Dt. Bundesrat begrüßt einen internationalen Fond zur Abtreibungsfinanzierung

Auch Bill Gates ist mit 20 Mill. Euro dabei

Bei einer Geberkonferenz mit Vertretern von Regierungen und Stiftungen am 2. März in Brüssel kamen 181 Millionen Euro für Abtreibungsorganisationen zusammen. Kleidung USA

Hintergrund ist ein Erlaß des US-Präsidenten Donald Trump, der Entwicklungshilfemittel für Organisationen verbietet, die im Ausland Abtreibungen finanzieren oder fördern.

Dadurch verlor u.a. die „International Planned Parenthood Federation“  –  der Dachverband des größten Abtreibungsanbieters der USA, Planned Parenthood  – seine US-Finanzhilfe für Projekte im Ausland.

Daraufhin rief die niederländische Entwicklungsministerin Lilianne Ploumen die Initiative „She Descides“ (Sie entscheidet) ins Leben.

Ziel ist es, die durch Trumps Entscheidung entstandene Finanzlücke von 560 Millionen Euro zu schließen.

Die erste „She decides“-Geberkonferenz wurde von der belgischen Bundesregierung gemeinsam mit Schweden, den Niederlanden und Dänemark sowie einigen regierungsunabhängigen Organisationen und Unternehmen organisiert. Die Niederlande, Dänemark und Belgien sagten in Brüssel je zehn Millionen Euro zu, Kanada 20 Millionen und die Regierung Schwedens 21 Millionen.

Die Stiftung von Microsoft-Gründer Bill Gates und seiner Frau Melinda stellte 20 Mill. Euro zuBündnis_90_-_Die_Grünen_Logo.svgr Verfügung. Knapp 48 Mill. Euro will ein anonymer Privatspender beisteuern.

Deutschland machte auf der Veranstaltung zwar keine Finanzzusagen, der Bundesrat hält den Fonds aber für richtig. Er hat auf Initiative der nordrhein-westfälischen Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) einen Antrag verabschiedet, in dem er sich für eine Beteiligung an der Initiative ausspricht.

Die Bundesregierung wird darin aufgefordert, „alle hierfür notwendigen Schritte zu unternehmen und ihrerseits auch bei den anderen EU-Mitgliedsstaaten für eine Beteiligung zu werben“.

Quelle und vollständige Meldung hier: http://www.idea.de/menschenrechte/detail/nach-trump-dekret-regierungen-sammeln-fuer-abtreibungsorganisationen-100132.html

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9 Kommentare on “Dt. Bundesrat begrüßt einen internationalen Fond zur Abtreibungsfinanzierung”

  1. Dorrotee sagt:

    Liebe Fr. Küble ,
    ich stimme Ihrem Kommentar voll zu. Es sind gute Ausführungen.
    Danke für die liturgische Lesung am Schluss
    Es macht Mut, aufrecht auf der Erde zu stehen.
    Richten wir unsere Augen auf das Himmlische!

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  2. Dorrotee sagt:

    Ich bin gegen Abtreibung.
    Wenn eine Frau sich nicht in der Lage sieht, ein Kind zu bekommen, sei es behindert oder durch Vergewaltigung entstanden, kann sie es zur Adoption freigeben.
    Heutzutage ist es medizinisch auch möglich, es per Kaiserschnitt zu holen, wenn die Mutter nicht die Schmerzen auf sich nehmen möchte.

    Eine Frau sollte an die Unschuld des entstandenen Babys denken. Das kann zur Austragung befähigen.
    Besonders behinderte Wunschkinder abzutreiben, bleibt unvergesslich schmerzhaft für das Paar.

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  3. Anonymous sagt:

    Wie viel Not in Deutschland, durch Arbeitslosigkeit oder Geldnot in Familien, Obdachlose, Einsamkeit, alte arme Leute, Anschläge durch IS und vieles mehr….und das nicht nur in Deutschland, doch man kann einfach so rasch 181 Millionen „SPENDEN“ für Abtreibung/Mord. Und wenn dann ein terroristischer Anschlag geschieht, sagt man, warum hat das Gott zugelassen, dann ist Gott wieder schuld. Wir töten seine Kinder und schieben IHM die Schuld in die Schuhe. Wir sollten darüber nachdenken, warum die IS Terroristen bei uns sind……

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    • Erzengel sagt:

      Hallo Anonymous, bravo auf den Punkt gebracht ! Das ist sowas von wahr. Sonst fehlt die Kohle angeblich hinten und vorne. Aber für das Morden wird sie bereitgestellt ! Da sieht man wieder, wie gleichgültig mit der Schöpfung umgegangen wird !
      Und wenn was schiefgeht, wird Gott – an den sonst nicht geglaubt wird – das Messer ins Kreuz gehauen.
      Schöne Gesellschaft haben wir da !

