Das Vatikantreffen in Modesta, das PICO-Netzwerk und der Einfluß von Soros

Von Dr. Edith Breburda

Vom 16. bis 19. Februar 2017 fand in Modesta im Kalifornischen Bundestaat das World meeting of Popular Movement statt. Dieses vom Vatikan organisierte Welttreffen von diversen Volksbewegungen wurde bisher regelmäßig in Rom abgehalten. Papst Franziskus rief diese Bewegung ins Leben. dr-breburda

Diesen Basis-Organisationen, die sich aus ihrer Sicht für soziale, ökonomische und ethische Gerechtigkeit einsetzen, wurde die Möglichkeit gegeben, sich mit Kirchenführern zu beraten.

Das Treffen brachte Menschen aus verschiedenen Ländern, Mitarbeiter des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden und katholische Bischöfe der Vereinigten Staaten zusammen, um u. a. die katholische Soziallehre zu erläutern.

Papst Franziskus adressierte an das Meeting diesen Brief, in welchem es u.a. heißt:

Ich möchte die Arbeit von PICO National Network besonders hervorheben. Ich habe erfahren, dass PICO (People Improving Communities through Organizing) die Abkürzung ist für: „Leute verbessern ihre Gemeinden durch Organisationsarbeit“. Es handelt sich um einen Zusammenschluss von Nachbarn, die sich selbst organisieren, um ihre Gemeinden florieren zu lassen.“

Die linke Webseite Discover the Political Networks sagt über PICO, es sei eine Organisation, die versucht, linksreligiöse Lehren zu avancieren, in denen es vor allem darum geht, die Lebensbedingungen der Armen zu verbessern. PICO ist ein Netzwerk, das hauptsächlich von George Soros finanziert wird.

„Die katholische Kirche und alle Religionen vereinigen…“

Henry John Western, der Herausgeber der kath. Internetseite LifeSiteNews, schreibt im August 2016 über den Multimillionär Soros, der PICO gegründet hat:

Soros versucht, den Vatikan mit seiner politischen Agenda zu infiltrieren. Es geht Soros darum, den Einfluss des Papstes zu nutzen, um Themen der sozialen Gerechtigkeit anzusprechen. Die Kirche müsse sich hauptsächlich um Einkommensungleichheit, Einwanderungsrecht und Strafjustiz bemühen…  Radio Vatikan

Soros war einer der Hauptsponsoren von Hilary Clinton und zahlte im September vor zwei Jahren 650.000 US Dollars für die Reise des Papstes in die USA. Er will Bischöfe für ökonomische und ethische Ideen begeistern.“

Damals sagte PICO: „Wir freuen uns, dass unsere Bemühungen in Verbindung mit dem historischen Besuch des Papstes in den Vereinigten Staaten dazu beitrugen, anzuerkennen, dass seine Mission und seine Botschaft darin besteht, die katholische Kirche und alle Religionen zu vereinen, um Seite an Seite mit den Armen und Machtlosen zu stehen.“ (1)

Kardinal Rodriguez pries 2013 die Arbeit von PICO’s. Er sagte: “Ich möchte die Bemühungen und ausgezeichnete Gemeindearbeit hervorheben, die sich für ethische und ökonomische Gerechtigkeit einsetzt und bitte darum, PICO zu unterstützen.“

Diese Organisation ist einer der größten Gegenspieler von Präsident Donald Trump. Auf PICO’s Webseite ist ein Statement der Organisation für Resistenz (Widerstand) aufgeführt. Es heißt dort: „Gemeinsam träumen wir. Wir rufen die Kirchen der Welt auf, gegen Präsident Trumps Verfolgung von Einwanderern anzugehen. Muslimen und Farbigen muss Zuflucht gegeben werden. Jetzt ist die Zeit, sich mit ihnen solidarisch zu zeigen.“

Foto: Radio VatikanPapst Franziskus schrieb in seinem an das Treffen adressierten Brief vom 10. Februar 2017: “Leute guten Willens müssen handeln.“ – Er selber ruft auf, Widerstand zu  leisten: „Wir haben heute die Gelegenheit unsere Nachbarn zu helfen. Wahre Menschlichkeit zeigt sich in Resistance.“ –   Weiterhin appelliert er, die Natur zu schützen. Außerdem gäbe es keine Religion, die terroristisch oder kriminell sei.

