Prof. Dr. Jörg Meuthen: Deutschland als endloser Dauerzahler maroder Euro-Staaten?

Zur Eurokrise erklärt der AfD-Vorsitzende Prof. Dr. Jörg Meuthen (siehe Foto):

„Seit nunmehr sieben Jahren begleitet uns die Eurokrise. Angela Merkel hat Deutschland zum Dauerzahler für die maroden Eurostaaten, allen voran Griechenland, gemacht. Unzählige Milliarden an Steuergeldern hat sie verschleudert, weitere Milliardenverluste deutscher Sparer hat sie mit zu verantworten.

Das, was die SPD dazu im Angebot hat, ist noch katastrophaler. Schulz geht die Vergemeinschaftung der Schulden in Europa noch nicht weit genug. Nach dem Motto: Wenn wir schon in die verkehrte Richtung fahren, dann aber auch mit Vollgas.

In seiner Zeit als EU-Parlamentspräsident war er es, der immer noch mehr Geld für Griechenland gefordert hat. Er hat sich für Eurobonds ausgesprochen und das Anleihenkaufprogramm der EZB (Europäische Zentralbank) befürwortet. Schulz will also die vollständige Schuldenunion.“

 

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4 Kommentare on “Prof. Dr. Jörg Meuthen: Deutschland als endloser Dauerzahler maroder Euro-Staaten?”

  1. Anonymous sagt:

    15.08.2017

    Verfassungsgericht hat Bedenken

    Europäischer Gerichtshof soll EZB-Anleihenkäufe überprüfen

    Das Bundesverfassungsgericht hat Bedenken gegen das laufende Anleihen-Kaufprogramm der Europäischen Zentralbank – und lässt diese nun vom EuGH überprüfen. Was hat das zu bedeuten?

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/europaeischer-gerichtshof-soll-ezb-anleihenkaeufe-ueberpruefen-15151999.html

    ———————–

    Verfahren zum Anleihenkaufprogramm der EZB ausgesetzt und dem Gerichtshof der Europäischen Union vorgelegt

    http://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2017/bvg17-070.html

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  2. Octopuss sagt:

    Frau Merkel verspricht zwar der Basis, dass sie keine Schuldenunion will, wie so gemunkelt wird, jedoch muss man sich dann auch fragen, warum Schäuble die Schuldenunion fordert und warum hat die Kanzlerin nicht auf das Ansinnen von Professor Sinn reagiert und die Chance genutzt, bevor offiziell der Brexit amtlich wurd,e einen neuen Vertrag in der EU auszuhandeln, wo Deutschland aus der Haftung für andere Länder aussteigt. Mir scheint, sie kann es nicht mehr, weil die Seilschaften in Brüssel ihre Mitglieder fest in der Hand hat, wie man an den Briten sieht. Es ist schon sehr gewöhnungsbedürftig, wenn Schäuble den Briten rät, nach Schottland oder Irland über zu siedeln, weil es Beitrittskandidaten sind. Ohne Valuta, einer Weltwährung wie Dollar, Rubel oder Euro, ist es kaum möglich, auf dem Weltmarkt Handel zu treiben, weil man andere Währungen erst tauschen muss. Das Pfund war zwar eine international anerkannte Währung, aber gilt das auch für die Zukunft. Wer sich noch an den Alu-Chip erinnern kann, weiß noch, wie man aus den Exklusiv für Westgäste oder Gäste mit Dollar sich sehr schnell vor der Tür wiederfand, da keiner den Alu-Chip dort wollte…

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  3. Graf Dracula sagt:

