Ausstellung des Erzbistums München klärt Migranten über Kondom-Details auf

Die Erzdiözese München und Freising sorgt sich um die „sexuelle Gesundheit für Menschen mit Fluchthintergrund“. Aufklärung bringen soll deshalb eine Wanderausstellung mit dem Titel: „Only Human. Leben. Lieben. Mensch sein.“  

Dabei soll es um Frauen- und Männergesundheit, HIV und weitere sexuell übertragbare Krankheiten sowie Beziehungen und Geschlechterrollen gehen. „In den Gesellschaften, aus denen viele der Flüchtlinge kommen, sind Sexualität und die damit verbundenen Fragen stark tabuisiert“, begründet Regina Lange, Leiterin der psychosozialen AIDS-Beratungsstelle der Caritas, die Notwendigkeit der Ausstellung.

Aber auch beim Thema Kondome steht die bayerische Diözese denen, die „noch nicht so lange hier leben“, mit Rat und Tat zur Seite:

„Zum Beispiel die verschiedenen Kondomgrößen war ein Anliegen aus dem Asylbereich. Sie haben gesagt, ihr müßt das zeigen, denn diese Standard-Normgrößen funktionieren nicht“, erklärt Lange und fügt hinzu: „Es wäre ja grob fahrlässig, wenn wir darauf nicht hinweisen.“

Ansonsten sei die Ausstellung selbsterklärend und verzichte weitgehend auf Sprache. Eine Waage, auf der auf der einen Seite ein männliches und auf der anderen Seite ein weibliches Spielzeug-Figürchen stehen, sollen ohne Worte plausibel machen: Alle Menschen sind gleich viel Wert.

Auch Generalvikar Peter Beer ist von der Idee begeistert: „Wir müssen mal zur Kenntnis nehmen, die Menschen, die zu uns ins Land kommen, sind nicht alle Katholiken, sondern es sind Menschen aus ganz anderen Kulturkreisen, mit anderen Gewohnheiten.“

Finanziert wird die Ausstellung vom erzbischöflichen Ordinariat München und dem bayerischen Gesundheitsministerium.

Quelle und vollständiger Text hier: https://jungefreiheit.de/kultur/2017/katholische-kirche-klaert-einwanderer-ueber-kondomgroessen-auf/

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

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9 Kommentare on “Ausstellung des Erzbistums München klärt Migranten über Kondom-Details auf”

  1. Egbert W Gerlich sagt:

    Bereits Papst Paulus VI sah den „Rauch Satans in der Kirche“ – mir hat’s die Sprache verschlagen…

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  2. "GsJC" sagt:

    Das zeigt wieder einmal, dass Begrüßungen ohne Kenntnis der „unterschiedlichen Kulturkreise und Gewohnheiten“ zu nicht unerheblichem Nachholbedarf in der Organisation führen können.

    Klug und weise vorausschauend sollte das Erzbistum München die Lehren aus diesem Versäumnis ziehen und bei der nächsten Gelegenheit einen entsprechenden Stand am Bahnhof platzieren.
    Dort kann Kardinal Marx die Hände der traumatisierten Kriegsflüchtlinge schütteln und sein Generalvikar begeistert „Verhüterli“ austeilen.

    MfG

    P.S.
    Ich kann gar nicht so viel …., wie ich ….. könnte!

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  3. Christoph Rebner sagt:

    how to lose your soul as a bishop

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  4. cristina sagt:

    Ist das unfassbar!!Bisher habe ich immer diese Seite als seriöus gehalten, weil über die gesunde Doktrin, die unserem schönen Glaubens entspricht, gesprochen würde, aber leider bis heute, wenn ich dieser Artikel gelesen habe, ich könnte nicht ahnen, was ich gelesen hatte!Bin ich so enttäuscht!!Sind wir Katholiken nicht mehr treu und dankbar für die Lehre der Kirche, die wir gehabt und gelernt haben, dass wir uns von der weltlichen und sündigen Haltungen beeinflussen lassen? So denken wir, werden wir eine richtige Apostolat machen mit denen, die nicht katholisch sind? Nein! Sind wir überhaupt verruckt geworden? wie können wir so eine solche Austellung für gut halten? Nein, ist sie nicht..ich schäme mich für die Leute, die in dieser Diözese das unterstützen (erst für die Bischöfen), für die sich drauf freuen und für die Leute, die anderen damit irritieren..Das ist nicht gut!Und tun sie das falsch!Ob wir nicht mehr wissen -bzw.die Katholische Kirche in Deutschland mit seinen Bischöfen erst-dass die Kondom-Kultur u.s.w nicht „katholisch“ akzeptiert ist?
    Ich habe mich doch bewundert über diese Ausstellung von der Diözese Freising-München, von der begeisteren Reaktionen des Generalvikars, von der Unterstützung der Caritas und letztendlich für diese „neutral“und gar nicht amonestativ Erzählung der Nachricht von dieser Seite..
    Ich hoffe wir machen noch vor Ostern eine ehrliche Gewissensprüfung, um zu gucken, ob was wir einzeln glauben mit der Kirche gut passt oder in Gegenteil nicht seine Lehre entspricht, weil wenn wir nicht in Verbindung mit der Kirche sind, sind wir nicht glaubwürdigen Mitglieder davon..und anrichten wir Unheil!