Sprecher des Vatikans und ein Erzbischof riefen in Modesta dazu auf, Präsident Trump zu boykottieren und gegen seine Einwanderungsregulierungen anzukämpfen. Erzbischof Gomez aus Los Angeles klagt die anteillosen Worte des Präsidenten an, weil sie aus seiner Sicht angeblich Angst und Panik verbreiten: „Obama hat zwar viele Leute deportiert, aber er gebrauchte nie derart harte Worte.“

In der „Kalifornischen Konferenz“ riefen Sprecher auf, soziale Gerechtigkeit walten zu lassen. Die katholische Kirche solle sich zudem – neben anderen Glaubensinstitutionen – mit ihren eigenen ethnischen Handlungen auseinandersetzten.

Investitionen von Soros pro Abtreibung in aller Welt

Henry John Western berichtete ebenfalls, dass Soros viel Geld investierte, um Pro-Life-Gesetze gegen Abtreibung in der ganzen Welt zu eliminieren (2).baby_hand_abtreibg_cdl11_a4357ad790

Einer der Bischöfe sagte in Kalifornien: „Einwanderung muss uns mehr beschäftigen als das Recht auf Leben der Ungeborenen. Immigration ist das Schlüsselthema unserer Kirche. Präsident Trump war der Kandidat der Zerrüttung (Disruption). Wir müssen unsere Truppen daran hindern: Wenn sie Familien auseinanderreißen, weil wir (illegale) Einwanderer deportieren.

Wenn sie Flüchtlinge als Feinde bezeichnen. Wenn sie uns einreden, Muslime nicht als Kinder Gottes zu sehen, sondern als Leute, vor denen wir uns fürchten sollten. Wir müssen den Armen helfen, ihnen Essenskarten geben. Keiner hat das Recht uns daran zu hindern, unsere Arbeit zu tun.“

Bischof MeElroy von San Diego erläuterte: „Als gläubige Christen müssen wir Fremde liebevoll aufnehmen. Das hat oberste Priorität. Wir Katholiken müssen außerdem mit der fixen Idee aufhören, uns nur mit Abtreibung zu beschäftigen.“

Widerspruch von Kardinal Burke: „Zuerst die Ungeborenen schützen“

Der amerikanische Kurienkardinal Leo Edmund Burke (siehe Foto) erklärte hingegen im September 2016:

Wir verdrehen die Tatsachen und haben die Orientierung verloren, wenn wir es nicht mehr als das Höchste ansehen, das Leben der Ungeborenen zu schützen und uns Burke-EWTN-Fotostattdessen für das Leben der Armen und Einwanderer einsetzen. Es macht keinen Sinn, sich über Einwanderer aufzuregen, wenn wir das Leben selber nicht mehr in unserer Gesellschaft schützen. Humane Gerechtigkeit beginnt damit, das Geschenk des Lebens als Gottgegeben zu respektieren. So müssen wir zuerst die Ungeborenen schützen.“

Bei all den Diskussionen übersieht man leicht, wie sehr sich Präsident Trump für das Leben der ungeborenen Kinder einsetzt.

Bishop Bawai Soro von der Chaldäischen katholischen Kirche in El Cajon, Kalifornien, war unter den wenigen, der die Anweisungen von Präsident Trump unterstützt. Er selber ist ein Flüchtling aus dem Irak:

Am 11 September 2011 haben wir erlebt, wie radikaler Islamischer Terror aussieht. Präsident Trump muss sich für seien Einwanderungspolitik nicht entschuldigen. Es ist kein Recht, in die USA zu kommen, sondern ein Privileg. Amerika muss seine Bürger zu allererst vor seinen Feinden, die aus anderen Ländern kommen, schützen.(3)

Präsident Trump will hohe Hürden für legale Einwanderer senken

Viele reden heute über illegale Immigration. Wie sieht es jedoch mit legalen Einwanderern aus? Sie warten jahrelang ohne Krankenkasse, oft ohne überhaupt eine Arbeitserlaubnis zu haben. Meist sind sie hochausgebildete Leute. Ihre Ärzte-Approbation wird z.B. nicht anerkannt, und so kann es passieren, dass man im Supermarkt von einem europäischen Urologen abkassiert wird, der in den USA nicht in seinem Berufsgeld arbeiten darf. img_2114

Wenn die US-Einwanderungsbehörde nach Jahren ihren Antrag angenommen haben, müssen sie trotzdem noch Jahrzehnte warten, bis sie ihre Green Card wirklich in den Händen halten. Während der Zeit dürfen sie das Land nicht verlassen. Oder sie dürfen nicht mehr einreisen.

Präsident Trump ist einer der wenigen, der den legalen Einwanderern Hoffnung gibt. Sie sollten nicht zuschauen müssen, wie illegale Einwanderer ihnen vorgezogen werden, illegale sofort alle Unterstützung bekommen und pro-bon- Juristen sich für sie einsetzen. Die Medien und Kirchen nehmen sich ihrer an, und sie bekommen schier unendliche Hilfe von allen Seiten.

