Unionsfraktion mahnt: Kirchen sollen zu Ostern an verfolgte Christen erinnern

Für gläubige Christen in aller Welt ist das Osterfest einer der höchsten kirchlichen Feiertage.

Hierzu erklären der kirchen- und religionspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Franz Josef Jung, und der Vorsitzende des Stephanuskreises, Heribert Hirte:

Dr. Franz Josef Jung: „Die fürchterlichen Anschlägen auf koptische Christen in Ägypten in der heiligen Woche vor Ostern zeigen einmal mehr, wie sehr das Recht auf Religionsfreiheit weltweit bedroht ist. Anschläge auf Angehörige egal welcher Religion sind feige Taten gegen die Menschlichkeit und gegen unsere Freiheit.

Feiertage wie Ostern gehören zum Fundament christlicher Kultur. Wenn dieses verletzt wird, verletzt man alle Christen weltweit. Es wäre zu wünschen, dass die Kirchen in Deutschland ein Zeichen der Solidarität setzten und in ihren österlichen Fürbitten an bedrängte und verfolgte Christen weltweit erinnerten.

Wir fühlen in diesen Tagen mit den Kopten, den Angehörigen der Opfer und allen Menschen in Ägypten, die sich gegen religiösen Terrorismus stellen. Es ist wichtig, dass die Regierungen der betroffenen Länder begreifen, dass die Religionsfreiheit ein Schlüssel für ein friedliches Zusammenleben ist und entsprechende Signale in die Bevölkerung senden. Es ist daher richtig, gemeinsam konsequent gegen Extremisten vorzugehen. Der Papst-Besuch Ende April in Ägypten wird angesichts der Anschläge nun eine besonders vielsagende Bedeutung erhalten.“

Heribert Hirte: „Wir stehen fest an der Seite unserer Glaubensbrüder und -schwestern, die in diesen Tagen nicht ohne Angst in eine Kirche gehen können und sich nicht trauen, ihre Freude über die Auferstehung Jesu Christi auf offener Straße zu zeigen. Das geht nicht nur koptischen Christen in Ägypten so, sondern vielen, die in ihrer Heimat einer religiösen Minderheit angehören.

Zum einen stehen die staatlichen Einrichtungen in der Verantwortung, diesen Gläubigen mehr Sicherheit zu bieten. Zum anderen muss die Bevölkerung in diesen Staaten noch stärker für das Menschenrecht der Religionsfreiheit sensibilisiert werden. Das gilt vor allem für die junge Generation im Nahen Osten, die unter dem Eindruck des islamistischen Terrors steht, der zwischen Christen und Muslimen einen tiefen Graben zieht.

Wir müssen dem gezielt mit interreligiösen Bildungsprogrammen entgegenwirken. Das gilt im Übrigen auch für Deutschland: Sowohl junge Muslime, als auch Deutsche müssen akzeptieren, dass in einem freien demokratischen Land wie unserem Platz für mehrere Glaubensüberzeugungen ist.“

Gemälde: Evita Gründler

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2 Kommentare on “Unionsfraktion mahnt: Kirchen sollen zu Ostern an verfolgte Christen erinnern”

  1. Rolfi sagt:

    Man sollte nicht nur an verfolgte Christen erinnern, sondern sich auch besinnen, dass Christen und das Christentum Schutz brauchen! Stattdessen wandern ungeniert unter dem Begriff Flüchtlinge, IS und Boko Haram in Europa ein, terrorisieren fundamentale Muslime (ausgenommen aufgeklärte Muslime, die sich integrieren) ihre christlichen Gastgeber und rufen zur Eroberung Europas auf und damit zur Ausrottung der christlichen Welt.
    Wann übernimmt die Politik Verantwortung dafür, besonders die Eurokraten von Brüssel, die unter Martin Schulz SPD den Flüchtlingsstrom nach Europa geködert haben und Länder, die sich gegen ihre Selbstzerstörung gewehrt haben, mit Sanktionen drohten. Altkanzler Schmidt sagte es voraus, wenn wir noch mehr Migranten, die nicht integrierbar sind, in unser Land holen, wird es Mord und Totschlag geben, dazu musste er kein Orakel sein, um das vorher zu sagen, und alle unsere Volksfeste können nur noch mit höchstem Sicherheitsaufgebot abgesichert werden und nicht wie früher, dass man darauf vertrauen konnte, nicht überfallen zu werden, weil ……
    Die Christenverfolgung wurde durch größenwahnsinnige Politiker nach Europa importiert und Theologen, die sich als Steigbügelhalter der Mächtigen sehen. Es ist bitter, wenn ein schwedisches 14 jähriges Mädchen zweimal an ihrer Schule von Nigerianern vergewaltigt wurde und die dürfen an der Schule bleiben, das Mädchen nicht. Als ich das im Internet las, war ich schockiert, es müsste umgekehrt sein, aber Menschenwürde… In vielen großen Städten gibt es schon ethnische Konflikte, die mit Gewalt ausgetragen werden…, aber ja, wir müssen ja für den Kulturschock unserer Invasoren Verständnis haben.

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  2. Erzengel sagt:

    Wäre auch schön gewesen, wenn sich die Unionsfraktion und die Kirchen darum bemüht hätten, die Christen-Flüchtlinge hier bei uns aus den Fängen der Moslem-Flüchtlinge zu holen. Wie oft hörten wir, daß unsere Flüchtlings-Mitbrüder in Christus die Gemeinheiten von Muslim-Flüchtlingen über sich ergehen lassen mussten ?
    Warum konnte nicht eine Art ,,Solidarnosc“ wie damals mit den Polen zu Papst Woityla’s Zeiten von den Kirchen und auch von Politikern in die Wege geleitet werden ?
    Es reicht nicht, einfach nur zu gedenken. Aber hier solidarisiert man sich lieber mit den falschen Leuten, und hohe Würdenträger, die ebenfalls die Macht hätten, da etwas zu tun, legen lieber ihr Kruzifix ab und verleugnen ihren HERRN Jesus.

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