AfD kritisiert europapolitische Forderungen Macrons: Griff nach deutschem Geld

Zum Ausgang der Präsidentschaftswahlen in Frankreich erklärt das AfD-Bundesvorstandsmitglied Paul Hampel:

„Es ist erstaunlich, wie die Vertreter der etablierten Parteien und Medien in Deutschland den Wahlsieg Emmanuel Macrons unisono feiern und bejubeln.
 
Denn seine Forderungen nach einem Euro-Finanzministerium, einer Schuldenunion und vor allem einem milliardenschweren europäischen Investitionsprogramm müssten aufhorchen lassen. Macrons Sieg bedeutet für Deutschland vor allem eines: Es wird sehr teuer.

Denn woher soll das Geld dafür fließen, wenn nicht aus dem sprudelnden deutschen Steuersäckel? Aus französischer Sicht ergeben Macrons Forderungen durchaus einen Sinn. Er will die wirtschaftliche Misere seines Landes mit deutschem Geld in den Griff bekommen.
 
Man muss zur Kenntnis nehmen, dass Marine le Pen mit elf Millionen Stimmen das beste Wahlergebnis der Nationalkonservativen in der Geschichte der 5. Republik erzielt hat. Damit setzt sich die Erfolgsserie der Anti-Establishment-Bewegung fort.

Macron, der keine Partei, sondern nur eine Bewegung hinter sich hat, könnte sehr schnell zum Getriebenen werden, wenn er nicht umgehend liefert. Die französischen Parlamentswahlen im kommenden Monat sind dafür der erste Lackmustest.


4 Kommentare on “AfD kritisiert europapolitische Forderungen Macrons: Griff nach deutschem Geld”

  1. Zeit-Fragen > 2019 > Nr. 6/7, 12. März 2019 > Europa – föderal-vielfältig, rechtsstaatlich, demokratisch Europa – föderal-vielfältig, rechtsstaatlich, demokratisch
    Die Alternative zu Macrons «Appell an die Europäer»von Prof. Dr. Heinrich Wohlmeyer

    https://www.zeit-fragen.ch/de/ausgaben/2019/nr-67-12-maerz-2019/europa-foederal-vielfaeltig-rechtsstaatlich-demokratisch.html

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  2. Anonymous sagt:

    Echo auf Macron

    Emmanuel Macrons Idee eines gemeinsamen europäischen Haushalts begeistert SPD-Kanzlerkandidat Schulz. Die Rechnung dafür wird er im Herbst erhalten.

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/kommentar-echo-auf-macron-15009544.html

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  3. Romulus sagt:

    Wenn ich es in einem Fernsehbericht zur EU richtig gesehen habe, dann entstehen in Brüssel riesige Paläste für die politische Elite Europas, die größer sind als das Capitol in Washington als Sitz der Landeshauptstadt. Marcon spricht es aus, Brüssel will nicht nur eine Wirtschaftsunion sein, sondern Hauptstadt Europas mit einer Zentralregierung, wo unvernünftige Umverteilungspraktiken zu Lasten der Bürger und Geberländer ungeniert so weiter gehen, bis die Töpfe durch idiotische, die Wirtschaft zerstörende Mechanismen so weiter gehen. Begünstigt auch durch die Korruption, wo Politiker von Wirtschaftsverbänden und Lobbyisten geschmiert werden, bestes Beispiel Martin Schulz SPD mit seiner persönlichen Vorteilnahme.
    Nehmen wir mal an, es wäre nicht diese EU, die durch hirnrissige Umverteilungen zum Macht-Kartell aufsteigen wollte, was leider so ist, dann hätte sie dafür gesorgt, dass es ein Antikorruptionsgesetz gibt, dass die EZB Rechenschaft über den Haushalt ablegen muss, so dass Ökonomen aller Mitgliedsstaaten um bessere Lösungen ringen müssen, produktive Unternehmen mit Perspektive in Europa bleiben und nicht zu Gunsten internationaler Konzerne über die Ladentheke gehen und durch vernünftige Franchise oder andere wirtschaftliche Kooperationsverträge mit starken Partnern der EU-Mitglieder die schwächeren EU-Mitglieder gemeinsam in dieser Unterstützung aufholen können, wo man durchaus geneigt wäre, den Gedanken einer vereinigten EU zu tragen.
    Aber die Korruption geht munter weiter, der halbe Hafen von Piräus ist an China verscherbelt, und während die eigene Bevölkerung verarmt, wird für Schleuser (denn anders kann man die Flüchtlingspolitik nicht kommentieren, wenn Invasoren aus Afrika von der EU nach Europa umgesiedelt werden, anstatt sie auf ihren Heimatkontinent zurück zu weisen, wo sie ihre Asylanträge stellen können) und die Migranten, die sich zu großen Teilen nie in Europa integrieren werden, sondern es erobern wollen, mit einem Füllhorn an Geldsegen ködert.
    Solange Brüssel zum Nachteil der europäischen Bevölkerung agiert, den Terror und Bürgerkrieg für eine größenwahnsinnige Utopie einer neuen Weltordnung in Kauf nimmt und statt sich um die Europäer zu kümmern, geopolitische Expansionsgedanken hegt, ist es eine selbstherrliche Clique in Brüssel, der ich niemals zustimmen kann. Nehmen wir mal Ghana, die haben die modernsten Traktoren aus Schönebeck bekommen, wurden von Fachleuten aus Deutschland unterrichtet, aber statt die Felder für die Ernährung ihrer Familien zu bestellen, bestellen sie lieber nach Sure 9 im Koran ihre Frauen als Saatfelder und setzen Kinder als Statussymbole in die Welt, egal ob sie verhungern werden. Das alles wird nach Europa importiert und es wird nicht lange dauern, bis nachfolgende Generationen diesen Größenwahn, der Europa zum Dritte-Welt-Kontinent macht, büßen werden.

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  4. Adolf Breitmeier sagt:

    Die Parlamentswahlen kommen zu früh, da ist noch der ,,Schulzeffekt“ = ,,Macroneffekt“ zu groß. Frankreich kann sich freuen – und der deutsche Steuerzahler noch viel mehr.

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