Bayern: Gesetzentwurf mit Burka-Verbot für Beamte, Schulen, Kitas usw.

Der bayerische Ministerrat hat Verbote der Gesichtsverhüllung in Bayern auf den Weg gebracht.

Innenminister Joachim Herrmann (CSU) erklärt hierzu: „Zu unserem Werteverständnis gehört eine Kultur der offenen Kommunikation in Sprache, Mimik und Gestik. Eine Gesichtsverhüllung widerspricht dieser Kommunikationskultur.“

In dem Gesetzentwurf der Staatsregierung werden Bereiche festgelegt, in denen das offene Zeigen des Gesichts unabdingbar ist. „Das kann z.B. bei einer Polizeikontrolle oder beim Betreten eines Wahllokals notwendig sein, um die Identität eindeutig feststellen zu können“, so Herrmann.

Darüber hinaus seien alle Beamte sowie die Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes als Repräsentanten des Gemeinwesens zu Neutralität und Kommunikation gegenüber dem Bürger verpflichtet.

Einen besonderen Stellenwert hat für Herrmann das Verbot der Gesichtsverhüllung in Schulen und Kitas: „Unsere Kinder müssen lernen, die Reaktionen ihres Gesprächspartners richtig einzuschätzen. Dazu gehören Mimik und Gestik als ein wesentlicher Teil unserer Körpersprache.“

Gerade für Lehrer und Schüler sei wichtig, sich gegenseitig „in die Augen zu schauen“, um die Reaktionen des Gegenübers besser einschätzen zu können.

Quelle: CSU-Pressemitteilung

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3 Kommentare on “Bayern: Gesetzentwurf mit Burka-Verbot für Beamte, Schulen, Kitas usw.”

  1. Ida sagt:

    Ich hätte auch nichts gegen ein solches Verbot.

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  2. Bernhard sagt:

    Ich begrüße dieses Verbot, allerdings geht es hier ja nur um die Burka, das heißt um die Verhüllung des Gesichts. Man sieht allgemein wenige Frauen, die das Gesicht verhüllt haben. Und eine Frau, die das tut, wird wohl kaum In den öffentlichen Dienst drängen.

    Viele Frauen tragen hingegen aus religiösen Gründen ein Kopftuch, bzw einen Hijab. Der lässt sich aber nur schwer verbieten.

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    • Remus sagt:

      Wenn wir die Grundlage unseres alten Rechtsstaates noch hätten, ginge das schon, und nicht jeder würde aufgenommen werden, der das Wort Asylant auf den Lippen trägt, sondern geprüft, ob der Tatbestand erfüllt ist, ein Flüchtling zu sein der unmittelbaren Nachbarschaft, wo ich Syrien und Irak und den europäisch asiatischen Kontinent mit einrechne, weil dort Frauen als Sexdienerinnen versklavt werden. Deshalb finde ich die Forderung der AFD richtig, die Wiederherstellung des Rechtsstaates, der durch Grüne uns SPD mit neuen Gesetzen ad absurdum geführt wurde.

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