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  4. Anonymous sagt:

    Verhütungsmöglichkeiten machen Abtreibung überflüssig-????!!!!! Muss ich hier jetzt, Herr Breitmeier, weltlich denken als Christ/in? Gott sagt nein und zur Abtreibung auch. Auch bei Vergewaltigung!! Wenn jemand schwanger wird bei Vergewaltigung, weiss Gott allein, warum er das alles zulässt, oder wollen Sie sagen, Gott macht Fehler??

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    • Adolf Breitmeier sagt:

      Anynomus: Ich bin als Agnostiker gerne auf dieser Seite und äußere nur meine Meinung, und ich werde nie verstehen, dass Gott eine Vergewaltigung zulassen kann, aber das liegt wahrscheinlich an meiner Überzeugung – und ich werde mich hüten, einem, der anders denkt, Vorschriften machen zu wollen. Und ob Gott Fehler machen kann? Da er uns nach seinem Ebenbild geschaffen hat – und wir Fehler machen können (und auch machen)… Ich will in Ihr Herz keine Zweifel säen, mir seien sie gestattet.

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      • Guten Tag,
        Vergewaltigung ist eines der schlimmsten Verbrechen – und Gott läßt es nicht zu, weil ER etwa dabei ein Auge zudrückt oder alles nicht so schrecklich findet, sondern weil ER die Willensfreiheit, die ER selber dem Menschen gegeben hat, respektiert, auch dann, wenn der Mensch sie mißbraucht. Aber die Untat bleibt nicht ohne Folgen für den Täter, womit ich weniger die irdische Gerechtigkeit meine, die ihn leider nicht immer einholt, sondern die Tatsache, daß einst im Jenseits die Opfer triumphieren werden und eine endgültige Gerechtigkeit hergestellt wird.
        Daß Gott den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen hat, gilt so ohne weiteres nur vor dem Sündenfall, bei dem der Mensch gerade auch seine Freiheit mißbrauchte. Seitdem ist die „Ebenbildlichkeit“ zwar nicht völlig zerstört, aber massiv geschwächt, wie ein Blick in die Weltgeschichte und auf eigene Lebenserfahrungen schnell aufzeigt.
        Tatsächlich begeht Gott keine Fehler (sonst wäre ER nicht GOTT), aber auch wenn ER bei Verbrechen nicht mit Blitz und Donnerschlag etc. eingreift, steht ER immer auf Seiten der Opfer – das beweisen die Zehn Gebote, die ER erlassen hat.
        Was Abtreibung nach Vergewaltigung betrifft, so macht sie dieses Verbrechen als solches ja nicht ungeschehen, sondern will die Folge beseitigen – aber damit wird ein neues schweres Unrecht hinzugefügt. Die Todesstrafe sollte wohl eher dem Täter als dem unschuldigen Kind gelten, zudem gibt es die Möglichkeit der Adoptionsfreigabe für die Schwangere. Sie erwähnten ja selber, daß für eine derart betroffenene Frau auch eine Abtreibung wiederum seelisch sehr belastend ist; sie fügt dem ersten Trauma ein weiteres hinzu.
        Was natürlich klar ist: daß auch aus unserer Lebensrechtler-Sicht bei einem Gesetz, das die Ungeborenen schützen würde, in solch einem Falle „mildernde Umstände“ zu berücksichtigen wären. Aber eine völlige Straffreiheit, wie wir sie haben, mißachtet das Lebensrecht des Kindes im Mutterleib.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

        PS: Heute ist bei der liturgischen Lesung der Psalm 34 dran, wo es heißt:
        „Die Augen des HERRN blicken auf die Gerechten,
        seine Ohren hören ihr Schreien.
        Das Antlitz des HERRN richtet sich gegen die Bösen,
        um ihr Andenken von der Erde zu tilgen.“

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  5. Adolf Breitmeier sagt:

    Abtreibung ist in Deutschland bei den bestehenden Verhütungsmöglichkeiten eigentlich überflüssig. Wobei ich Abtreibung bei Vergewaltigung und vorhersehbarer Behinderung befürworte, weil dadurch vierl, wirklich viel Herzeleid vermieden wird/würde. (Allerdings kann auch eine Abtreibung viel Herzeleid verursachen!!) Ansonsten bin ich gegen Abtreibung. Mein Bauch gehört mir, hieß/heißt eine Losung. Meine Wohnung gehört mir – bis ich einen Untermieter habe, dann muss ich auf den Rücksicht nehmen, denn der hat Rechte. Das ungeborene Leben auch,

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