Evangelikale hoffen auf Stimmungswandel in Medien pro Trump

Viele Evangelikale sind der festen Überzeugung, dass Präsident Trump derjenige ist, der die Amerikaner wieder zum Glauben zurückbringen wird. Sie behaupten weiterhin, dass die Medien, die ihn jetzt so bekämpfen, bald umschwenken würden.

Unter dem hl. Papst Johannes Paul II. wurde nach einem Heiligen Jahr in den 1980-iger Jahren die Heilige Pforte in Rom mit einem Ziegelstein geschlossen, auf dem der Name von Donald J Trump verzeichnet war, damit dieser an allen nachfolgenden hl. Messen im Vatikan teilhaben kann. Ein Eremit aus Loretto, Thomas Zimmer, hatte das über einen Freund bewirkt und schon damals gesagt, dass Donald Trump Amerika wieder zum Glauben bringen würde (4).

Erstaunlich ist, dass in Kalifornien eine seit Jahren herrschende Dürre überwunden ist. Seit der Inauguration von Präsident Trump fing es an zu regnen. Nicht nur das, man hat mittlerweile fast zu viel Wasser in Kalifornien.

Am 21. Februar begleitete die Enkelin von Dr. Martin Luther King den Präsidenten bei seinem Besuch durch das African American Historische Museum in Washington. Sie ist begeistert in einer Zeit zu leben, in der Gott sichtlich eingreift, so lautete ihr Kommentar.

Anmerkungen:
1) Kevin J Jones: Wie US-Stiftungen um George Soros versuchten, den Papstbesuch für sich nützlich zu machen. CAN 2. Sept 2015
2) Maike Hickson: Soros-funded Organization; Encourages Resistance. 1P5 one Peter. 20 Februar 2017
3) Pete Baklinski: Catholic bishops blistering rebuke of Trump: Now we must all become disruptors, LifeSiteNews, 24. Feb. 2017
4) https://www.romancatholicman.com/hermit-loretos-1980s-premonition-president-trump/
bookcoverimage

Unsere Autorin Dr. med. Edith Breburda ist Bioethik-Expertin und Veterinär-Medizinerin (Tierärztin); sie lebt in den USA.

Weiterführende Literatur, Artikel und Bücher von Dr. Edith Breburda: http://scivias-publisher.blogspot.com/p/blog-page.html

Ediths Buch-Neuerscheinung REPRODUKTIVE FREIHEIT: https://charismatismus.wordpress.com/2015/06/20/neuerscheinungbuch-empfehlung-reproduktive-freiheit-von-dr-edith-breburda/

Dieses sachkundige und zugleich verständliche Buch “Reproduktive Freiheit” (viele bioethische und aktuelle Themen) kann portofrei für 22,30 Euro bei uns bezogen werden: felizitas.kueble@web.de (Tel. 0251-616768)

Fotos: Dr. E. Breburda, Radio Vatikan, Archiv

Advertisements

9 Kommentare on “Das Vatikantreffen in Modesta, das PICO-Netzwerk und der Einfluß von Soros”

  1. francomacorisano sagt:

    Es steht dem linken Milliardär Soros natürlich frei, mit seinem Geld die Armen der Welt zu beglücken. Darum geht es ihm aber gar nicht! Er will die Nationalstaaten zerstören und alle Grenzen abschaffen, damit er noch mehr Reibach machen kann. Könnten die päpstlichen Berater das Franziskus bitte einmal erklären!?!

    Gefällt 1 Person

  2. Grüne sagt:

    Endlich ein Papst, der das antiquierte Denken der Christen reformiert und den Wanderprediger Jesus auf seinen Platz in der Geschichte verweist. Ein Papst, der unsere verdiente Theologin Kässmann als erste Frau Kardinälin berufen könnte, welch eine Sensation in der Weltgeschichte. Die Welt als Ort der Glücksseligkeit, wo der Lust auf Nächstenliebe vom Kind bis zum Greis keine Grenzen gesetzt sind. Hat bestimmt das wunderschöne Bild in der Mannheimer Kirche am Wasserturm gesehen, wo sich die Menschen nackt wie Adam und Eva in den Armen liegen, welch eine Revolution. Aber was 123 willst Du von fundamentalen Christen erwarten, die sich am Rockzipfel der heiligen Schrift klammern?

