Kardinal Müller zu Medjugorje: Die Seelsorge nicht auf falschen Grundlagen aufbauen

Der Präfekt der Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Müller, hat eine „womöglich noch lange Wartezeit“ auf eine endgültige Entscheidung des Vatikan über eine Anerkennung der berichteten Marienerscheinungen von Medjugorje in Aussicht gestellt.

Ein pastorales Phänomen dürfe nicht auf falsche Grundlagen gebaut sein, sagte er im Interview mit der polnischen kath. Nachrichtenagentur KAI.

Die Glaubenskongregation würde die behaupteten rund 42.000 bisherigen Erscheinungen seit 1981 derzeit genau und im Hinblick auf eine Entscheidung durch den Papst untersuchen, sagte Müller. Es gäbe keine Fristsetzung für einen Abschluss der Forschungen über den übernatürlichen Charakter der Ereignisse von Medjugorje. Seine Kongregation werde sich dabei nicht unter Druck setzen lassen. Eine „nuancierte Position“ aus dem Vatikan sei dringendst nötig.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: http://de.radiovaticana.va/news/2017/04/11/kard_m%C3%BCller_entscheid_zu_medjugorje_k%C3%B6nnte_noch_dauern/1304968

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15 Kommentare on “Kardinal Müller zu Medjugorje: Die Seelsorge nicht auf falschen Grundlagen aufbauen”

  1. J. WalfischSchnucki sagt:

    Warum beschäftigt ihr euch eigentlich immer und immer wieder mit den Botschaften?
    Na, bitte.

    Mir gefielen 1995 bis 97 eigentlich nur die Worte : „Königin des Friedens“. So wurde sie auf diesen Jugendfestival, oder was dass damals war genannt – die Mutter.

    „K ö n i g i n d e s F r i e d e n s“ … … … … … die Worte betrachtend.

    Krailniza Mira – auf serbo-kroatisch?

    Heute würde ich „Hallaluja“ vielleicht benützen um der (Kosmischen) Mutter als Danke schön für das Geboren werden …, wenn es mal geschied dann , wie im Glaubensbekenntnis stehend.
    …bin ja kein Gelehrter noch Theologe, aber diese Worte im Glauben können so vieles bedeuten… selbst schwanger seien! „Kehrt um! Kommt herein.“
    Hoppla, Frau Küble, das könnte die Logik der Mystiker sein : wieder „Ungeboren“ um dann geboren zu werden! Das wäre logisch im Sinne von Logik. Die Bibel lässt bei den Fragen an Jesus Christus diese menschliche-bekannte Logik mit dem Zurückgehen in den Mutterleib auch in den Bibeltext einfließen. Aber der alltägliche-normale Mensch kann solches eh nicht sinnvoll denken. Es geschieht ja. Das verstehen begleitet das Erleben.

    Im Zeichen des „J.“
    … Jona / Jonah, Jesus , Lazerus J.

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  2. ester sagt:

    Nun ja, das alte Spiel, man will die Gläubigen nicht verprellen und wartet daher zu, bis sich die Sache von selber totgelaufen hat, scheint mir.
    Persönlich finde ich diese ganzen Erscheinungen einfach ermüdend und auch irgendwie unbiblisch.
    Jesus sagt „Es wird dieser bösen und ehebrecherischen Generation kein anderes Zeichen gegeben werden als das des Jona“ und „Selig sind die, die nicht sehen und doch glauben!“
    Natürlich tut es gut, dem Glauben gut, wenn man auf einmal spürt „Gott ist!“ – „Gott ist da“, aber mir scheint eher, dass man eben genau nichts spürt und dann einfach so tut als ob.
    Dafür spricht dieses ewige hin und her bei den Erscheinungen, Geheimnisse, die nur dem und dem geschrieben werden dürfen, die erst wenn dann veröffentlicht werden, Korrekturen und einfach Albernheiten,
    Was speziell Medjugorje angeht, so dürfte die Kirche nicht mehr wissen, wie sie aus dieser Nummer herauskommt.
    Die ganze Region lebt ja mittlerweile von den Pilgerscharen und es ist nun mal so, dass die Medjugorjefans diejenigen sind, die das Leben in den Pfarreien noch aufrecht erhalten.
    Ich erinnere an den schon lange verstorbenen Pater Andreas Hönisch SJM, der seinerzeit versucht hat, gegen Medjugorje zu schreiben und von der ablehnenden Reaktion seiner Leute komplett überrascht war.
    Das ist jetzt auch schon wieder über 10 Jahre her und solange geht der Rummel weiter.
    Die Leute sind spirituell ausgehungert und stellen fest, dass der Mensch wirklich nicht vom Brot alleine lebt, auch dann nicht, wenn darauf Lachs, Kaviar und veganer Nussaufstrich aus biologisch-dynamischen Anbau ist.
    So ist meiner Ansicht nach Medjugorje auch eher ein Symptom, dass etwas grundsätzlich verkehrt läuft, und vielleicht wissen die „in Rom“ sogar, dass es so was wie ein Notbehelf für spirituell ausgehungerte Seelen ist und trauen sich einfach nicht, dieser Tatsache ins Auge zu schauen.

