxer Seite hervorgerufen hat.

        In der unmittelbaren Nähe Medjogorjes wurde 1941 unter der tatkräftigen Mithilfe der Franziskaner ein massaker an einem orthodoxen Kloster verübt (man begrub die Mönche lebendig). Es sind in dem ort weitere 600 Serben ermrodet worden. das war damals übliche Praxis unter den Ustaschisten zu den Haupttätern gehörten viele Franziskanermönche.

        Das fragliche Massaker fand im Juni 1941 statt, Geau 40 Jahre später, im Juni 1981 hatten die Kinder die erste „Vision“.

        Die Franziskaner sind andererseits historisch diejenigen, die die Region unter der Türkenherrschaft katholisch bewahrt hatten und glauben, daher auch besondere Rechte zu haben. Deswegen kam es wiederholt zu Konflikten mit den Ortsbischöfen.

        Es wäre hier viel zu untersuchen, und ich denke, Rom tut gut daran, hier nichts übers Knie zu brechen, eben weil hier auch die Vertsrickung der Kirche in das mörderische Regime der Ustascha mithineinspielt, die sensiblen Beziehungen zu den Serben, die Mentalität der Bevölkerung, die sich aufgrund der jahrhundertealten beziehung zu den Franziskanern hält etc. etc.

        Interessante Infos hier: https://www.gwup.org/infos/themen/65-religion-glaube/1763-medjugorje-die-unerzaehlte-geschichte

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      • Guten Tag,
        weitaus genauere Informationen darüber, daß sich unweit von Medjugorje ein Massengrab befindet – und überhaupt hinsichtlich der unheilvollen politischen Verwicklungen und Hintergründe (Fascho-Regime, Ustascha, Franziskaner-Nationalisten etc) – erhält man in dem Buch „Der Medjugorje-Betrug„, 570 Seiten, Verax-Verlag, seit 1998 erhältlich, von uns seit Jahrzehnten beworben, vertrieben, zudem verbilligt angeboten (um die Verbreitung zu erleichtern). Kurz nach Beginn dieses CF-Blogs wurde das Enthüllungsbuch hier empfohlen: https://charismatismus.wordpress.com/2011/06/26/buch-empfehlung-der-medjugorje-betrug/
        Mit diesem faktenstarken Buch konnten sogar hartgesottene Medju-Anhänger von ihrem Irrtum befreit werden. (Eine davon hat dieses Buch in ihren Leserkommentaren immer wieder mal erwähnt.)
        Kein sonstiges Anti-Medju-Buch benennt die historisch-politischen Zusammenhänge so ausführlich.
        Kleine Kostprobe schon auf S. 18: „Wie auch sein Vorgänger Misic und Zanic muß sich Bischof Peric mit den extrem nationalistischen Franziskanern der Herzegowina, der treibenden Kraft hinter den „Erscheinungen von Medjugorje“ und vermutlich Beteiligte an den Greueltaten von „Ustasha“ zur Zeit des 2. Weltkriegs auseinandersetzen.“
        Theologisch gibt es wohl tiefsinnigere Werke gegen Medju, aber der historisch-politische Kontext ist in diesem Buch am gründlichsten herausgearbeitet.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • zeitschnur sagt:

        Was mich auch befremdet, ist die Frage nach Johannes Paul II. – die Medju-Fraktion schreibt sich auf die Fahnen, dass er offen gewesen sei für die Erscheinungen:

        „Grillo erzählte, indem er bereits bekannte Dinge wiederholte und einige unveröffentlichte Einzelheiten hinzufügte, dass er an einem Abend Ende Februar 1995, die wundersame Statue zu Johannes Paul II., in den Vatikan gebracht hat. Der Papst hat ihr seine Verehrung ausgedrückt, hat davor gebetet und zum Schluß hat er auf das Haupt der Gospa eine Krone gesetzt, die er selbst mitgebracht hatte.
        Ein ausführlicher Bericht über diesen Abend und über die Verehrung, die der Papst ausgedrückt hat, befindet sich im Tagebuch von Mgr. Grillo, der aus Angst, dass man ihm nach dem Tod im Zusammenhang mit dem, was Papst Woytila getan hatte, keinen Glauben schenken würde, vom Sekretär des Papstes, Mgr. Stanislaus Dziwisz, eine Art Zeugnis des Papstes selber verlangt. Eine Kopie der entsprechenden Seiten aus dem Tagebuch des Bischofs wurde in den Vatikan geschickt und der Papst hat sie mit seiner Handschrift bestätigt: „Johannes Paulus II.“, 20. Oktober 2000.“