    Gefällt mir

    • Zausel sagt:

      Ist das nun Satire oder ideologische Verblendung wie in den linksideologischen Kirchenblättern? Habe lange gebraucht, um zu begreifen, dass wahrscheinlich auch ich zu den fundamentalen Christen zähle, nur weil ich es wage, der Lehre Jesu im Neuen Testament, dass kein Mensch das Recht hat, einen anderen Menschen zu unterdrücken, zu vertrauen. Natürlich hält der ideologische Zeitgeist die vom eingebildeten Geist der eigenen Göttlichkeit geprägten Propheten für modern. So könnte auch Göring-Eckart in den Zenit der Prophetin aufsteigen, oder etwa nicht?

      Gefällt mir

  3. 123 sagt:

    „Erstaunlich ist, dass in Kalifornien eine seit Jahren herrschende Dürre überwunden ist. Seit der Inauguration von Präsident Trump fing es an zu regnen. Nicht nur das, man hat mittlerweile fast zu viel Wasser in Kalifornien.“

    Erstaunlich, wie jemand 2017 mit derartigem groben Unfug um die Ecke kommen kann.

    Gefällt mir

  4. Rabenstolz sagt:

    Mir hat es gestern die Sprache verschlagen, wo MSN einen Bericht brachte, wie dem Papst Franziskus der Kragen geplatzt ist, und doch erleichtert, dass dieser schlechte Hirte, der Christen den Schlächtern opfert, sein wahres Gesicht zeigte.
    Ich stimme Udo Jürgens in der Liedzeile „und ein Drogendealer küsst seinen Rosenkranz“ zu, dass man das kritisieren muss, weil es mit dem christlichen Glauben unvereinbar ist, eben dieses Fehlverhalten der schwarzen Schafe in der christlichen Herde.
    So weit, so gut, aber dann noch von einem amtierenden Papst zu hören, dass ihm Atheisten lieber sind, die eine globale ideologische Welteinheit mit dem Ziel von Gerechtigkeit unterstützen (eine utopische Verblendung und Realitätsverweigerung), das ist der blanke Spott und Hohn für die Christen und die Lehre Jesu.
    Christenverfolgung ignoriert er, immerhin sind seine ideologischen Ziele von höherer Art.
    Die Kurie in Rom hat mit dem Sturz von Benedict und der Wahl von Franziskus ihre Existenzberechtigung verraten. Wenn ich sage, mir sind manchmal Atheisten lieber als Christen, die sich wie Schweine verhalten, darf ich das als Laie, und ich spüre auch, dass Atheisten, obwohl es ihnen gar nicht so bewusst ist, tief in sich selbst diesen Funken von Glauben in sich haben.
    Es wäre also die Pflicht eines Papstes, diese Menschen zwar nicht in die Institution Kirche zu zwingen, aber auch den in ihnen tief verwurzelten Glauben zu nähren. Papst Franziskus erhebt sich in seiner Arroganz über Christen, den Schöpfergott und Jesus Christus, er ist untragbar als Hirte für gläubige Christen.
    Man kann nicht zwei Herren dienen, man muss seine Aufmerksamkeit einer Sache widmen, um sie gut zu machen. Dieser ideologisch verblendete Papst hat immer noch nicht begriffen, dass man ökonomische Probleme nur mit Mitteln ökonomischer Lösungen beheben kann (viele Umverteilungspolitiker auch nicht), und nicht mit einer Ideologie, die auf Phantasterei beruht und die Existenzprobleme der Menschheit verschärft.
    Außerdem hat er als Papst nicht das Recht, seinen Glaubensauftrag für die Durchsetzung seiner politischen Glaubensideologie zu missbrauchen und die christliche Welt dafür zu verraten und zu opfern. Dieser Papst ist schlichtweg unwürdig, ein Papst zu sein, und gehört von der Kurie abgesetzt, wenn sie ihre Glaubwürdigkeit als Vertreter der Christenheit zurück gewinnen will.
    Da Papst Franziskus billigend in Kauf nahm, dass sich Terror, Vergewaltigungsepidemie und religiöse Machtkämpfe in Europa den Weg bahnen, wäre es der Kurie auch angeraten, einen europäischen, möglicher Weise auch russischen Papst zu wählen, oder den Bischof vom Irak, der die Europäer warnte, aber keineswegs einen afrikanischen Papst, womit man Feuer in das Öl gießt, da Europa unter der afrikanischen Völkerwanderung leidet. Vielleicht später irgendwann, wenn Nostradamus nicht Recht behalten soll mit dem letzten Papst, und ich befürchte, er behält recht.

    Gefällt mir

  5. zeitschnur sagt:

    Ehrlich gesagt steige ich bei diesem Artikel nicht durch. Wo ist der rote Faden?