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  3. Dorrotee sagt:

    Ich fass es nicht. Was muss dem Vatikan und der Glaubenskongretation noch geliefert werden?
    Reicht es nicht aus, dass die sogenannte „Gospa“ theologisch oftmals völlig falsch liegt.
    Ebenso diese ständigen Botschaften, die nichts besonderes beihnhalten.
    Fr. Küble hat ja schon oft diese banalen Texte auseinandergenommen.
    Man kann den Ort ja als Gebetsstätte anerkennen.

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    • "GsJC" sagt:

      Dorothee schrieb:

      „Man kann den Ort ja als Gebetsstätte anerkennen.“

      ——————-

      Darauf könnte es hinauslaufen – obwohl ich dies nicht begrüßen würde, da es für die Anhänger ein falsches Zeichen wäre.

      Aber es könnte durchaus der schön verpackte „Knochen“ sein, den man den Anhängern hinwerfen wird.

      Unschwer vorzustellen, dass die Anhänger diesen „Knochen“ als weiteren Meilenstein hin zur Anerkennung deuten werden.

      MfG

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      • Osterglocke sagt:

        Was müsste denn die Gospa sagen oder machen, dass wir sie als „echte“ Gottesmutter identifizieren können?

        Sie stellt sich den Sehen vor mit den Worten „ich bin die heilige Jungfrau“. Fängt da der Fehler schon an oder wann?

        Heilig gesprochene Jungfrauen kann es im Jenseits einige geben.

        Warum sagt sie nicht, dass sie Maria ist, die Mutter von Jesus aus Narzareth?

        Woran erkennt man, ob etwas rein irdisch ist oder vom Himmel kommt?

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    • Osterglocke sagt:

      Verstehen kann ich den Umweg über Kinder und Jugendliche durchaus.
      Kinder erzählen eher ihre Erlebnisse auch weiter, haben nicht so ein „Maskengesicht“
      Wenn die echte Muttergottes bei der Bischofskonferenz vorbeikommen würde,
      dann behalten die meisten aus Angst vor einer Blamage dies erst einmal für sich.
      Erwachsene denken, denken und denken.
      Wenn man Dinge oder gar Personen hört oder sieht, obwohl es gar nicht möglich ist, traut man es sich kaum, zu sagen.
      Zwischen Himmel und Erde passieren aber auch Sachen, für die es keine Erklärung gibt.

      Die angeblichen Erscheinungen dauern ja erst seit 1981 an.
      Fast alle Menschen können lesen, schreiben.
      Seit 1981 wird wohl jedes Wort der „Gospa“ aufgeschrieben und mit Hilfe der heutigen Technik in der Welt verbreitet.

      Trotzdem habe ich jedenfalls den Überblick verloren.
      Welche Botschaft ist original „Medjugorie“ und welche eine Fälschung.
      Zur Zeit Jesus gab es nur wenige Menschen, die schreiben konnten.
      JESUS hat wohl gar nichts dikiert.
      Trotzdem hält ER sich gut.
      Wenn etwas die WAHRHEIT ist, dann kommt die Kraft von innen heraus.

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      • J. WalfischSchnucki sagt:

        wie „der Himmel innwedig in Euch“ – siehe oben.
        Die Kirche ist wohl da ähnlich wie die Politik – meistens nur nachregeln. Hier kann man Frau Küble wieder verstehen mit diesen theologischen Wort für Stimmigkeit in der Glaubenslehre – und dass dauert wohl so lange…
        Obwohl, wenn der Geist der Wahrheit in uns wohnen würde > würde alles stimmig sein in unseren lauteren reden, welches nicht mehr unser, denn…
        Alles wäre stimmig! und trotzdem können irgendwelche Theoretiker oder Anhänger einer … Lehre usw. vielleicht nicht erkennen in ihren „Klein“Glauben – die Wahrheit, die Einheit in allem.
        Wie hieß das Wort? : Konkre…..zismus ?
        Wir meinen jetzt hier aber nicht diese Offenbarungen von Medjugorje!
        Aber etwas passiert da im Zeichen des Davidsternes – die Zukunft. Nur das Kind in uns, bereit Liebe zu empfangen… die Frucht des Glaubens (um einen jüdischen Geistlichen/Gelehrten hier ein zu bringen) kommt hindurch!

