Frankreich: Kandidat der regierenden Sozialisten mit 6,2% abgeschlagen

Emmanuel Macron hat laut Prognose die erste Runde der französischen Präsidentschaftswahl für sich entschieden. Der 39 Jahre alte unabhängige Kandidat landete in einem Kopf-an-Kopf-Rennen vor Front-National-Chefin Marine Le Pen auf Platz 1. 

  Beide treten nun am 7. Mai in der Stichwahl gegeneinander an.

Emmanuel Macron erreichte 23,7 Prozent, gefolgt von Le Pen, die der Prognose zufolge auf 21,7 Prozent kam. Zum ersten Mal in der Geschichte der Fünften Republik ist damit keine der beiden großen Parteien mit ihrem Kandidaten in der Stichwahl vertreten.

Der Bewerber der Republikaner, François Fillon, der sich im Wahlkampf Korruptionsvorwürfen und staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen ausgesetzt sieht, kam mit 19,5 Prozent auf den dritten Platz.

Dasselbe Ergebnis sagt die Prognose auch dem unabhängigen sozialistischen Bewerber Jean-Luc Mélenchon voraus. Der Kandidat der Sozialistischen Partei des scheidenden Präsidenten François Hollande, Benoît Hamon, erreichte 6,2 Prozent.

Quelle: https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2017/macron-und-le-pen-ziehen-in-stichwahl-ein/

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One Comment on “Frankreich: Kandidat der regierenden Sozialisten mit 6,2% abgeschlagen”

  1. Adolf breitmeier sagt:

    Na, bei der Stichwahl wird Herr Macron gewinnen, nicht nur, weil es heißt: Alle gegen LePen , sondern auch, weil Herr Macron als Frauenidol einen erheblichen Vorsprung durch elegantes Auftreten und eine ansprechende äußerliche Gestalt darstellt. Hirngespinst? Einfach nur ganz normale Verhaltensweisen, weil Wahlentscheidungen zwar von Argumenten beeinflußt werden, aber in den meisten Fällen durch das Gefühl entschieden werden. Wie sónst ist es zu erklären, dass die CDU, die für das Chaos hierzulande die größte Verantwortung trägt, in den Umfragewerten so gut abschneidet. Da richten die im Parlament sitzenden Parteien ein Land zu Grunde, und gelten dennoch als die ,,Helden“, und die einzigen, die etwas für den Erhalt tun wollen, werden verteufelt. An Frankreich (GB, Schweden) sieht man jedoch, dass wir nicht das einzige blöde Volk (zu dem ich jedoch gerne gehöre) sind, das ist wohl eine westeuropäische Manie.

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