Prof. Dr. Bernd Lucke fordert europaweite Untersuchung des Loundromat-Skandals

Der LKR-Europa-Abgeordnete und Koordinator im Geldwäsche-Untersuchungsausschuss, Prof. Dr. Bernd Lucke, verlangt umfassende Ermittlungen des Europäischen Parlaments zum sogenannten Russian-Laundromat-Skandal.

Nach einem jüngsten Bericht der britischen Tageszeitung „The Guardian“ hatten russische Kriminelle EU-Banken und Briefkastenfirmen genutzt, um bis zu 80 Milliarden Euro zu waschen. In einem offenen Brief an den Vorsitzenden des Panama-Untersuchungsausschusses, Werner Langen, fordert Dr. Lucke (siehe Foto) nun sofortige Schritte zu einer umfassenden Aufklärung.

Bernd Lucke sagte: „Das EU-Parlament und die Europäische Kommission haben jahrelang bei der Geldwäschebekämpfung geschlafen. Die EU-Institutionen dürfen bei Geldwäsche nicht länger die Augen verschließen, sonst könnte das Vertrauen in die Rechtsstaatlichkeit der EU noch mehr erodieren.“

Weiter erklärte der Vorsitzende der Liberal-Konservativen Reformer (LKR):

„Wir müssen die Geldwäschebekämpfung in der EU endlich ernst nehmen. Der nun zu Tage getretene Fall könnte nur ein kleiner Mosaikstein sein.“  – Er möchte wissen: „Welche Rolle haben deutsche Banken gespielt? Wieviel lief über Luxemburg? Haben wir genug Kontrolle über Banken in osteuropäischen Mitgliedsstaaten oder kuschelten diese vor unseren Augen mit russischen Kriminellen?“

Zum Artikel des Guardian: https://www.theguardian.com/world/2017/mar/20/british-banks-handled-vast-sums-of-laundered-russian-money

 

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3 Kommentare on “Prof. Dr. Bernd Lucke fordert europaweite Untersuchung des Loundromat-Skandals”

  1. Graf Dracula sagt:

    Man muss sich doch über Herrn Professor Lucke sehr wundern, wenn er in seiner verletzten Eitelkeit sein Kind, die AFD, niedermacht, nur weil er, der sich Bewunderung erhofft hat, einen Korb bekommen hat und nun auf Rache sinnt. Wir brauchen keine Politiker mit Dünkel, sondern Politiker, die Lösungen für die Probleme unseres Landes suchen. Die AFD lernt dazu, Professor Lucke will aber an seinem theoretisch entworfenen Wirtschaftsmodell festhalten, welches vermutlich in der Praxis krachend scheitern wird.
    Die Forderung nach der DM innerhalb einer Kurzschlussreaktion wäre verheerend, da nämlich durch die globalen europäischen Verstrickungen und Börsenabhängigkeit die Länder wie die Briten nach dem Brexit sich auf dem Kapitalmarkt Valuta, international geltende Währungen für den Welthandel beschaffen müssten, was auch ein spezifisches Problem der ehemaligen DDR war. Dass der Euro nicht funktioniert, liegt an den ökonomischen Zerstörungsmechanismen des Brüsseler Altkaders !
    Lucke findet die Außenpolitik der EU toll, hä, auch die Umsiedlungspläne, die schon sehr bald sich als zerstörende Faktoren des Friedens in Europa erweisen können, weil sie größenwahnsinnig sind. Jeder Historiker warnt und selbst dem Laien bleibt nach zunehmenden Terror in Europa das Konfliktpotential nicht verborgen, da einige Menschen mit ihrer Kultur nicht integrierbar sind und schon gar nicht Anhänger des fundamental politischen Islam.
    Wieso hat es bei Kohl und Schmidt funktioniert, dass Menschen aus anderen Regionen in Deutschland eine neue Heimat tatsächlich gefunden haben und sich integrierten, weil Asylrecht nicht unterwandert wurde und man auf den Faktor Zeit vertraut hat, wo sich Menschen integriert haben und im Herzen auch deutsche Bürger wurden und nicht durch eine hirnrissige Planfestlegung der EU ein Konfliktpotential geschaffen und angeheizt wurde. Auch muss man Herrn Lucke als Ökonom fragen, wie stellt er sich das vor mit der Umsiedlung von zig Millionen Migranten nach Europa, wo defintiv die Anzahl der verfügbaren Arbeitsplätze durch die technische Revolution dramatisch abnehmen wird.
    Professor Lucke überzeugt mich in seiner ökonomischen Sichtweise nicht. Ist er am Ende von der Politik weichgespült und will die großen ökonomischen Probleme, die auf uns zurollen, nicht sehen und auch nicht, dass die Brüsseler sozialistische Planwirtschaft nicht funktionieren kann ? Je mehr internationale Konzerne und Banken global das Sagen haben, wird sich die Schere zwischen arm und reich dramatisch weit öffnen, wie man schon in Amerika oder den ärmsten Ländern der Welt sieht. Einzig vernünftig bei Hart aber Fair äußerte sich Stoiber CSU zu den Problemen unserer Zeit gegenüber den Traumtänzern.