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  4. Osterglocke sagt:

    Wenn die Kongregation täglich 3 „Erscheinungen“abarbeitet, ist sie in ungefähr 36 Jahren mit 42000 Erscheinungen fertig.

    Für die „Gospa“ würde sich ein Umzug auf die Erde rentieren.

    Eine große Zeitersparnis wäre eine Erscheinung der Gospa vor der kompletten Glaubenskongregation 😄

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    • Guten Tag,
      Sie sprechen – ähnlich wie in Ihrem vorigen Leserkommentar zu M. – hier sehr wichtige Punkte an:
      1. Die Vielzahl der Erscheinungen….
      2. Anders herum gesagt: Warum meldet sich die angebliche Madonna bei Kindern und Jugendlichen, statt direkt dem Papst oder dem Glaubenspräfekten zu erscheinen, wenn sie der Kirche doch etwas Wichtiges mitzuteilen hat…?!
      Weshalb ständig seit Jahrhunderten der „Umweg“ über Kinder, meist im Grundschulalter oder vorpubertären Zustand, die dann dem Vatikan „geheime Botschaften“ übermitteln usw…?!
      Allein das zeigt schon die Fragwürdigkeit dieser Phänomene!
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • zeitschnur sagt:

        Die Eskalation der Erscheinungsdichte in Medjugorje ist tatsächlich ein Zeichen der Unechtheit, eine Art Hamsterrad – so als habe man ursprünglich geplant, das in überschaubarer Häufigkeit durchzuführen, bis irgendein erwartetes Ereignis sich einstellt.

        Es muss was schiefgelaufen sein bei den Mejogorjeplanungen, und nun muss man weiter Erscheinungen bieten, bis sich erfüllt hat, was eigentlich intendiert ist. Eine innerkirchche Gemengelage ist offensichtlich, aber allmählich nervt mich der Vatikan: warum ist es so schwer, hier einen Schlussstrich zu ziehen?
        Ganz einfach: weil der Vatikan irgendwie mit drinhängt.

        Allerdings ist das Merkmal „Kinder als Propheten“ per se kein Argument. Es gibt keinerlei Grund, dieses Phänomen grundsätzlich anzuzweifeln. Der Himmel wäre tatsächlich nicht gezwungen, wichtige Botschaften dem „Chef“ zu sagen, wenn er die ganze Kirche meint. Damit würden Sie ja selbst den Papalismus als Argumentationshilfe nutzen. Zudem betet schon Jesus, dass der Vater sich den Kleinen und Nicht-Anerkannten besonders offenbart, es den KLugen und Großen aber verschweigt.
        dass die Kirche dieses Wort Jesu perfide nutzt, um die eigene Macht zu konsolidieren, stimmt jedoch, und ich erkläre, was ich meine:

        Gerade dass seit dem 19. Jh plötzlich häufig junge Leute die Empfänger solcher Botschaften sind, bedient einen Topos, um das Papsttum und die Hierarchie zu stärken gegen einen „Mittelbau“ von skeptischen Ordensleuten, Laien und Gelehrten.

        Es gibt mehrere solcher Topoi: Gott bedient sich des Schwachen, Kranken, Armen, der Frauen (weil angeblich dümmer als Männer) und nun als ultimativer Tophit der Kinder (weil so unschuldig und nicht verdorben durch böse Modernisten). Und natürlich findet man diese Struktur auch in den Evangelien: es sind nicht die Großen und die „Amtlichen“ (gerade die verkennen die Wahrheit sogar total!), sondern geheilte Besessene (Maria Magd.), kleine Leute (wie die 12 Apostel), arme Witwen (das Scherflein) und bekehrte Gauner (Matthäus der Zöllner), Ausländer und Fehlgläubige (wie die Samaritanerin) etc., die im Umkreis Jesu eine besondere Leuchtkraft entfalten können. es steht hier tatsächlich das gesamte machtegfüge dieser Welt auf dem Kopf. Und Jesus wird ermordet von den Mächtigen, nicht den Unterworfenen. es ist bezeichnend, wie vor der Amnestie-Veranstaltung des Pilatur die hochgestellten jüdischen Priester im Volk umhergehen und Propaganda dafür machen, Barabbas zu wählen. Schade, dass uns nicht überliefert ist, mit welchen Argumenten sie das brachten. Aber sie taten das ja nur, weil man befürchten musste, dass das Volk, in dem die Kleinen oder Kleineren verortet waren, womöglich jesus wählen könnte. Frauen standen grundsätzlich und ohne Ausnahme in dieser Geschichte – bei Jesus. Selbst die Frau des Pilatus als Heidin! Kinder weinen um ihn mit ihren Müttern.