        Oder:

        „“Ich danke Zofia für alles, was Medjugorje betrifft“, schreibt Papst Johannes Paul II. in einem Brief am 28. Mai 1992. „Ich bin mit jedem verbunden, der dort betet und der von dort den Ruf zum Gebet bekommt. Heute begreifen wir diesen Aufruf besser.“
        In einem Brief vom 25. Februar 1994, bezieht sich Johannes Paul II. auf den Krieg in Ex-Jugoslawien: „Jetzt können wir Medjugorje besser verstehen. Wir können jetzt besser diese mütterliche Beharrlichkeit verstehen, wenn wir das Ausmaß dieser großen Gefahr vor unseren Augen haben.“
        Marek Skwarnicki, der Karol Wojtyla schon seit 1958 kennt, ist Herausgeber der katholischen Wochenzeitschrift «Tygodnik Powszechny“ und des Monatsblattes „Znak“, das in Krakau erscheint. Er ist Mitglied des Päpstlichen Rates für die Laien und war auch bei vielen Papstreisen dabei.“

        Der absolute Hammer aber ist das Interview mit Bischof Hnilica vom Dezemebr 2004, das man dort weiter unten findet, das ebenfalls JP II im Prinzip als Befürworter darstellt.

        Die Sache stinkt bis zum Himmel, vor allem politisch.

        http://www.medjugorje.de/medjugorje/aussagen/aussagen/papst-johannes-paul-ii/

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      • ester sagt:

        @ zeitschnur und Frau Küble
        das darf doch nicht wahr sein!
        Ich bin ehrlich gesagt erschüttert, kannte bislang nämlich nur die eine Hälfte, von wegen Franziskaner sind die, die dafür gesorgt haben, dass Kroatien katholisch blieb.
        Wenn der Preis dafür diese schrecklichen Massenmorde waren, dann ist er zu hoch.
        Was nun Bischof Hnilka angeht, so kennen sie, zumindest Frau Küble, bestimmt den Bendiktiner Prior und Verfasser tiefsinniger, lustiger Geschichten Adalbert Seipolt.
        In einem seiner letzten Bücher befasst sich Adalbert Seipolt auch mit Bischof Hnilka und dessen Rolle bei der Vertreibung katholischer Gläubiger aus Polen 1945 ff, indem er, der Bischof mit den Kommunisten sehr gut zusammenarbeitete.
        Ich habe das nicht mehr richtig im Kopf, aber ich habe viel von Seipolt gelesen und er greift fast niemanden persönlich an, müht sich immer um Verständnis auch der Unverständlichen, deshalb, genau deshalb war ich so erstaunt, dass er da so negativ urteilt. Insbesondere da der Bischof Hnilka ja im Medjuumfeld (mein damaliges Umfeld) so gut weg kam.

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      • Guten Tag,
        mir scheint, Sie verwechseln Bischof Hnilka mit dem Bischof Hlond – dieser letztgenannte polnische Bischof hat sich äußerst bedenklich verhalten, vor allem die Vertreibung der Deutschen betreffend. Hingegen stammt Bischof Hnilka aus der Slowakei, meines Wissens wurde er von Kommunisten verfolgt – insofern ist ihm wohl aus jener Zeit nichts vorzuwerfen. Er hat aber später im Westen dann in puncto Erscheinungen den größten Unfug propagiert, beschränkte sich nicht auf Medjugorje, er hatte auch sonst alles Mögliche und Unmögliche in seinem Köfferchen, Amsterdam sowieso, auch die superökumenische Fokolare-Bewegung unterstützte er – samt deren Personenkult um ihre Gründerin Chiara Lubich. Insgesamt war er ein etwas undurchsichtiger Handelsreisender in puncto Erscheinungszirkus.
        Übrigens finde ich die Seipold-Bücher, soweit ich mich noch an zwei seiner Erzählungen erinnere (in den 80er Jahren gelesen), auch recht gut und humorig.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • ester sagt:

        Hallo Frau Küble,
        ich weiß es wirklich nicht mehr, und kann auch in dem Buch nicht nachschauen, da es damals ausgeliehen war.
        Es kann wirklich sein, dass ich da die Namen verwechselt habe.
        Es handelt sich um dieses Buch hier: Der widerspenstige Pater oder die Verbesserung des Geschichtsunterrichts, Würzburg 1993.
        Das Buch war gar nicht so humorig wie die sonstigen Bücher von Seipolt, obwohl er sich darum mühte, aber es blieb ihm doch sozusagen im Hals stecken, da ein sehr ernstes Thema und ich denke, Adalbert Seipolt hat da vieles aus seiner persönlichen Geschichte hineinverwoben, auch was das sich nicht so verhalten haben, wie man es von katholischen Priestern erwartet, angeht. Und Adalbert Seipolt ist eigentlich jemand, der der Ansicht ist, im lieben Gott seinem Tiergarten gibt es eine Menge seltsamer Exemplare, und das ist gut so.
        Dennoch ist das nur ein Nebenkriegsschauplatz und ich bin dennoch geschockt.

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      • zeitschnur sagt:

        @ FK

        Das besagte Buch kenne ich nur vom Höensagen, war da wegen des Verlags stets etwas misstrauisch (Sedisvakantisten-Verlag), aber das spricht nicht unbedingt dagegen.

        Medjugorje hat bei mir immer nur gähnende Langeweile hervorgerufen. Insofern war mir die Zeit zu schade, mich damit zu beschäftigen.

        Andererseits ist mir erst in der letzten Zeit aufgegangen, wie sehr das Erscheinungswesen mit der Machtambition des Papsttums verkoppelt ist (wie ich oben in einem Kommentar schrieb). Letztendlich ging es auch den Franziskaner-Mördern in den Vierzigern um die Macht der katholischen Kirche auf dem Balkan, um die Rekatholisierung, die ein altes Projekt der Kirche war, die man mit allen Bandagen endlich gegen die Orthodoxie durchsetzen wollte. Der Völkermord an den Serben wäre anders nicht zu verstehen. Und Rom hat diese Teufel niemals klar und deutlich und generell abgelehnt oder gar exkommuniziert. Im Gegenteil, zwar gab es auch einmal schwachen protest gegen die „Methoden“, und vielleicht hat man auch den einen oder anderen „gerettet“, aber dem generellen Kurs hat man nicht widersprochen und empfing Delegationen dieser Leute im Vatikan und dies mehrfach.
        Man hat ohne Not ernsthafte Männer aus der Kirche ausgeschlossen, große Denker und wertvolle Mitglieder der Kirche und ließ doch in diesen Szenarien die schlimmsten Teufel (darunter ja auch Hitler) ohne Zweifel als gute Katholiken gelten und hätte niemals an ihre Exkommunikation oder ein Anathem gedacht.

        Wie bösartig diese Tendenz Roms war, ist mir aufgrund der objektiven Quellen immer klarer geworden.

        Das Erscheinungswesen aber hängt ursächlich und iniatorisch mit Pius IX. zusammen. Erst unter ihm wurde es zur Richtschnur und führte zu mannigfachen Exzessen im ultramontanen Lager.