    Das Trauerspiel im Fall von Griechenland ist nicht es zu retten zu wollen gewesen, sondern der Drang einer Elite, es zu plündern. Die Zentralregierung von Brüssel ist ein Klub elitärer Personen, die Handlanger von internationalen Konzernen und Großbanken sind, weshalb diese einst funktionierende Wirtschaftsmechanismen zerstört haben und Mittelstand und Kleinbetriebe an den Rand ihrer Existenz getrieben wurden.
    Der Hafen von Piräus konnte so zum Teil von einem chinesischen Konzern aufgekauft werden, anstatt durch eine gesunde Wirtschaftsförderung wieder flott gemacht werden. Man kann sagen, die Regierung aus SPD und Grüne haben den Grundstein für einen staatsmonopolistischen Kapitalismus, besser bekannt als Raubtierkapitalismus gelegt, wo eben gesunde soziale Wirtschaftsmechanismen stören und der Gier und dem Wahn nach Macht einer Elite im Wege stehen.
    Wenn die Nationen sich wirtschaftlich selbst ohne Konzern- und Bankendiktat aufrappeln könnten, hätte eine politische Elite wohl kaum eine Chance, sich diktatorisch über die Bürger der einzelnen Länder zu erheben. Früher gab es günstigen Spargel aus Griechenland, da Kleinbetriebe oder Großbauern überleben konnten, heute sind sie teilweise arbeitslos. Man hat wirtschaftlichen Raubbau in Griechenland betrieben und dem Land ein Schuldendiktat aufgezwungen, anstatt durch eine die Wirtschaft fördernde Bank in Griechenland Unternehmern im Mittelstand den Aufbau von Existenzen und Wirtschaftswachstum zu ermöglichen.
    Erst mit jenem Schuldendiktat, welches auch unser Land heimsuchen soll, ermöglicht es der Elite, dem politischen Establishment wie die Made im Speck zu regieren. Frondienst für den Adel. Die SPD geht noch einen Schritt weiter, erst werden produktive Unternehmen an chinesische Konzerne verkauft, die das Bruttoinlandsprodukt, Indikator für Wohlstand erwirtschaften, ein an der Zukunft orientiertes Unternehmen durch den Deal von Gabriel, und damit die Grünen sich wieder als Ökopartei aufspielen können und Veggie Zwang einführen, beugt das SPD Umweltministerium vor und erzwingt den Veggie Day für die Besucher.
    Es waren SPD und Grüne, die eine gesunde Agrarstruktur kaputt geschlagen haben zu Gunsten von Konzernen, die Massentierhaltung betreiben, und es ist mehr als scheinheilig, jetzt auf die Tränendrüsen drücken zu wollen, wo man doch die Existenz von Klein- und Großbauern mit einer gesunden Tierhaltung zerstört hat und so zu tun, als wäre man ein Tierfreund. Woher soll bitte das Gemüse und das Obst kommen, was früher in Deutschland in großem Maße selbst erzeugt wurde, aus Importen, da wertvolle Ackerflächen für Solarparks missbraucht werden, Pflanzen für die Energiegewinnung einen Bonus erhalten für Biogasanlagen und damit die Lebensmittelproduktion als Stiefkind behandelt wird, nur weil man mit einer radikalen Energiewende ohne Vernunft die Stromversorgung in Gefahr brachte und die Grünen haben gegröhlt wie die Irren, wir brauchen mehr Flächen, ohne an die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln zu denken. Die haben sicher schon bei dem gescheffelten Geld einen Zweitwohnsitz in Luxemburg, wenn Deutschland um das Überleben kämpft.

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  4. Bernd.L.Mueller sagt:

    Kanzlerin hat alle Wahlversprechen brutal, ohne jegliche Rücksicht auf deutsche Bürger/innen gebrochen.

    “ ……mit mir wird es keine Vergemeinschaftung der Schulden Europas geben … keine Einwanderung in Sozialsysteme ….. Leistung muss sich wieder lohnen …. kalte Progression abschaffen … … Griechenland – Kredite nur gegen Reformen“ etc.

    Dann kam es noch schlimmer, 2,2 Billionen € wertlose Anleihepapiere insolvenzgefährdeter europ. Nationen, Target-Salden, weitere Haftungen für div. andere Kredite von der Ukraine bis Ägypten, GB rausgedrängt aus der EU.
    Recht- und verantwortungslos im Herbst 2015 die Grenzen für Asylanten aus aller Welt – vornehmlich Nahost, Afrika, Afghanistan – ohne jegliche Kontrollen geöffnet, hat Kanzlerin und ihre devoten Minister und Abgeordneten keinen Anspruch auf Glaubwürdigkeit in der Zukunft.

    Souveränität Deutschlands u.a. in der Sozialgesetzgebung durch milliardenschwere Kindergeld-Zahlungen für ausländische Zeitarbeiter kontakariert, Kriegsspiele vs. ehemaligem Partner Russland an den Grenzen Polens und Lettlands.

    Wähler von CDU – meine Wenigkeit eingeschlossen – haben nicht nur Frust über diese Ehrlosigkeiten, sind ernüchtert, desillusioniert von Politik und Intentionen dieser Partei.

    Schulz will es noch doller treiben, er wird uns mit seinem berühmt berüchtigten “ … wertvoller als Gold“-Asylanten-Versprechen einschl. ungebremsten, grenzenlosen Familiennachzug in die Bedeutungslosigkeit der eigenen deutschen Identität versenken.
    Seine Wahl ist das Ende eines demokratisch souveränen Deutschlands.
    Wir haben nur noch eine Chance in und mit der Wahl 2017:

    Eine starke Opposition in den Bundestag wählen, ausgestattet mit Kompetenz in Sachfragen, Zukunftsfragen, Politik für die Bürger/innen in Deutschland.

    Schluss mit „Welt retten“ ohne Obergrenzen, Begrenzung der EU-Monsterbehörde mit 52.000 hochdotierten Beamten, die bis ins letzte Detail des persönlichen Lebens regulieren, anweisen, Rückführung auf Kernfragen, wie es die Gründerväter De Gaulle und Adenauer gewollt und vorgegeben haben.

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