        Wundersamerweise sagen all diese (post-)modernen Seher immer genau das, was dem Vatikan gefällt und was den Vatikan und seine teilweise sogar riskanten Alleingänge stützt. Bernadette bestätigt Pius IX. unerhörten und bis dato mit jeder Tradition brechenden Alleingang in der Dogmatisierung der Immaculata, Fatima bestätigt die Hysterie vor den Kommunisten und Modernisten. La Salette befeuert die Panik des 19. Jh, die Hierarchie werde von Freimauerern unterwandert, dabei haben real einzig und alleine ultrareaktionäre Kräfte das Heft an sich gerissen und die ganze Kirche unterwandert.
        Und auch Pius IX. selbst ist eine solch fragwürdige Figur – normalerweise hätte er nicht Papst werden dürfen. Er war nachgewiesenermaßen Epileptiker, abgeblich soll er keine Anfälle mehr gehabt haben, aber man berichtet vielfach von Wutanfällen, Herumschreiereien unter Äußerung schlimmster Entgleisungen, die bei ihm auch in späteren Jahren, v.. auch auf dem Konzil, an der Tagesoprdnung waren, und Visionen hatte auch er, die ebenso wundersam bestätigten, was er wollte. Und andere Seher, wie Don Bosco unterstützten seinen Kurs ebenfalls mit Visionen. Dazu eine deutsche Seherin, die sich das Redemptoristenkloster in Altötting hielt, und bei der sich Bischof Reisach von München ebenso beraten ließ wie Bischof Senestrey von Regensburg. Über eine Verbindung zu Pius IX. wird einiges vermutet, denn der hatte sich Reisach als Konzilsvorbereiter nach Rom geholt. Wie eine heilige Kuh wird aber diese unmögliche Situation unter Pius IX. tabuisiert und heruntergespielt, als seien das alles Kleinigkeiten.
        Nein: das war das Vorspiel zu den Eskalationen auch Medjugorjes, und die Kirche kann nicht gegen das letztere in aller Härte vorgehen, solange sie das erstere tabuisiert.

        Also: es sind immer „Schwache“ und angeblich Unschuldige, die Empfänger besonderer „Gnaden“ werden. Ihre Funktion ist aber nie die echter Propheten, nämlich die Hochgestellten in ihrem bösen Tun mit dem Willen des Herrn zu konfrontieren. Das jedenfalls war das Prophetenamt im AT. man müsste sich hier einmal mit dem wahren Prophetenbegriff befassen. Der wahre Prphet ist immer ein Zurechtrücker bzw. eine Zurechtrückerin. das Weissagen kann nur dem Zurechtrücken hin zum Willen Gottes dienen. Visionen auf kommende Ereignisse dürften mit den wesentlichen Visionen im AT und NT abgeschlossen sein.
        Kindlich plappern die vielleicht sogar „gekauften“ Schwachen das Programm herunter, das die Hierarchen gerne hören wollen.
        Und wehe, es kommen mal die falschen Kinderchen dazwischen mit unpassenden Visionen (wie etwa in Mettenbuch), dann geht dieselbe Hierarchie, die bei ähnlichen Visionären einen Kult zulässt oder wundersamerweise sehr milde urteilt, dagegen mit Bandagen vor, deren Härte nur dadurch verständlich wird, dass hier die Pläne der hohen Herren durchkreuzt werden könnten.

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      • Josianne sagt:

        Gottes Wege sind nicht unsere Wege.

        War nicht auch die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria im zarten Teenageralter, als sie Jesus in ihrem Schosse empfing.

        Jesus als 12 jähriger Junge im Tempel..

        David, ein kleiner Junge überwältigte mit Gottes Hilfe den starken Goliath.

        Und, und, und,….

