Stellungnahme der CDU-Parlamentarierin Sylvia Pantel zur Gender-Debatte

Unter der Überschrift „Sexismus die rote Karte zeigen“ fand Anfang der letzten März-Woche 2016 eine Sachverständigen-Anhörung des Bundestagsausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend statt.  _MG_1465_HDR

Experten berichteten über verschiedene Formen von Sexismus in unserer Gesellschaft und schlugen u. a. eine gender*-neutrale Erziehung oder ein Verbot von sexistische Werbung als Maßnahme zur Vorbeugung von Sexismus vor.

In den politischen Anfängen hatte Gender-Mainstreaming die Beseitigung von Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern und somit die Stärkung der Rechte von Frauen zum Ziel. Inzwischen sind wir bei dieser Diskussion jedoch auf einem Niveau angelangt, auf dem aus einem gutgemeinten Grundprinzip eine Modewissenschaft geworden ist.

Die Genderforschung verursacht erhebliche Kosten und ich zweifle den Nutzen für unsere Gesellschaft stark an. Heute geht es kaum noch um das Ziel, Frauen und Männer gleichzustellen, sondern vielmehr um sexuelle Orientierung und die verschiedenen Facetten des Geschlechts.

Nach Ansichten der Gender-Forscher soll Sexualität bereits im Kindergarten thematisiert und Teil des Schulunterrichts werden. Dass eine gender-neutrale Erziehung Unrecht auflösen kann, halte ich für mehr als fragwürdig.

*Der Begriff „gender“ stammt ursprünglich aus dem Englischen, meint das kulturell oder sozial konstruierte Geschlecht und steht im Gegensatz zum biologischen Geschlecht männlich/weiblich, das im Englischen mit „sex“ bezeichnet wird.

Quelle (Text/Foto): http://sylvia-pantel.de/gender-neutrale-erziehung-gegen-sexismus/


„Davids Steinschleuder“: Israel baut sein Raketenabwehrsystem aus

Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu hat während der wöchentlichen Kabinettssitzung am 2. April bekannt gegeben, dass ein weiteres Raketenabwehrsystem einsatzbereit ist. 

Das System mit dem Namen „Davids Steinschleuder“ soll Mittelstreckenraketen abfangen und damit die Sicherheit in Israel deutlich erhöhen.

Israel verfügt über mehrstufige Raketenabwehrkapazitäten. Die erste Stufe stellt dabei die „Eiserne Kuppel“ dar, die Kurzstreckenraketen, kleine Drohnen und bestimmte Mörsergranaten abfangen kann, wie sie etwa von der Hamas aus dem Gazastreifen abgefeuert werden.

Die dritte Stufe wird durch die Systeme „Pfeil 2 und 3“ gebildet, deren Ziel das Abfangen von Langstreckenraketen ist. Im vergangenen Monat fing „Pfeil“ erstmals eine aus Syrien abgeschossene Rakete ab.

Quelle: Times of Israel, israelische Botschaft


Bistum Augsburg: Nach Kirchenschändungen vollzog der Bischof einen Bußritus

Bischof Dr. Konrad Zdarsa hat am 31. März 2017 in den Pfarreien Vöhringen und Bellenberg den kirchlichen Bußritus vollzogen. Diese besondere Form der Liturgie war erforderlich geworden, nachdem vor einigen Wochen die Kirchenräume und Statuen teilweise großflächig beschmiert worden waren.

In „Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz“ Bellenberg wurde dabei auch der Altarraum nicht verschont und mit satanistischen Parolen geschändet. Das Kirchenrecht sieht für solche Fälle einen Bußritus durch den Diözesanbischof vor.

In  seiner Predigt betonte der Oberhirte des Bistums Augsburg vor den Gläubigen in Bellenberg, der Bußritus sei „ein ausdrückliches Bekenntnis unserer Entschlossenheit, dass wir nicht einfach hinnehmen werden, wenn unser Glauben und unser Glaubensleben verspottet, geschmäht, ausgegrenzt und angegriffen werden.“

Der Bußritus sei ein Zeichen, das ebenso gut und gern als unser Aufschrei übersetzt und verstanden werden sollte.

Weitere Infos und eine Bildergalerie gibt es auf den Seiten der Pfarreiengemeinschaft Vöhringen.

Quelle: https://bistum-augsburg.de/Nachrichten/Nach-Kirchenschaendungen-Bischof-Konrad-hat-gestern-in-Voehringen-und-Bellenberg-den-Bussritus-vollzogen_id_159521

Foto: Roland Furthmair


Lüdinghausen: Erneuter Vandalismus gegen Heiligenfiguren im Münsterland

POLIZEIMELDUNG vom 3. April 2017:

Unbekannte beschädigten zwischen dem 22. März (8.30 Uhr) und dem 29. März (20 Uhr) in Lüdinghausen insgesamt sechs Heiligenfiguren.

FOTO: Hier schlugen Täter eine Hand des Christusbildnisses ab

An der Wolfsberger Straße bei der Wolfsberger Brücke schlugen die Täter mit einem spitzen Gegenstand die Nase des hl. Christophorus ab. Die Figur des hl. Nepomuk auf der Brücke verunstalteten sie in gleicher Weise.

An der Mühlenstraße verschandelten vermutlich dieselben Chaoten zwei Nasen von Heiligenstatuen an einer Kirche. In der Kirche schlugen sie die Hände zweier Bildnisse ab.

Die Gesamtzahl der Sachbeschädigungen ist durch die neuen Taten auf 62 angestiegen.

Die Polizei sucht Zeugen, die in der Nähe der Figuren Verdächtiges beobachtet haben oder die Tatzeit eingrenzen können: Telefon 0251 275-0

Quelle (Text/Foto): http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11187/3602921

Siehe hierzu unsere frühe Meldung: https://charismatismus.wordpress.com/2016/12/14/muensterland-zerstoerung-von-bildstoecken-fortgesetzt-polizei-ermittelte-gegen-muslime/

 


In England bleibt Suizidhilfe weiter strafbar

Britisches Gericht gegen Beihilfe zum Selbstmord

Der britische High Court hat die Klage eines Bürgers abgelehnt, der vor dem Hohen Gericht in London eine Gesetzesänderung zur Suizidhilfe erstreiten wollte. Das berichtet der britische „Guardian“.

Das Parlament habe sich erst vor anderthalb Jahren mit dem Thema beschäftigt und sich gegen eine Änderung des Gesetzes zur Suizidhilfe entschieden. Daher sei die Forderung nach einer Überarbeitung der Rechtsprechung nicht gerechtfertigt, urteilten die Richter.

Wie das Blatt weiter schreibt, zeigte sich der Kläger, Noel Conway, über das Urteil „zutiefst enttäuscht“. Der 67-Jährige, der an einer schweren Nervenerkrankung leidet und laut dem „Guardian“ noch weniger als 12 Monate zu leben hat, kündigte an, in Berufung zu gehen. Er habe sich mit der Tatsache abgefunden, dass er sterben werde, aber nicht mit der Tatsache, dass er nicht den Zeitpunkt und die Art und Weise seines Todes bestimmen dürfe, heißt es weiter.

Beihilfe zur Selbsttötung ist nach dem „Suicide Act“ aus dem Jahr 1961 in Großbritannien strafbar und kann mit Freistrafen von bis zu 14 Jahren geahndet werden.

Bei einer Abstimmung im britischen Unterhaus im September 2015 votierten 330 Abgeordnete gegen eine Überarbeitung dieses Gesetzes. 118 stimmten dafür.

Quelle: Aktion Lebensrecht für alle (Alfa)