        Das fängt damit an, dass Pius IX. aufgrund von Visionen der Ansicht war, er müsse um jeden Preis das Unfehlbarkeitsdogma durchsetzen. Er erhielt von Visionären zusätzliche Stütze und „Rückversicherung“. So kam bereits in den La Salette-Visionen eine persönliche Ansprache an ihn als den „Hohenpriester“ vor und die Zusage, „bis zum Ende“ mit ihm zu sein. Ebenso ist überliefert, dass Don Bosco während des Vtaicanum I eine Vision hatte, in der er die Botschaft erhielt, Pius IX. solle, wenn er wenigstens zwei Bischöfe auf seiner Seite habe, das Unfehlbarkeitsdogma definieren – ohne Rücksicht auf die Konzilsversammlung, denn die Gottesmutter sei mit ihm.
        Daher erklärt sich die Aussage Pius IX., entgegen allen vernünftigen Warnungen auch aus seinen engsten Regierungskreisen (etwa von Kardinalstaatssekretär Antonelli), die Kirche und die Welt mit diesem Dogma nicht zu belasten:
        „Ich habe die Gottesmutter auf meiner Seite.“
        Das ist ja keine Spinnerei des damaligen Papstes, sondern geht auf die konkreten Visionen zurück, die er selbst und andere hatten zur Unfehlbarkeit. Pius IX. empfing Don Bosco dreimal kurz hintereinander währen des Konzils und erhielt in dieser Zeit auch eine schriftliche Fassung der Vision. Über diese Motivation des Papstes wurde auch in der Civita Cattolica 1872 berichtet.

        Über die Forschungen des Otto Weis wissen wir, dass die gesamte ultramontan-infallibilistische deutsche Lobby des 19. Jh von einer Seherin in Altötting abhängig war (Louise Beck) – sowohl Bischof Reisach von München, den der Papst nach Rom zur Konzilsvorbereitung gerufen hatte, der aber kurz vor Eröffnung starb als auch vor allem Bischof Senestrey von Regensburg, der sich vollständig von dieser Seherin instruieren ließ über alle seine Politika. Senestrey war es auch, der mit Erzbischof Manning am Petrusgrab ein gelübde abgelegt hatte, das Unfehlbarkeitsdogma mit allen Bandagen durchzusetzen. Der Einfluss dieser Seherin auf Pius IX. ist noch nicht geklärt, wird aber in der wissenschaftlichen Aufarbeitung als These gehandelt, für die sehr viel spricht. Hinzukommt ein schlimmstes Erscheinungswesen auch in Rom, das heillos verwirrt war mit dem Ultramontanismus und Infallibilismus, abstruseste Blüten trieb und nicht nur in Altötting, sondern erst recht hier zu schwerwiegenden sexuellen Exzessen führte.
        Jedenfalls hatte Bischof Reisach an Louise Beck auch eine Unfehlbarkeitsanfrage gestellt, die sie positiv beantwortet bekam – vom Himmel!

        Welche verheerende Rolle dabei Pius IX. Cheftheologe Joseph Kleutgen SJ spielte, der vom Hl Offizium als formeller Häretiker verurteilt worden war (wegen der Förderung falscher Erscheinungskulte!) und auch an Morden als Mitwisser und Förderer beteiligt war, um von seinen sexuellen Entgleisungen nicht zu reden, hat zwar zum Teil der Kirchenhistoriker Hubert Wolf aufgrund der endlich geöffeneten Archive rekonstruieren können, aber man hat durchaus den Eindruck, dass das alles noch gar nicht vollständig aufgearbeitet ist.
        Alleine dass Pius IX. einen solchen Mann dann kurz nach seiner offiziellen Verurteilung „begnadigt“ und in einen solchen Rang bringt, um seine Unfehlbarkeitsmission durchzusetzen, ist an sich ein Unding!

        Man kann sagen, dass die Vorgänge um das Vaticanum I massiv auf einer Unterstützung durch ein exkaslierendes Erscheinugnswesen beruhten.

        Nachdem ich das begriffen hatte, weil es unbezweifelbar aus den Quellen hervorgeht, sah ich sämtliche Erscheinungen und Visionen nach der franz- Revolution in einem anderen Licht – leider musste ich damit aber auch das Vaticanum I als den eigentlichen Auslöser der derzeitigen Kirchenkrise erkennen. Etwas anderes kann man, wenn man ehrlich ist, daraus nicht schließen.