        Gerade für die gebildete voreingenommene Gesellschaft nimmt Gott unscheinbare, schwache und im Geiste arme Personen als seine Werkzeuge, um seine unendliche Grösse zu zeigen.

        Werdet wie die Kinder, ihnen gehört das Himmelreich.

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      • Guten Tag,
        Gottes Wege haben im Alten und Neuen Bund (NT) so ausgesehen, daß es keinen einzigen Propheten gab (außer Jesus als GOTT natürlich), der noch ein Kind oder Teenager war. Propheten waren erwachsene Männer oder Frauen. Zudem hatte ich gar nicht ausgeschlossen, daß Gott auch mal Kinder als Propheten erwählt – es geht bei meiner Kritik darum, daß dieses Phänomen in dieser Häufigkeit (!) vorkommt, dann oft verbunden auch noch mit Geheimniskrämereien (verborgene Botschaften an den Papst bringen usw).
        So etwas findet sich in der Hl. Schrift kein einziges Mal.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • ester sagt:

        @Jasianne: Und wo und wie bitte zeigt Gott durch diese Erscheinungen seine Größe?
        Was bitte hat sich durch die Erscheinungen hin zum Positiven verändert?
        Ist nicht gerade in Jugoslawien, nach dem Beginn der Erscheinungen dort, ein Krieg ausgebrochen, der in seiner Brutalität, Verlogenheit und dem kollektiven Versagen der sich zivilisiert nennenden Welt schockierend ist?
        Ist nicht Frankreich eines der säkularsten Länder Europas, wo die Volksfrömmigkeit weitgehend zusammengebrochen ist, der Klerus noch überalterter als bei uns und man allüberall verfallende, ehemals wunderschöne Kirchen trifft?
        Und dass Portugal ein Hort der Rechtgläubigkeit wäre, das habe ich auch noch nicht gehört!
        Sehen wir doch den Tatsachen ins Auge!
        Schauen wir weiter nach Mexiko, man hört zwar immer von dem gläubigen mexikanischen Volk, allerdings haben die Mexikaner seit über 150 Jahren eine atheistische, kirchenfeindliche Regierung, die sie neuerdings auch selber gewählt haben!
        Mir scheint es eher so, als leide der Glaube an Schwindsucht und die Erscheinungen täten nichts anderes, als genau das bitter beklagen und zu sagen „Ja, da können wir, der Himmel, auch nichts machen, wir leiden da auch drunter, bekehrt euch halt“ und letzteres sagt der Himmel zu denen, die eh schon bekehrt sind.
        Von daher halte dich die Mehrzahl der Erscheinungen für „Spiegelungen aus der Innenwelt kleiner, frommer Kinder“ (Kardinal Ratzinger)

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    • "GsJC" sagt:

      Sehr richtig und gut gerechnet!

      Und man bedenke dabei, dass die wichtigsten „Botschaften“ erst kommen, die es „noch n i e und i r g e n d w o in der G e s c h i c h t e der W e l t“ gegeben hat.

      —————–
      Botschaft vom 04.04.1985
      […]
      Deshalb möchte ich euch Botschaften geben, wie es sie noch nie und nirgendwo in der Geschichte seit dem Beginn der Welt gegeben hat.
      […]

      Zu dieser Botschaft gibt es keine Betrachtung. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

      Quelle: http://www.medjugorje.de/botschaften/betrachtung/?tx_medjumessage_pi1%5Bmessage%5D=172&tx_medjumessage_pi1%5Bcontroller%5D=Message&cHash=5e6784da77330a0975a091b684b9e17b
      ——————

      Wir dürfen gespannt sein, wie den Würdenträgern bei der Analyse dieser seit seit dem Jahr 1985 ausstehenden „Botschaften“ das Hirn rauchen wird, die es ja noch „N I E und irgendwo“ gegeben hat.

      Dass es gerade zu dieser „Botschaft“ keine der sonst üblichen ausschweifenden Betrachtungen gibt, ist nur zu gut verständlich, denn wie soll man Schwachsinn auch kommentieren.

      MfG

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  5. Cornelia Vogt sagt:

    Das ist Wurscht.
    Trotzdem geht das Leben weiter.
    Es sollte der Kirche egal sein.
    Denn niemand verlangt etwas von ihnen.
    Nur Medjugorje selbst .
    Sie bitten um Kirchliche Anerkennung.
    Warum??
    Sie haben doch ZULAUF GENUG.
    Auch ohne Kirchen beistand .

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