    Ich versuche mal zu rekonstruieren:

    1. Es findet das World meeting of Popular Movement erstmalig (?) in Modesta/USA statt.
    2. F. lobt in einem Schreiben das PICO-Netzwerk, in dem sich Ärmere durch Organisation in ihren Vierteln und Gemeinden zu einer politischen Größe aufbauen wollen, die man nicht einfach ignorieren kann.
    3. Das PICO-Netzwerk soll von Soros unterstützt werden.
    4. Konservative Kirchenleute beschuldigen nun Soros, er wolle auf diese Weise die Kirche infiltrieren, indem dieses PICO-Netzwerk sich auf dem Popular Meeting sehen lässt.
    5. F. wird unterschwellig Naivität oder böse Absicht unterstellt, weil er dieses PICO-Netzwerk lobt.
    6. Soros wird als Hauptdrahtzieher der Anti-Abtreibungsbewegungen entlarvt.
    7. Soros strebt eine Welteinheitsreligion an und F. lässt sich dafür einspannen und behauptet, es gäbe keine terroristische Religion.
    8. Kirchenführer haben auf dem Treffen in Moedsta, aber auch davon unabhängig zum Boykott Präsident Trumps und seiner Einwanderungspolitik aufgerufen.
    9. Weiterhin wollen sie die Frage der Armut und Einwanderung höher einstufen als die nach der Abtreibung
    10. Kardinal Burke widerspricht dieser Auffassung und findet, man verdrehe „die tatsachen“, wenn man die Ungeborenen nicht als Hauptproblem in sozialen Fragen ansehe…
    11. Last but not least kommt ein merkwürdiger Passus ins Spiel, in dem auf die Evangelikalen rekurriert wird, die Trump gut finden, weil er gegen Abtreibung und illegale Einwanderer sei.
    12. Schließlich wird die Hoffnung auf evangelikaler Seite, die Trump mache, mithilfe von Wundern und Erscheinungen bestätigt.

    Sorry – ich kapiere das nicht. Worum geht es eigentlich genau?

    Dass die katholische Kirche – von einigen Heroen wie K. Burke und den Abtreibungsgegenern abgesehen – politisch völlig naiv und gar häretisch geworden ist und sich für eine Einheitsreligion und eine gesteuerte Völkerwanderung und ungerechte Ambitionen auf soziale Gerechtigkeit instrumentalisieren lässt und überhaupt den wahren Glauben aufgibt?

    Gefällt mir

    • Dornröschen sagt:

      Liebe Zeitschnur,
      Papst Franziskus ist nicht Theologe aus Berufung, sonst würde er das europäische Christentum nicht in Lebensgefahr mit seinen politischen Freunden bringen. Mag sein, dass er als Jesuit einen Bezug zu Gott sucht und seine Grenzen als Schöpfungskind Gottes nicht kennt, doch sein Wahn, die globale Weltgeschichte mit seiner Ideologie zu beglücken, ist blasphemisch. In seinem Herzen haben nicht Gott und Jesus Christus den Vorrang, sondern sein ideologisches Weltbild, welches vor brandgefährlicher Naivität strotzt. Dieser Papst hat seinen Beruf verfehlt, denn er besitzt nicht wie seine Vorgänger die innere Glaubensreife, um als Hirte der Christen zu amtieren.

      Gefällt mir

      • zeitschnur sagt:

        Woher können Sie den Reifegrad F.s und seiner Vorgänger gegeneinander abwägen? Haben Sie die Gabe der Seelenschau?

        Wenn Sie mal die vielen politischen Enzykliken insbesondere JP II. durchsuchen, werden Sie entdecken, dass F. kaum etwas tut, das nicht durch JP II vorbereitet worden wäre. Gerade JP II hat weltpolitisch überall mitgemischt. Und selbst Benedikt hat für eine Weltregierung plädiert (in „Caritas in veritate“). So eine Regierung fällt aber nicht vom Himmel, sondern muss erzeugt werden…

        Ich habe Schwierigkeiten mit so pauschalen Urteilen – wäre es nicht besser, F. konkret zu kritisieren, das aber fair und ohne Rundumschläge?

        Und bitte vergessen Sie nicht, dass die Päpste seit 1000 Jahren circa massiv und geradezu machtversessen politische Strippen gezogen haben. Das ist doch nichts Neues, sondern tritt uns eben nur in dem Gewand entgegen, das durch die politischen Vorgänge unserer Zeit vorgegeben ist.
        Prinzipiell aber machen unsere Päpste genau das, was auch ihre Vorgänger in den letzten Jahrhunderten taten.

        Gefällt mir


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s