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    • Guten Tag,
      Sie sind wohl noch nicht lange genug hier im CHRISTLICHEN FORUM, sonst wüßten Sie, daß wir diese Meldung in kritischer Absicht veröffentlicht haben – es handelt sich übrigens ersichtlich um eine Nachricht aus der konservativen (!) Wochenzeitung „Junge Freiheit“, in der ich seit Jahrzehnten bisweilen auch als Autorin schrieb.
      Natürlich finden wir diese Ausstellung hinsichtlich der schrägen Sex-Aufklärung völlig daneben, da dürfen Sie mal ganz beruhigt sein!
      Dem Rest der Leserschaft ist das auch klar.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • cristina sagt:

        Guten Abend, Frau Küble.
        Erst entschuldigen Sie bitte meine Aufregung. Vielleicht bin ich zwar nicht lange genug da bei Christlichen Forum, aber ich glaube, ich erkannte doch seit an Anfang die Orientierung, die ihre Seite führt (das heisst eine konservative, treu und richtige christliche Vision, die gleiche von der katholische Kirche), daher dass mich so sehr irritiert hat, keine kritische Kommentaren dazu zu lesen.
        Mir war klar es, könnte nicht einfach von dieser Seite diese Nachricht so lediglich veröffentlicht zu machen, ohne etwas dazu zu sagen. .Also, nach meiner Meinung es würde nicht die Nachricht (genug, besser gesagt gar nicht) kritisch veröffentlicht…eigentlich lese ich KEINE Kommentaren dazu – ob ich die Kommentare von Ihnen übergelesen habe?
        Daher dass wohl zur Irritation bringt..und ich denke irritiert diese „unkommentierte Nachricht – nicht nur mich, sondern wahrscheinlich andere Leser auch, die vielleicht nicht schreiben..Weil wer schweigt, der zustimmt..Wenn nichts dagegen geschrieben worden ist, dann denk man, es sei einverstanden damit.So meiner Ansicht.Es würde nämlich nur die Nachricht gezeigt ohne Kommentaren.Es hätte, denke ich, nur gereicht, um keine Irritation zu bringen, zu schreiben beispielweise: So die Nachricht von derjeniege Zeitung und wir kommentieren nichts dazu, da klar, ist dass das nicht was unserer Glauben sagt, entspricht.
        Ok, ich wiederhole mich viel..Sorry!Zusammengefasst ich finde, es wäre besser gewesen, etwas dazu zu schreiben, als rein die Nachricht zu zeigen..Also, auch die wahre Vision der Kirche darüber und erklären, dass dieser Artikel nicht, was die Kirche lehrt, entspricht. Und nicht das machen für die Leute die irgendwie ihres Gewissen ziemlich gut genug gebildet haben (vielleicht viele von den Lesern) sondern für denen die vielleicht zum ersten Mal oder zufällig zu dieser Seite geleitet sind und nicht viel gewachsen im Glauben sind oder sowas..Danke für die Erklärung trotzdem..Freundlichen Grüssen.Cristina

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      • Guten Tag,
        hier auf dieser Seite wird von Anfang an, also seit sechs Jahren kritisch gerade über das progressistische Wirken von Kardinal Marx (Erzbistum München) berichtet – und natürlich zeigt auch diese Meldung der konservativen (!) Wochenzeitung „Junge Freiheit“ auf, wie weit der Münchner Erzbischof dem linken Zeitgeist verfallen ist.
        Sie dürfen beruhigt sein, daß ich nicht dazuschreiben muß: „Achtung, Achtung, diese Ausstellung ist teilweise völlig schräg daneben!“
        Das wissen unsere Leser selber – und wem es nicht einleuchtet, bei dem hilft auch kein Rippenstoß.
        Zudem haben Sie die leichte Ironie, die schon im Titel enthalten ist („….klärt Migranten über Kondom-Details auf…), nicht bemerkt, zumal Deutsch nicht Ihre Muttersprache ist. Daher bemerken Sie die „Zwischentöne“ nicht ohne weiteres.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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  5. Wolfi sagt:

    Irgendwo scheinen unsere Kleriker jetzt völlig durch zu knallen oder wollen sie den Grünen bei ihren Arbeitsbeschaffungs-Maßnahmen helfen, damit in einer Dienstleistungsgesellschaft sich unsere Asylbewerber an pflegebedürftigen wehrlosen Menschen auf Rezept etwas verdienen können, war mein erster Gedanke. Natürlich ist Aufklärung wichtig, aber die Kirche, die noch nicht einmal ihre Hausaufgaben in Sachen Religion gemacht hat und dafür nicht zuständig ist?
    Überhaupt auf die Idee zu kommen, dass Flüchtlinge an sexueller Unterversorgung leiden, ist schon ein starkes Stück. Die Flüchtlinge von früher waren dankbar für einen warmen Schlafplatz, Schutz und warme Mahlzeiten und haben sich integriert. Dass die Grünen Deutschland mit einem Bordell verwechseln, leuchtet mir ein, aber die Kirche, ich bin entsetzt. Warum haben die Päpste die Aufklärung, auch Johannes Paul II in Afrika unterbunden, weil sie, das muss ich ihnen mal einräumen, keine Ahnung vom Islam und Sure 9 hatten, und in ihren theoretischen Welten schwebten und den Unterschied zwischen Christentum und Islam nicht deutlich erkannten.

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  6. Anonymous sagt:

    „Einfach nur Kondome verteilen, das würde zu kurz greifen“

    Die Caritas hat eine Ausstellung entworfen, um junge Flüchtlinge über Sexualität und Ansteckungsgefahren aufzuklären.

    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/aufklaerung-einfach-nur-kondome-verteilen-das-wuerde-zu-kurz-greifen-1.3419765

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