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  2. Nero sagt:

    Ich denke mal, dass vor dem Brexit den wenigsten Laien und Ökonomen die schmutzigen Deals von Brüssel zur Verflechtung und globalen Abhängigkeit der Volkswirtschaften so bewusst war, denn der Begriff multilaterale Verträge tauchte vorher nie auf.
    Von dem Standpunkt aus, dass unsere Globalisierer-Elite Europa erpresst, die afrikanische Einwanderungswelle in Europa umzusiedeln, was den Untergang der europäischen Länder und ihrer Zivilisation beschleunigt, war der Brexit eine durchaus richtige Konsequenz, weil ja die Geheimdeals von Brüssel nie öffentlich wurden.
    Daher lehnt sich Juncker, der mit Schulz die Weichen gestellt hat für globale Abhängigkeiten, entspannt zurück und meint „Im Falle eines Wahlsieges von Marine Le Pen wird es keinen Frexit geben, aber die Frau wird Ärger machen.“
    Daher glaube ich, dass auch Marine Le Pen erst mal konfrontiert mit den schmutzigen Deals der Brüsseler Spitzen aus Gründen der Vernunft den Frexit aussetzen wird, aber auch viel Lärm machen wird und diesen oder jenen schmutzigen Deal dem Licht der Öffentlichkeit zuführen wird, und es ihren Wählern auch erklärt, warum sie aus Gründen der Vernunft den Frexit in der aktuellen Situation nicht zum Schaden Frankreichs umsetzen kann.
    Allerdings für jedes Problem gibt es irgendwann eine Lösung, auch um die schmutzigen Deals der Brüsseler Spitzen zurück zu fahren, so dass die Nationen in einem starken europäischen Wirtschaftsverbund wieder beim Auswechseln des Altkaders von Brüssel mehr nationale Selbstbestimmung erstreiten werden. Jean Claude Juncker tritt in dieser Vorahnung, dass eine Welle von Wut diese Herrschaften aus dem Amt der Spitzenpositionen treiben wird, lieber freiwillig zurück. Es kommt auf die Wähler in Europa an, ob sie den Mut haben, jenen Parteikadern, die ihre Länder in Schwierigkeiten gebracht haben, den Laufpass zu geben, denn dann haben wir auch die Chance, uns ökonomisch aus der Geiselhaft schmutziger Deals zu befreien.

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  3. Octopuss sagt:

    Wenn man bedenkt, dass die EU-Staatsoberhäupter hinter verschlossenen Türen ihre Verträge aushandeln in einer Welt, die sie zwangsweise globalisieren wollen, ohne dass von Geheimabsprachen etwas nach außen dringt und EU-Parlamentarier Einwände vorbringen können, dann kann man sich ausrechnen, dass Spitzenpolitiker nicht nur mit der russischen, sondern auch der amerikanischen und asiatischen Oligarchie unter einer Decke stecken.
    Ferner denke ich, dass die Angst der Bürger, die jetzt entsetzt die Strafaktionen gegen die Briten erleben ,vor einem Frexit, Dexit unbegründet ist, denn je mehr man hinter die fiesen Machenschaften des Brüsseler Hauptquartiers sieht, desto mehr wird der Widerstand auch in Brüssel wachsen. Wenn wir Glück haben, wird AK Schmidt seine Vision wahr, dass der korrupte Altkader gehen muss und fähige Politiker das Ruder für eine tragbare europäische Wirtschaftsunion übernehmen. Dieses Geheimkartell an der Brüsseler Regierungsspitze wird, wenn wir Wähler bei unserer Stimmabgabe aufpassen, zusammenbrechen.

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