INSA-Umfrage: Nur ein Drittel der Deutschen glaubt an ein Jenseits

Das INSA-Meinungsforschungsinstitut aus Erfurt wollte pünktlich zu Ostern von den Befragten wissen, ob sie an ein Weiterleben nach dem Tod glauben. Insgesamt glauben drei von zehn Befragte (30 %) sagen dazu JA. Jede dritte weibliche Befragte (35 %) und jeder vierte männliche Befragte (26 %) glaubt daran.

35 Prozent der Befragten glauben nicht an ein Weiterleben nach dem Tod, darunter mehr Männer (41 %) als Frauen (30 %). 28 Prozent der Befragten wissen nicht, ob sie daran glauben sollen.

Vor allem Muslime (67 %) glauben an ein Weiterleben im Jenseits  – jeder Zweite der evangelisch-freikirchlichen Befragten (49 %) ebenfalls; zudem 40 Prozent der Katholiken und ein Drittel (32 %) der evangelisch-lutherischen Befragten. Jeder zweite konfessionslose Befragte (49 %) verneint ein Jenseits.

Blickt man auf die Parteizugehörigkeit der Befragten, so zeigt sich, dass vor allem Wähler der Union (36 %) ein Leben nach dem Tod bejahen. Fast genauso viele Befragte Unionswähler (35 %) glauben allerdings nicht daran. Den Gedanken an ein Weiterleben nach dem Tod lehnen Wähler der Linken (43 %), AfD (42 %), SPD (40 %), FDP (40 %) und Grünen (34 %) überwiegend ab. Ein Drittel der Wähler von Grünen (32 %), SPD (30 %) und FDP (30 %) wissen es nicht.

Hier geht es zum erwähnten INSA-Institut: www.insa-consulere.de

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4 Kommentare on “INSA-Umfrage: Nur ein Drittel der Deutschen glaubt an ein Jenseits”

  1. Rolfi sagt:

    In einem Gespräch ergab es sich, dass die Christen unter einer großen Orientierungslosigkeit leiden, aber ist das wirklich verwunderlich, wenn Politiker und ehrgeizige blinde überhebliche Theologen, die meinen, die göttliche Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben, selbst davor nicht zurück schrecken, Kirchentage und nicht nur die, politisch ideologisch zu instrumentalisieren. Dabei haben sie selbst in der Politik kein diplomatisches Händchen und meinen, nur um Trump, der Christ ist, eines auszuwischen, den bekennenden Muslimfreund Obama hofieren zu müssen.
    Ich weiß zwar nicht, warum Politiker immer mehr kirchliche Feste bestimmen sollen, ich halte es für grundsätzlich falsch, aber in diesem Fall hätte man, um Schaden von unserem Land abzuwenden, diplomatisch erwägen müssen, wenn man schon Obama einlädt, der in Nahost Weltpolizist gespielt hat, dass man auch auch Trump einladen muss. Wenn der orthodoxe Putin ebenfalls kommen wollte, will man ihn dann vor die Tür setzen, weil Brüssel mit ihm in Clynch ist? Wird es wieder die Posse geben wie beim Katholikentag in Leipzig, nur diesmal mit Hinweistafel „AFD Parteimitglieder“ müssen als Christen draußen bleiben.“
    Wo ist das Christentum nur hingekommen und war es nicht gerade Jesus Christus, der das Machtgelüst der Mächtigen seiner Zeit in Frage stellte und sich den Ausgestoßenen seiner Heimat zuwandte. Zum Glück bin ich kein AFD-Parteimitglied, aber ich besuche den Kirchentag trotzdem nicht, wo eine Machtlobby sich das Recht nimmt, sich als Christen zu erhöhen und andere zu erniedrigen. Hier geht es an sich nicht um eine Parteiversammlung und die ideologische Gesinnung, oder doch?
    Spätestens bei christlichen Veranstaltungen sollte dem Gesinnungsterror Einhalt geboten werden und es sich nur um Glaubensfragen handeln. Kain schlug Bruder Abel tot, kommt einen dabei in den Sinn, wenn Christen andere Christen, die nicht ihr ideologisches Weltbild teilen, ausgrenzen. Das Christentum wurde nach und nach politisch ideologisch vergiftet und muss sehr aufpassen, dass es nicht in die Fußstapfen eines selbsternannten Propheten Mohammed tritt und zur politisch ideologischen fundamentalen Religion wird. Den Terror von IS, Boko Haram und Co. erleben wir heute schon auf der Welt. .