        Medjogorje gehört in diesen „Geist“ mit hinein mit seiner speziellen Beziehung zur Verstrickung der Kirche in den Völkermord der Vierzigerjahre.

        Das gesamte Erscheinugnswesen hat nur ein einziges Ziel: das zu unterstützen, was man auf dem vaticanum I aus der Kirche gemacht hat mit allen Konsequenzen, die daraus folgen.
        Jeder möge selbst darüber nachdenken, ob an meiner These etwas dran sein könnte.

        Unsere Tragik ist nur, dass diejenigen in der Kirche, die berechtigte und notwendige Kritik an dieser Eskalation, auch am Vaticanum I als fragwürdigem Konzil üben, in aller regel gleich das Kind mit dem bade ausschütten und damit gleich sämtliche Dogmen bezweifeln.

        Ja, das ist unsere Tragik, dass es keinen Gelehrten gibt, der hier diese beiden notwendigen Stränge zusammenhalten kann: eine fundamentale Kritik des Vaticanum I und zugleich eine Stärkung des überlieferten Glaubens.

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  7. "GsJC" sagt:

    „Man muss wissen, dass diese Billigung (von Visionen und Offenbarungen) nichts anderes ist als eine Erlaubnis …, sie nach reiflicher Überprüfung zu Belehrung und Nutzen der Gläubigen zu veröffentlichen.‪“

    ————–

    Sehr guter Text!

    Ob diese Billigung aber jemals in der Szene verstanden und nüchtern Anwendung finden wird? Da habe ich inzwischen erhebliche Bedenken.

    Wenn ich an die nachgewiesen falschen Prophezeiungen des verst. Priesters Don Gobbi denke, dem viele mit „Geist“ überaus gesegnete Gläubige (?) auch heute noch hinterherlaufen, indem sie das „Blaue Buch“ bewerben.

    Würden diese „Gläubigen“ die empfohlene „reifliche Überprüfung“ auf das „Blaue Buch“ anwenden“, müsste man keinem dieser „Gläubigen“ den Weg damit zum nächsten Papierkorb empfehlen, da sich dieser Weg, wenn nicht ein Fenster näher ist, von allein empfiehlt.

    Das „Blaue Buch“ hat weder einen Nutzen noch taugt es zur Belehrung der Gläubigen. Dieses „Buch“ ist nur peinlich und hat vielen Menschen, die auf Don Gobbi vertrauten, den guten Ruf gekostet.

    MfG

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    • Osterglocke sagt:

      Das „Blaue Buch“😃, so hieß früher unser Klassenbuch.

      Das war tatsächlich peinlich und hatte nur wenig Nutzen😯

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      • Osterglocke sagt:

        Da können andere Menschen möglicherweise tatsächlich direkt Worte von Jesus oder Maria hören (warum eigentlich nicht?) und wir haben kaum oder keinen Bezug dazu, weil wir es selbst nicht erleben.

        Diese vielen Worte ziehen wie ein Fließband an uns vorbei, jedenfalls mir geht es immer mehr so.

        Außer im Gottesdienst habe ich bisher wirklich 2 mal das Gefühl gehabt, dass eventuell jemand da war, obwohl ich ihn nicht gesehen habe. Da ist zumindest etwas passiert, wozu mir keiner eine realistische Erklärung geben kann. Es war immer im Zusammenhang mit einem Sterbefall.

        Ich glaube schon, dass Gott im Alltag „dabei“ ist, aber wohl eher in der Stille und fast unauffällig.

        Um Jesus bzw. Gott zu erkennen oder erahnen würde ich gar nicht diese gesammelten Werke von Erscheinungen oder Privatbotschaften lesen usw, sondern wachsam, aufmerksam durchs Leben gehen.

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      • "GsJC" sagt:

        https://www.anonyme-alkoholiker.de/das-blaue-buch/

        – passt irgendwie auch! 😉 🙂

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  8. Arnold Weßling sagt:

    Herzlichen Dank für die gute Erklärung zu Privatoffenbarungen. Ich wünsche dem Erzbischof Hoser viel Gnade und Weisheit durch den Heiligen Geist, der in alle Wahrheit leitet.

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