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  2. Nero sagt:

    Wenn man sich mit der Ostergeschichte genauer befassen würde und Dinge, die zwischen Himmel und Erde geschehen, nicht arrogant als wissenschaftlich erklärbar, obwohl man es nicht erklären kann, tot philosophieren würde, dann würde man auch zulassen, dass unsere Verbindung zu Gott die Saiten unserer Seele zum Klingen bringt.
    In einem sehr alten Gesangbuch meiner Oma spürte man in den Liedtexten schon selbst, wie tief das Vertrauen der Menschen in Gott war, auch manchmal die Sehnsucht, vom irdischen Leiden erlöst zu werden. Wie war das noch mit Adam und Eva, Eva naschte vom verbotenen Apfel der Erkenntnis und verführte Adam, weshalb sie aus dem Paradies vertrieben wurden. Sie waren trotzige Schöpfungskinder, die die Grenzen ihrer Erkenntnis nicht akzeptieren wollten und sich dem Schöpfergott widersetzten. Ja, die Menschheit weiß inzwischen sehr viel und stets kommen neue Erkenntnisse dazu, aber in der aktuellen globalen Lage befürchte ich, dass wir die Grenzen der Erkenntnis wieder einmal überschritten haben und die Islamisierung Europa all die Erkenntnisse, die uns geschenkt wurden, zu nichte machen. Der Mensch hat sich gegen die göttliche Ordnung des Schöpfervaters erhoben, wo alle in Frieden leben und von den Gaben von Mutter Erde sich ernähren könnten, aber immer wieder gibt es Krieg und Zerstörung von Lebensräumen (wenn wertvolle Ackerflächen mit Solaranlagen zugebaut werden, obwohl der Bedarf an Lebensmitteln steigt….) und deshalb kann er nicht im Paradies, in Gottes Lichtwelt einfach leben, sondern muss den Reinigungsprozess seiner Seele auf der Erde durch Inkarnation bis zur entsprechenden Reife immer wieder durchlaufen. Wenn die Menschen diese Hoffnung in all den düsteren Zeiten, dieses Vertrauen in Gott, wo sie sich so viel Leid antun, nicht hätten, dann würden sie ohne Vertrauen zu Gott das Leben schon längst als sinnlos betrachtet haben.
    Gerade die Osterbotschaft steht dafür, dass es nach einem Ende Omega auch immer wieder einen Anfang Alpha im Leben gibt.
    Allen ein frohes, gesegnetes Osterfest.

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  3. Hat dies auf Des katholischen Kirchfahrters Archangelus unbotmäßige Ansichten – ob gelegen oder ungelegen. rebloggt und kommentierte:
    Mit anderen Worten glauben 50 Jahre nach „dem Konzil“ beinahe zwei Drittel der „Katholiken“ nicht an ein Weiterleben nach dem Tode. Man fragt sich natürlich, wie deren „Christentum“ ohne den Auferstandenen wohl aussehen mag? Vermutlich der hierzulande vorherrschende sozialpädagogische Caritas-Kampagnen-„Katholizismus“, der sich in den immer gleichen linkspopulistischen Parolen für Umweltschutz, Frauenrechte und Migranten erschöpft. Ziel scheint mir die rein diesseitige „geschlechtergerechte“ und „soziale“ Gesellschaft, Bezüge zur übernatürlichen Spiritualität kommen kaum vor. Kein Wunder, dassdie Kirchen immer leerer werden.
    Angsichts dieser Zahlen ist es wenig verwunderlich, dass Pater Schmidtberger FSSPX bereits vor Jahren die Anzahl der Katholiken in diesem Land auf nicht mehr als 30.000 schätzte.

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    • zeitschnur sagt:

      Schade, dass man keine Umfragen gemacht hat vor dem Konzil – jedenfalls wurde Glaubensverlust auch schon im 19. Jh massiv beklagt.
      Ein Katholizismus, der v.a. – wie der Historiker Jacob Burckhardt im 19. Jh formulierte – „polizeilich“ eingefordert wurde von manchen Obrigkeiten, denen er längst piepegal war, mag ja Piusbrüdern als „echt“ erscheinen, aber da wäre doch allerhand zu hinterfragen, wenn man sich die realen sozialen und ziemlich unverblümt aus den Quellen zu erkenneden Zustände ansieht, zumal gerade seit dem 19. Jh im Volk mehr Aberglauben als Glauben wuchs und wuchs und wuchs, bis nur noch das „Aber“ stehenblieb und der „Glaube“ abblätterte wie ein Firnis, der eh nie gehalten hatte.
      Bitte niemals vergessen, dass auch „das“ Konzil Frucht voriger völlig verfehlter Kirchenpolitik war, denn vom Himmel ist DAS nicht gefallen!

      Und ein unspezifischer Glaube an ein „Jenseits“ überhaupt – da weiß man auch nicht, was einer genau meint, wenn er angibt, er „glaube“ daran.

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